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Coronavirus-Liveticker: Ab Montag Registrierungspflicht in Wiener Lokalen

Alle Infos zum Coronavirus erhalten
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Mit dem Coronavirus-Liveticker bleiben Sie stets am Laufenden. (Ander5 / Shutterstock.com)

Lesen Sie über die neuesten Entwicklungen rund um das neuartige Coronavirus in unserem Liveticker.

Seit seinem Ausbruch kurz vor Jahreswechsel in China hält das neuartige Coronavirus die Welt in Atem. Finden Sie auf unserer Übersichtsseite die Antworten zu den wichtigsten Fragen rund um die Pandemie. Und lesen Sie hier im ständig aktualisierten Liveticker über die wichtigsten Entwicklungen. Die AGES (Österreichische Agentur für Ernährungssicherheit) hat unter 0800 555 621 eine kostenfreie Hotline für besorgte Bürger eingerichtet. Die Nummer der telefonischen Gesundheitsberatung lautet 1450. Beratung zu bereits gebuchten Reisen gibt es beim VKI unter 0800 201 211, bei arbeitsrechtlichen Fragen gibt es bei der Arbeiterkammer je nach Bundesland unterschiedliche Telefonnummern.

Wichtige Information

Wer auch nur einen leisen Verdacht hat, mit dem Coronavirus infiziert zu sein, wird von der Regierung dazu aufgerufen, nicht sofort zum Arzt zu gehen, sondern zunächst die Hotline 1450 anzurufen. Dort wird der möglicherweise Betroffene über die weiteren Schritte informiert.

Montag, 28.09.

15:35 Uhr » Studie warnt vor asymptomatischen Zweitinfektionen

Eine neue Studie berichtet über asymptomatische Zweitinfektionen mit Sars-CoV-2 in einem indischen Krankenhaus. Demnach wurden zwei Krankenhausmitarbeiter – ein 25jähriger Mann und eine 28jährige Frau – jeweils im Mai mit dem neuartigen Coronavirus infiziert, entwickelten aber keine Symptome. Etwa dreieinhalb Monate später wurden beide Angestellten erneut positiv getestet. Erneut entwickelten sie keine Symptomatik, hatten jedoch eine höhere Virus-Konzentration im Mai. Die Studienautoren betonen angesichts des Fallbeispiels die Gefahr asymptomatischer Covid-Erkrankungen bei Krankenhausangestellten. Umso wichtiger sei das routinemäßige Testen des Personals.

Freitag, 25.09.

08:20 Uhr » Corona-Ampel: Zehn neue Bezirke auf Orange, weiterhin kein Rot

Am gestrigen Donnerstag hat sich einmal mehr die Corona-Ampel-Kommission getroffen, um über die neueste Ampelschaltung zu beraten. Das Resultat sind 10 Bezirke, die nun orange erleuchten, stellvertretend für ein "hohes Risiko". Die rote Stufe und damit ein "sehr hohes Risiko" bleibt aber nach wie vor in ganz Österreich aus. Eine Änderung gibt es in Vorarlberg, wo ab sofort nicht mehr in Bezirken, sondern Regionen unterteilt wird. Orange Bezirke bzw. Regionen im Überblick:

  • Niederösterreich: Gänserndorf, Korneuburg, Krems-Land, Krems-Stadt, Mödling, Neunkirchen, Wiener-Neustadt-Stadt, Zwettl
  • Tirol: Innsbruck-Stadt, Kufstein, Landeck, Schwaz
  • Vorarlberg: Region Rheintal/Walgau
  • Wien

Die Corona-Ampel dient als Instrument zur Orientierung, um das Infektionsrisiko in einem Gebiet besser einschätzen zu können. Darüber hinaus hat sie nach aktuellem Stand allerdings nur einen symbolischen Charakter. Viele der momentan geltenden, bundesweiten Bestimmungen sind ohnehin wesentlich strikter als dies ursprünglich etwa bei einer gelben oder gar grünen Ampelschaltung vorgesehen gewesen wäre.

Donnerstag, 24.09.

17:20 Uhr » Wien führt Registrierungspflicht für Gastronomie ein

Wiens Bürgermeister Michael Ludwig hat Donnerstagnachmittag bekanntgegeben, dass in Wien in der Gastronomie ab Montag eine Registrierungspflicht für Gäste besteht. Beim Besuch eines Lokales muss man ab nächster Woche ein Formblatt mit Kontaktdaten ausfüllen, welches der entsprechende Gastronom vier Wochen lang aufbewahrt. Dies soll im Falle einer bestätigten Infektion mit dem neuartigen Coronavirus die Nachverfolgung möglicher Kontaktpersonen erleichtern. Das Konzept ist auch als Contact Tracing bekannt und gilt als wichtige Säule im Kampf gegen die Pandemie. Man habe sich bewusst für die Verwendung einzelner Blätter und gegen Listen entschieden, damit Gäste keinen Einblick in die Daten anderer Besucher bekommen. Die Vorverlegung der Sperrstunde auf 22 Uhr, wie dies im Laufe der Woche bereits andere Bundesländer umgesetzt haben, ist in der Bundeshauptstadt hingegen nicht angedacht. Ludwig argumentierte, dass eine entsprechende Maßnahme entweder illegale Partys fördern oder aber Menschen einfach zuhause weiterfeiern würden.

 

13:43 Uhr » Wintertourismus in Österreich: Christkindlmarkt ja, Après-Ski eher nein

Die österreichische Bundesregierung hat Donnerstagvormittag einen groben Fahrplan vorgegeben, wie der Tourismus in der kommenden Wintersaison aussehen könnte. Der wichtigste Punkt ist demnach, dass Après-Ski in diesem Jahr nicht so stattfinden könne wie gewohnt. So soll es bei der Konsumation von Speisen und Getränken in jedem Fall eine Sitzplatzpflicht geben, um etwaige ausgelassene Feiern – inklusive engen Körperkontakt mit Fremden – bestmöglich zu unterbinden. Darüber hinaus wird in geschlossenen Gondeln eine Maskenpflicht herrschen; Gruppen in Skischulen sollen auf maximal zehn Personen begrenzt sein. Erneut wurde betont, dass Christkindlmärkte stattfinden können, sofern der jeweilige Veranstalter ein entsprechendes Präventions- und Hygienekonzept vorlegt.

Mittwoch, 23.09.

14:28 Uhr » Studien: Masken effektiver als Gesichtsvisiere

Insbesondere in der Gastronomie erfreuen sich Gesichtsvisiere als Alternative zur klassischen Gesichtsmaske großer Beliebtheit. Viele Kellner empfinden hinter den Plastikvisieren eine bessere Atemfreiheit. Nun mehren sich allerdings Studien, die die Effektivität der Visiere anzweifeln. Ein japanischer Supercomputer hat etwa erst unlängst analysiert, dass fast alle Tröpfchen, die kleiner als fünf Mikrometer sind, am Visier vorbeikommen. Auf der Webseite des österreichischen Sozialministeriums werden Gesichtsvisiere jedoch nach wie vor explizit als erlaubte Mund-Nasen-Schutz-Variante angeführt.

Dienstag, 22.09.

11:54 Uhr » Salzburg, Tirol und Vorarlberg setzen Sperrstunde auf 22 Uhr fest

In den Bundesländern Salzburg, Tirol und Vorarlberg gilt ab Freitag für Lokale eine neue Sperrstunde ab 22 Uhr. Bislang durfte bis 1 Uhr geöffnet sein, die neue Maßnahme ist vorerst auf drei Wochen befristet. Damit reagiert man im Westen Österreichs auf die steigenden Infektionszahlen mit dem neuartigen Coronavirus bzw. spezifisch auf die sich zuletzt häufenden Clusterbildungen rund um die Party-Szene. Gesundheitsminister Rudolf Anschober begrüßte in einer Aussendung die Maßnahmen. Bundeskanzler Sebastian Kurz wünscht sich, dass andere Bundesländern dem Beispiel folgen.

 

10:05 Uhr » Wien und Innsbruck: Niederlande spricht Reisewarnung aus

Bereits vergangene Woche definierte Deutschland die österreichische Bundeshauptstadt als Risikogebiet. Wer aus Wien in unser Nachbarland einreisen möchte, muss daher einen negativen Corona-Test abliefern oder sich in Heimquarantäne begeben. Nun ist die Niederlande mit sogar noch etwas strengeren Regeln nachgezogen. Einreisende aus Wien oder Innsbruck müssen sich ab sofort nach der Ankunft in der Niederlande für 10 Tage in Heimquarantäne begeben. Selbst das Vorlegen eines negativen PCR-Tests reicht nicht aus, um die Bestimmung zu umgehen.

Montag, 21.09.

09:15 Uhr » Neue Maßnahmen in Kraft getreten

Seit Mitternacht gelten die letzte Woche von der Bundesregierung bekanntgegebenen Verschärfungen der Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie. Wichtigster Punkt ist die Einschränkung von Privatveranstaltungen. Bei Geburtstagsfeiern, Hochzeiten und anderen privaten Festen sind indoor ab sofort nur noch maximal 10 Personen erlaubt.

Freitag, 18.09.

10:58 Uhr » Corona-Ampel aktualisiert

Auf der offiziellen Webseite der Corona-Ampel ist wie gewohnt auch diesen Freitag eine neue Ampelschaltung online gegangen. In sechs Bezirken wurde die Warnstufe von Grün auf Gelb erhöht, davon betroffen sind auch das Burgenland, Kärnten und Salzburg. Somit gibt es mit der neuesten Schaltung zum ersten Mal kein ausschließlich grünes Bundesland mehr. In Niederösterreich sprang der Bezirk Zwettl von Gelb auf Orange, kein Bezirk konnte sich "verbessern". In ganz Österreich werden damit aktuell 8 Bezirke orange eingestuft, stellvertretend für ein "hohes Risiko". Orange sind:

  • Niederösterreich: Mödling, Neunkirchen, Zwettl
  • Tirol: Innsbruck-Stadt, Kufstein
  • Vorarlberg: Bludenz, Dornbirn
  • Wien

Zur Erinnerung: Aktuell gehen mit der Ampelschaltung keine gesetzlichen Änderungen einher. Es handelt sich also in erster Linie um ein Instrument zur Orientierung, das bei der Einschätzung des Risikos helfen soll.

Donnerstag, 17.09.

14:28 Uhr » Weitere Verschärfungen ab Montag: Private Veranstaltungen stark eingeschränkt

Im Rahmen einer Pressekonferenz am frühen Donnerstagnachmittag hat Bundeskanzler Sebastian Kurz weitere Verschärfungen der Maßnahmen gegen die COVID-19-Pandemie bekannt gegeben. Ab Montag, 0 Uhr gilt:

  • Bei Privatveranstaltungen (z. B. Geburtstagsfeiern, Tanzkurse, Fitnesskurse, Hochzeiten) sind nur noch maximal 10 Personen erlaubt, ausgenommen davon sind Begräbnisse
  • In der Gastronomie sind nur noch maximal 10 Personen pro Tisch erlaubt und nur noch Konsum am Tisch erlaubt
  • An Märkten gilt die Maskenpflicht

In Privatwohnungen seien Personenbeschränkungen aus verfassungsrechtlichen Gründen nicht durchzuführen. Dort sei die Obergrenze aber als dringende Empfehlung zu sehen. Bei Kultur- bzw. Sportveranstaltungen bleiben die Besuchergrenzen vorerst gleich. Nach Angaben der Bundesregierung habe sich gezeigt, dass das Infektionsrisiko vor allem im Rahmen von Privatveranstaltungen groß sei. Darum soll die Polizei auch Sperrstunden künftig wieder strenger kontrollieren. Das Ziel sei nach wie vor, einen zweiten Lockdown zu verhindern.

 

13:15 Uhr » Studie: Wie effektiv dämmen Screenings und Quarantäne die Pandemie ein?

An der Donau-Universität Krems haben Wissenschaftler anhand zweier Cochrane-Reviews untersucht, inwiefern Testungen symptomloser Menschen (Screening) und die Quarantäne von Infizierten zur Eindämmung der COVID-Pandemie beitragen können. Einmalige Tests bei Menschen ohne Symptome haben demnach einen relativ geringen Nutzen, systematisches, wiederholtes Screening kann aber etwa im Krankenhausbereich Ausbrüche verhindern. Quarantäne ist insbesondere im Zusammenspiel mit anderen Public Health-Maßnahmen eine effektive Methode, um die Ausbreitung der Pandemie zu verlangsamen.

 

Univ.-Prof. Dr. Gerald Gartlehner, MPH, Teil des Autorenteams, richtet einen konkreten Rat an Verantwortliche: "Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Verwendung von Gesundheitspersonal, um Körpertemperatur zu messen, kein sinnvoller Einsatz von Ressourcen ist, um SARS-CoV-2 Infektionen zu vermeiden. Es wäre sinnvoller dieses Personal für Contact Tracing oder die raschere Durchführung von PCR-Screening-Tests bei Personen, die mit SARS-CoV-2 Infizierten Kontakt hatten, einzusetzen".

Mittwoch, 16.09.

12:50 Uhr » Deutschland stuft Wien als Risikogebiet ein

Medienberichten zufolge wird Wien noch im Laufe des heutigen Tages von Deutschland offiziell als Risikogebiet eingestuft werden. Hintergrund ist die zuletzt hohe Zahl an Neunifektionen in der österreichischen Bundeshauptstadt. Wer aus Wien nach Deutschland einreisen möchte, muss künftig einen negativen Corona-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist, vorlegen. Ist dies nicht möglich, muss sich der Betroffene nach der Einreise 14 Tage in Quarantäne begeben.

 

10:43 Uhr » Fast jede zweite Ansteckung geschieht vor Beginn der Symptome

An der britischen Oxford Universität hat ein Forscherteam rund um Luca Ferretti erkannt, dass viele der COVID-Infektionen in einem sehr frühen Stadium der Krankheit passieren. Etwa 40 % der Ansteckungen finden statt noch bevor die ansteckende Person erste Symptome zeigt. Weitere 35 % der Ansteckungen geschehen am ersten Tag, an dem die ansteckende Person Symptome zeigt. Anders formuliert: Viele Betroffene stecken andere Menschen an, während sie noch gar nicht wissen, dass sie selbst das Virus in sich tragen. Für die Studienautoren ist das Ergebnis ein klarer Hinweis auf die Wichtigkeit von großflächigen Testungen, Kontaktpersonennachverfolgung (contact tracing) und präventivem physical distancing.

Dienstag, 15.09.

13:05 Uhr » Corona-Ampel offiziell aktualisiert

In den letzten Minuten wurde die offizielle Webseite der Corona-Ampel aktualisiert. Wie in seit gestern Abend kursierenden Medienberichten vermutet, gibt es in vielen Bezirken eine neue Farbgebung. Als orange, stellvertretend für ein "hohes Risiko", wurden insgesamt 7 Bezirke in 4 Bundesländern eingestuft:

  • Niederösterreich: Mödling, Neunkirchen
  • Tirol: Innsbruck-Stadt, Kufstein
  • Vorarlberg: Bludenz, Dornbirn
  • Wien

Angesichts der Kritik an der teils als verwirrend aufgenommenen Kommunikation wurden auch weitere Inhalte der Webseite aktualisiert. Bei den exakten Erläuterungen der Ampelfarben werden nun Empfehlungen der Kommission angeführt. Für die orange Stufe wird dabei unter anderem zum "Schützen der älteren Personen in generationsübergreifenden Familienverbänden", zu einer "Intensivierung des Schutzes der Krankenanstalten" und einer "Erhöhung der Screeninguntersuchungen in den einschlägigen Bereichen" geraten. Maßnahmen im Bildungssektor – also etwa Homeschooling – seien nach aktuellem Stand hingegen nicht erforderlich, "da derzeit keine Hinweise vorliegen, dass der Bildungssektor substantiell an der Ausbreitung beteiligt ist".

 

10:25 Uhr » AstraZeneca nimmt Impfstoff-Studie wieder auf

Wie letzte Woche berichtet, musste die Firma AstraZeneca bei der Entwicklung eines aussichtreichen Impfstoffkandidaten gegen Sars-CoV-2 die laufende Phase-III-Studie unterbrechen. Hintergrund war die zunächst nicht erklärbare Erkrankung einer Probandin an einer transversen Myelitis. Nach nur wenigen Tagen wurde die Studie nun aber wieder aufgenommen. Dabei kam jedoch Kritik an der Intransparenz seitens der Verantwortlichen auf. Die Pharmafirma gab etwa keine Details zum Ergebnis der ungewöhnlich rasch abgeschlossenen Untersuchung bekannt. Wolfgang Becker-Brüser, Herausgeber der Fachzeitschrift "arzneitelegramm", bewertete gegenüber dem deutschen Magazin "Der Spiegel" die Informationspolitik von AstraZeneca daher als unzureichend und stellte klar: "Es wäre inakzeptabel, einen Impfstoff auf den Markt zu bringen, der so schwerwiegende Reaktionen wie Transverse Myelitis hervorrufen kann".

 

08:40 Uhr » Wien und Innsbruck werden orange

Bereits Montagabend haben mehrere Medien von den Ergebnissen der davor tagenden Corona-Ampel-Kommission berichtet. Demnach soll es in weiten Teilen Österreichs zu einer neuen Farbgebung kommen. Sieben Bezirken soll dabei das bislang noch nicht genutzte Orange zugeteilt werden, darunter auch Wien und Innsbruck. Die Tiroler Landeshauptstadt ist dem Vernehmen nach sogar nur sehr knapp einer roten Ampelschaltung entkommen. Vorerst dürften die Farben aber eher einen symbolischen Wert haben. Die Empfehlung konkreter Maßnahmen für die einzelnen Ampelfarben ist bereits vor einigen Tagen von der Webseite der Corona-Ampel verschwunden, nachdem die seit Montag geltenden Bestimmungen im Widerspruch zur Farbgebung in den meisten Bezirken stand.

Montag, 14.09.

17:25 Uhr » Ampel-Kommission: Informationen frühestens am Dienstag

Wie bereits gestern bekannt wurde, tagt die Corona-Ampel-Kommission anstatt wie gewohnt am Donnerstag diese Woche bereits am Montag, um auf die stark steigenden Infektionszahlen der letzten Tage zu reagieren. Eine offizielle Stellungnahme zu dem Ergebnis der Sitzung wird es am heutigen Tag aber definitiv nicht mehr geben. Dies gab das Gesundheitsministerium Montagnachmittag auf Nachfrage der APA an. "Ampelschaltungen" sind nicht nur am Freitag möglich, eine verfrühte Umfärbung einzelner Bezirke ist also prinzipiell möglich.

 

08:56 Uhr » WHO vermeldet Rekord bei Neuinfektionen

Nach einem vielerorts vergleichsweise ruhigen Sommer nimmt die COVID-Pandemie nicht nur in Österreich wieder Fahrt auf. Am Sonntagabend vermeldete die WHO weltweite 307.930 Neuinfektionen – ein neuer Höchstwert. Die Todeszahlen bleiben vor allem in Europa nach wie vor einigermaßen stabil, der WHO-Regionaldirektor für Europa, Hans Kluge rechnet im Oktober und November aber auch hierbei mit einem Anstieg. "Es wird härter werden", prognostiziert er einen schwierigen Jahresausklang.

 

08:00 Uhr » Maskenpflicht, Veranstaltungen, Gastronomie: Maßnahmen treten in Kraft

Mit dem heutigen Montag treten die am Freitag bekanntgegebenen neuen bzw. wieder eingeführten Maßnahmen in Kraft. Dies betrifft etwa stärkere Besucherbeschränkungen bei Veranstaltungen und Adaptionen im Bereich der Gastronomie, aber vor allem auch die erneute Erweiterung der Maskenpflicht. So ist nun wieder im gesamten Handelsbereich das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verpflichtend. Die exakten Bestimmungen finden Sie in unseren Ticker-Einträgen von Freitag.

Sonntag, 13.09.

10:26 Uhr » Kurz spricht von "Beginn der zweiten Welle"

In einer schriftlichen Aussendung hat sich Bundeskanzler Sebastian Kurz am Sonntag mit einem dringenden Appell an die Bevölkerung gewandt. "Was wir gerade erleben, ist der Beginn der zweiten Welle" stellte er angesichts zuletzt deutlich steigender Zahlen klar und sprach von einer "dramatischen Situation" in Wien. Es sei damit zu rechnen, dass schon bald die Marke von 1.000 Neuansteckungen pro Tag erreicht werde. Wie bereits am Samstag bekannt wurde soll die Coronaampel-Kommission anstatt wie gewohnt Donnerstag bereits am Montag zusammenkommen, um die aktuelle Lage zu bewerten.

