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Ursachen der Gürtelrose

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Gürtelrose kann sich durch Juckreiz (an verschiedenen Körperstellen, auch am Hals), Müdigkeit und Fieber ankündigen. (Angel Simon / Fotolia.com)

Die schmerzhafte Hauterkrankung Gürtelrose, die eine Nervenentzündung auslöst, wird von denselben Varizella-Zoster-Viren verursacht, die auch für den Ausbruch von Windpocken verantwortlich sind. 
 

Da das Varizella-Zoster-Virus extrem ansteckend ist, werden nahezu 90 % der ungeimpften Kinder bis zum 10ten Lebensjahr infiziert. Sind die Windpocken abgeheilt, verbleiben die Viren jedoch im Nervengewebe. Das Immunsystem hält die Viren in Schach. Im Alter oder bei einer Schwächung des Immunsystems können sich die Viren erneut vermehren, eine Gürtelrose entsteht. 
 

Ausbruch der Gürtelrose

Der Ausbruch von Gürtelrose ist ein Indiz dafür, dass die Immunabwehr beeinträchtigt ist. Besonders häufig kommt es nach einer Influenza oder nach psychisch belastenden Stresssituationen zum Ausbruch von Herpes Zoster mit typisch schmerzhaften Symptomen. Sobald die Herpes-Bläschen aufbrechen, ist die Virusinfektion sehr ansteckend! Gefährdet sind neben älteren Personen besonders Krebspatienten nach Chemotherapien und HIV-Infizierte mit schwerem Verlauf. 
 

Gegen Windpocken gibt es vorbeugend eine Impfung, auch ein Impfstoff gegen Gürtelrose ist in Österreich derzeit erhältlich. 
 

AUTOR


Mag. Silvia Feffer-Holik


ERSTELLUNGSDATUM


04.02.2015
MEDIZINISCHER EXPERTE
Univ.-Prof. Dr. Reinhard Höpfl
Abteilung für Dermatologie und Venerologie, Medizinische Universität Innsbruck
QUELLEN
Aktuelle Bestandsaufnahe stationärer Zosterfälle zur Bewertung der neu zugelassenen Zostervakzine, Dr. K. M. Zöhrer, Diplomarbeit, Innsbruck, 2008
Neurologie, W. Gehlen/ H.W. Delank, Thieme, 12. Auflage, Stuttgart, 2010
M.N. Oxman et.al: A Vaccine to Prevent Herpes Zoster and Postherpetic Neuralgia in Older Adults, In: The New England Journal of Medicine 2005; 352:2271-2284

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