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Grippe: Was muss bei Kindern beachtet werden?

Kranker Bub hat ein Fieberthermometer im Mund
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Die Unterscheidung zwischen Erkältung und Grippe ist für die richtige Behandlung des Kindes entscheidend. (Tomsickova - Fotolia.com)

Die Grippewelle rollt durchs Land und trifft erfahrungsgemäß zuerst die Kleinsten unter uns. Wir zeigen auf, was Sie bei einer richtigen Grippe-Erkrankung Ihres Kindes beachten sollten.

Zahlreiche Ärzte berichten bereits von überfüllten Wartezimmern, vor allem die kleinsten Bürger sind oft betroffen. Denn die Grippe trifft meistens zuerst die Kinder, entsprechend sind insbesondere Kinderärzte derzeit stark gefordert.

Grippe-Symptome

Bei der Behandlung der Influenza ist, unabhängig vom Alter des Betroffenen, vor allem die richtige Diagnose entscheidend. In vielen Fällen entpuppt sich eine Influenza lediglich als Erkältung. Bei einer richtigen Grippe können zusätzlich zu den klassischen Verkühlungs-Symptomen auch folgende Beschwerden auftreten:

  • hohes Fieber, über 38° Celsius
  • trockener Reizhusten
  • Muskelschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Schüttelfrost
  • starkes allgemeines Krankheits- bzw. Schwächegefühl

Vorsicht walten lassen

Typisch für die Grippe ist außerdem ein sehr plötzlicher Ausbruch der Krankheit. Sollte bei Ihrem Kind eines der genannten Symptome auftreten, sollten Sie den Arzt rufen. Ist das Fieber unter 38 Grad können Sie den Arzt mit dem Kind auch aufsuchen. Bei sehr jungen Menschen ist die Gefahr einer Folge-Erkrankung durchaus gegeben, so kann es in schlimmen Fällen auch zu einer Lungen- oder Gehirnhautentzündung kommen.

Ansteckungsgefahr verringern

Die Ansteckungsgefahr im Wartezimmer ist nicht völlig zu unterbinden. Es gibt aber ein paar Maßnahmen, um sie möglichst gering zu halten:

  • keine Zeitschriften oder Bücher aus dem Wartezimmer lesen
  • kein Spielzeug aus dem Wartezimmer verwenden
  • Ärzten, Personal oder zufällig getroffenen Bekannten nicht die Hand geben
  • nach dem Arztbesuch gründlich Hände waschen

 

Das Risiko einer Infektion beim Arztbesuch kann so auch für Kinder ganz gut unterbunden werden. Prinzipiell ist regelmäßiges und gründliches Händewaschen für Vertreter aller Altersgruppen der beste Schutz vor einer Ansteckung.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGS-/
ÄNDERUNGSDATUM


12.02.2016 / 21.05.2019
QUELLEN
Österreichische Empfehlungen zur Prävention, Diagnose und Therapie von Influenza-Infektionen. Konsensus, Wien, 2008

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