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7 Tipps gegen ständige Müdigkeit

Frau gähnt erschöpft am Arbeitsplatz
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Kleine Tricks helfen, um den inneren Akku wieder aufzuladen. (Jeanette Dietl - Fotolia.com)

Dieser Artikel ist Teil des Gesundheitsfensters PROBLEME BEI DER BLUTBILDUNG

Gerade im Herbst und Winter plagt viele Menschen ständige Müdigkeit. Mit diesen 7 Tipps stemmen Sie sich gegen die Trägheit und bewältigen auch einen anstrengenden Arbeitstag mit Leichtigkeit.

Sonnenlicht ist eine wesentliche Quelle unserer Lebensenergie. Im Winter, wenn wir eher wenig davon abbekommen, ist unser Leistungslevel jährlich am Tiefpunkt. Die Arbeitstage fühlen sich dann immer länger an, beim vielen Gähnen geht oftmals die Konzentration flöten. Anstatt nur mehr die Urlaubstage herbeizusehnen, können Sie auch auf einfache Mechanismen zurückgreifen, die die Trägheit bekämpfen. Wir haben 7 Tipps gegen ständige Müdigkeit!

Tipp 1: Kleiner Spaziergang

Den Kreislauf wieder in Schwung zu bringen, ist essentiell, um im Alltag etwas an Energie dazu zu gewinnen. Dabei ist in erster Linie Sport zu empfehlen, aber auch ein etwas schnellerer Spaziergang an der frischen Luft kann bereits weiterhelfen. Ideal wäre es, sich etwa 30 Minuten zu bewegen. Reicht es in der Mittagspause allerdings nur für einen kurzen Gang um den Block, sollten Sie darauf nicht verzichten.

Tipp 2: Fettarme Speisen

Nach dem Essen muss unser Körper viel Kraft in die Verdauungsorgane investieren, die anderen Organe werden erstmal weniger stark durchblutet. Dadurch kommt es zu der auch als "Fressnarkose" bekannten Müdigkeit. Um diesem Mittagstief zu entkommen sollten Sie auf eher fettarme, leicht verdauliche Speisen zurückgreifen, auch Vollkornprodukte sind zu empfehlen. Verzichten sollten Sie hingegen auf fettreiche, gebratene und panierte Speisen. Wenn es die Zeit erlaubt, ist ein Verdauungsspaziergang (siehe auch Tipp 1) ideal.

Tipp 3: Pausen einlegen

Insbesondere bei Berufen, die den Geist beanspruchen, ist es wichtig, ab und an kurze Pausen einzulegen. Wenn Sie das Gefühl haben, sich psychisch zu überfordern, halten Sie einfach kurz mal an und spazieren, wenn möglich, ein paar Minuten am Arbeitsplatz herum. Dadurch sinkt die Arbeitsleistung nicht, sondern vielmehr wird der persönliche Akku wieder aufgeladen.

Tipp 4: Viel Wasser trinken

Der Körper benötigt genug Flüssigkeit, um richtig funktionieren zu können. Kaffee hat zwar viele gesundheitliche Vorteile, sollte aber auf keinen Fall als Flüssigkeitsquelle angesehen werden. Auf Softdrinks, mit denen wir viel zu viel Zucker konsumieren, sollten Sie so gut wie möglich vollständig verzichten. Wasser hingegen ist sozusagen der reinste Energielieferant, mindestens 1,5 Liter am Tag sollten Sie auf jeden Fall trinken.

Tipp 5: Entspannungsmechanismen entwickeln

Wenn es private Probleme gibt, kann es ganz schön schwer werden, sich auf die Arbeit zu fokussieren. Sich von negativen Gedanken zu befreien ist in vielen Fällen aber ganz schön schwer. Daher sollten Sie persönlich einen Weg finden, wie Sie entspannen können. Manchen Menschen hilft es schon, regelmäßig mit einem guten Freund über alles zu reden. Es bieten sich aber auch Entspannungstechniken an, wie z.B. Yoga oder Meditation.

Tipp 6: Richtiges Durchatmen

Es muss nicht immer komplex sein, oft tragen schon kleine Tricks dazu bei das Energielevel konstant hoch zu halten. Sehr empfehlenswert sind etwa Atemübungen, mit denen Sie einen automatisierten Prozess bewusster gestalten können. Stellen Sie sich einfach vor, sie würden bis in die Fußspitzen hinein atmen. Dadurch wird die Atmung automatisch tiefer, die Körperzellen erhalten somit wieder mehr Sauerstoff.

Tipp 7: Wechseldusche am Morgen

Wer am Morgen die Zeit - und Überwindung - findet, um sich einer kleinen Wechseldusche zu unterziehen, kann damit viel Energie für den Arbeitstag tanken. Dabei waschen Sie Beine und Arme mit abwechselnd kaltem und warmem Wasser ab. Zum Abschluss sollte es immer eine kalte Einheit geben.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


15.05.2018
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