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Brustkrebs-Vorsorge: MRT bringt Sicherheit

Frau macht sich einem MRT
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Besonders bei Brustkrebs-Hochrisikopatientinnen wird bei einem unklaren Befund eine Magnetresonanztomographie (MRT) durchgeführt. (digitale-fotografien / Fotolia.com)

Reichen Mammographie und Ultraschall in der Früherkennung von Brustkrebs nicht aus, bringt die Magnetresonanztomographie 100%ige Sicherheit.

Forscherinnen von der Universitätsklinik für Radiologie und Nuklearmedizin (MedUni Wien) konnten in einer Meta-Analyse von über 2.300 Patientinnen aus 14 internationalen Studien weltweit Folgendes erstmalig nachweisen: Bei unklaren Befunden in der Früherkennung von Brustkrebs kann die Magnetresonanztomographie (MRT) als Zusatzverfahren helfen, einen Tumor in der Brust zu 100% auzusschließen.

 

"Wenn mittels Abklärung mit der Magnetresonanztomographie kein Tumor entdeckt wird, ist ein weiteres Risiko quasi ausgeschlossen“, erklären die Molekularbiologin und Radiologin Barbara Bennani-Baiti und der Radiologe Pascal Baltzer.

MRT für Hochrisiko-Brustkrebspatientinnen

Die Magnetresonanztomographie wird international im Rahmen von Brustkrebsscreening-Programmen zur Früherkennung von Brustkrebs bei Hochrisiko-Patientinnen – bei denen zum Beispiel ein familiär gehäufter Brustkrebs vorliegt – kostenlos eingesetzt. In Österreich können jedoch auch reguläre Patientinnen bei denen der Befund aus Mammographie und Brust-Ultraschall nicht eindeutig war, mittels MRT der Brust untersucht werden. 

Mammographie: wichtigste Vorsorgeuntersuchung

Für Nichtrisiko-PatientInnen in Österreich ist die Mammographie bzw. der Ultraschall die derzeit gängige Methode zur Früherkennung. Erst wenn ein unklarer Befund vorliegt, wird das MRT – kostenfrei – eingesetzt. 

AUTOR


Mag. Silvia Feffer-Holik


ERSTELLUNGSDATUM


18.08.2016
QUELLEN
"Diagnostic Performance of Breast Magnetic Resonance Imaging in Non-Calcified Equivocal Breast Findings: Results from a Systematic Review and Meta-Analysis", B. Bennani-Baiti, N. Bennani-Baiti, P.A. Baltzer. August 2, 2016
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