Freitag, 11.09.

11:37 Uhr » Neue alte Maßnahmen ab Montag

Bundeskanzler Sebastian Kurz hat Freitagvormittag auf einer Pressekonferenz der Bundesregierung neue Maßnahmen bzw. das Wiedereinführen bereits bekannter Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus bekannt gegeben. Ab Montag gilt:

  • Mund-Nasen-Schutz: verpflichtend in sämtlichen Geschäften, Dienstleistungsbereichen, Schulen, Behörden und bei allen Formen des Kundenkontakts
  • private Veranstaltungen: ohne zugewiesene Sitzplätze sind bei Indoor-Veranstaltungen 50 Personen erlaubt, bei Outdoor-Veranstaltungen 100 Personen
  • Großveranstaltungen: bei professionell organisierten Veranstaltungen mit zugewiesenen Sitzplätzen sind indoor 1.500 und outdoor 3.000 Personen erlaubt
  • Gastronomie: Bewirtung ist nur noch an Sitzplätzen erlaubt; Kellner müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen

 

11:25 Uhr » Corona-Ampel aktualisiert

Kurz vor Beginn der Pressekonferenz der Bundesregierung wurde die Corona-Ampel, abrufbar auf https://corona-ampel.gv.at/, aktualisiert, wobei sich die Farben entsprechend der Donnerstagabend an die Medien durchgesickerten Informationen entwickelt haben. Im Überblick:

  • Gelb: Graz, Innsbruck Stadt, Korneuburg, Kufstein, Schwaz, Wien, Wiener Neustadt
  • Grün: alle anderen Bezirke

 

10:11 Uhr » Ludwig: Neue Maßnahmen für Wien

Wiens Bürgermeister Michael Ludwig hat Freitagvormittag auf einer Pressekonferenz neue Empfehlungen für die Eindämmung des neuartigen Coronavirus angekündigt, blieb dabei aber teils etwas wage. Noch ohne einen detaillierten Fahrplan blieben Ankündigungen zur Arbeitswelt und zu geschlossenen Veranstaltungen. Hier sollen künftig neue Regelungen gefunden werden. Konkret wurde er hingegen beim Mund-Nasen-Schutz. Dieser soll im gesamten Handelsbereich und auch in der Gastronomie bis zum Tisch getragen werden. Ludwig betonte auf Nachfrage der Journalisten aber seine eingeschränkte Handlungsfähigkeit. Er könne nur Empfehlungen aussprechen, der regulatorische Teil unterliege der Bundesregierung. Eben diese soll Medienberichten zufolge strengere Regelungen für den Mund-Nasen-Schutz auch tatsächlich beschlossen haben und später am Vormittag auf der Pressekonferenz verkünden.

 

09:25 Uhr » Freitag ist Tag der Corona-Ampel

Jeden Freitag wird die österreichische Corona-Ampel aktualisiert, um die Gefährdung in den einzelnen Bezirken neu zu beurteilen. Schon Stunden bevor die Bundesregierung um 11 Uhr die Ergebnisse bekanntgibt, sind Donnerstagabend Details zu den Entscheidungen der Komission durchgesickert. Demnach bleibt Wien, entgegen anderslautender Gerüchte in den Tagen davor, gelb. Orange, das ein "hohes Risiko" beschreibt, bleibt der Bundeshauptstadt also erspart. Positiv ist die Entwicklung für Linz, das nach dem Gelb in der Vorwoche nun grün werden soll. Im Gegenzug werden jedoch Innsbruck, Korneuburg, Schwaz, Reutte und Wiener Neustadt diesmal jeweils die gelbe Einschätzung "mittleres Risiko" zugewiesen. Kufstein und Graz bleiben gelb.

Donnerstag, 10.09.

12:48 Uhr » Österreichischer Antikörpertest weltweit angeboten

Ein Antikörpertest der Baumarke "Made in Austria" könnte zur Eindämmung der Pandemie beitragen. In Zusammenarbeit mit Experten von Wiener Universitäten ist es der Firma Technoclone gelungen, "einen quantitativen Test mit einer Genauigkeit von nahezu 100 Prozent" zu entwickeln, wie CSO Dr. Nikolaus Binder stolz berichtet. Der Test stellt nicht nur fest, ob prinzipiell Antikörper gebildet wurden, sondern misst auch deren Konzentration. Insbesondere bei der Überprüfung möglicher Impfstoffe sowie der Langzeitimmunität von Patienten wird die direkte Bestimmung des Antikörperspiegels eine gewichtige Rolle spielen.

Mittwoch, 09.09.

15:33 Uhr » Rückschlag für prominenten Impfstoffkandidaten

Der Impfstoff "AZD1222" des Pharmakonzerns Astra Zeneca galt bislang als eine der aussichtsreichsten Kandidaten für einen wirksamen Schutz vor SARS-CoV-2. Nun wurden im Rahmen eines klinischen Tests allerdings schwere Nebenwirkungen bei einem britischen Probanden vermutet und die Studie bis auf weiteres ausgesetzt.

Dienstag, 08.09.

15:47 Uhr » Mund-Nasen-Schutz: Material als unterschätzter Faktor

Forscher der Duke Universität in Durham in Großbritannien haben eine Box entwickelt, die mit Hilfe von Laserlicht und einer Smartphone-Kamera testen kann, wie effektiv ein Mund-Nasen-Schutz vor einer Tröpfcheninfektion schützt. Neben der korrekten Tragweise zeigte sich in Testläufen, dass vor allem das Material der Schutzmaske wesentlich für einen guten (Fremd-)Schutz ist. Wer sich selbst eine Maske näht, sollte daher bevorzugt mehrlagige Baumwollstoffe oder Kunststofffasern verwenden. Schlecht schnitten hingegen Bandana-Tücher und Schlauchschals aus Fleece ab, die von vielen fälschlicherweise als geeignete Masken-Alternative interpretiert werden.

 

10:25 Uhr » Steroide künftig als Teil der Standardbehandlung?

An der Universität im britischen Bristol hat ein Team rund um Studienleiter Jonathan Sterne Daten zur Verwendung von Steroiden in der COVID-19-Behandlung analysiert. Die Metastudie kam bei der Auswertung von insgesamt 7 klinischen Tests zu dem Ergebnis, dass das Sterberisiko bei der Behandlung mit Steroiden deutlich zurückging. Frühere Studien hatten bereits einen positiven Einfluss des Steroids Dexamethason bei Patienten, die an ein Beatmungsgerät angeschlossen waren, gezeigt. Angesichts der neuen Erkenntnisse fordern Jonathan Sterne und sein Team die Aufnahme von Steroiden in die Standardbehandlung der neuartigen Lungenkrankheit.

Montag, 07.09.

15:12 Uhr » Kritik an Corona-Ampel: Anschober reagiert

Gesundheitsminister Rudolf Anschober hat am Wochenende teilweises Verständnis für die Kritik an der Corona-Ampel gezeigt. So sei ihm klar, "dass Vertreterinnen und Vertreter von Regionen, die auf der Corona-Ampel auf ‚gelb‘ gestellt wurden, davon nicht begeistert sind". Streitereien lehnt er laut Aussendung des Sozialministeriums aber ab, denn: "Nur gemeinsam schaffen wir es, Österreich weiterhin gut durch die weltweit schwerste Pandemie seit 100 Jahren zu bringen".

Freitag, 04.09.

14:55 Uhr » Ampel-Kritik lässt nicht auf sich warten

Die ersten Risiko-Einschätzungen der Corona-Ampel haben vor allem in Oberösterreich für Kritik gesorgt. Landeshautpmann Thomas Stelzer (ÖVP) sprach von einem "klassischen Fehlstart", der Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) sogar von "Willkür". Hintergrund ist, dass Linz als einer von nur vier Bezirken in Österreich die gelbe Stufe zugeschrieben bekam, als Hinweis auf ein mittleres Risiko. In den anderen betroffenen Städten wurde das Urteil von politischen Vertretern hingegen relativ unaufgeregt zur Kenntnis genommen. Das gelb Licht sei "für größere Städte und urbane Zentren erwartbar" gewesen, erklärte etwa Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ).

 

09:35 Uhr » Start für die Corona-Ampel

Am heutigen Freitag fällt der offizielle Startschuss für die Corona-Ampel. Auf corona-ampel.gv.at/ ist rasch erkennbar, wie hoch das Risiko einer Coronavirus-Infektion in den verschiedenen Bezirken aktuell eingeschätzt wird. Zurzeit ist nahezu in ganz Österreich "grünes Licht", das Risiko wird also als gering eingestuft. Einzige Ausnahmen sind die Landeshauptstädte Wien, Linz und Graz sowie der Tiroler Bezirk Kufstein. Hier steht die Ampel jeweils auf Gelb, als Hinweis auf ein "mittleres Risiko".

Donnerstag, 07.05.

Vielen Dank für das Interesse!

Mit dem heutigen Donnerstag beenden wir vorläufig unseren Liveticker rund um das Coronavirus. Im Falle wichtiger Entwicklungen sind wir aber selbstverständlich wieder mit den neuesten News für Sie da. Wir bedanken uns vielmals für die Aufmerksamkeit. Bleiben Sie gesund!

 

10:30 Uhr » Kuriose Friseurgeschichten

Die ein oder andere Haarpracht hat sich während der Coronavirus-Krise wohl ein wenig verselbständigt, schließlich haben Friseure in vielen Ländern nach wie vor geschlossen. In der US-amerikanischen Großstadt Dallas hat sich eine Inhaberin entgegen entsprechender Bestimmungen gewehrt, ihren Salon zu schließen. Als Konsequenz ist sie zu 7 Tagen Haft verurteilt worden. Etwas kurios mutet auch ein Urteil in Deutschland an. Dort wurde einer Hundefriseurin die Öffnung ihres Geschäftes untersagt – unter anderem mit der Argumentation, sie solle ihre Dienste online anbieten.

 

09:33 Uhr » Österreicher fühlen sich immer sicherer

Einer aktuellen Umfrage des Linzer Market-Instituts zufolge fühlen sich die Österreicher in der Coronavirus-Krise immer sicherer. Demnach gaben Anfang Mai nur noch 8 % der Befragten an, die Lage um SARS-CoV-2 als "sehr bedrohlich" wahrzunehmen. Etwa ein Monat davor empfanden dies noch 23 % so. Im parallel dazu durchgeführten Vertrauensranking schnitt das Gesundheitsministerium besonders gut ab. 68 % vertrauen dem Team rund um Rudolf Anschober.

Mittwoch, 06.05.

17:10 Uhr » Fußball: In Deutschland wird ab 16. Mai wieder gekickt

Der deutsche Profi-Fußball wird noch im Mai zurückkehren. Eine entsprechende Beschlussvorlage wurde von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Abstimmung mit den Landespräsidenten am Mittwoch abgesegnet. Mit sogenannten "Geisterspielen", also gänzlich ohne Publikum, sollen die erste und zweite Liga ab dem 15. Mai wieder durchstarten. Für den Spielbetrieb gelten allerdings strenge Hygienevorschriften. Dazu zählen unter anderem regelmäßige Tests, das Desinfizieren des Balles auch während des Spiels und Maskenpflicht für alle Anwesenden – mit Ausnahme der Spieler und Schiedsrichter. Außerhalb des Spielfeldes werden die Profis angeraten, sich praktisch selbst zu isolieren. Sie sollen öffentliche Verkehrsmittel meiden, sich von den Nachbarn distanzieren und keinen Besuch empfangen.

 

15:12 Uhr » Rätsel um kranke Kinder in New York

In New York gibt es mindestens 15 bekannte Fälle von Kindern, die wegen einer unklaren Krankheit ins Spital eingeliefert wurden. Sie sollen zwischen 2 und 15 Jahre alt sein und Symptome zeigen, die jenen des Kawasaki-Syndroms ähneln – eine akute Erkrankung mit Fieber. Scheinbar gehen Ärzte von einem Zusammenhang mit Covid-19 aus. Manche der betroffenen Kinder seien positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden. Bei anderen war das Ergebnis zwar negativ, sie waren vor dem Auftreten der mysteriösen Erkrankung aber infizierten Familienmitgliedern ausgesetzt gewesen. Ende April waren ähnliche Fälle auch in Europa bekannt geworden. Nach derzeitigem Wissensstand gelten Kinder dennoch nach wie vor nicht als Risikogruppe für einen schweren Verlauf der neuartigen Lungenerkrankung.

 

12:16 Uhr » Öffnung kleinerer Geschäfte blieb ohne schwere Folgen

Gesundheitsminister Rudolf Anschober hat auch am Mittwoch über die neuesten Entwicklungen der Coronavirus-Situation in Österreich informiert. Da die erste Öffnung kleinerer Geschäfte, die am 15. April erfolgte, über zwei Wochen her ist, sei es nun an der Zeit, eine erste Bilanz zu ziehen. Demnach würde sich die entsprechende Lockerung kaum in den Statistiken niederschlagen. Wie bereits mehrfach betont lassen sich mögliche Konsequenzen der weiteren Lockerungen, die seit dem Wochenende gelten, erst in ein bis zwei Wochen abschätzen.

 

09:53 Uhr » Die Trump-Schlagzeilen des Tages

US-Präsident Donald Trump sorgt im Rahmen der Coronavirus-Krise regelmäßig für weltweites Kopfschütteln. Dienstagabend (Ortszeit) schaffte er dies mit der Ankündigung, seine Taskforce zur Bekämpfung von SARS-CoV-2 schon bald auflösen zu wollen. Davor ließ er mit einem eher kuriosen Auftritt aufhorchen. Er besuchte eine Fabrik, die Schutzmasken herstellt, ohne selbst eine zu tragen.

Dienstag, 05.05.

17:54 Uhr » Sind nach der Quarantäne alle übergewichtig?

Nach Angaben des Landwirtschaftsverbandes Coldiretti haben die Italiener während der knapp 2 Monate gültigen Ausgangsbeschränkungen im Schnitt rund 2 Kilogramm zugelegt. Demnach wurde in der Zeit mehr Geld als üblich für fett- und zuckerreiches Essen ausgegeben. Da mit Beginn der "Phase 2" sportliche Aktivitäten wieder uneingeschränkt möglich sind, soll nun fast jeder Zweite Italiener vorhaben, in naheliegender Zukunft wieder abzunehmen. Gehen Sie trotz gelockerter Bestimmungen nach wie vor eher selten in den Supermarkt und leben "aus der Konserve"? Unsere Kollegen auf gesund.at geben Ihnen Tipps, wie gesunde Ernährung auch unter diesen Umständen möglich ist.

 

15:00 Uhr » EU: 5 europäische Länder kriseln noch

Andrea Ammon, Chefin des Europäischen Zentrums für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC), sieht die Entwicklung der Coronavirus-Pandemie zumindest in fünf europäischen Ländern noch sehr kritisch. Neben Großbritannien nannte sie die EU-Staaten Polen, Rumänien, Schweden und Bulgarien als jene Nationen, in denen die Neuinfektionen in den letzten zwei Wochen mit nach wie vor hoher Geschwindigkeit ansteigen würden. Vor allem in Bulgarien sei die Entwicklung bedenklich. Dennoch prognostiziert sie, dass am Samstag der Höhepunkt der ersten europäischen Welle überschritten wird.

 

12:07 Uhr » Und täglich grüßt der Corona-Optimismus

Nahezu euphorische Meldungen rund um neue Behandlungsansätze oder der Hoffnung auf die rasche Entwicklung eines Impfstoffs gehören mittlerweile fest zur täglichen Coronavirus-Tradition. Auch Gesundheitsminister Rudolf Anschober bezeichnete sich am Dienstag als Berufsoptimist und hofft in diesem Zusammenhang auf einen Impfstoff bereits Anfang 2021. In Israel hat derweilen Verteidigungsminister Naftali Bennett von einem "bedeutenden Durchbruch" bei der Entwicklung einer Behandlungsmethode berichtet. Der an einem israelischen Institut entwickelte "monoklonale neutralisierende Antikörper" soll Sars-CoV-2 in den Körpern von Infizierten neutralisieren.

 

09:54 Uhr » Anschober: Mai ist für Österreich "Entscheidungsmonat"

Gesundheitsminister Rudolf Anschober hat Dienstagvormittag sein wöchentliches Update zur Coronavirus-Lage in Österreich gegeben. Demnach seien Lage und Entwicklung derart positiv, dass man international bereits als Referenzbeispiel genannt werde. Dennoch betonte er: "Wir sind noch lange nicht durch". Angesichts der Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen bezeichnete er den Mai als "Entscheidungsmonat". Wie sich die Adaption der Maßnahmen auf die Statistiken auswirkt, lasse sich erst in 2 Wochen erahnen. Einmal mehr lobte Anschober die Kooperationsbereitschaft der österreichischen Bevölkerung, kritisierte zugleich aber, dass bei manchen Menschen die Konsequenz nachlasse.

Montag, 04.05.

17:43 Uhr » Wie geht es im heimischen Fußball weiter?

Die Frage, wie man in Zeiten des Coronavirus den Profibetrieb wieder aufleben lassen kann, beschäftigt Sportverbände auf der ganzen Welt. Für den heimischen Fußball sollen womöglich schon in dieser Woche wieder Gespräche zwischen dem Gesundheitsministerium und der Bundesliga stattfinden. Ein erstes Konzept der Liga war zuvor letzte Woche abgelehnt worden. Dieses hatte nur die Isolation eines positiv getesteten Spielers vorgesehen. Das Ministerium besteht aber in einem solchen Fall auf Quarantänemaßnahmen auch für die Kontaktpersonen – de facto also das ganze Team – des Betroffenen.

 

14:45 Uhr » Aktuelle Zahlen

Wie sich die übers Wochenende in Kraft getretenen Lockerungen der bisherigen Maßnahmen – unter anderem dürfen nun auch größere Geschäfte wieder aufsperren – in den Infektionsraten ausdrücken, wird erst über einen längeren Zeitrahmen beobachtbar seien. Stand Montagnachmittag, 14 Uhr, sind in Österreich jedenfalls insgesamt 15.548 Menschen jemals positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. Aktuell erkrankt sind 1.705 davon.

 

12:04 Uhr » Dunkelzifferstudie findet nur eine Infektion

Bildungsminister Heinz Faßmann hat am Montagvormittag die Ergebnisse der zweiten Dunkelziffer-Studie, durchgeführt von der MedUni Wien und der Statistik Austria, präsentiert. Bei 1.432 Testungen zufällig ausgewählter Personen gab es nur ein einziges positives Testergebnis. Hochgerechnet müsse es demnach etwa 3.500 unbekannte Coronavirus-Infektionen in ganz Österreich geben. Aufgrund der geringen Stichprobe ist die Aussagekraft allerdings beschränkt, die berechnete Schwankungsbreite sieht einen Maximalwert von 11.000 vor.

 

10:35 Uhr » Trump rechnet zu Jahresende mit Impfstoff

Bei aller Kritik an US-Präsident Donald Trump kann man ihm Pessimismus mit Sicherheit nicht vorwerfen. Sonntagabend (Ortszeit) betonte er auf einer Pressekonferenz erneut, schon zu Jahresende mit einem Impfstoff gegen Sars-CoV-2 zu rechnen. Nach eigenen Angaben wisse er zwar, dass ihm viele Experten widersprechen würden, er wolle aber dennoch sagen, was er sich denkt.

Sonntag, 03.05.

13:41 Uhr » Flughafen Wien bietet künftig PCR-Tests an

Für 190 Euro kann man am Flughafen Wien ab Montag einen PCR-Test machen. Fällt dieser negativ aus, spart man sich 14 Tage Quarantäne. Die Ergebnisse sollen in 2-3 Stunden vorliegen. Die derzeit gültigen Auflagen gelten aber dennoch weiterhin: Körpertemperaturmessungen und ohne Gesundheitszeugnis mit negativem Covid-19-Befund ist eine Quarantäne anzutreten.

 

10:21 Uhr » Roche-Antikörpertest in USA zugelasen 

Roche, ein Basler Pharmakonzern, hat in den USA von FDA (Food an Drug Administration) die Notfallzulassung für einen entwickelten Antikörper-Test erhalten. Obwohl die WHO noch immer darauf hinweist, dass eine Immunisierung durch Antikörper im Blut nicht ausreichend wissenschaftlich belegt ist, soll der Blutplasmatest von Roche dazu in der Lage sein, Personen zu erkennen, die mit dem Coronavirus infiziert wurden und somit Antikörper gebildet haben.

 

09:25 Uhr » Ab morgen wieder Schulunterricht

Nach wochenlanger Pause ist es morgen wieder so weit - zumindest für jene Schüler, die kurz vor Abschluss ihrer schulischen Laufbahn stehen: MaturantInnen von Gymnasien und berufsbildenden mittleren Schulen sowie AbsolventInnen von Berufsschulen.

