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Vererbter Vitamin-D-Mangel erhöht MS-Risiko

Sonne scheint durch die Bäume
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Zwischen einem Vitamin-D-Mangel und Multipler Sklerose kann ein Zusammenhang bestehen. (LeManna - Shutterstock.com)

Wer genetisch bedingt einen Vitamin-D-Mangel aufweist, ist eher gefährdet an Multipler Sklerose (MS) zu erkranken. Ein großer Teil des Vitamin-D-Bedarfs wird durch Sonneneinstrahlung auf der Haut gebildet.

Auch in manchen Lebensmitteln ist Vitamin D enthalten. Ob jemand von Geburt an zu einem Vitamin-D- Mangel neigt, ist Zufall. Kanadische Forscher haben nun mit Hilfe von 2 Vergleichsgruppen mit 36.000 Teilnehmern herausgefunden, dass Menschen mit geringeren Vitamin-D-Markern deutlich häufiger an Multipler Sklerose erkranken als Personen ohne diese Vorbelastung.

Wenig Sonne - mehr MS

Ältere Studien haben gezeigt, dass Multiple Sklerose häufiger in Ländern mit wenig Sonne auftritt. Diese Erkrankung des zentralen Nervensystems trifft meist Junge zwischen 20 und 40 Jahren. Den Wissenschaftern aus Kanada zufolge ist es derzeit noch unklar, ob eine vorbeugende Verabreichung von Vitamin D die Krankheit verhindern oder ev. auch lindern kann, das werde noch erforscht. Was schon bekannt ist: Zwischen Alzheimer und Vitamin-D-Mangel besteht ein deutlicher Zusammenhang. Die Erkrankung lässt sich durch das Vitamin zwar nicht vorbeugen, kann sie aber im Verlauf verlangsamen.

AUTOR


Mag. Silvia Feffer-Holik


ERSTELLUNGS-/
ÄNDERUNGSDATUM


27.08.2015 / 07.03.2019

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