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6 Krebssymptome, die Frauen oft ignorieren

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Starke, anhaltende Müdigkeit kann bei Frauen in seltenen Fällen ein Anzeichen für eine Krebserkrankung sein. (Robert Kneschke / Fotolia)

Dieser Artikel ist Teil des Gesundheitsfensters MISTELTHERAPIE

Mögliche frühe Krebssymptome werden gerade von Frauen zu häufig auf die leichte Schulter genommen.

Krebserkrankungen sind nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache bei Frauen in Österreich. Frauen gehen zwar öfter als Männer zum Arzt, es gibt gerade im Frühstadium  von Krebs erste Hinweise für die Erkrankung, die sie eher auf die leichte Schulter nehmen, wie z.B. Zwischenblutungen, Veränderungen an der Brust und unerklärlicher Gewichtsverlust.

Wenn aufeinmal die Kilos purzeln, sind viele Frauen angenehm überrascht - bei ihnen läuten nicht die Alarmglocken, dass hinter dem plötzlichen Gewichtsverlust Erkrankungen wie  Zöliakie oder eine Krebserkrankung im stecken könnten. Umso wichtiger sind Vorsorgeuntersuchungen, die in Österreich einmal jährlich kostenlos in Anspruch genommen werden können. Folgende Beschwerden können das Symptom einer Krebserkrankung sein.

Symptom 1: Veränderungen an der Brust

Das monatliche Abtasten der Brüste ist für Frauen normal. Beginnender Brustkrebs zeigt sich aber nicht immer nur durch Knotenbildung, auch Hautveränderungen oder unterschiedliche Beweglichkeit der Brüste könnten Anzeichen auf eine Brustkrebserkrankung sein.

Symptom 2: Unerklärlicher Gewichtsverlust

Abzunehmen, obwohl Sie nicht weniger gegessen haben, als sonst auch? Das nehmen viele Frauen nicht zum Anlass um zum Arzt zu gehen. Ohne Grund mehr als 5 Kilo innerhalb eines Monats abzunehmen ist nicht normal.

 

Ursächlich dafür könnte sein:

  • Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)
  • Zöliakie
  • Krebserkrankung, wie z.B. Darmkrebs

(Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit)

Symptom 3: Zwischenblutungen

Viele Frauen sind Zwischenblutungen gewöhnt - Haben Sie aber über Jahre hinweg einen regelmäßigen Rhythmus ohne Zwischenblutungen, so sollten Sie das von Ihrer Frauenärztin abklären lassen. Zwischenblutungen können ein Anzeichen von Gebärmutterhalskrebs sein. Stellen Sie fest, wo das Blut herkommt: Aus der Vagina oder aus dem After? Letzteres kann ein Hinweis auf Darmkrebs sein.

Symptom 4: Blut im Stuhl oder Urin

Beim Stuhlgang zu bluten kann sowohl ein Hinweis auf Hämorrhoiden, als auch auf Darmkrebs sein. Mischt sich außerhalb der Periode Blut in den Urin, so kann das ein Hinweis auf Blasen- oder Nierenkrebs sein.

Symptom 5: Veränderungen im Mund

Treten weiße Flecken (Leukoplakie) auf Zunge oder Mundraum bei Raucherinnen auf, so kann es sich dabei um Verhornung handeln, aus denen Krebs entstehen kann.

Symptom 6: Anhaltende Müdigkeit

Chronische Müdigkeit bedeutet nicht einen Tag lang schlapp zu sein, sondern anhaltend über Wochen nicht leistungsfähig zu sein. Eisenmangel, Krebserkrankungen wie Leukämie oder Darm- und Magenkrebs zeigen oft anhaltende Müdigkeit als Symptom.

Die häufigsten Krebserkrankungen bei Frauen und ihre Symptome

KREBSARTSYMPTOME
Brustkrebs 
  • Brust: Knoten, Lage oder Größenveränderung, Verfärbungen, z.B. Rötung der Brust
  • Brustwarze: einseitiger Flüssigkeitsaustritt, einziehen der Brustwarze
  • Achselhöhle: Knoten oder Verhärtung
 
Darmkrebs

Beschwerden treten eher in fortgeschrittenen Stadien auf, z.B.:

  • Blähungen
  • Darmkrämpfe
  • Ungewollter Gewichtsverlust
  • Änderungen der Stuhlgewohnheiten
 
Lungenkrebs 
  • Husten oder bestehender Husten, der sich verändert hat
  • Keine Besserung von Bronchitis trotz Antibiotikagabe
  • Schmerzen im Brustkorb
  • Blutspucken
  • Müdigkeit
  • Gewichtsverlust
  • Atemnot
 
Gebärmutterhalskrebs

Symptome zeigen sich erst in Phase 3:

  • Schmerzen und Blutungen beim Geschlechtsverkehr
  • Zwischenblutungen oder bräunlicher Ausfluss
  • Rückenschmerzen
  • Entzündungen im kleinen Beckenbereich (Blasen, Nierenbecken)
 
Leukämie (Krebs des blutbildenden Systems) 
  • Müdigkeit
  • Abgeschlagenheit
  • Energielosigkeit
  • Nächtliche Schweißausbrüche
  • Blässe
  • Fieber
 

 

AUTOR


Elisabeth Mondl
REDAKTIONELLE BEARBEITUNG


Mag. Silvia Feffer-Holik


ERSTELLUNGSDATUM


31.03.2017
QUELLEN
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