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Die meisten Schlaganfälle könnten vermieden werden

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Eine neue Studie belegt, dass der Großteil der Schlaganfälle durch einen gesunden Lebensstil vermeidbar wären.

Weltweit zählt der Schlaganfall zu den häufigsten Todesursachen, Überlebende haben oft schwere Folgeschäden. Dabei zeigt eine neue Studie, dass nicht weniger als 90% der Schlaganfallskrankheiten vermeidbar wären.

Die Anzeichen eines Schlaganfalls können sehr vielseitig sein, zu den klassischen Symptomen gehören ein plötzlicher Sehverlust, das Unvermögen Worte zu formulieren sowie einseitige Taubheit in Armen oder Beinen. Wichtig ist, auch dann einen Arzt aufzusuchen, wenn die Beschwerden nach wenigen Minuten wieder aufhören. Denn nach kurzzeitigen neurologischen Problemen ist die Gefahr eines Schlaganfalls innerhalb der nächsten Wochen enorm hoch.

Groß angelegte Studie

Noch vor Krebserkrankungen und Herzinfarkt gilt der Schlaganfall als die weltweit häufigste Todesursache, selbst in glimpflich verlaufenden Fällen kommt es in der Folge oft zu dauerhaften Behinderungen. In Kanada wurden die Daten von fast 27.000 Menschen untersucht, um die Vermeidbarkeit eines Anfalls zu analysieren. Demnach wären nicht weniger als 90% der zwischen 2007 und 2015 registrierten Schlaganfälle durch einen gesünderen Lebensstil vermeidbar gewesen.

Klassische Risikogruppe

Die größten Risikofaktoren sind Bluthochdruck, Übergewicht, Bewegungsmangel sowie übermäßiger Alkoholkonsum und Rauchen. Wer sich hingegen gesund ernährt, sein Gewicht im Normalbereich hält, regelmäßig Sport macht und auf Zigaretten verzichtet, hat in Sachen Schlaganfall-Prävention bereits einiges geleistet. Es sind dies auch jene klassischen Merkmale eines gesunden Lebensstils, die schon in früheren Studien mit einer hohen Lebenserwartung in Verbindung gebracht wurden.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGS-/
ÄNDERUNGSDATUM


20.07.2016 / 07.03.2019

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