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Häufiger Sauna-Besuch senkt Schlaganfallrisiko

Ein Paar in der Sauna.
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Regelmäßige Saunabesuche wirken sich mehrfach positiv auf die Gesundheit aus. (Kzenon / Fotolia)

Messungen zeigten: Kurz vor, unmittelbar nach dem Saunagang sowie nach einer 30minütigen Ruhephase nimmt die Steifigkeit der Gefäße ab, der Blutdruck günstig kann beeinflusst werden.

Unabhängig von anderen Parametern wie Alter, Geschlecht oder Lebensstil hat die Häufigkeit von Saunabädern einen relevanten Einfluss auf das Schlaganfall-Risiko. Der Nachweis dieses Zusammenhangs gelang Peter Willeit, Epidemiologe an der Univ.-Klinik für Neurologie der Medizin Uni Innsbruck gemeinsam mit Kollegen der Universität Ostfinnland und weiteren Partnern anhand einer Befragung von 1.628 Personen im Alter von 53 und 74 Jahren.

 

Das Ergebnis: Zwei bis drei Mal Saunabesuche wöchentlich verringern das Schlaganfallrisiko gegenüber einem einmaligen Saunabad wöchentlich um 14 Prozent; Personen, die vier bis sieben Mal pro Woche saunieren, haben bereits ein um 61 Prozent niedrigeres Risiko.

Dennoch keine generelle Empfehlung

Häufige Saunagänge senken das Risiko für andere Herzkreislauf-Erkrankungen und für Bluthochdruck, die wiederum in Verbindung mit dem Schlaganfallrisiko stehen. Auch die Stimulierung des Immunsystems, der positive Einfluss auf das autonome Nervensystem und die Reduktion von freien Radikalen im Körper nach Saunagängen liefern entsprechende Erklärungen. Eine generelle Empfehlung für häufiges Saunieren sprechen die Wissenschafter trotzdem nicht aus. „Menschen mit kardialen Vorerkrankungen sollten unbedingt mit ihrem Arzt bzw. ihrer Ärztin Rücksprache halten, ob und in welchem Ausmaß Saunabesuche für sie möglich sind“, rät Willeit.

AUTOR


Margit Koudelka


ERSTELLUNGSDATUM


14.06.2018
QUELLEN
Presseinformation der Medizinischen Universität Innsbruck vom 03. 05. 2018

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