Samstag, 02.05.

18:23 Uhr » USA: Proteste erzürnen Pop-Sängerin P!nk

Die amerikanische Pop-Sängerin P!nk hat sich auf Twitter verärgert über jene ihrer Landsleute gezeigt, die momentan medienwirksam gegen die Ausgangsbeschränkungen in einigen Bundesstaaten protestieren.

15:50 Uhr » Neueste Zahlen am Wochenende

Mit Stand 15 Uhr sind in Österreich bislang insgesamt 15.508 Sars-CoV-2-Infektionen bekannt geworden, mehr als 13.000 der Betroffenen sind allerdings bereits wieder genesen. Knapp 600 an der neuartigen Lungenkrankheit Covid-19 Erkrankte sind verstorben. An der internationalen Statistik hat Österreich freilich nur einen äußerst geringen Anteil. Weltweit wurden schon mehr als 3,3 Millionen Fälle bestätigt.

 

13:07 Uhr » Lange Schlangen am Einkaufssamstag

Mit dem heutigen Samstag dürfen viele Geschäfte und Einkaufszentren nach wochenlanger Schließung ihre Pforten wieder öffnen. Das Ergebnis ist ein regelrechter Verkaufssamstag, der Augenzeugenberichten zufolge an vielen Orten lange Schlangen nach sich zieht. Denn nach wie vor gilt, dass nur ein Kunde pro 10 m2 erlaubt ist. Auch das Tragen von Mund-Nasen-Schutz ist verpflichtend.

 

09:22 Uhr » Desinfiszieren oder desinfizieren Sie?

Es ist wohl der meist beobachtete Versprecher in Österreich in den vergangenen Wochen: Viele sprechen fälschlicherweise von Desinfiszieren bzw. Infiszieren. In jeglicher Hinsicht korrekt, und garantiert ohne dazwischen geschummeltes "S" kommen unsere Tipps zur richtigen Desinfektion der Hände aus.

Freitag, 01.05.

17:45 Uhr » Impfstoff-Lieferungen in einigen Ländern in Gefahr

Die Unicef beklagt, dass seit 22. März wegen der Flugstreichungen viele Impfstoff-Lieferungen nicht angekommen sind, die für Kinder in 26 Ländern – vorwiegend in Afrika, aber auch in Myanmar oder Nordkorea – lebenswichtig sind. Die Notreserven reichen für diese Länder nur etwa drei Monate aus. Die Unicef hofft, dass nach der Pandemie nicht durch Impfungen vermeidbare Epidemien, z. B. in Bezug auf Masern, ausbrechen.

 

14:51 Uhr » Die Rolle der Blutgruppen und der Gene

Scientific American fasst erste interessante Studienergebnisse bezüglich der Anfälligkeit für SARS-CoV-2-Infektionen zusammen. So scheinen Personen mit Blutgruppe A besonders gefährdet, sich anzustecken, während die Blutgruppe 0 den meisten Schutz bieten soll. Ein bestimmtes Gen (ACE1 D), das innerhalb Europas und der Welt verschieden stark verbreitet ist, soll indessen ebenfalls mit einer höheren Ansteckungsrate korrelieren. Je häufiger jenes Gen in der Bevölkerung vorhanden ist, desto weniger Infektionen liegen in diesem Land vor. Das Gen soll in zwei asiatischen Ländern, die besonders stark vom Coronavirus betroffen waren, seltener vorkommen als in anderen Ländern. Weitere Genvarianten stehen im Verdacht, die Anfälligkeit für und den Verlauf einer Covid-19-Erkrankung zu beeinflussen – weitere Forschung dazu wird folgen.

 

13:00 Uhr » Machotum statt Masken?

US-Präsident Donald Trump sträubt sich gegen das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, Vizepräsident Mike Pence hat eine Klinik ohne denselben betreten, der britische Premierminister Boris Johnson und der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro schüttelten zahlreiche Hände und genossen das Bad in der Menge ohne Schutzvorkehrungen. Warum sie sich nichts aus Sicherheitsmaßnahmen machen, versucht Forscher Peter Glick von der Lawrence University zu erklären: eine Maske zu tragen wäre ein Angriff auf die Männlichkeit jener Anführer, die das Machotum verehren.

 

10:44 Uhr » Impfstoff vielleicht schon im Jänner

Anthony Fauci, Immunologe und Regierungsberater in den USA, sprach gegenüber CNN die Hoffnung aus, dass ein Impfstoff gegen SARS-CoV-2 möglicherweise schon im Jänner 2021 verfügbar wäre. Zu Beginn der Coronakrise ging er noch von 12 bis 18 Monaten aus, bis ein Impfstoff entwickelt wäre. Eine Garantie gibt es natürlich nicht, so Fauci – es existieren noch zahlreiche Unsicherheitsfaktoren.

 

09:00 Uhr » Aktuelle Erkrankungszahlen

Jemals positiv getestet wurden mit Stand Freitagfrüh 15.458 Personen in Österreich. Bis Donnerstagvormittag gab es 584 Todesfälle. 12.907 Personen sind wieder genesen, das bedeutet, knapp 2.000 Menschen sind aktuell erkrankt. Davon sind 630 im Krankenhaus bzw. auf der Intensivstation.

Donnerstag, 30.04.

20:41 Uhr » Monatsenden im Vergleich: The Times They Are a-Changin‘

Um zu versinnbildlichen wie schnell sich das Blatt wenden kann, blicken wir pünktlich zum Monatsende kurz zurück. An den beiden letzten Februar-Tagen wurden die ersten Fälle in Wien bekannt, Sebastian Kurz hielt Hamsterkäufe für übertrieben und Donald Trump sah "keinen Grund zur Panik". Nur ein Monat später, am 31. März, erreichte Österreich hingegen bereits die 10.000-Marke bei den Infektionen, Kurz hatte am Vortag angekündigt, künftig auf Masken setzen zu wollen und weltweit gab es bereits mehr als 800.000 Fälle. Dies wiederum klingt harmlos im Vergleich zu den nun, Ende April, mehr als 3 Millionen bekannten Infektionen. "The Times They Are a-Changin‘" würde Bob Dylan wohl dazu sagen.

 

15:08 Uhr » USA will in Warp-Geschwindigkeit zum Impfstoff

Angelehnt an die legendäre TV-Serie "Star Trek" soll Medienberichten zufolge von der Regierung der USA die "Operation Warp-Geschwindigkeit" gestartet worden sein. Deren Ziel sei es demnach, der amerikanischen Bevölkerung bereits bis zum Jahresende Hunderte Millionen Dosen eines Impfstoffes gegen Sars-CoV-2 zur Verfügung zu stellen.

 

13:44 Uhr » Remdesivir schneidet bei klinischen Tests gut ab

Nach Angaben von Anthony Fauci, Chef des US-amerikanischen Instituts für Infektionskrankheiten (NIAID), hat Remdesivir bei klinischen Tests bislang gut abgeschnitten. Demnach habe das ursprünglich gegen Ebola entwickelte Medikament die Genesungszeit von Covid-19-Patienten im Schnitt um 4 Tage verkürzt.

 

12:07 Uhr » Schweden: Hühnermist soll vor Walpurgisnacht abschrecken

Schweden hat mit seinen vergleichsweise losen Maßnahmen gegen das Coronavirus eine Sonderstellung in Europa eingenommen. Zumindest eine Studentenstadt im Süden des Landes macht nun aber Ernst. Am 30. April versammeln sich in Lund traditionell bis zu 30.000 Besucher zur sogenannten Walpurgisnacht, einem in Schweden wichtigen Festtag. Um große Menschenansammlungen in diesem Jahr zu vermeiden, wird er Park just am Tag des Ereignisses gedüngt, unter anderem mit einer Tonne Hühnermist. Der entsprechende Gestank soll das gemütliche Zusammensitzen unattraktiver machen.

 

09:12 Uhr » Alles neu am Wochenende – Wie wird sich das auswirken?

Über das lange Wochenende wird es in Österreich eine weitere Lockerung der Maßnahmen geben. Ab 2. Mai haben sämtliche Geschäfte wieder geöffnet. Augenzeugenberichte sprechen etwa in der Wiener Innenstadt bereits jetzt wieder von prä-Corona-ähnlichen Zuständen, viele Leute sind demnach auf den Straßen. Interessant und für weitere Schritte der Regierung entscheidend wird sein, ob sich die Änderungen auch auf die Infektionszahlen auswirken. Aufgrund der Inkubationszeit kann man darüber aber wohl erst in zwei Wochen ein erstes Fazit ziehen. Zur Übersicht: Stand 9 Uhr sind bis Donnerstagmorgen insgesamt 15.377 Infektionen mit Sars-CoV-2 bekannt geworden.

Mittwoch, 29.04.

18:15 Uhr » UN: Dramatische Auswirkungen auf Frauen

Während Covid-19 selbst Statistiken zufolge für Männer gefährlicher ist, haben Frauen weltweit indirekt mit dramatischen Auswirkungen der Coronavirus-Krise zu kämpfen. Der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen rechnete am Dienstag in New York vor, es könne in Folge der Ausgangsbeschränkungen zu bis zu 7 Millionen ungeplanten Schwangerschaften kommen. Aufgrund unterbrochener Lieferketten hätten Frauen in vielen Ländern momentan keinen Zugang zu modernen Verhütungsmitteln. Außerdem wurde auf den bereits vielerorts festgestellten Zuwachs an häuslicher Gewalt verwiesen.

 

16:21 Uhr » Coronavirus: Keine Krise, sondern Katastrophe?

Der Berliner Sozialwissenschaftler Martin Voss sieht gegenüber der Deutschen Presse-Agentur eine Verharmlosung der Coronavirus-Situation in unserem Sprachgebrauch. Dass gemeinhin von einer "Krise" die Rede sei, sei untertrieben. Vielmehr handle es sich um eine "komplexe Katastrophe", da nahezu alle Bereiche davon betroffen sind und ein Ende aktuell noch nicht absehbar ist. Als Grund für die fehlerhafte Bezeichnung nannte er das Fehlen von schrecklichen Bildern. So würden die meisten Menschen den Begriff "Katastrophe" mit visuell erschütternden Ereignissen wie einem Hochwasser oder einem Sturm in Verbindung bringen.

 

12:18 Uhr » Kein Kinostart mehr nötig: Auch Oscars beugen sich dem Virus

Die 93. Ausgabe der Oscars wird mit einer vorläufigen Regeländerung in die Geschichte eingehen. So werden für die Preisverleihung 2021 ausnahmsweise auch Filme zugelassen, die zuvor nicht im Kino zu sehen waren. Damit reagiert die Academy of Motion Pictures Arts and Sciences auf die dramatische Verkürzung des Kinojahres aufgrund des Coronavirus.

 

09:20 Uhr » Neueste Zahlen aus Österreich und der Welt

In Österreich sind mit Mittwochmorgen, Stand 9 Uhr, insgesamt 15.326 Sars-CoV-2-Infektionen bekannt geworden, 551 an Covid-19 erkrankte Personen sind verstorben. Dem gegenüber stehen mittlerweile allerdings 12.580 bereits wieder genesene Betroffene. Weltweit kommt die Johns Hopkins Universität aktuell auf etwas mehr als 3,1 Millionen Ansteckungen und 217.207 Todesopfer.

Dienstag, 28.04.

15:28 Uhr » Großbritannien hofft auf frühen Impfstoff

An einem Institut der renommierten Universität im britischen Oxford ist man bei der Entwicklung eines Impfstoffs offensichtlich schon weit vorgeschritten. Laut einem Bericht der New York Times wurde dieser bereits erfolgreich an Affen getestet und soll möglichst rasch für weitere Tests, an Menschen, freigegeben werden. Demnach könnten vielleicht schon im September erste Dosen des Impfstoffes zur Verfügung stehen. Die meisten Experten gehen bislang eigentlich davon aus, dass ein Impfstoff frühestens 2021 auf den Markt kommt.

 

12:42 Uhr » Mehr als 3 Millionen Infektionen weltweit

Weltweit sind seit Montagabend mehr als 3 Millionen bestätigte Covid-19-Erkrankungen bekannt. Laut den Berechnungen der Johns Hopkins Universität gibt es Stand Dienstagmittag 3.052.245 bekannt gewordene Infektionen mit Sars-CoV-2. In Österreich sind 15.270 Menschen positiv getestet worden, als aktuell erkrankt gelten 2.208 davon.

 

09:23 Uhr » Ab 15. Mai: Wie die Gastronomie öffnet

Ab 15. Mai dürfen in Österreich auch Gastronomiebetriebe wieder öffnen. Tourismusministerin Elisabeth Köstinger hat dazu am Dienstag Details veröffentlicht. An folgende Regelungen müssen sich die Betriebe dabei zunächst halten:

  • Öffnungszeiten von maximal 6 bis 23 Uhr
  • Maximal 4 Personen plus Kinder pro Tisch
  • Mindestens 1 Meter Sicherheitsabstand – gilt nicht für Besucher, die am selben Tisch sitzen
  • Keine freie Sitzwahl
  • Mitarbeiter mit Kundenkontakt (z. B. Kellner) müssen Mund-Nasen-Schutz tragen
  • Empfehlung: Vor dem Lokalbesuch soll ein Tisch reserviert werden

Auch Outdoor-Tierparks dürfen am 15. Mai ihre Pforten wieder öffnen. Beherbergungsbetriebe, Sehenswürdigkeiten und Freizeiteinrichtungen können hingegen erst 2 Wochen später am 29. Mai wieder aufsperren.

 

09:09 Uhr » Was ab 1. Mai wieder erlaubt ist

Gesundheitsminister Rudolf Anschober hat die Nicht-Verlängerung der Ausgangsbeschränkungen Dienstagmorgen im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt gegeben. Konkret bedeutet, dass zumindest von 1. Mai bis Ende Juni wieder erlaubt ist:

  • Versammlungen von bis zu 10 Personen
  • Treffen mit Personen aus anderen Haushalten – bei Einhalten des Mindestabstandes

 

08:59 Uhr » Ausgangsbeschränkungen werden nicht fortgesetzt

Die von der Regierung verordneten Ausgangsbeschränkungen werden nicht verlängert und enden damit mit 1. Mai. Das wurde Dienstagmorgen bekannt gegeben.

Montag, 27.04.

18:16 Uhr » Sollen wir wegen Corona am Wochenende arbeiten?

Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur hat Prof. Dieter Spath, Präsident der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften, einen ungewöhnlichen Vorschlag geäußert. Er ist der Meinung, dass Arbeiten am Wochenende in Zeiten der Coronavirus-Krise kein Tabu mehr sein darf. Das Einhalten des geforderten Sicherheitsabstandes sei wesentlich leichter zu realisieren, wenn die Präsenzarbeitszeiten auf alle Wochentage aufgeteilt werden würden.

 

14:56 Uhr » ÖDV: Sicherheit von Lehrern und Schülern nicht garantiert

Der Dachverband der AHS-DirektorInnen Österreichs (ÖDV) warnt in einer Aussendung vor Fehlern bei der Wiederöffnung von Schulen. Die Teilung der Klassen sei demnach nicht an allen Einrichtungen umsetzbar. Daher könne unter den aktuellen Rahmenbedingungen die Sicherheit von Schülern und Lehrern nicht garantiert werden. Gefordert wird vom ÖDV eine Regelung, die den Direktoren möglichst viel individuellen Spielraum lässt. Für eine rasche Öffnung der Schulen spricht hingegen eine Studie der Universität Wien. Demnach wendet jeder vierte Schüler für das Home Learning täglich nicht einmal 3,5 Stunden auf. Und 16 % der Befragten gaben an, keinen eigenen Computer oder Laptop für den Heimunterricht zu haben. Eine Zahl, die angesichts der freiwilligen und ausschließlich online erfolgten Teilnahme vermutlich sogar noch höher ist.

 

12:42 Uhr » Hat Neuseeland den "Kampf gewonnen"?

Jacinda Ardern, Premierministerin von Neuseeland gibt an, dass ihr Land gute Erfolge in der Eindämmung des neuartigen Coronavirus erzielt hätte. "Wir haben diesen Kampf gewonnen" verkündete die Politikerin am Montag. Im Laufe der Woche sollen Schulen und einige Geschäfte wieder öffnen, zudem dürfen Restaurants ab Dienstag Essen zum Mitnehmen anbieten. Trotz der positiven Entwicklung warnte Ardern vor einer zu raschen Rückkehr in die Normalität. Diese müsse "langsam und vorsichtig geschehen".

 

09:20 Uhr » Neue Zahlen aus Österreich

Wir starten in die neue Woche mit den aktuellsten Zahlen aus Österreich. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums gibt es mit Stand 9 Uhr hierzulande aktuell 2.401 Covid-19-Patienten. Insgesamt wurden bereits 15.196 Menschen positiv auf Sars-CoV-2 getestet, 529 davon sind verstorben. Weltweit gibt es nach Berechnungen der Johns Hopkins Universität bereits mehr als 2,9 Millionen bestätigte Fälle.

Sonntag, 26.04.

18:03 Uhr » Wie geht es Menschen mit Covid-19 und Diabetes?

Die Österreichische Diabetes Gesellschaft (ÖDG) beginnt nun, ein genaues Auge auf Menschen zu werfen, die sowohl an Diabetes als auch an Covid-19 erkrankt sind. Durch die Erhebung des Gesundheitszustandes von Diabetikern, die wegen des Coronavirus im Krankenhaus behandelt werden müssen, soll sich ein genaueres Bild darüber ergeben, welches Risiko die neuartige Lungenerkrankung für Betroffene der chronischen Stoffwechselerkrankung darstellt. Mehr über den Zusammenhang lesen Sie auch auf unserer Webseite.

 

15:27 Uhr » USA: Kurioses Trump-Zitat schlägt weiter Wellen

Im Laufe der Woche hat US-Präsident Donald Trump mit etwas kurios anmutenden Äußerungen auf sich aufmerksam gemacht. So gab er auf einer Pressekonferenz zunächst an, die Idee, Desinfektionsmittel als Schutz vor dem Coronavirus direkt zu injizieren, zumindest interessant zu finden. Nach starker Kritik seitens Experten behauptete er später, die Aussage nur ironisch gemeint zu haben. Samstagabend (Ortszeit) verzichtete er jedoch überraschend auf seinen täglichen Auftritt vor der Presse, da die Medien, so der umstrittene Politiker auf Twitter, ohnehin nur Fake-News verbreiten würden. Zumindest bei einigen US-amerikanischen Bürgern dürfte der Desinfektions-Vorschlag jedenfalls nicht als pure Ironie angekommen sein. Die Giftzentrale im Bundesstaat Illinois vermeldete seit der Aussage eine signifikante Zunahme an Notrufen. Demnach hätten beispielsweise einige Personen eine Mischung aus Bleichmittel und Mundwasser gegurgelt, um das Coronavirus abzutöten.

 

13:07 Uhr » Spermien reduziert? Neue Zweifel an Remdesivir

Remdesivir wurde bereits öfters als mögliches Mittel in der Behandlung der neuartigen Lungenkrankheit Covid-19 ins Spiel gebracht. Studien aus China fördern nun aber neue Zweifel. Bei einer Untersuchung zeigte es keine signifikanten Erfolge, die Sterberate der Behandelten war in etwa gleich wie jene der Vergleichsgruppe. Eine an Mäusen durchgeführte Studie legt zudem nahe, dass Remdesivir schädigend für die Spermienproduktion sein könnte. Die Spermien der 28 untersuchten männlichen Mäuse gingen in Anzahl, Qualität und Beweglichkeit nach der Injektion mit Remdesivir zurück.

 

10:11 Uhr » Mehr als 200.000 Todesopfer weltweit

Samstagabend hat nach Berechnung der Johns Hopkins Universität die Zahl der Todesopfer weltweit die 200.000-Marke überschritten. Bis Sonntagmorgen sind 203.044 Covid-19-Todesfälle bekannt geworden. In Österreich hat es mit Stand 10 Uhr bislang 15.140 positive Sars-CoV-2-Tests gegeben, etwas mehr als 500 Menschen sind verstorben.

Samstag, 25.04.

15:07 Uhr » Österreich unterstützt serbische Krankenhäuser

Corona-PatientInnen aus serbischen Intensivstationen könnten künftig in Österreich behandelt werden, wenn Bedarf besteht. Außerdem schickt Österreich medizinische Ausrüstung in serbische Lazarette. Auch Kroatien, Bosnien-Herzegowina und andere Balkanländer erhalten Unterstützung in Form von Hilfspaketen, Desinfektionsmittel, Handschuhen etc.

