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Was tun gegen Warzen? – 4 Tipps

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Warzen zeigen sich bevorzugt an Händen, Füßen und im Gesicht. (AB Photography / Fotolia.com)

Ob Stachelwarzen, Pinselwarzen, Mosaikwarzen, Dornwarzen oder Feigwarzen - die ungeliebten virusbedingten Hauterkrankungen sind nicht nur optisch störend und unangenehm, sondern eventuell auch ansteckend. 
 

Bleibt eine Behandlung aus, können andere Menschen durch das Virus infiziert werden, oder die Warzen breiten sich weiter aus. Etwas Geduld muss man bei der Warzenbehandlung mitbringen - es dauert mitunter mehrere Wochen bis Monate, bis die Warzen verschwinden, und mit einer Rückfallquote von etwa 30 % muss auch nach einer Abheilung gerechnet werden. Welche Vorgehensweise gewählt werden sollte, weiß der Hautarzt. Vier Behandlungsmethoden haben sich bewährt. 
 

Tipp 1: Salicyl- oder Milchsäure

Diese beiden Säuren sind in rezeptfrei erhältlichen Warzenmitteln aus der Apotheke enthalten, werden aber auch in höheren Konzentrationen von Hautärzten verwendet. Durch die Säuren wird das verhornte Warzengewebe aufgeweicht, um anschließend vorsichtig abgetragen zu werden. Da die Säure wirkt, indem das Gewebe oberflächlich geschädigt wird, ist es wichtig, die Haut um die Warze mit Vaseline oder einer Zinkpaste abzudecken und die Säure nur auf der Warze selbst aufzutragen. Mehrere Anwendungen sind nötig. 
 

Tipp 2: Vereisung

Größere Warzen können vom Hautarzt mit einer Vereisung mit flüssigem Stickstoff behandelt werden. Das Warzengewebe wird gekühlt und stirbt dadurch nach mehrmaliger Behandlung ab. Kältetherapie zur Selbstanwendung kommt dahingegen ohne flüssigen Stickstoff aus, sollte jedoch mit einem Arzt besprochen werden, falls Zweifel zur Anwendung bestehen. 
 

Tipp 3: Elektrokauterisation

Falls sowohl Säuren, als auch Vereisung keine gewünschten Erfolge zeigen, kann eine sogenannte Kauterisation durch den Hautarzt erfolgen. Dabei kommt ein kleines Gerät, der sogenannte Elektrokauter zum Einsatz, an dessen Spitze eine sehr feine Drahtschlinge mittels elektrischem Strom erhitzt wird. Damit kann die Warze unter lokaler Betäubung entfernt werden. 
 

Tipp 4: Laserbehandlung

Zur Warzenentfernung werden CO2- oder Farbstofflaser eingesetzt. Hautärzte gehen sehr vorsichtig vor, um Risiken, wie etwa eine Verbreitung der Infektion, zu vermeiden. 
 

AUTOR


Magdalena Eitenberger, MA
REDAKTIONELLE BEARBEITUNG


Elisabeth Mondl


ERSTELLUNGSDATUM


10.09.2014
QUELLEN
Zeng / Zheng / Wang: Vagarious successful treatment of recalcitrant warts in combination with CO2 laser and imiquimod 5% cream. PubMed, 2014 Sep 25: 1-3
Sterling / Handfield-Jones / Hudson: British Association of Dermatologists. "Guidelines for the management of cutaneous warts." 144. Jan. 2001: 4-11

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