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Behandlung der Gürtelrose

Behandlung der Gürtelrose
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Eine leichte Form von Gürtelrose wird mit Puderpräparaten behandelt, die die Bläschen austrocknen. (snesivan / Fotolia.com)

Gürtelrose wird in leichten Fällen mit Puderpräparaten behandelt, die die Bläschen austrocknen sowie mit oralen Virostatika. Schwerwiegendere Fälle werden mit Infusionen und Schmerzmitteln therapiert. 
 

Dauer und Auftreten von Nervenschmerzen werden damit verkürzt. Je früher die Therapie einsetzt, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit von Folgeerkrankungen, vor allem der Post-Zoster-Neuralgie. 
 

Gürtelrose: Was kann der Betroffene zusätzlich tun?

Herpes zoster ist ansteckend, Erkrankte sollten unbedingt den Kontakt zu Kindern, älteren Personen und insbesondere zu Schwangeren meiden. Stecken sich werdende Mütter, die als Kind nicht die Windpocken hatten, mit den Viren an, so kann ein Windpockenausbruch während der Schwangerschaft zu Entwicklungsstörungen beim Kind führen. 
 

Es gibt einen Impfstoff für Personen ab 50 Jahren, der den Ausbruch von Herpes Zoster um mehr als 50 % vermindert, auch das Auftreten von Post-Zoster-Neuralgie kann durch die Impfung um rund 70 % reduziert werden. Wenn trotz der Impfung dennoch eine Gürtelrose auftritt, verläuft diese in der Regel deutlich milder und mit weniger Komplikationen, die Kosten für diese einmalige Impfung müssen selbst getragen werden. 
 

AUTOR


Mag. Silvia Feffer-Holik


ERSTELLUNGSDATUM


04.02.2015
MEDIZINISCHER EXPERTE
Univ.-Prof. Dr. Reinhard Höpfl
Abteilung für Dermatologie und Venerologie, Medizinische Universität Innsbruck
QUELLEN
Fieberblasen, Herpes & Co, F. Breier, K. Gruber, Verlagshaus der Ärzte, 1. Auflage, Wien 2012

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