 

11:44 Uhr » WHO gegen Immunitätsausweise

Die Idee, dass Menschen, die eine Corona-Infektion überstanden haben, einen Immunitätsnachweis erhalten, um früher ins soziale Leben bzw. zur Arbeit zurückkehren zu können, lehnt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ab. Es gebe aktuell keine wissenschaftlichen Belege dafür, dass Antikörper im Blut tatsächlich immun gegen eine neue Infektion machen. Menschen würden durch so einen Bescheid unvorsichtiger, was das Risiko einer Neuinfektion erhöhe. Aktuell gibt es verschiedene Antikörpertests am Markt, deren Zuverlässigkeit sei aber noch nicht belegt.

 

09:41 Uhr » Aktuelle Zahlen aus Österreich

Aktuell gibt es 15.069 bestätigte Fälle in Österreich. 12.103 Personen sind wieder genesen und die Zahl der Todesfälle liegt bei 536. Weltweit gibt es 2,8 Millionen bestätigte Fälle, 781.382 Menschen haben die Krankheit besiegt.

 

09:03 Uhr » Weiterhin Heimunterricht auf Wunsch?

Nachdem gestern definiert wurde, wie es mit den Schulen weitergeht, wünschen sich viele ElternvertreterInnen, dass Kinder auf Wunsch der Eltern auch weiterhin zuhause unterrichtet werden dürfen. Herausfordernd wird zu Beginn sein, alle SchülerInnen wieder auf dasselbe Wissenslevel zu holen. Denn nicht alle Kinder waren via Fernunterricht gut erreichbar. Laut Dachverbandsvorsitzender Evelyn Kometter darf kein Kind zurückbleiben. Als problematisch sieht sie, dass viele LehrerInnen in die Risikogruppe fallen.

Freitag, 24.04.

19:45 Uhr » Coronavirus: 5 Fragen zur Übertragung

Wie wird das Coronavirus eigentlich übertragen, und was kann man selbst tun, um die Verbreitung einzudämmen? Hier bekommen Sie diesbezüglich nähere Informationen.

 

19:20 Uhr » Demo gegen Corona-Maßnahmen in Wien von Polizei aufgelöst

In der Wiener Innenstadt fand heute Nachmittag trotz Verbots eine Demo gegen das Corona-Maßnahmenpaket der Bundesregierung statt. Etwa 200 Menschen versammelten sich am Albertinaplatz, um ihre Grundrechte einzufordern. Vorgaben wie Mund-Nasenschutz bzw. Abstandsregelungen wurden dabei kaum eingehalten. Initiiert wurde die illegale Kundgebung von der sogenannten "Initiative für evidenzbasierte Corona-Informationen (ICI)".

 

10:20 Uhr » Schulen öffnen schrittweise ab 4. Mai

Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierte eben Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) den Fahrplan für die stufenweise Schulöffnung. Abschlussklassen öffnen ihre Pforten wieder ab 4.5., Volksschulen und Unterstufen ab Mitte Mai, alle anderen ab Anfang Juni. Klassen werden für einen "Schichtbetrieb" in zwei Gruppen unterteilt. Schularbeiten und Nachmittagsunterricht entfallen. 

 

09:45 Uhr » 14.987 bestätigte Corona-Fälle in Österreich

Mit Stand heute, 7:00 Uhr meldet das Gesundheitsministerium fast 15.000 Corona-Fälle. 11.694 Menschen gelten als genesen, bislang forderte das Virus 522 Todesopfer in Österreich.

 

09:15 Uhr » Nachfrage nach psychischer Versorgung enorm gestiegen

Ängste, Depressionen, Einsamkeit, Arbeitslosigkeit, Beziehungs- oder familiäre Probleme – in Zeiten der Corona-Pandemie ist der Bedarf an psychologischer Hilfe massiv gestiegen. Allein an der Telefonhotline des Berufsverbandes Österreichischer PsychologInnen (BÖP) stieg die wöchentliche Beratungszeit um mehr als 1.000% im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit.

Donnerstag, 23.04.

17:25 Uhr » Wie Gottesdienste ab 15. Mai stattfinden

Am Mittwoch wurde angekündigt, dass unter anderem auch Gottesdienste in Österreich ab 15. Mai wieder stattfinden können. Von Kultusministerin Susanne Raab wurde nun konkretisiert, wie entsprechende Veranstaltungen künftig aussehen. Demnach wird es ähnlich wie in Geschäften eine Maximalanzahl an Besuchern geben. Zudem müssen ein Mindestabstand von zwei Metern eingehalten und Masken getragen werden. Weihwasserbecken bleiben nach wie vor leer, Details zur Ausgabe der Kommunion sind noch unklar.

 

14:12 Uhr » Wird Krebs wegen Coronavirus später diagnostiziert?

Die Coronavirus-Krise beeinflusst indirekt auch die Onkologie, warnt eine in Deutschland gegründete Taskforce. Demnach gebe es bei der Versorgung von Krebspatienten zwar noch keine bedenklichen Engpässe, kleinere Einschränkungen seien aber festzustellen. Problematisch ist außerdem, dass viele Menschen in der aktuellen Situation Arztbesuche prinzipiell eher meiden. Dadurch würden Krebsdiagnosen im Schnitt etwas später gestellt werden, was wiederum die Behandlungschancen verringert.

 

11:44 Uhr » Grippeimpfung in der Coronavirus-Saison

Der Leiter der US-Gesundheitsbehörde CDC, Robert Redfield, fordert zur flächendeckenden Grippeimpfung auf. So soll das gleichzeitige Auftreten einer Influenza- und einer Sars-CoV-2-Epidemie vermieden werden. In den vergangenen Wochen haben Experten auch aus persönlichen Gründen schon mehrfach zur Grippeimpfung geraten. Denn das gleichzeitige Auftreten einer Influenza und von Covid-19 ist für den Körper eine besonders große Herausforderung.

 

09:10 Uhr » Neue Zahlen aus Österreich

Wir starten unsere Berichterstattung auch am Donnerstag mit den neuesten Zahlen aus Österreich. Mit Stand 9 Uhr gibt es nach Angaben des Gesundheitsministeriums 14.938 bestätigte Infektionen mit Sars-CoV-2. In den letzten Tagen war die Zahl der jeweils gemeldeten Neuerkrankungen stabil bei etwa 50 Fällen. Weltweit sind bislang ca. 2,630 Millionen Fälle bekannt geworden, berechnet die John Hopkins Universität.

Mittwoch, 22.04.

18:09 Uhr » Trauern in Zeiten der Corona-Krise

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Trauerbegleitung listet auf ihrer Webseite Anlaufstellen auf, die Sie beim Trauern in Zeiten von Coronavirus unterstützen. Angesprochen werden sollen damit nicht in erster Linie Angehörige von Covid-19-Todesopfern, sondern alle Menschen, die unlängst einen Nahestehenden verloren haben. Angesichts der starken Einschränkungen bei Ereignissen sowie der allgemeinen Aufforderung zum Abstandhalten können insbesondere Begräbnisse aktuell nicht im gewohnten Rahmen stattfinden. Zudem ist es vielen Angehörigen momentan unmöglich, gebührend Abschied zu nehmen.

 

14:49 Uhr » WHO: Virus nicht im Labor gezüchtet

Nicht zuletzt angezettelt durch US-Präsident Donald Trump ist in den letzten Wochen die Theorie aufgekommen, Sars-CoV-2 könnte in einem chinesischen Labor entstanden sein. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hält dies für unwahrscheinlich. Demnach deuten alle bisherigen Forschungen daraufhin, dass das neuartige Coronavirus wie gemeinhin angenommen sich Ende 2019 in Fledermäusen entwickelte und auf den Menschen übertragen wurde.

 

11:30 Uhr » Impfstoff: Optimistische Prognose aus der Schweiz

Weltweit wird an einem Impfstoff gegen Sars-CoV-2 geforscht. Darüber, wann ein solcher auf den Markt kommen könnte, gehen die Meinungen allerdings weit auseinander. Besonders optimistisch zeigt sich Martin Bachmann. Der Schweizer Immunologe hat nach eigenen Angaben einen Impfstoffe entwickelt, der bei idealem Verlauf schon im Oktober 2020 zum Einsatz kommen könnte. Auch von der Aufsichtsbehörde Swissmedic gibt es diesbezüglich positive Signale. Demnach sei ein solcher Zeitplan "nicht komplett an den Haaren herbeigezogen", wenngleich "äußerst optimistisch". Ganz anders sieht es der Chef der Firma Roche, Severin Schwan, der eigenen Angaben zufolge nicht vor Ende 2021 mit einem Impfstoff rechnet.

 

09:09 Uhr » Mehr als 2,5 Millionen Infektionen weltweit

Nach Berechnungen der Johns Hopkins Universität hat Sars-CoV-2 leider den nächsten Meilenstein geschafft. Weltweit gibt es nun mehr als 2,5 Millionen bestätigte Covid-19-Fälle. In Österreich sind mit Stand 9 Uhr insgesamt 14.861 Menschen positiv getestet worden, aktuell an Covid-19 erkrankt sind 3.087 Personen.

Dienstag, 21.04.

16:57 Uhr » Ärztekammer: Mehr Tests in Spitälern

Wegen der Coronavirus-Krise verschobene, nicht akut notwendige Operationen sollen nun Schritt für Schritt nachgeholt werden. Vor diesem Hintergrund fordert die Österreichische Ärztekammer in einer Aussendung, dass im Spital künftig noch mehr getestet wird. Gemeint sind flächendeckende Personaltestungen sowie Tests von Patienten vor der Aufnahme.

 

14:28 Uhr » Ab 15. Mai weitere Öffnung der Gesellschaft

Die Bundesregierung hat am Dienstag auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben, dass ab 15. Mai eine weitere Öffnung der Gesellschaft erfolgen soll. Konkret soll der Betrieb in Kindergärten und Schulen stückweise wieder hochgefahren werden, Gastronomie und Gottesdienste geöffnet werden. Die Öffnung sämtlicher Geschäfte ist nach wie vor für den 1. Mai vorgesehen.

 

11:51 Uhr » Auch in Österreich: Höhere Sterblichkeitsrate bei Männern

In Österreich sind bislang 434 Menschen, bei denen zuvor eine Sars-CoV-2-Infektion festgestellt wurde, verstorben. Dabei wiederholt sich hierzulande ein Trend, der sich davor schon in vielen anderen Ländern gezeigt hat: Männer sterben deutlich häufiger an einer Covid-19-Erkrankung als Frauen. In Österreich sind dem Dashboard des Gesundheitsministeriums zufolge 58 % der Todesopfer männlich. Bei den Infektionen selbst ist die Bilanz hingegen praktisch ausgeglichen. Der Frage, warum Covid-19 Männer scheinbar härter trifft, sind auch wir nachgegangen.

 

09:13 Uhr » Weiterhin niedrige Zahl an Neuinfektionen

Mit Stand 9 Uhr vermeldet das Gesundheitsministerium am Dienstagmorgen von 14.791 bestätigten Sars-CoV-2-Infektionen in Österreich. Aktuell sind demnach 3.694 Personen an Covid-19 erkrankt. In den letzten 24 Stunden wurden etwa 70 Neuerkrankte gemeldet.

Montag, 20.04.

18:19 Uhr » Paartherapeutin sieht verändertes Sexualverhalten

Die Coronavirus-Krise beeinflusst auch das Liebesleben vieler Menschen. Die Sexual- und Paartherapeutin Heike Melzer bestätigte dies gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Schnell aufeinanderfolgende Dates und One-Night-Stands sind momentan kaum möglich. Daher würden Menschen viel bewusster mit Berührungen umgehen. Natürlich sei in der aktuellen Situation auch Masturbation verstärkt ein Thema. Wenig überraschend verzeichnen etwa Webseiten mit pornographischen Inhalten derzeit einen starken Anstieg der Zugriffszahlen.

 

15:32 Uhr » Statistik Austria: Mehr Sterbefälle als im Vorjahr

Jeder Verstorbene, der zuvor positiv auf Sars-CoV-2 getestet wurde, wird in Österreich als Coronavirus-Todesopfer in der Statistik geführt. Eine Differenzierung, ob Covid-19 tatsächlich die Todesursache beim jeweiligen Betroffenen war, wird hingegen nicht angestellt. Umso interessanter ist jene Aufzeichnung der Statistik Austria, die die Zahl sämtlicher Sterbefälle in Österreich mit jener aus dem Vorjahr vergleicht. Demnach gab es in den Kalenderwochen 12, 13 und 14 jeweils einen Anstieg von mehr als 7 bis 16 %. Den größten Anstieg gab es bei der Altersgruppe 65+, die als wichtigste Risikogruppe der neuartigen Lungenerkrankung gilt.

 

13:21 Uhr » Babys sollen auch mit infizierten Müttern Kontakt haben

Selbst wenn die Mutter eines Neugeborenen mit Sars-CoV-2 infiziert ist, soll sie nicht räumlich von ihrem Kind getrennt werden. Das empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, die außerdem auch bei bestätigter Covid-19-Erkankung zum Stillen rät. Zu dem selben Schluss kommt die US-amerikanische Expertin Alison Stuebe im Fachmagazin "Breastfeeding Medicine". Selbst eine Trennung unmittelbar nach der Geburt könne demnach die Infektion des Babys kaum verhindern. Spätestens wenn die Familie aus dem Krankenhaus in die eigenen vier Wände zurückkehrt, sei eine effektive Isolation kaum mehr möglich. Fehlender zwischenmenschlicher Kontakt ist für Babys außerdem nachgewiesen schädlich.

 

11:05 Uhr » Erster Österreicher mit Blutplasma geheilt

Blutplasma-Behandlungen gelten bei Covid-19 weltweit als Hoffnungsschimmer. Dabei werden die Antikörper von ehemaligen Patienten, die die Lungenkrankheit überstanden haben, zur Genesung aktuell Betroffener genutzt. Nun konnte erstmals auch in Österreich ein Erkrankter auf diese Weise. Ein 36jähriger Steirer mit angeborenem Immundefekt wurde nach entsprechender Behandlung von der Intensivstation auf die Normalstation verlegt.

 

09:40 Uhr » Knapp 15.000 positive Tests in Österreich

Mit Stand Montagmorgen, 9 Uhr, gab es nach Angaben des Gesundheitsministerium 14.719 positive Sars-CoV-2-Tests in Österreich. Aktuell an der Lungenkrankheit Covid-19 erkrankt sind allerdings nur 3.694 Personen. Weltweit sind laut Berechnungen der Johns Hopkins Universität bislang etwas mehr als 2,4 Millionen Infektionen bekannt geworden. Die USA liegt mit über 750.000 bestätigten Erkrankten in der internationalen Rangliste mit großem Abstand in Führung.

Sonntag, 19.04.

17:45 Uhr » Fleißige Masken-Näherin 

Auch im Umfeld der RMA Gesundheit, Betreiberin von minimed.at gibt es emsige Bienen, die auch am Sonntag Mund-Nasenschutz-Masken nähen, um diese – bei gebührendem Abstand bei der Übergabe bzw. per Postversand versteht sich – zu verschenken. Hier Rosa O. aus Weyer, Schwiegermutter einer Redakturin (80 Jahre).

 

17:00 Uhr » Zurückhaltung bei Grenzöffnung für deutsche Urlauber 

Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (VP) denkt bereits laut über eine Öffnung der österreichischen Grenzen für deutsche Sommerurlauber nach. Das Gesundheitsministerium bremst jedoch. "Die dafür erforderlichen Rahmenbedingungen und Voraussetzungen würden geprüft", heißt es.

 

15:20 Uhr » Erstmals weniger als 100 Neuinfektionen

Erstmals wurden laut Bundeskanzler Sebastian Kurz und Vizekanzler Werner Kogler in Österreich heute Vormittag im 24-Stunden-Vergleich zum Vortag weniger als 100 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet. Dies sei ein erfreuliches Zeichen, allerdings sei das Ziel noch lange nicht erreicht. "Am Ende des Tages werden wir nur dann erfolgreich sein, wenn wir uns weiter an die gesetzten Maßnahmen halten und unsere sozialen Kontakte reduzieren", so Kurz und Kogler. 

 

12:00 Uhr » Warnung vor PPT-Atemschutzmasken in Supermärkten

Während der klassische Mund- und Nasenschutz umstehende Personen schützt, dienen sogenannte FFP-Atemschutzmasken meistens nur dem Selbstschutz. Werner Baumgartner vom Institut für Medizin- und Biomechatronik der Johannes Kepler Universität Linz erklärt: "Die Materialen einer FFP-Maske schützen sehr gut vor dem Eindringen. Dadurch braucht es aber auch ein Rückschlagventil, weil man sonst damit kaum Luft einatmen könnte. Das bedeutet aber auch, dass die Luft ungefiltert ausgeatmet werden kann. Der Träger ist also sehr gut geschützt, aber die Umgebung kaum".

 

09:00 Uhr » Aktuell 14.662 bestätigte Corona-Fälle in Österreich

Diese Zahl meldete das  Gesundheitsministerium heute, 08:00 Uhr. Insgesamt sind an den Folgen einer Corona-Infektion bislang (Stand gestern, 09:30 Uhr) 443 Menschen in Österreich verstorben, die meisten Opfer (mehr als 100) hat die Steiermark zu beklagen. 10.214 Personen gelten österreichweit als genesen. 

Samstag, 18.04.

15:32 Uhr » Auch in Tirol bald wieder Operationen

Tirol zieht Wien gleich und hat angekündigt, den Betrieb in Krankenhäusern langsam wieder aufzunehmen. Nach und nach werden orthopädische Eingriffe oder Operationen, die wegen chronischer Beschwerden notwendig sind, wieder durchgeführt.

 

11:17 Uhr » OP-Betrieb wird in Wiener Spitälern wieder hochgefahren

Ab kommender Woche werden jene Operationen, die aufgrund der Coronakrise verschoben werden mussten, langsam nachgeholt. Das dürfte rund 2.000 Patienten betreffen. Um den Rückstau schneller aufholen zu können, wird mit Privatkliniken zusammengearbeitet. PatientInnen müssen sich nicht um eine Terminvereinbarung kümmern, sie werden telefonisch kontaktiert, so KAV-Generaldirektorin Evelyn Kölldorfer-Leitgeb. Das allgemeine Besuchsverbot in Spitälern bleibt aber aufrecht. Das gilt auch für Pensionistenwohnhäuser. Wann Ambulanzen wieder geöffnet werden, entscheidet sich in den kommenden Wochen.

 

10:02 Uhr » Unterstützung für Lehrlinge geplant

Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck von der ÖVP hat angekündigt, dass Lehrlinge, die aufgrund der verschobenen Abschlussprüfung um Lohn umgefallen sind, eine Entschädigung erhalten sollen. Die Kosten für diesen Sondertopf schätzt sie auf einige Millionen Euro. Aufgrund der Krise warten aktuell rund 7.300 Personen auf die Lehrabschlussprüfung. Die nächsten Prüfungen finden frühestens im Mai statt.

 

08:57 Uhr » 14.595 bestätigte Fälle in Österreich

9.704 Personen haben sich bereits wieder erholt, die Zahl der Todesfälle stieg lt. Sozialministerium auf 431. Bisher wurden 169.272 Testungen durchgeführt. Weltweit liegt die Zahl der Inifzierten bei 2,2 Millionen, mehr als 150.000 sind verstorben.

Freitag, 17.04.

17:54 Uhr » Schnell sein bei Frisörterminen

Wer sich nach dem nächsten Haarschnitt sehnt, sollte bald einen Termin ausmachen. Unter welchen Bedingungen die Frisöre am 02.05., also in ca. zwei Wochen öffnen dürfen – vor allem, wie viele Personen gleichzeitig im Geschäft sein dürfen –, ist noch nicht ganz klar. Trotzdem sind einige Frisöre für die erste Woche schon fast ausgebucht, wie die Tageszeitung Kurier berichtet.

16:16 Uhr » Afrika: Hunger wegen Ausgangssperren

Während hierzulande fleißig Hamstervorräte angelegt wurden, konnten sich das viele Menschen im südlichen Teil Afrikas, wo besonders strenge Ausgangssperren gelten, nicht leisten. Amnesty International fordert nun die Regierung auf, Lebensmittel zu subventionieren bzw. an jene zu liefern, die sich selbst nicht versorgen können. Viele Menschen stünden vor der Wahl: Hungern, oder eine Strafe riskieren, weil die Ausgangsbeschränkungen missachtet wurden.

