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COPD: weit verbreitet und doch unbekannt

Junge Frau verwendet Beatmungsgerät
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Vor allem jungen Menschen ist oft nicht bewusst, was COPD für den Alltag bedeutet.

Dieser Artikel ist Teil des Themenschwerpunktes COPD

Vor allem bei jungen Menschen gibt es viele Lücken im Wissen über COPD.

Die häufig als "Raucherhusten" bezeichnete, unheilbare Lungenerkrankung COPD (Chronisch Obstruktive Lungenerkrankung) ist die dritthäufigste Todesursache weltweit. Dennoch wissen 70 Prozent der Unter-30-Jährigen Österreicherinnen und Österreicher nichts davon. Das zeigt eine aktuelle Umfrage.

 

Jedes Jahr findet im November der Welt-COPD Tag statt – ein Tag, der das Bewusstsein für die Erkrankung schärfen und Aufmerksamkeit für Betroffene schaffen will. Die Krankheit ist die dritthäufigste Todesursache weltweit, in Österreich sind 400.000 – 800.000 Menschen davon betroffen. Hauptursache dieser Krankheit ist das Rauchen. In Österreich greift trotz Nichtraucherschutzgesetz noch immer jeder Fünfte täglich zur Zigarette.  Gleichzeitig ist das Bewusstsein über die Krankheit, insbesondere bei jungen Menschen, kaum gegeben. Das zeigen die Ergebnisse einer österreichweiten, repräsentativen Marktforschung von SPECTRA, die die Bekanntheit von COPD innerhalb der heimischen Bevölkerung erhoben hat.

Große Wissenslücken vor allem bei jungen Menschen

Weltweit sterben jedes Jahr rund drei Millionen Menschen an COPD, davon 3.000 bis 3.500 in Österreich. Aktuell gibt es hierzulande 400.000 – 800.000 COPD-Erkrankte. Aber:

  • 41 % wissen nichts mit dem Begriff COPD oder chronisch obstruktive Lungenerkrankung anzufangen. 
  • Bei den Unter-30-Jährigen sind es sogar 70 %, die die Erkrankung nicht kennen. 
  • Nur 62 % jener, die COPD kennen, nannten Rauchen als "wesentliche Ursache" für COPD.

 

Rauchen gilt jedoch als Hauptursache der COPD. Umso wichtiger scheint es, Bewusstsein – vor allem bei jungen Menschen – für das Nichtrauchen zu schaffen. 20,6 % der Österreicher rauchen täglich, bei Jugendlichen von 15 – 24 Jahren liegt der Raucheranteil sogar bei 32 %!
 

COPD & Corona

Während COVID-19 den meisten Menschen mittlerweile gezeigt hat, dass Atemnot lebensgefährlich sein kann, ist dies bei COPD anders. Die Erkrankung ist still und unauffällig, auch weil schwer Betroffene mit häuslicher Langzeit-Sauerstofftherapie meist nicht aus dem Haus gehen – und COPD in der Öffentlichkeit kaum sichtbar ist.

 

Die Pandemie hat außerdem den Zugang zu Therapieplätzen in der Lungen-Rehabilitation erschwert, da viele Ressourcen für die Rehabilitation von COVID-Patienten abgezogen werden. Prim. Arschang Valipour, Vorstand der Abteilung für Innere Medizin und Pneumologie der Klinik Floridsdorf, warnt: "Patienten mit COPD sind definitiv eine Hochrisikopopulation. Die wenigen Patienten, die noch nicht geimpft sind, sollten sich darüber im Klaren sein, dass eine Corona-Erkrankung einen schweren Krankheitsverlauf mit leider hoher Sterblichkeitsrate nach sich ziehen kann."

AUTOR


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ERSTELLUNGSDATUM


23.11.2021
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