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Schuppenflechte in Zeiten von Corona

Schuppenflechte und Coronavirus
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Regelmäßige Arztbesuche und Therapietreue sind für Psoriatiker immer wichtig – auch in Zeiten einer Pandemie. (Fuss Sergey / Shutterstock.com)

Dieser Artikel ist Teil des Themenschwerpunktes SCHUPPENFLECHTE

Für Psoriatiker gilt nun ganz besonders: Achten Sie trotz Pandemie auf Therapietreue und auf die Empfehlungen Ihres Hautarztes.

Etwa 250.000 Menschen in Österreich leiden an Schuppenflechte (Psoriasis), einer genetisch bedingten, chronisch-entzündlichen Autoimmunerkrankung. Mit dem Kälteeinbruch im Herbst vermehren sich die geröteten, juckenden und schuppenden Hautstellen und die Betroffenen müssen sich verstärkt schützen. Die Corona-Pandemie mit all ihren Auswirkungen sorgt heuer gerade in dieser Zeit für zusätzliche Verunsicherung bei den Betroffenen.

Video: Das Wichtigste zu Psoriasis während der Pandemie

Dr. Leo Richter (Facharzt für Dermatologie, Dermatologikum Wien) gab einen Überblick, was Betroffene von Schuppenflechte während der Coronavirus-Pandemie beachten müssen. (Webinar, 24.2.2021)

 

Viele Patientinnen und Patienten mit Psoriasis fragen sich, was die aktuelle Corona-Situation für ihre Erkrankung und die Therapie bedeutet, ob sie besonders gefährdet sind und worauf sie im Herbst und Winter achten sollen. Deshalb haben wir im Rahmen unserer Psoriasis-Informations-Kampagne "Lass dich anschauen" gemeinsam mit dem Wiener Dermatologen Dr. Johannes Bisschoff die wichtigsten Antworten auf typische Fragen der Betroffenen zusammengestellt.

Gibt es ein erhöhtes Corona-Risiko für mich als Psoriasis-Patient?

Nein, es gibt kein erhöhtes Corona-Risiko, denn die Psoriasis zeichnet sich durch eine überschießen de Immunreaktion aus und nicht durch eine Immunschwäche, die zu einem höheren Infektionsrisiko durch Corona-Viren führen könnte. Trotz verstärkter Immunreaktion, kann man aber nicht davon ausgehen, dass Patientinnen und Patienten mit Psoriasis besser vor Corona geschützt sind.

Soll ich die Behandlung in der aktuellen Situation absetzen?

Nein, die Therapie soll unbedingt fortgesetzt werden, um eine langfristige Verschlechterung der Erkrankung zu verhindern. Psoriasis ist eine chronische Erkrankung, die dauerhaft behandelt werden muss. Die meisten im Körper (systemisch) wirkenden Medikamente gegen die Schuppenflechte regulieren zwar das Immunsystem, führen aber nicht zu einem erhöhten Risiko, an COVID-19 zu erkranken oder einen schwereren Verlauf der Erkrankung auszulösen.

Muss ich eine anstehende Routine-Untersuchung wegen Corona verschieben?

Sofern kein positiver Corona-Test oder eindeutige Corona-Symptome vorliegen, sollte die Untersuchung nicht verschoben werden. Gerade bei einer chronischen Erkrankung wie Psoriasis sind regelmäßige Untersuchungen wichtig, um frühzeitig zu erkennen, ob man auch wirklich noch die individuell beste Behandlung bekommt. Betroffene sollten sich aber vorab an ihren Hautarzt wenden. Vielleicht ist auch eine telefonische bzw. telemedizinische Abstimmung möglich und ausreichend.

Was mache ich, wenn ich einen Psoriasis-Schub habe?

Betroffene, die unter einer akuten Verschlechterung ihrer Psoriasis-Symptome leiden, sollten unbedingt kurzfristig Kontakt mit ihrer behandelnden Hautärztin oder ihrem behandelnden Hautarzt aufnehmen, um die notwendigen Behandlungsschritte abzuklären. Bis dahin sollte die Therapie unbedingt unverändert fortgesetzt werden.

 

"Für Patientinnen und Patienten mit Psoriasis ist es gerade in der aktuellen Pandemie unheimlich wichtig, auf ihre Erkrankung, die Symptome und die konsequente Fortsetzung der Therapie zu achten", meint Dr. Johannes Bisschoff, Dermatologe und Psoriasis-Experte in Wien. "Ich beobachte auch bei meinen Patientinnen und Patienten seit Monaten, dass Corona die Aufmerksamkeit von ihren chronischen Erkrankungen ablenkt. Dies ist verständlich, birgt aber eine Gefahr für eine langfristige Verschlechterung der Erkrankung in sich, wenn Betroffene nicht auf ihre Therapietreue achten oder bei einer spontanen Verschlechterung der Symptome nicht den Arzt oder die Ärztin konsultieren", betont Dr. Bisschoff.

Wie kann ich mich vor einer Ansteckung durch das Corona-Virus schützen?

Für Patientinnen und Patienten mit Psoriasis gelten die gleichen Empfehlungen wie für alle anderen Menschen. Abstand halten, Hände waschen, möglichst selten Augen, Nase und Mund berühren, einen Mund-Nasenschutz tragen, sowie Menschenansammlungen vermeiden und Innenräume regelmäßig lüften. Zusätzlich ist es wichtig, auch in dieser Zeit frische Luft zu tanken und ausreichend Bewegung zu machen, um die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers zu stärken.

Was muss ich beachten, wenn ich doch an COVID-19 erkranke?

Zusätzlich zu den Maßnahmen, die aufgrund der Corona-Infektion erforderlich sind, sollten Betroffene umgehend auch ihren behandelnden Hautarzt kontaktieren und mögliche Auswirkungen auf die Psoriasis-Behandlung abstimmen. Auch hier gilt: Niemals eigenmächtig mit der Therapie aufhören!

Auch während der Corona-Pandemie gilt: Lass dich anschauen!

Amgen geht mit der äußerst erfolgreichen Psoriasis-Kampagne "Lass dich anschauen" nun bereits ins dritte Jahr und bietet Patientinnen und Patienten Informationen rund um ihre Psoriasis-Erkrankung und die Behandlungsoptionen sowie eine Reihe von Services, wie etwa einen Lebensqualitäts-Check, eine Arztsuche, eine Liste mit Fragen für das Arztgespräch und die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema. Die Aufforderung "Lass dich anschauen" soll die Dringlichkeit zeigen, mit dem Hautarzt über die Erkrankung und die individuell beste Behandlung zu sprechen und sich nicht zu verstecken.

 

Mehr Infos gibt es auf www.lassdichanschauen.at und auf facebook.com/lassdichanschauen.

 

AT-OTZ-1120-00024

AUTOR


Advertorial


ERSTELLUNGSDATUM


01.12.2020
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