 

14:27 Uhr » App als Nachweis für Immunität

Menschen, die eine Coronavirus-Infektion bereits überstanden haben, eine Nachweismöglichkeit dieser Tatsache zu bieten, wird an einer App gearbeitet. Die youniqx Identity AG will Covid-19-Testergebnisse mit dem Reisepass verknüpfen, um so innerhalb der App „Restart.ID“ einen persönlichen Immunitätsnachweis zu haben. Das soll Grenzübertritte erleichtern und gleichzeitig Schutzmaterial sparen.

 

12:55 Uhr » Büchereien und Museen öffnen, Kulturbetrieb noch stark eingeschränkt

In einer weiteren Pressekonferenz informierten Vizekanzler Werner Kogler und Kulturstaatssekretärin Ulrike Lunacek über die Zukunft des Kulturbetriebs. Große Veranstaltungen wie Musikfestivals und Stadtfeste sind noch bis 31.08. verboten. Kleine Galerien konnten bereits mit 14.04. ihre Pforten wieder öffnen, größere folgen Mitte Mai, die Bundesmuseen bleiben noch bis Ende Juni geschlossen. Büchereien und Bibliotheken öffnen ebenfalls mit Mitte Mai – bis auf die Lesesäle. Der Theater- und Konzertbetrieb bleibt aber noch stark eingeschränkt, Proben mit mehreren Personen sind noch nicht denkbar, ebensowenig wie Liebesszenen.

 

11:43 Uhr » Ebola-Medikament vielversprechend

Im Rahmen einer Studie wurde das Ebola-Medikament Remdesivir an Covid-19-Patienten getestet und die Ergebnisse scheinen vielversprechend: das Fieber und die Symptome der Lungenkrankheit konnten rascher gemildert werden, die meisten Patienten mussten weniger als eine Woche lang im Krankenhaus bleiben.

 

10:40 Uhr » Schrittweises Hochfahren des Gesundheitssystems

In einer Pressekonferenz berichten Gesundheitsminister Rudolf Anschober und Michael Binder vom Krankenanstaltenverbund darüber, dass langsam damit begonnen wird, Krankenhäuser wieder für den Normalbetrieb vorzubereiten und verschobene Operationen durchzuführen. Gleichzeitig werden aber noch genügend Reserven für einen etwaigen Anstieg der Infektionen durch die zunehmende Öffnung von Geschäften einbehalten. Die Besuchsregelungen bleiben weiterhin sehr streng.

 

10:10 Uhr » Digitale Turnstunde für Volksschüler

Ab Montag bietet die Sportunion 6 Mal pro Tag ein 15-minütiges Bewegungsprogramm für Volksschüler an. Die Livestreams, die via "Zoom" abgehalten werden, behandeln Themenblöcke wie "Hüpfen wie ein Känguru" oder "Balancieren wie ein Storch". Die erste Einheit findet am Montag um 7.45 Uhr statt – hier der Link zur digitalen Turnstunde. Für ältere Bewegungsfreudige gibt es bei der Sportunion auch längere Trainingseinheiten, etwa Zumba oder Krafttraining.

 

09:00 Uhr » 5.063 aktuell Erkrankte

Mit Stand Freitagfrüh sind in Österreich sind es nur noch etwas mehr als 5.000 Österreicherinnen und Österreicher, die aktuell am Coronavirus erkrankt sind – von 14.499 Personen, die seit Beginn der Pandemie positiv getestet worden waren. Laut Sozialministerium sind 410 Erkrankte verstorben, derzeit befinden sich etwa 1.200 Personen wegen des Virus im Spital oder auf der Intensivstation. Weltweit sind von knapp 2,2 Millionen jemals infizierten Personen noch fast 1,5 Millionen aktuell erkrankt.

Donnerstag, 16.04.

18:59 Uhr » Journalist Wallraff: Nie wieder Händeschütteln?

Der deutsche Enthüllungsjournalist Günter Wallraff hat sich gegenüber der Deutschen Presse-Agentur dafür ausgesprochen, auf das in der westlichen Welt obligatorische Händeschütteln auch nach überstandener Coronavirus-Krise künftig zu verzichten. Er bezog sich dabei auf die Prognosen von Epidemiologen, wonach Pandemien aufgrund der Globalisierung immer häufiger auftreten könnten. In vielen anderen Kulturen sind hygienischere Begrüßungsformen schon lange selbstverständlich. Bekannt ist unter anderem die japanische Verbeugung.

 

15:06 Uhr » WHO: Tuberkuloseimpfung bietet keinen Schutz vor Covid-19

Zuletzt hatte es Spekulationen gegeben, dass ein gegen Tuberkulose entwickelter Impfstoff, die sogenannte BCG-Impfung, auch vor Covid-19 schützen könnte. Die WHO hat auf ihrer Webseite allerdings klargestellt, dass es dafür aktuell keine wissenschaftlichen Beweise gebe und zugleich dazu aufgerufen, entsprechende Vorräte nicht zu horten. Ansonsten könnte es zu Engpässen bei der Impfung von Kindern kommen.

 

13:08 Uhr » Anschober: Niedrigste Rate in Europa, Tests in Altersheimen

Im internationalen Vergleich stünde man hierzulande außerordentlich gut da. Mit 14.416 positiven Tests gebe es nur ein Plus von 0,9 % gegenüber dem Vortag zu verzeichnen. Das ist in ganz Europa der niedrigste Wert. Die exponentielle Kurve ist abgeflacht, was auch die aktuelle Reproduktionszahl von 0,65 beweise. Ziel war es zunächst, unter einen Wert von 1 zu kommen. Ein Fokus bei den Tests soll nach wie vor auf Altersheimen liegen. Insgesamt sollen sämtliche 130.000 Mitarbeiter und Bewohner entsprechender Einrichtungen getestet werden.

 

13:05 Uhr » Anschober: Österreich in Phase 2 von 4

Gesundheitsminister Rudolf Anschober hat auf einer Pressekonferenz auch am Donnerstag wieder einen Überblick über die nationalen und internationalen Entwicklungen in der Coronavirus-Krise gegeben. Österreich würde sich seit Dienstag in der komplizierten Phase 2 befinden, es ginge nun darum, die Erkrankungszahlen bei gleichzeitiger Öffnung der Gesellschaft stabil zu halten. Phase 3 werde das Etablieren der "neuen Normalität", inklusive Abstandhalten und Mund-Nasenschutz sein. Erst in Phase 4 sei die Normalität von Dezember wieder möglich.

 

12:29 Uhr » Social Media-Studie: Netz denkt auch positiv

Begriffe wie Social Distancing oder Isolation prägen derzeit unseren Alltag, nicht zuletzt auch im Internet. Die Medienanalyse-Abteilung der APA, APA-Comm, hat nun allerdings ausgewertet, dass im März auch positive Begriffe verstärkt in den sozialen Netzwerken präsent waren. "Nachbarschaftshilfe" kam auf stolze mehr als 7.300 Erwähnungen auf den für die Untersuchung herangezogenen Plattformen (Facebook, Twitter, Instagram) und konnte somit nach den mageren 268 Nennungen im Februar das größte Wachstum verzeichnen. Andere Topperformer waren unter anderem "Solidarität", "Rücksicht" und "Menschlichkeit". Wenig überraschend ist auch "Danke" ein Wort der Stunde. Über 311.000 mal wurde es im März auf den sozialen Netzwerken verwendet.

 

11:36 Uhr » Coronavirus-Krise fordert die Psyche von Schülern

Die deutsche Schulpsychologin Nina Großmann warnte in einem Interview davor, den Einfluss der Coronavirus-Krise auf die Psyche von Schülern nicht zu unterschätzen. Demnach seien die Folgen wie Schulschließungen "eine Ausnahmesituation", die Kinder traumatisieren könnte. Die Situation müsse ähnlich intensiv aufgearbeitet werden wie andere dramatische Entwicklungen – beispielsweise der Tod eines Lehrers oder ein Amoklauf-Fehlalarm.

 

08:55 Uhr » Mehr als 2 Millionen Infektionen weltweit

Nach Berechnungen der Johns Hopkins Universität sind weltweit bereits mehr als 2 Millionen positive Sars-CoV-2-Tests bekannt geworden. Genau 2.064.668 bekannte Fälle weist die Statistik am Donnerstagmorgen aus. Die USA hat mit großem Abstand die meisten Infektionen und stellt mit insgesamt 639.664 schon beinahe ein Drittel. Die meisten Todesopfer hat mit aktuell 21.645 nach wie vor Italien zu beklagen. In Österreich gab es mit Stand 8 Uhr 14.370 positive Tests, 5.844 Menschen sind aktuell an Covid-19 erkrankt.

Mittwoch, 15.04.

18:14 Uhr » Neuinfektion nach Genesung? Heimische Forscher skeptisch

Ende vergangener Woche haben Berichte aus Südkorea für Aufregung gesorgt. Demnach soll bei Menschen, die eine Covid-19-Erkrankung bereits hinter sich hatten, eine neuerliche Infektion mit Sars-CoV-2 nachgewiesen worden sein. Dies widerspricht der bisherigen Annahme, dass man nach überstandener Krankheit immun gegen das Virus ist. Österreichische Forscher haben nun gegenüber der APA starke Zweifel an solchen möglichen Rückfällen geäußert. Die einfachste Erklärung für einen positiven Test sei, dass bei vielen Betroffenen auch lange nach der Genesung noch Virus-Nukleinsäure ausgeschieden wird.

 

16:30 Uhr » US-Studie zeichnet beunruhigendes Szenario

US-amerikanische Forscher haben im Rahmen einer Studie ein denkbar beunruhigendes Szenario für die Entwicklung der Covid-19-Pandemie gezeichnet. Demnach könnte es in den USA notwendig werden, bis 2022 immer wieder Phasen des social distancing einzuführen, um die Ausbreitung des Virus auf einem für das Gesundheitssystem annehmbaren Niveau zu halten. Allerdings basieren die Daten auf dem heutigen Wissensstand. Nicht einberechnet sind also insbesondere mögliche künftige Behandlungsmethoden und Impfstoffe.

 

13:42 Uhr » Umfrage: Österreicher halten durch in der Isolation

Das Meinungsforschungsinstitut Marketagent hat erhoben, wie sich die Österreicher in der außergewöhnlichen Coronavirus-Situation fühlen. Der "Isolationsreport 2.0" hat konkret die Stimmungslage während der Zeit vom 25. März bis zum 14. April erhoben. Im Vergleich mit dem Vorzeitraum haben sich Haltung und Verhalten der Österreicher demnach kaum geändert. Die meisten Menschen kommen mit der Situation recht gut klar. Jeweils um die 40 % der Befragten gaben sogar an, die zusätzliche Zeit mit der Familie sowie die verstärkte Ruhe und Entspannung durchaus zu genießen. Von zwei Drittel und damit mit Abstand am häufigsten vermisst werden hingegen soziale Kontakte. Wie bereits beim ersten Report vermuteten die Befragten, durchschnittlich 10 Wochen in dieser Situation durchhalten zu können.

 

12:20 Uhr » WHO klärt über 5G-Fake-News auf

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat in einer Aussendung klargestellt, dass sich Viren nicht über Radiowellen bzw. mobile Netzwerke ausbreiten können. Damit reagiert sie auf die doch recht absurd anmutende Verschwörungstheorie, wonach sich Sars-CoV-2 über die 5G-Netze ausbreiten würde.

 

10:57 Uhr » Impfstoff: China testet an Menschen

Der internationale Wettlauf nach einem Impfstoff gegen Sars-CoV-2 nimmt immer stärkere Formen an. In China werden aktuell zwei neue Impfstoffe an Menschen getestet. Bereits im März startete man im Reich der Mitte mit der klinischen Studie eines anderen möglichen Stoffes. Humantests für einen Impfstoff hat nach eigenen Angaben auch die US-amerikanische Pharmafirma Moderna begonnen.

 

09:46 Uhr » Etwas mehr als 6.000 Erkrankte in Österreich

Das Gesundheitsministerium veröffentlicht in seinem Coronavirus-Dashboard seit dem gestrigen Dienstag detailliertere Informationen als bisher. Unter anderem gibt es eine – aktuell sehr beruhigende – Übersicht, wie die Auslastung der Normal- und Intensivbetten in den heimischen Krankenhäusern aussieht. Mit Stand Mittwochvormittag gab es hierzulande bislang insgesamt 14.265 positive Sars-CoV-2-Tests. Aktiv erkrankt sind davon aktuell jedoch nur 6.168 Personen. 7.633 Menschen sind bereits wieder genesen, 337 leider verstorben. Wer den Taschenrechner auspackt, merkt, dass die Zahlen nicht einwandfrei zusammenpassen. Einen groben Überblick über die Situation geben sie aber natürlich allemal.

 

08:43 Uhr » USA stoppen Beitragszahlungen an die WHO

In der Nacht auf Mittwoch hat US-Präsident Donald Trump verkündet, die Beitragszahlungen an die Weltgesundheitsorganisation WHO zu stoppen. Die USA zahlte bislang jährlich in etwa 400 bis 500 Millionen US-Dollar an die Organisation. Trump wirft der WHO vor, in der Coronavirus-Krise fahrlässig gehandelt zu haben. Insbesondere die aus seiner Sicht viel zu lange vertretene Sicht, Einreisebeschränkungen aus China seien nicht nötig, stößt ihm sauer auf. Kritiker werfen dem umstrittenen Politiker jedoch vor, mit dem Kampf gegen die WHO von seinen eigenen Fehlern im Rahmen der Pandemie ablenken zu wollen.

Dienstag, 14.04.

18:23 Uhr » Etwa jeder zweite Todesfall in Pflegeheimen?

Wissenschaftler der London School of Economics haben in einer Studie berechnet, dass etwa jeder zweite Todesfall im Rahmen der Covid-19-Pandemie in einem Altersheim auftritt. Die Analyse der Daten aus Belgien, Frankreich, Italien, Irland und Spanien lässt demnach einen Anteil von 42 bis 57 % vermuten.

 

16:58 Uhr » Impfung in Zeiten des Coronavirus

Während die ganze Welt auf die baldige Entwicklung eines Impfstoffes gegen Sars-CoV-2 hofft, sollten andere wichtige Impfungen nicht in Vergessenheit geraten. Die Weltgesundheitsorganisation WHO warnt davor, dass es im Schatten der Coronavirus-Krise zu verstärkten Ausbrüchen von verhinderbaren Erkrankungen kommen könnte. Die Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde ruft daher dazu auf, die wichtigsten Impfungen wie gewohnt durchführen zu lassen. Unter dem Einhalten strenger Sicherheitsvorkehrungen sei dies durchaus möglich, ohne den Geimpften einem hohen Infektionsrisiko auszusetzen.

 

15:24 Uhr » WHO dämpft die Euphorie

Insbesondere in Europa scheint sich die Coronavirus-Krise in den letzten Tage und Wochen eigentlich in eine positive Richtung zu entwickeln. Eine Sprecherin der Weltgesundheitsorganisation WHO lässt mit ihrer Einschätzung aber keine große Euphorie aufkommen. Sie sieht den Höhepunkt der Covid-19-Pandemie noch nicht erreicht und zeichnet auch in Sachen Impfstoff ein düsteres, wenngleich wohl realistisches Bild. Demnach solle man mit einem solchen frühestens in einem Jahr rechnen.

 

11:27 Uhr » Kurz sieht Österreich auf Kurs

In bereits gewohnter Manier hat die Spitze der österreichischen Bundesregierung am Dienstagvormittag auf einer Pressekonferenz über die aktuellsten Entwicklungen in der Coronavirus-Krise informiert. Bundeskanzler Sebastian Kurz sieht Österreich dabei "auf Kurs", die Lockerung der Maßnahmen könne erstmal wie geplant durchgeführt werden. Er richtete seinen Dank an die Bevölkerung, die mit ihrer Disziplin diese positive Entwicklung möglich gemacht habe. Gesundheitsminister Rudolf Anschober belegte diese Einschätzung mit Zahlen. Aktuell würden sich die Fallzahlen über einen Zeitraum von 39 Tagen verdoppeln, noch im März waren dafür nur etwa 3 Tage nötig. Der Minister warnte aber davor, dass die zweite Etappe noch schwieriger werden würde als die erste. Nun ginge es darum, während der schrittweisen Öffnung der Gesellschaft das Virus weiter zu kontrollieren.

 

09:22 Uhr » Alles anders am Dienstag

Beginnend mit dem heutigen Dienstag lockert die Bundesregierung einen Teil der Coronavirus-Maßnahmen. Kleine Geschäfte sowie Bau- und Gartenmärkte haben ab sofort wieder geöffnet. Allerdings bestehen strenge Auflagen, wie etwa eine Maskenpflicht und eine limitierte Anzahl an gleichzeitigen Kunden. Das Tragen von Mund-Nasen-Schutz ist übrigens nun auch in öffentlichen Verkehrsmitteln verpflichtend.

 

08:13 Uhr » 14.000 Fälle in Österreich

Mit Stand 8 Uhr vermeldet das Sozialministerium am Dienstagmorgen insgesamt 14.060 positive Sars-CoV-2-Tests in Österreich. Bereits am Osterwochenende vermeldete Gesundheitsminister Rudolf Anschober, dass es erstmals mehr Genesene als aktiv Erkrankte gibt. Weltweit nähert sich die Fallzahl der 2-Millionen-Grenze. Nach Berechnungen der Johns Hopkins Universität sind etwas mehr als 1,9 Millionen Menschen an Covid-19 erkrankt.

Montag, 13.04.

19:26 Uhr » Studie: Drei zentrale Virus-Varianten

Forscher aus Deutschland und Großbritannien haben auf Basis der ersten 160 vollständig entschlüsselten Genome die Entwicklung von Sars-CoV-2 analysiert. Dabei konnten sie drei zentrale Varianten des Krankheitserregers identifizieren. Die in Wuhan präsente Variante B habe sich demnach hauptsächlich nach Ostasien ausgebreitet. Stärker verbreitet sind weltweit hingegen die Varianten A und C. Außerdem, so eine weitere Erkenntnis der Studie, soll das Virus zwei Mal, unabhängig voneinander, nach Italien gekommen seien – und zwar jeweils schon sehr früh. So erkläre sich auch, warum in unserem südlichen Nachbarland die verzweifelte Suche nach dem "Patienten Null" nicht geklappt habe.

 

17:45 Uhr » Medikamententest in Texas sorgt für Kritik

In Texas City wurden 83 mit Sars-CoV-2 infizierte Bewohner eines Altersheimes testweise mit dem Medikament Hydroxychloroquin behandelt. Der Wirkstoff hatte bereits in den vergangenen Wochen bei Forschern teilweise für Euphorie gesorgt, eine tatsächliche Effektivität gegen Covid-19 ist allerdings noch ungesichert. Der Einsatz bei den Bewohnern des texanischen Altersheimes soll hier nun Licht ins Dunkel bringen, wie der Gouverneur des Bundesstaates, Greg Abbott, erklärte. Für den Schritt musste der Politiker jedoch harsche Kritik einstecken. Die meisten Betroffenen des Testlaufes sind nämlich aufgrund ihres Gesundheitszustandes nicht in der Lage, der Behandlung einzuwilligen. Sie werden also, so die Kritiker des Verfahrens, ohne Zustimmung als Testkaninchen missbraucht.

 

14:49 Uhr » Psychische Probleme: Hotline nun 7 Tage die Woche aktiv

Im Rahmen der Coronavirus-Krise treten psychische Probleme verstärkt auf. Viele Menschen mit zugrunde liegenden Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen merken eine Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes. Auch bisweilen psychisch Gesunde haben vermehrt mit seelischen Problemen zu kämpfen. Um dem erhöhten Bedarf gerecht zu werden, hat der Berufsverband Österreichischer PsychologInnen (BÖP) nun die Verfügbarkeit ihrer Helpline erhöht. Telefonisch unter 01/504 8000 oder unter der Mailadresse helpline(at)psychologiehilft.at sind ab sofort von Montag bis Sonntag, jeweils von 9 bis 20 Uhr, Psychologen anonym und kostenlos erreichbar. Das ausgebaute Service ist erstmal bis 12. Juli angesetzt.

 

13:36 Uhr » Anschober spricht vor ersten Geschäftsöffnungen von "entscheidender Phase"

Am morgigen Dienstag wird ein Teil der Coronavirus-Maßnahmen in Österreich gelockert. Konkret dürfen kleinere Geschäfte (mit einer Fläche von maximal 400 m2) sowie Garten- und Baumärkte wieder aufsperren. Neben der Freude über den kleinen Schritt zurück Richtung Normalität herrscht bei vielen Beobachtern auch die Sorge, dass das Lockern der Maßnahmen zu einem verstärkten Anstieg bei den Neuinfektionen führen wird. Gesundheitsminister Rudolf Anschober bezeichnete die kommenden Tage daher als "entscheidende Phase". Mit der Wiederöffnung erster Geschäfte müssten die Österreicher demnach "maßvoll und verantwortungsvoll" umgehen. Erst dann werde sich zeigen, ob die schrittweise Lockerung der Maßnahmen wie geplant umgesetzt werden kann.

 

12:14 Uhr » Weniger Anzeigen: Österreicher diszipliniert am Osterwochenende

Trotz der Osterfeierlichkeiten und teils strahlendem Sonnenschein haben sich die Österreicher am vergangenen Wochenende weitestgehend an die Ausgangsbeschränkungen gehalten. Am Karsamstag und Ostersonntag kam landesweit zu etwa 1.500 Anzeigen in Bezug auf das Coronamaßnahmen-Gesetz. Am Wochenende zuvor waren es mit rund 2.300 noch deutlich mehr gewesen.

 

10:01 Uhr » Knapp 14.000 Fälle in Österreich

Wir starten unsere Berichterstattung auch am Ostermontag wieder mit dem täglichen Zahlen-Update aus dem Gesundheitsministerium. Mit Stand 9 Uhr gibt es in Österreich 13.942 bestätigte Sars-CoV-2-Infektionen. Weltweit sind etwas mehr als 1,85 Millionen Fälle bekannt, so die aktuellen Angaben der Johns Hopkins Universität.

Sonntag, 12.04.

18:54 Uhr » AGES: Alle Wege führen nach Ischgl

Die Österreichische Gesundheitsagentur AGES hat in dieser Woche einen „Situations Report – COVID19“ veröffentlicht. Darin kommen die Wissenschaftler zu der Erkenntnis, dass sich mehr als die Hälfte der heimischen Sars-CoV-2-Infektionen auf die Tiroler Gemeinde Ischgl zurückführen lassen. Bei stolzen 57 % der hierzulande bestätigten Fälle lasse sich demnach eine Verbindung zu dem beliebten Skiort herstellen.

 

17:38 Uhr » China: Hoffnung in HIV-Mittel

Die Entwicklung eines neuen Wirkstoffes, im aktuellen Fall gegen die Lungenkrankheit Covid-19, ist ein langer Prozess. Naturgemäß blicken sich Ärzte weltweit daher nach Alternativen um, wie sie bereits bestehende Medikamente im Kampf gegen das neuartige Coronavirus verwenden können. Im chinesischen Wuhan, wo die Pandemie ihren Ausgang nahm, haben Ärzte nach eigenen Angaben gute Erfahrungen mit dem HIV-Medikament Kaletra gemacht. Eine Studie im "New England Journal of Medicine" war erst im März zu einem gegenteiligen Schluss gekommen. Zhang Dingyu, Leiter der wichtigsten Klinik Wuhans im Kampf gegen das Virus, berichtete hingegen von einem positiven Einfluss von Kaletra auf die Lungen der Covid-19-Patienten.

 

15:06 Uhr » Johnson aus Spital entlassen, aber wie hart trifft Covid-19 Großbritannien?

Der britische Premierminister Boris Johnson konnte am Ostersonntag aus dem Londoner St. Thomas Krankenhaus entlassen werden. Er wurde vor etwas mehr als zwei Wochen positiv auf Sars-CoV-2 getestet und nach einem anfangs unauffälligen Verlauf zunächst ins Spital und später sogar auf die Intensivstation verlegt worden. Im Schatten dieser erfreulichen Entwicklung dürfte wohl schon bald ein Interview von Jeremy Farrar, dem Direkter der Wellcome-Stiftung für Diskussionen sorgen. Er äußerte gegenüber der BBC die Einschätzung, dass Großbritannien in einer abschließenden Bilanz das vermutlich am schlimmsten von der Covid-19-Pandemie betroffene Land in Europa sein wird.

 

12:35 Uhr » Rotes Kreuz sucht Plasmaspender

Das Österreichische Rote Kreuz ruft Menschen, die eine Covid-19-Erkrankung gut überstanden haben, dazu auf, Blutplasma zu spenden. Personen, die sich mit Sars-CoV-2 angesteckt und den Krankheitserreger erfolgreich bekämpfen konnten, haben Antikörper entwickelt. Diese sollen nun wiederum aktuellen Covid-19-Patienten bei der Genesung helfen. Wer offiziell positiv getestet wurde und die Krankheit hinter sich gebracht hat, würde das Rotes Kreuz mit einer Spende also eine große Freude machen.

 

09:25 Uhr » Situation in Österreich und weltweit

Wir starten den Coronavirus-Teil unseres Tickers auch am Sonntag mit den neuesten Zahlen aus Österreich sowie der ganzen Welt. Mit Stand 9 Uhr vermeldet das Gesundheitsministerium hierzulande 13.814 bestätigte Infektionen mit Sars-CoV-2. Weltweit sind es nach den Berechnungen der Johns Hopkins Universität bereits mehr als 1,7 Millionen offizielle Fälle. Mit mittlerweile großem Abstand wurden in den USA die meisten Ansteckungen gezählt, nämlich über 500.000. Seit Samstagabend (Ortszeit) gibt es in den vereinigten Staaten mit über 20.000 Todesopfern auch die höchste Zahl an Verstorbenen.

 

09:22 Uhr » Frohe Ostern!

Das Team der RMA Gesundheit wünscht allen Leserinnen und Lesern des Tickers frohe Ostern. Die fleißigen Hasen der Redaktion werden Sie auch am Ostersonntag sowie am Ostermontag mit den wichtigsten Informationen zur Corona-Krise versorgen. Bleiben Sie uns gewogen und vor allem, BLEIBEN SIE GESUND!

Samstag, 11.04.

18:30 Uhr » Leichter Anstieg bei bestätigten Corona-Fällen in Österreich 

Mit Stand 15:00 Uhr liegt die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle in Österreich bei mittlerweile 13.776. Knapp die Hälfte der Betroffenen –  6.604 – gelten als wieder genesen. Mit 6.731 aktiven Fällen im 24-Stunden-Vergleich konnte ein Rückgang von rund 4 % verzeichnet werden.

 

14:30 Uhr » Virus kann auch neurologische Symptome verursachen

Eine Infektion mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 kann neben Fieber, Husten und Atembeschwerden auch neurologische Symptome zur Folge haben. Zu diesem Ergebnis kamen chinesische Wissenschafter mit Patienten in Wuhan, von wo aus sich das Virus ausbreitete. Rund ein Drittel der Probanden einer Studie zeigte derartige Symptome. Zu den häufigsten Beschwerden gehörten Schwindel und Kopfschmerzen sowie Riech- und Geschmacksstörungen.

 

11:50 Uhr » Neue internationale Corona-Zahlen

Weltweit sind wurden bisher 1.698.626 Corona-Fälle bestätigt, 376.734 Menschen gelten als genesen. In den USA sind innerhalb von 24 Stunden erstmals mehr als 2.000 Menschen an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus verstorben. Das ist der höchste Anstieg binnen eines Tages in einem Land seit Beginn der globalen Pandemie. Auch Frankreich meldet traurige Rekordzahlen: Die Zahl der infolge der Coronavirus-Pandemie Verstorbenen ist auf insgesamt rund 13.200 gestiegen. Die Zahl der Menschen, die in Krankenhäusern gestorben seien, ist innerhalb von 24 Stunden um 554 Fälle auf 8.598 gestiegen.

 

10:10 Uhr » Wer keine Maske trägt, muss zahlen

Seit heute darf die Polizei bei Verstößen gegen bestimmte Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie auch Organmandate ausstellen. Wer heute noch Einkäufe für das Osterwochenende im Supermarkt erledigt und dabei keinen Mund-Nasen-Schutz trägt, muss mit einer Strafe von 25 Euro rechnen. Ab nächster Woche gilt die Maskenpflicht auch in öffentlichen Verkehrsmitteln.

 

09:20 Uhr » Kontakte pflegen in Zeiten des Coronavirus

Das Osterwochenende hat begonnen. Besuche bei Freunden und Verwandten sollten man jedoch tunlichst unterlassen. Wie Sie dennoch mit den Liebsten in Verbindung bleiben können haben sich unsere Kollegen von gesund.at angesehen.

 

09:00 Uhr » Mehr als 13.500 bestätigte Fälle in Österreich

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle ist wieder leicht angestiegen. Mit Stand 8.00 Uhr lag die Zahl bei 13.561. Laut Gesundheitsministerium sind bislang 319 Menschen an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus verstorben. 6.064 Personen (Stand: gestern, 10.00 Uhr) gelten als genesen.

Freitag, 10.04

14:20 Uhr » Viraler Musikmix "Bleiben Sie zuhause"

Die bekannten Balkonkonzerte haben sich zu einer Institution in der Corona-Krise entwickelt. Auf youtube geht unterdessen ein Technotrack viral, der von den Machern der beliebten Schweizer SRF-Show "Zwei am Morge" produziert wurde. Das Musikstück besteht ausschließlich aus den Klängen eines Wasserhahns sowie aus Ton- und Bildmaterial zweier Pressekonferenzen des Schweizer Bundesrats sowie der Show-Community. Die Aufforderung "Bleiben Sie zuhause" mutiert zum Ohrwurm, aber hören und sehen Sie selbst ...

13:30 Uhr » Gute Nachricht: Grippewelle beendet

Bis zu 205.000 Menschen waren in Österreich im Zuge der Grippewelle von der echten Grippe oder von grippeähnlichen Symptomen betroffen. Laut ersten Berechnungen der AGES sind in der heurigen Grippesaison 643 Menschen verstorben, damit sind weniger Todesfälle zu verbuchen als in den Vorjahren. "Die Grippezahlen haben sich – heuer mit zweiwöchiger Verspätung – drastisch verringert: von 112.000 vor zwei Wochen auf 59.000 in der Vorwoche. Für die aktuelle Woche gibt es keine Auswertungen mehr, da die Grippe und grippeähnliche Erkrankungen nur mehr in einem statistisch nicht mehr signifikanten Ausmaß aufgetreten sind", informiert Gesundheitsminister Anschober in einer Aussendung via APA. Damit besteht ein Problem weniger im Vorgehen gegen die Corona-Krise. Denn die Symptome der Grippe sind jenen der Covid-19-Erkrankung sehr ähnlich. Außerdem haben schwere Grippeerkrankungen Kapazitäten im Gesundheitssystem beansprucht, die nun wieder für Covid-19- und andere Patienten bereit stehen.

 

12:30 Uhr » Wie es um die Kapazitäten in Österreichs Spitälern bestellt ist ...

... darüber informierten Gesundheitsminister Rudolf Anschober, Herwig Ostermann, Geschäftsführer der Gesundheit Österreich und Elisabeth Buchammer von der Med Uni Wien In einer Pressekonferenz. Anschober zeigte auf, dass es in Österreich gelungen sei die dramatischen Erkrankungs-Zuwachsraten von teils mehr als 40 Prozent massiv zu drücken, was sich positiv auf die Spitalskapazitäten ausgewirkt hat. Die Zuwachsrate liegt aktuell bei 2,2 Prozent. Mittlerweile gibt es mehr Neugenesene als Neuerkrankte. In den Spitäler befinden sich 1.032 Patienten mit Covid-19, davon werden 261, zunehmend ältere Patienten, in Akutstationen versorgt. Vor allem die Kapazitäten in der Intensivpflege seien entscheiden, meint Ostermann. Die Auslastung werde als "leicht rückläufig" erwartet. Aktuell seien weitere 1.000 Betten für Covid-19-Patienten verfügbar, die regionalen Gegebenheiten seien aber zu berücksichtigen. Akut erforderliche operative Eingriffe finden weiterhin statt, sagte Anschober, ebenso seien akute Rehamaßnahmen möglich. Kurkliniken bleiben vorerst geschlossen. Eine schrittweise Öffnung für nicht ganz akute Eingriffe werde kommende Woche mit den Gesundheitsreferenten der Bundesländer diskutiert, ebenso die Schritte in Richtung Normalbetrieb der Spitäler. Anschober gab aber zu bedenken, dass "wir auf der sicheren Seite sein wollen, deshalb wollen wir ausreichend gesicherte Reservekapazitäten beiseite halten".

 

11:30 Uhr » Die Ergebnisse der Österreich-Studie zu Covid-19

Das Wissenschaftsministerium hat eine für Österreich wichtige Studie beauftragt, um herauszufinden wie viele Menschen mit dem Coronavirus infiziert sind (= Prävalenz) und wie viele Menschen davon nichts bemerken, weil sie sich nicht krank fühlen (= Dunkelziffer). Dazu wurden 2.000 Haushalte herangezogen, 1.544 Test sind erfolgt. Das Rote Kreuz hat die dafür notwendigen Abstriche im Mundbereich durchgeführt und ein wissenschaftliches Labor der Medizinischen Universität Wien hat die Proben analysiert. Wissenschaftsminister Heinz Faßmann und die beiden Sora-Forscher Günther Ogris und Christoph Hofinger haben die Ergebnisse heute präsentiert. Es ist zu beachten, dass es sich dabei um eine Momentaufnahme handelt, denn die Test wurden von 1.-4. April durchgeführt:

  • Die Erkrankungsprävalenz liegt mit 0,33 Prozent höher als bisher angenommen. Konkret bedeutet diese, dass rund 30.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert sind. Am 6. April ging man noch von 8.500 infizierten Menschen aus. Ende April sollen die nächsten Prävalenzdaten vorliegen.
  • Die Infektionsrate liegt unter einem Prozent, was auf einen niedrigen Immunisierungsstand hindeute, so Faßmann. Er sagt wir seien noch nicht auf der sicheren Seite.
  • Daten zu den Symptomen der getesteten Personen werden Ende nächster Woche präsentiert.

Welche Konsequenzen werden aus der Studie nun für die weiteren Maßnahmen bezüglich der Corona-Krise gezogen? Dazu Faßmann: Es brauche das Einhalten der bisherigen Maßnahmen, auch in den nächsten Wochen und Monaten. Er hält an der schrittweisen Öffnung fest, betont aber, dass die Lage beobachtet werden muss, also ob es zu vielen Neuinfektionen kommt und ob eine zweite Erkrankungswelle droht.

Details zur Studie finden Sie hier.

 

 09:30 Uhr » Update zur Situation in Österreich und in der Welt

Mit Stand 8 Uhr gibt es hierzulande 13.271 bestätigte Erkrankungsfälle. Tirol mit 3.045 Betroffenen ist nach wie vor trauriger Spitzenreiter, gefolgt von Niederösterreich (2.192), Oberösterreich (2.085), Wien (1.925), Steiermark (1.468), Salzburg (1.143), Vorarlberg (801), Kärnten (366) und dem Burgenland (246). Weltweit sind mittlerweile über 1,6 Millionen Menschen erkrankt und gemäß der Johns Hopkins Universität sind fast 96.000 Menschen an der Erkrankung Covid-19 verstorben.

Donnerstag, 09.04.

20:46 Uhr » Forschung: Covid-19 anhand der Stimme diagnostizieren

In Großbritannien und den USA werden aktuell, unabhängig voneinander, zwei Verfahren entwickelt, die jeweils eine Infektion mit Sars-CoV-2 anhand der Stimme sowie dem Klang des Hustens ermöglichen sollen. Auf der Webseite der britischen Universität Cambridge kann jeder Interessierte die Forschung von zuhause aus unterstützen. Man wird unter anderem dazu aufgefordert, in das Mikrofon (von Smartphone, Laptop, etc.) zu husten und muss ein paar wenige Fragen über mögliche Symptome beantworten.

 

18:00 Uhr » Gibt es in Zukunft mehr Pandemien?

Während die Menschheit mitten in einer großen Gesundheitskrise steckt, geben Forscher der University of California einen ebenso düsteren Ausblick. Sie haben für eine neue Studie mehr als 140 Viren untersucht, die vom Tier auf den Menschen übertragen wurden und erkannten dabei auffällige Muster. Die Gefahr einer Tier-Mensch-Übertragung sei immer bei jenen Tierarten am höchsten, die durch übermäßigen menschlichen Konsum oder Lebensraumverlust bedroht sind. Tierhandel, Wildtierjagd und die Einschränkung der natürlichen Lebensräume von Tieren würden allesamt dazu führen, dass Menschen und Tiere zwangsläufig näher zusammenrücken. Unter diesen Voraussetzungen könnten Pandemien in Zukunft häufiger auftreten als bislang.

 

16:25 Uhr » Fake News erkennen in Zeiten von Coronavirus

In den Zeiten der Covid-19-Pandemie ist es für viele Menschen schwieriger denn je, verlässliche, faktengeprüfte Informationen von den sogenannten Fake News zu unterscheiden. Sind die mittlerweile berüchtigten Kettenbriefe in den sozialen Medien meist noch recht leicht als Unsinn zu entlarven, fällt dies bei ausgefeilten Irreführungen oft schon etwas schwieriger. Das Europäische Parlament hat daher nun online ein eigenes Dossier veröffentlicht, das Tipps gibt, wie man Fake News entlarvt. Für besonders ambitionierte Leser sowie Personen aus dem Medienbereich bietet die "Reporterfabrik" einen Kurs an, der sich konkret um Falschnachrichten über das Coronavirus dreht.

 

15:22 Uhr » Donau-Universität Krems: Quarantäne notwendige Maßnahme

Im Auftrag der Weltgesundheitsorganisation WHO hat auch die Kremser Donau-Universität zum Thema Sars-CoV-2 geforscht. Dabei beantworteten sie die Fragestellung, ob Quarantänemaßnahmen bei der Eindämmung der Covid-19-Pandemie überhaupt effektiv seien. Das Ergebnis lässt sich als ein eindeutiges "Ja" zusammenfassen. Durch Quarantäne könne die Anzahl an Neuinfektionen und Todesfällen deutlich reduziert werden. Allerdings schränken die Forscher ein, dass sie alleine vermutlich nicht ausreichen würde, um die Krankheit einzudämmen. Ein größerer Effekt sei hingegen in Kombination mit anderen Maßnahmen wie Schulschließungen oder Social Distancing zu erwarten.

 

12:33 Uhr » Video-Anleitung zur richtigen Desinfektion der Hände

Univ.-Prof. Dr. Thomas Schachner, MSc von der Universitätsklinik für Herzchirurgie in Innsbruck und der Physiker Professor Christoph Nägerl von der Universität Innsbruck erklären in einem kurzen Video, wie man richtig die Hände desinfiziert. Auf minimed.at gibt es übrigens auch einen Artikel mit ausführlichen Hintergrundinfos dazu.

10:07 Uhr » Corona-Aufklärung via Quizduell

Quizduell zählt am internationalen Markt schon seit einigen Jahren zu den beliebtesten Apps überhaupt. Täglich messen sich nach Angaben des Herstellers MAG Interactive etwa 1 Million aktive Spieler miteinander und beantworten dabei Fragen zu verschiedensten Themen. Im Rahmen der "Zusammen gegen Corona"-Initiative des Deutschen Bundesministeriums für Gesundheit präsentiert Quizduell nun ein spezifisches Coronavirus-Aufklärungsquiz. Die App steht gratis sowohl im Google Play Store als auch im Apple App Store zum Download bereit.

 

09:00 Uhr » Medikamente: Schweden verwirft Malaria-Mittel, Fujifilm testet

Weltweit wird weiterhin an einem verlässlichen Medikament gegen die neuartige Lungenkrankheit Covid-19 geforscht. Die Pharmasparte von Fujifilm startet in den USA nun die Phase II der klinischen Tests von Avigan. Dabei handelt es sich um ein eigentlich gegen die Influenza konzipiertes Präparat, das nun auf seine Wirksamkeit gegen Coronaviren getestet werden soll. Einen Rückschlag gab es hingegen in Schweden. Dort kam das lange als Hoffnungsschimmer geltende Malaria-Medikament Chloroquin bereits bei Covid-19-Patienten zum Einsatz. Aufgrund der schweren Nebenwirkungen, die von Kopfschmerzen bis zum Verlust des Augenlichts reichen, wird nun jedoch wieder darauf verzichtet.

 

07:57 Uhr » Etwa 1.5 Millionen Menschen weltweit betroffen

Nach Angaben verschiedener Medien meldete die Johns Hopkins Universität am frühen Donnerstagmorgen bereits, dass die Zahl an Sars-CoV-2-Ansteckungen weltweit die 1.5-Millionen-Marke überschritten hätten. Die aktuell auf der Webseite der Hochschule präsentierte Zahl befindet sich hingegen knapp unter diesem Wert. In Österreich ist spätestens am Nachmittag mit erstmals mehr als 13.000 offiziell bestätigten Covid-19-Fällen zu rechnen.

Mittwoch, 08.04.

19:54 Uhr » Erfolgreiche Behandlung mit Blutplasma in Südkorea

Eine Nachricht aus Südkorea stellt einen Hoffnungsschimmer für die Behandlung von Covid-19-Patienten dar. In dem asiatischen Land sind zwei ältere Betroffenen nach einer Blutplasma-Behandlung wieder genesen. Verwendet wurde das Plasma von bereits geheilten Covid-19-Patienten. Choi Jun Yong, Arzt am Severeance Hospital in Seoul, wo der Behandlungserfolg erzielt worden war, sieht in der Blutplasma-Therapie eine Alternative für Patienten, bei denen antivirale Medikamente keine Verbesserung erzielen würden. Allerdings seien naturgemäß noch weitere Tests notwendig.

 

16:55 Uhr » Deutschland: Nicht zugelassenes Medikament für Schwerkranke erlaubt

Der ursprünglich für Ebola-Infektionen entwickelte Wirkstoff Remdesivir gilt schon seit längeren als mögliches Mittel in der Behandlung von Covid-19. Die europäische Arzneimittelbehörde EMA bestätigte etwa am Freitag, dass es Anzeichen für eine Wirksamkeit des Medikaments gegen die neuartige Lungenerkrankung gebe. In Deutschland dürfen seit Dienstag schwererkrankte Coronavirus-Patienten mit Remdesivir behandelt werden, obwohl es sich um einen noch nicht zugelassenen Wirkstoff handelt. Das Deutsche Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hat ein entsprechendes Vorgehen genehmigt.

 

15:56 Uhr » WHO warnt vor frühzeitiger Lockerung der Maßnahmen

Die europäische Stabstelle der Weltgesundheitsorganisation WHO hat am Mittwoch davor gewarnt, getätigte Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus zu früh zu lockern. Es sei aller positiven Entwicklungen der letzten Tage zum Trotz noch nicht die Zeit dafür gekommen. Hans Kluge, WHO-Regionaldirektor für Europa, sprach von einer nach wie vor "sehr besorgniserregenden" Situation auf seinem Kontinent. In den Bereichen Schutz für das Gesundheitspersonal, Isolation von Verdachtsfällen und Kommunikation mit der Bevölkerung müssten die Maßnahmen seinem Urteil nach sogar noch verstärkt werden.

 

14:01 Uhr » Wuhan feiert Öffnung mit Lichtershow

Die chinesische Großstadt Wuhan, die als Ausgangspunkt der Covid-19-Pandemie gilt, kehrt langsam aber sicher zu einem normalen Alltag zurück. Nach monatelanger Abriegelung sind zumindest Ausreisen wieder in gewohnter Weise möglich. Aus gegebenem Anlass und zur Würdigung jener Arbeiter, die in der Krise Außergewöhnliches leisteten, hat die Stadt ein beeindruckendes Lichterspektakel veranstaltet.

12:07 Uhr » Schuljahr 19/20 ohne mündlicher Matura

Bildungsminister Heinz Faßmann hat am Mittwoch im Rahmen einer Pressekonferenz Details zum auslaufenden Schuljahr bekanntgemacht. Die Reifeprüfung der österreichischen Schüler wird in diesem Jahr ohne dem mündlichen Teil der Matura stattfinden. Für die abschließende Benotung werden stattdessen die Leistungen aus dem Schuljahr miteinbezogen. Der genaue Bewertungsschlüssel wird erst erarbeitet. Ab dem 4. Mai soll für die Maturanten ein gezielter Vorbereitungsunterricht beginnen, bei dem allerdings der Sicherheitsabstand eingehalten werden muss. Am 25. Mai geht es dann mit den schriftlichen Maturaprüfungen los. Auch an Berufsschulen und Universitäten sollen Abschlussprüfungen unter Einhalten der Sicherheitsmaßnahmen durchgeführt werden. Darauf, ob es in diesem außergewöhnlichen Schuljahr wie gewohnt die Mechanik des Sitzenbleibens gibt, wollte sich Faßmann zu diesem Zeitpunkt noch nicht festlegen.

 

11:01 Uhr » Abwasser untersuchen, um Verbreitung festzustellen?

Den dutzenden Statistiken zum Trotz bleibt eine Frage zum neuartigen Coronavirus weitestgehend unbeantwortet: Wie hoch ist eigentlich die Dunkelziffer? Um diese künftig zumindest grob einschätzen zu können, arbeiten Forscher an einem Abwasser-Testverfahren. Neue Studien haben nämlich gezeigt, dass sich bei mindestens 20 % der Betroffenen die Infektion auch im Stuhl nachweisbar ist.

 

09:42 Uhr » Boris Johnsons Zustand verbessert?

Der Zustand von Großbritanniens Premierminister Boris Johnson soll sich laut Medienberichten verbessert haben. Demnach sei beim ranghöchsten nachgewiesen mit Sars-CoV-2 infizierten Politiker der Welt das zuletzt sehr hohe Fieber etwas zurückgegangen. Johnson war vor knapp zwei Wochen positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Da sich sein Gesundheitszustand in den darauffolgenden Tagen nicht entscheidend verbesserte, war er am Wochenende zunächst für Routineuntersuchungen in ein Krankenhaus überstellt und später auf die Intensivstation verlegt worden.

 

08:32 Uhr » Traurige Rekordzahl in den USA

In den USA wurden am Montagabend (Ortszeit) 1.939 Covid-19-Todesopfer binnen der vorangegangenen 24 Stunden gemeldet. Es handelt sich um einen traurigen Rekord. Weltweit sind zuvor noch in keinem Land derart viele Menschen im Laufe nur eines Tages an den Folgen einer Sras-CoV-2-Infektion gestorben. Präsident Donald Trump fand ebenfalls Montagabend (Ortszeit) auf einer Pressekonferenz hingegen ein neues Feindbild. Er warf der Weltgesundheitsorganisation WHO vor, im Rahmen der Gesundheitskrise völlig falsch gehandelt zu haben und kündigte an, Zahlungen der USA an die Organisation drastisch zu kürzen oder ganz abzudrehen. Später korrigierte er, dass ein solcher Schritt noch nicht fix sei, aber in Erwägung gezogen werden würde.

Dienstag, 07.04.

20:15 Uhr » Nach Ostern: Wiener Öffis wieder regelmäßiger, Maskenpflicht

Die öffentlichen Verkehrsmittel Wiens haben in den vergangenen Wochen ihre Frequenz deutlich zurückgefahren. Ab Dienstag, 14. April, sollen U-Bahn und Co. wieder etwas häufiger unterwegs sein. Hintergrund ist die für dieses Datum angesetzte erste Lockerung der Geschäftssperren. Beim Nutzen der "Öffis" wird es wie von der Bundesregierung vorgeschrieben eine Pflicht zum Tragen von Mund-Nasen-Schutz geben. Für die räumlich ohnehin vom Passagierbereich abgetrennten Fahrer wird hingegen keine Maskenpflicht gelten – gleichwohl die Wiener Linien ihren Angestellten Masken zur Verfügung stellen.

 

18:19 Uhr » Neue Zahlen am Dienstagabend

Dienstagabend, Stand 18 Uhr, gibt es nach Angaben des Gesundheitsministeriums genau 12.599 bestätigte Sars-CoV-2-Fälle in Österreich. Gesundheitsminister Rudolf Anschober sprach am Nachmittag von einer nach wie vor positiven Entwicklung, es sei der vierte Tag in Folge mit mehr Genesenen als Neuerkrankten.

 

15:03 Uhr » Guido Maria Kretschmer hilft beim Maskennähen

Der deutsche Modedesigner Guido Maria Kretschmer, vielen bekannt aus der Fernsehsendung "Shopping Queen", gibt auf Instagram Tipps, wie man sich selbst einen Mund-Nasen-Schutz nähen kann. Auf seiner Webseite stellt er außerdem das dazugehörige Schnittmuster sowie eine Anleitung zur Verfügung.

13:31 Uhr » Hörgeräte nun auch online verfügbar

Gut zu hören ist dieser Tage wichtiger denn je. Schließlich möchte man sich über Telefon mit seinen Liebsten austauschen und über Radio oder Fernsehen die wichtigsten Informationen erhalten. Die Firma Neuroth hat daher einen Online-Shop eingerichtet, um seine Kunden auch während der Coronavirus-Krise mit ihren Produkten versorgen zu können.

 

12:26 Uhr » Rote Nasen Clowns kommen online zu Besuch

In Zeiten von Coronavirus müssen auch die "Rote Nasen Clowndoctors" ihren Betrieb umstellen. Vor Ort in den Krankenhäusern können sie in der aktuellen Situation nicht für Unterhaltung sorgen. Stattdessen gibt es ab sofort auf der Webseite der Organisation die Möglichkeit, einen Besuch der Clowns zu buchen. Die Unterhaltung via Web-Cam kann fürs Krankenhaus, aber auch für das Home-Office oder jeden anderen Ort angefordert werden.

 

11:03 Uhr » Besuchsverbot in Wiener Krankenhäusern soll bleiben

Während die Bundesregierung am gestrigen Montag einen Fahrplan zur Lockerung der Maßnahmen ausrief, wollen die Wiener Spitäler vorerst nicht über einen derartigen Stufenplan nachdenken. Der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) bestätigte zwar eine relativ stabile Zahl an Covid-19-Patienten, beharrt aber nach wie vor auf das Besuchsverbot in den Krankenhäusern. Dabei gehe es insbesondere um einen Schutz des Krankenhauspersonals. Angestellte aus der Risikogruppe – also Menschen mit schweren Vorerkrankungen – werden bereits seit einigen Wochen, sofern kein Home-Office möglich ist, freigestellt.

 

09:53 Uhr » Neue Zahlen aus Österreich

Mit Stand 9 Uhr am Dienstagmorgen gibt es in Österreich bislang 12.386 bestätigte Sars-CoV-2-Fälle. Weltweit gibt es nach Berechnungen der Johns Hopkins Universität knapp 1.350.000 Infektionen. Die mit Abstand meisten Ansteckungen wurden in den USA bestätigt, mit fast 370.000. Dahinter folgen Spanien und Italien mit jeweils etwas mehr als 130.000 Fällen.

 

09:05 Uhr » Boris Johnson auf Intensivstation

Der britische Premierminister Boris Johnson wurde Montagabend auf die Intensivstation verlegt. Bei ihm wurde bereits vorletzte Woche eine Infektion mit Sars-CoV-2 festgestellt. Nach einem zunächst unauffälligen Verlauf wurde er Sonntagabend aufgrund anhaltender Symptomatik für, so hieß es, Routinetests in ein Krankenhaus überstellt. Die Nachricht über seine Verlegung auf die Intensivstation kam am späten Montagabend mit vielen Spekulationen einher. Mittlerweile wurde von offizieller Seite klargestellt, dass Johnson bislang an kein Beatmungsgerät angeschlossen werden musste und ansprechbar ist. Die Staatsgeschäfte Großbritanniens leitet währenddessen Außenminister Dominic Raab.

Montag, 06.04.

20:01 Uhr » WHO: Afrika wird nicht Impfstoff-Testgebiet

Tedros Adhanom Ghebreyesus, Chef der Weltgesundheitsorganisation WHO hat am Montag klargestellt, dass Afrika nicht zum Testgebiet für eine Impfung gegen Sars-CoV-2 werde. Für Aufregung hatte zuvor Jena-Paul Mira, seines Zeichens Chefarzt an einem Pariser Krankenhaus gesorgt. Er schlug in einem TV-Interview vor, einen möglichen Impfstoff zunächst in Afrika testen zu lassen, da es dort keine ausreichenden Schutz- und Behandlungsmöglichkeiten gegen Covid-19 gebe. Tedros hingegen betonte, dass Afrika in Wahrheit sehr gut auf die Pandemie reagieren würde.

 

18:40 Uhr » Umfrage: Viele Österreicher haben beim Einkaufen mulmiges Gefühl

Eine Studie von Research Affairs zum Verhalten der Österreicher während der Coronavirus-Krise hat ergeben, dass 61 % der Befragten seltener in Lebensmittelgeschäfte gehen als sonst. Außerdem gaben immerhin 41 % zu, in Supermärkten wegen der Angst vor einer Ansteckung derzeit ein mulmiges Gefühl zu haben.

 

16:52 Uhr » Österreichische Tierrettung liefert Futter zur Haustür

Speziell für Menschen aus der Risikogruppe – insbesondere Ältere und schwer Vorerkrankte – hat die Österreichische Tierrettung ein Tierfutter-Lieferservice ins Leben gerufen. Damit besonders gefährdete Personen zuhause bleiben können und nicht etwa für ihren geliebten Vierbeiner einkaufen gehen müssen, wird bestelltes Futter einfach vor der Haustür abgestellt. In Salzburg bietet die Tierrettung außerdem ein Gassi-Service an.

 

15:46 Uhr » Aktualisierte Zahlen

Mit Stand 15 Uhr sind bis Montag insgesamt 12.206 Infektionen mit Sars-CoV-2 in Österreich bestätigt worden. Wie schon am Vormittag gibt es 220 bestätigte Todesopfer und 3.463 Personen, die als wieder genesen gelten.

 

14:07 Uhr » Tiroler Quarantäne endet weitestgehend ab Dienstag

In Tirol herrschten bislang besonders harte Quarantänebestimmungen. So durften Bewohner des westlichen Bundeslandes etwa ihre eigene Gemeinde nur in Ausnahmefällen verlassen. Ab Dienstag werden angesichts der positiven statistischen Entwicklungen der letzten Tage sämtliche Beschränkungen an die Vorgaben des Bundes angepasst. Damit bleiben natürlich auch in Tirol vorerst nicht dringend zum Leben notwendige Geschäfte geschlossen, die Gemeinderegelung ist hingegen aufgehoben. Ausgenommen sind die besonders stark betroffenen Gemeinden Paznaun, St. Anton/Arlberg und Sölden, die vorerst abgeriegelt bleiben. Jedoch soll auch für diese Orte schon im Laufe der Woche ein Fahrplan für die Zeit nach Ostern präsentiert werden.

 

12:46 Uhr » UN-Generalsekretär appelliert gegen häusliche Gewalt

Während sich die Infektionszahlen des neuartigen Coronavirus auf den meisten Teilen der Welt langsam stabilisieren, entstehen als Folgeeffekt der Pandemie andere Problemstellen. In den letzten Wochen stiegen, wohl auch aufgrund der vielen Ausgangsbeschränkungen, Berichte von häuslicher Gewalt gegen Frauen praktisch weltweit an. Dem Thema hat sich nun auch UN-Generalsekretär António Guteress mit starken Worten gewidmet. Frieden bedeute mehr als nur die Abwesenheit von Krieg, appellierte er auf Twitter insbesondere an Männer. Betroffenen Frauen in Österreich stehen Hilfsangebote unter der Hotline 0800 222 555 oder online unter haltdergewalt.at rund um die Uhr zur Verfügung.

11:41 Uhr » Maskenpflicht wird ab nächster Woche auf Öffis ausgedehnt

Ab nächster Woche wird es nach Angaben von Rudolf Anschober eine Ausdehnung der Regelung zum verpflichtenden Tragen von Mund-Nasen-Schutz geben. Demnach ist ein entsprechender Schutz ab Montag auch für die öffentlichen Verkehrsmittel verpflichtend. Neben den an öffentlichen Stellen bereitgestellten Schutzmasken sind auch Schals oder selbst gebastelte Masken zulässig.

 

11:39 Uhr » Umstrittener Ostererlass aufgehoben

Jener Erlass, der Osterfeiern einschränken sollte und am Wochenende für Aufregung sorgte, wird nun doch aufgehoben. Anschober erklärte, eine entsprechende Regelung sei aufgrund der weiterhin gültigen Verkehrsbeschränkungen gar nicht notwendig.

 

11:33 Uhr » Anschober: Mehr Genesene als Neuerkrankte

Gesundheitsminister Rudolf Anschober gab wieder ein detailliertes Update zu den statistischen Entwicklungen der Covid-19-Pandemie in Österreich. Unter anderem habe es in den letzten Tagen mehr Genesungen als Neuinfektionen gegeben. Dies ist naturgemäß für die Kapazitäten in Österreichs Spitälern eine positive Nachricht. Anschober sprach daher auch von einem geschafften "ersten Kraftakt", warnte aber zugleich, dass es sich nur um einen ersten Etappenerfolg handle. Er kündigte außerdem eine Veränderung der Teststrategie durch, unter anderem würde es künftig mehr Random-Tests geben.

 

11:22 Uhr » Grober Fahrplan für Wiederöffnen der Gesellschaft

Bundeskanzler Sebastian Kurz hat am Montag einen kurzen Überblick darüber gegeben, wie die Rückkehr unserer Gesellschaft in den Normalbetrieb aussehen könnte:

  • Ab 14. April sollen kleine Geschäfte (bis max. 400 m2) sowie Bau- und Gartenmärkte wieder öffnen
  • Ab 1. Mai sollen sämtliche Geschäfte, Einkaufszentren und Friseure wieder öffnen
  • Frühestens ab Mitte Mai sollen andere Dienstleistungsgruppen, unter anderem Gastronomiebetriebe und Hotels, stufenweise wieder hochgefahren werden
  • Mindestens bis Mitte Mai bleibt der Lehrbetrieb auf Homeschooling umgestellt, Matura und Prüfungen sollen stattfinden
  • Das Universitätssemester soll weiterhin digital stattfinden, Prüfungen und Laborbetrieb soll es aber geben
  • Bis mindestens Ende Juni wird es keine Veranstaltungen geben
  • Die geltenden Ausgangsbeschränkungen werden bis Ende April verlängert

In sämtlichen geöffneten Geschäften soll es bis auf weiteres strenge Auflagen geben, unter anderem Maskenpflicht und eine limitierte Anzahl an zeitgleich anwesenden Kunden. Zu Detailfragen soll es in den nächsten Tagen insgesamt vier Pressekonferenzen mit Ministern aus den verschiedenen Bereichen stattfinden. Außerdem rief Kurz dazu auf, Ostern in jedem Fall zuhause mit den bisherigen Mitbewohnern zu feiern. Eine genaue Klärung des umstrittenen Erlasses, wonach man die Osterfeiern nur mit maximal fünf Gästen begehen darf, blieb jedoch vorerst aus.

 

10:25 Uhr » Weltärztebund: Kein festes Datum für Lockerung der Maßnahmen

Frank Ulrich Montgomery, Chef des Weltärzteverbundes hat sich im Gespräch mit der deutschen „Bild“-Zeitung über eine Rückkehr der Gesellschaft zur Normalität geäußert. Er riet der Politik dazu, jetzt eine "Exitstrategie" festzulegen, warnte zugleich aber davor, ein festes Datum als Ende der Ausgangsbeschränkungen zu bestimmen. Der richtige Zeitpunkt dieses Schrittes müsse sich hingegen über die Entwicklung der Infektionszahlen definieren. Ansonsten drohe ein "Jojo-Effekt bei den Ansteckungen".

 

09:31 Uhr » Ab heute Maskenpflicht beim Einkaufen

Mit Beginn dieser Woche ist in Supermärkten und das Tragen von Mund-Nasen-Schutz verpflichtend. Die Masken werden kostenfrei von den Filialen zur Verfügung gestellt. Alternativ sind auch selbst genähte bzw. gebastelte Exemplare sowie Schals erlaubt. Hintergrund ist wie oft erwähnt nicht der Selbst-, sondern der Fremdschutz. Wer unwissentlich infiziert ist, schützt durch die Maske seine Mitmenschen vor einem Großteil jener Tröpfchen, die er beim Husten oder Sprechen von sich gibt. Somit wird das Ansteckungsrisiko wesentlich verringert. Anschaulich erklärt wurde das Konzept schon am Sonntag von Gerry Foitik, Bundesrettungskommandant des Roten Kreuzes, auf Twitter.

08:23 Uhr » Mehr als 12.000 bestätigte Fälle in Österreich

Mit Stand 8 Uhr wurden in Österreich nun mehr als 12.000 Infektionen mit dem neuen Sars-CoV-2-Virus nachgewiesen. Genau 12.008 Fälle, Genesene und Verstorbene miteingerechnet, gab es bislang hierzulande. Das meldet das Sozialministerium. Für die globale Statistik zeichnet sich mittlerweile traditionell die Johns Hopkins Universität verantwortlich. Sie vermeldet am Montagmorgen weltweit mehr als 1.275.000 bestätigte Infektionen und knapp 70.000 Todesfälle.

Sonntag, 05.04.

17:25 Uhr » Alternative zum Begriff "Social Distancing"

Immer mehr Menschen leiden unter sozialer Isolation und Einsamkeit. Experten plädieren daher dafür den Begriff "Physical Distancing" (körperliche Distanzierung) statt "Social Distancing" (soziale Distanzierung) zu verwenden, um auf das notwendige Abstandhalten aufmerksam zu machen. Worte können nämlich die Wahrnehmung einer Situation beeinflussen. Mit dem Begriff "Physical Distancing" ist klargestellt, dass die lebenswichtigen sozialen und emotionalen Verbindungen nicht damit gemeint sind, wenn von Distanzierung die Rede ist.

 

12:30 Uhr » Häusliche Gewalt: Hilfsangebote für Betroffene

In einer Pressekonferenz präsentierten Frauenministerin Susanne Raab und Innenminister Karl Nehammer die Eckpunkte der Regierungskampagne gegen häusliche Gewalt. "Sollten Sie bedroht sein von häuslicher Gewalt, dann sind Sie nicht alleine", meinte Nehammer. Frauen können sich jederzeit an die Frauenhelpline wenden, entweder telefonisch unter 0800 222 555 oder online unter haltdergewalt.at. Folder für Hilfsangebote liegen auch in Supermärkten auf. Jede Frau könne zudem zu jedem Zeitpunkt in ein Frauenhaus gehen, alle Bundesländer würden die Kapazitäten in den Frauenhäusern sichern.

 

12:00 Uhr » Österreichweites Netzwerk #schautaufeinander

In Krisenzeiten helfen die Menschen einander. Eine Vielzahl an Initiativen und Projekte wie Lebensmittellieferungen oder Nachhilfeangebote wurden und werden österreichweit gesetzt. Die Regionalmedien bieten nun mit dem Netzwerk #schautaufeinander eine Plattform an, die Hilfsangebote in allen Bundesländern und Bezirken Österreichs sichtbar macht. Auf meinbezirk.at/schautaufeinander können einzelne Personen, Vereine, Organisationen oder Initiativen ihre Dienste anbieten oder nach Hilfe suchen – und das im jeweiligen Umkreis, sprich genau dort wo Hilfe benötigt oder angeboten wird.

 

10:00 Uhr » Positive Gesamtentwicklung in Österreich

Einer Studie der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (Ages) und der TU-Graz zeigt, dass die effektive Reproduktionsrate seit 12. März kontinuierlich sinkt: Damals lag die Rate noch zwischen 3,5 und 4,0, am 1. April nur mehr bei 1,14. Das bedeutet, dass ein Infizierter im Durchschnitt 1,14 weitere Personen ansteckt. Um die Covid-19-Pandemie zu überwinden ist eine Verringerung der Reproduktionszahl auf unter 1 erforderlich. Auch die geschätzte tägliche Steigerungsrate der Fallzahlen ist rückläufig. Sie liegt aktuell bei Null.

 

09:00 Uhr » Aktuelle Zahlen

Heute meldete das Gesundheitsministerium (Stand 08:00 Uhr) 11.767 bestätigte Coronavirusfälle in Österreich. Weltweit dürften nach Berechnungen der Johns Hopkins Universität über 1,2 Millionen Menschen betroffen sein, 64.784 sind mittlerweile verstorben. Die meisten bestätigten Infektionen verzeichnen die USA mit 312,237 Fällen. In Europa hat Spanien (126,168 Fälle) mittlerweile Italien (124,632 Fälle) überholt.

Samstag, 04.04

19:19 Uhr » Erstmals mehr gesundet als neu erkrankt in Österreich

Heute meldete das Gesundheitsministerium (Stand 08:00 Uhr) im 24-Stunden-Intervall 354 neue Coronafälle, während seit Freitagfrüh weitere 485 Personen als genesen galten. Insgesamt waren zu diesem Zeitpunkt 2.507 Personen als wieder gesundet bestätigt. Am Montag soll laut Bundeskanzler Kurz der "erste Versuch eines Fahrplans" zum schrittweisen Hochfahren des Landes vorgestellt werden.

 

18:00 Uhr » Badesaison könnte in's Wasser fallen

Das Land Kärnten appelliert bereits an die Bevölkerung, alle gefährdenden Aktivitäten zu unterlassen. Das gilt auch auf oder an den Kärntner Seen. Es werde verstärkt kontrolliert. Möglich sei auch eine Sperre der Seen, so VP-Landesrat Sebastian Schuschnig.

 

16:45 Uhr » Neue Reisewarnungen

Reisewarnungen aufgrund der Corona-Pandemie gelten mittletweile für 17 Länder (Stufe 6): Frankreich, Iran, Italien, Südkorea, Niederlande, Peru, Russland, San Marino, Schweiz, Spanien, Ukraine, Vatikan, Vereinigtes Königreich. Dazu gekommen sind jetzt Indien, Pakistan, Senegal und Südafrika.

 

15:45 Uhr » Stabilisieren sich: Corona-Zahlen aus Spanien

Die Neuinfektions-Zuwachsrate ist bis heute Mittag erneut auf weniger als 6 % zurückgegangen. Insgesamt wurden rund 7.000 neue Ansteckungen gemeldet, Die Gesamtzahl der Infizierten beläuft sich derzeit auf mehr als 124.700, wie das spanische Gesundheitsministerium meldet. Gleichzeitig wurden den amtlichen Angaben zufolge fast 4.000 an Covid-19 erkrankte Patienten innerhalb eines Tages als genesen entlassen. Somit seien bereits mehr als 34.000 Betroffene wieder gesundet.

 

14:40 Uhr » "Stopp Corona"-App verpflichtend?

VP-Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka spricht sich für eine verpflichtende Nutzung der bislang freiwilligen „Stopp Corona“-App des Roten Kreuzes aus. Vizekanzler Kogler (Grüne) setzt diesbezüglich weiter auf Freiwilligkeit. Fragen und Antworten zu dieser App finden Sie auf der Website des Roten Kreuz.

 

11:40 Uhr » 11.781 bestätigte Corona-Fälle in Österreich

Mit Stand 11:00 Uhr meldete das Sozialministerium 11.781 bestätigte Corona-Fälle. 168 mit dem Coronavirus infizierte Menschen sind bislang verstorben (Stand Samstag, 9.30 Uhr), 507 Personen gelten als genesen.

 

11:30 Uhr » Neuer Erlass: Osterfeiern nur in kleinem Kreis

Bis auf weiteres sind Treffen in geschlossenen Räumen, an denen mehr als 5 Personen teilnehmen, die nicht im selben Haushalt leben, untersagt. An Begräbnissen dürfen maximal 10 Personen teilnehmen, an Hochzeiten 5. Die Anweisung ist vor allem in Zusammenhang mit Ostern zu sehen, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen.

 

10:15 Uhr » Neue Regelungen für Wiener Märkte

Den gebotenen Sicherheitsabständen auf Märkten einzuhalten, ist kaum möglich. Die Stadt Wien schärft deshalb nun nach. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist vorerst nicht – wie in Supermärkten – verpflichtend. Allerdings werden, wo es möglich ist, einzelne Parkspuren oder Teile von Straßen abgesperrt, um die Marktflächen zu vergrößern. Für den längsten Straßenmarkt Wiens, den Brunnenmarkt, soll es eine Fußgänger-Einbahnregelung geben.

 

09:00 Uhr » 11.525 Fälle in Österreich bestätigt

Das Gesundheitsministerium meldet mit Stand 08:00 Uhr 11.525 Coronavirus-Infektionen. Die meisten Fälle wurden mit 2.633 bisher in Tirol registriert. Verstorben an den Folgen einer Coronovirus-Infektion sind bislang 168 Menschen (Stand gestern, 09:30 Uhr). In Oberösterreich wurden 1.868 Fälle verzeichnet, in Niederösterreich 1.831. Wien meldet 1.678 bestätigte Fälle.

 

08:25 Uhr » USA von Coronakrise stark gebeutelt

Die Zahl der Corona-Todesopfer binnen 24 Stunden ist in den USA erneut um mehr als 1.000 angestiegen. Die Zahl der an einer Covid-19-Erkrankung verstorbenen Personen lag gestern Abend (Ortszeit) laut der Johns-Hopkins-Universität bei 7.087, am Abend zuvor waren es 5.949. Die Regierung rät den Amerikanern – auf freiwilliger Basis – zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Präsident Trump: "Ich habe mich entschieden, es nicht zu tun."

Freitag, 03.04.

20:20 Uhr » Abstimmungen im Nationalrat

Heute wird im Nationalrat da dritte Corona-Maßnahmenpaket beschlossen. Einige Eckpunkte: Essen darf selbst von Restaurants abgeholt (aber nicht dort konsumiert) werden; der Krisenbewältigungsfonds wird auf 28 Milliarden Euro aufgestockt; die Bundesgärten bleiben geschlossen.

 

17:15 Uhr » Lebensmittelhandel beschränkt Sortiment

Ab Karsamstag, 11.04., wollen Lebensmittelhändler ihr Sortiment auf (fast nur) Lebensmittel beschränken: Geräte, Kleidung und Poolzubehör wird es dann nicht mehr zu kaufen geben. Dies soll einen Akt der Solidarität gegenüber der geschlossenen Konkurrenz darstellen. Die freiwillige Selbstbeschränkung wurde nach Druck der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer und mit Unterstützung von Wirtschaftskammerpräsident Harald Mahrer nun von den Lebensmittelkonzernen versprochen.

 

15:27 Uhr » Genügend Betten und Arzneimittel

Vonseiten des Gesundheitsministers Rudolf Anschober heißt es, dass die Kapazitäten in den Spitälern momentan relativ sicher ausreichen würden – trotzdem sei es unerlässlich, dass die gesetzten Maßnahmen eingehalten würden. Rund 20.000 Betten und 1.000 Intensivbetten seien derzeit nicht belegt. Laut Berechnungen dürfte die Anzahl der Infizierten im Verlauf der kommenden Woche auf 14.000 ansteigen, wovon bis zu 1.200 Patienten ins Spital müssten, und weniger als 300 Intensivpatienten, erläutert die Gesundheit Österreich GmbH. Akut gebe es trotz Lieferengpässen laut Anschober noch keinen Mangel an Medikamenten, wenn die Situation aber anhalte, könnte es zu Mängeln kommen, z. B. bei in Indien Produzierten Arzneimitteln.

 

14:00 Uhr » Wer ist ein Risikopatient?

Als Risikofaktoren für einen schweren Verlauf einer Covid-19-Erkrankung gelten u. a. Bluthochdruck, Diabetes und chronische Lungenerkrankungen. Personen mit relevanten Vorerkrankungen sollen künftig von der Arbeit im öffentlichen Raum freigestellt werden oder verpflichtend im Home-Office arbeiten. Allerdings müsse hier das individuelle Risiko berücksichtigt werden, meint Univ.-Prof. Dr. Heinz Burgmann von der MedUni Wien, der den Gesundheitsminister berät. Die Entscheidung über eine Freistellung soll der Hausarzt treffen, ein Kriterienkatalog werde diesbezüglich erstellt. Wenn jemand noch nicht lange Diabetes habe und gut eingestellt sei, mache es aber keinen Sinn die Person freizustellen, ebenso verhalte es sich bei medikamentös gut eingestelltem Bluthochdruck. Bei Lungen- oder Herzerkrankungen mit reduzierter Leistungsfähigkeit der Organe sollten die Patienten allerdings freigestellt werden. Anfang nächster Woche werden Risikopatienten kontaktiert – identifiziert werden diese von den Krankenkassen anhand ihrer verordneten Medikamente.

 

13:15 Uhr » Aktuell genesene und verstorbene Personen

Während die Anzahl der bestätigten Corona-Infektionen Freitagmittag auf 11.301 Fälle geklettert ist, wurden nun auch die Anzahl der Genesenen und Verstorbenen mit Stand Freitagvormittag veröffentlicht. Von den über 11.000 Erkrankten sind 2.022 wieder gesund geworden, 168 verstorben.

 

12:00 Uhr » Maskenproduktion beim Bundesheer und im Gefängnis

Näherinnen des Bundesheers sollen im Home-Office pro Tag 2.000 bis 3.000 Masken im Camouflage-Look herstellen, sodass jeder Soldat 3 wiederverwendbare Masken bekommen kann. Auch in 14 Justizanstalten werde nun Mund-Nasen-Schutz für die Bevölkerung produziert: Das Ziel seien 5.000 Stück pro Woche.

 

10:33 Uhr » Schutzkleidung kommt am Wochenende

Gesundheitsminister Rudolf Anschober teilte in einer Aussendung mit, dass am Wochenende eine Lieferung von Schutzkleidung in den Bundesländern ankommen wird – darunter 1,9 Mio. OP-Masken sowie Handschuhe und Desinfektionsmittel. Von 13.-30.03. wurden Bestellungen von Schutzausrüstung (auch Beatmungsgeräte) im Wert von 84,5 Millionen Euro getätigt.

 

10:05 Uhr » Vorsicht beim Heimwerken

Die Zeit der Isolation nutzen viele Menschen offenbar, um das Eigenheim zu verschönern. Dabei sollte allerdings unbedingt auf das Tragen passender Schutzkleidung geachtet werden: Die Universitätsklinik Innsbruck berichtet von einem starken Anstieg von schweren Verletzungen der Hände seit Beginn der Quarantänemaßnahmen in Tirol. Auch Verbrühungen und Verbrennungen nehmen zu.

 

09:20 Uhr » Neue Studie mit Krebsmittel geplant

Im Rahmen einer Covid-19-Erkrankungen kann es zu gefährlichen Überreaktionen des Immunsystems kommen. Novartis und Incyte planen nun eine Phase-III-Studie mit dem Medikament Jakavi, das bisher zur Behandlung von Knochenmarkserkrankungen in der Onkologie eingesetzt wurde. Man erhofft sich, dass das Medikament zu einer schnelleren Genesung beiträgt und dass weniger Patienten künstlich beatmet werden müssen.

 

08:45 Uhr » 11.171 bestätigte Corona-Fälle in Österreich

Mit Stand Freitagfrüh gibt es über 11.000 bestätigte Erkrankungsfälle (inklusive genesenen und verstorbenen Personen). International sind die bestätigten Corona-Fälle auf über eine Million angestiegen.

Donnerstag, 02.04.

20:03 Uhr » Frankreich und USA wettbieten um Schutzmasken

Mehrere französische Politiker haben den USA vorgeworfen, Schutzmasken direkt auf chinesischen Flughäfen Masken abzuwerben, die eigentlich für Frankreich vorgesehen seien. Unter anderem hätten die Amerikaner bei einer großen Lieferung den dreifachen Preis bezahlt, um die Produkte doch noch zu ergattern.

 

17:51 Uhr » Neue Studien: Ansteckende Tränen und Verlust des Geruchssinnes als Symptom

Mit Hochdruck forschen Wissenschaftler auf der ganzen Welt momentan am neuartigen Coronavirus, um mehr über das Verhalten von Sars-CoV-2 zu erfahren. In Singapur und China wurde jeweils analysiert, ob auch Tränen ansteckend sein können. Bei der chinesischen Untersuchung fand man tatsächlich Viren in Tränenflüssigkeit, bei jener in Singapur kam man jedoch zum Schluss, dass das Ansteckungsrisiko auf diesem Wege sehr gering ist. In Belgien wurden 417 Covid-19-Patienten mit leichtem Verlauf untersucht. Von ihnen gaben 86 % an, Probleme mit dem Geruchssinn als Symptom erlebt zu haben. Die meisten davon rochen sogar zwischenzeitlich gar nichts mehr. 88 % gaben außerdem an, einen eingeschränkten Geschmackssinn gehabt zu haben.

 

15:46 Uhr » Sanitäter übernehmen Coronavirus-Testungen

Zum Schutz der Ärzte führen in Wien seit dem heutigen Donnerstag nur noch Sanitäter die Abstriche zur Testung auf Covid-19 durch. Ernest Zulus, ärztlicher Leiter des Ärztefunkdiensts erklärte, dass „für den Abstrich keine ärztliche Expertise notwendig“ sei. Angesichts des von Experten für Mitte bis Ende April erwarteten Höhepunkt der österreichischen Coronavirus-Krise wolle man frühzeitig Vorkehrungen treffen.

 

14:02 Uhr » Baby in den USA an Covid-19 verstorben

In den USA ist ein gerade einmal sechs Wochen altes Baby an den Folgen einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus verstorben. Ned Lamont, Gouverneur des Bundesstaates Connecticut bestätigte die traurigen Nachrichten auf Twitter und mutmaßte, dass es sich weltweit um eines der jüngsten Todesopfer der Covid-19-Pandemie handeln dürfte.

13:14 Uhr » Mehr als 10.000 Tote in Spanien

In Spanien sind bereits mehr als 10.000 Menschen an den Folgen der Covid-19-Pandemie gestorben, alleine am Donnerstag wurde von 963 neuen Todesfällen berichtet. Allerdings gibt es im Schatten dieser erschütternden Zahlen auch Statistiken, die Hoffnung machen. In den letzten 24 Stunden gab es bei den Infektionen nur einen Anstieg von 8 %, was in etwa dem Trend der vergangenen Tage betrifft. Anfang März waren die Infektionszahlen noch regelmäßig um etwa 20 % angestiegen. Nach Italien ist Spanien mit insgesamt mehr als 110.000 bestätigten Sars-CoV-2-Fällen das am zweitstärksten betroffene Land Europas.

 

12:10 Uhr » WHO erwartet bald eine Million Infizierte

Für die Prognose, dass in wenigen Tagen die Zahl der weltweiten Infektionen mit Sars-CoV-2 über eine Million steigen wird, braucht es kaum einen Propheten. Tedros Adhanom Ghebreyesus, Präsident der Weltgesundheitsorganisation WHO, stellte diese Rechnung in einem Pressestatement auf. Die Maßnahme des social distancing bezeichnete er als zielführend, warnte aber zugleich davor, dass diese arme Menschen besonders hart treffen würde und forderte die Staaten zur Unterstützung dieser Personengruppen auf.

 

11:02 Uhr » "Spring Break" in den USA mit verheerenden Folgen

Für viel Wirbel sorgten in den USA Bilder von Studenten, die trotz der Empfehlungen zum Abstandhalten sogenannte "Spring Break"-Partys besuchten. Dahinter verbergen sich legendär wilde Feierlichkeiten während der Frühlingsferien an den Universitäten. Wie die "New York Times" berichtet, dürfte zumindest ein entsprechender Ausflug schlimme, wenngleich vorhersehbare Folgen gehabt haben. Von etwa 70 texanischen Studenten, die in Mexiko ihr "Spring Break" feierten, sollen bereits 44 positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden sein.

 

10:07 Uhr » Turkmenistan verbietet das Wort Coronavirus

Während es die meisten Länder dieser Welt mit Ausgangssperren und ähnlichen Maßnahmen versuchen, hat sich der zentralasiatische Staat Turkmenistan ein besonderes Mittel im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie überlegt. Die Regierung hat die Verwendung des Wortes "Coronavirus" verboten. Weder in den staatlich kontrollierten Medien noch in offiziellen Gesundheitsbroschüren darf ab sofort von dem Krankheitsausbruch die Rede sein. Außerdem ist es der Polizei erlaubt, Menschen festzunehmen, die sich auf der Straße über das Virus unterhalten. Die mangelnde Pressefreiheit Turkmenistans ist vielen Menschenrechtsaktivisten schon länger ein Dorn im Auge.

 

09:12 Uhr » Anschober: Kassierer testen, Risikogruppe schützen

Gesundheitsminister Rudolf Anschober hat Donnerstagmorgen im Interview mit dem Radiosender Ö1 unter anderem gezielte Testungen von Supermarktkassierern angekündigt. Auch andere Berufsgruppen, die in der aktuellen Situation viel sozialen Kontakt haben, sollen getestet werden. Außerdem präzisierte er den Schutz von Risikogruppen im Berufsleben. Anhand der Medikation sollen die Krankenkassen gefährdete Personen – vor allem ältere Menschen und jene mit schweren Vorerkrankungen – identifizieren. Mit voraussichtlich nächster Woche sollen die Arbeitgeber der Betroffenen dann dazu verpflichtet werden, ihnen entweder Home-Office zur Verfügung zu stellen oder aber diese freizustellen.

 

08:35 Uhr » 10.769 Infektionen in Österreich

Mit Stand 8 Uhr vermeldet das Sozialministierum am Donnerstagmorgen 10.769 bestätigte Sars-CoV-2-Fälle in Österreich.

Mittwoch, 01.04.

18:28 Uhr » Prinz Charles geht es wieder gut

Prinz Charles gehört zweifelsohne zu den prominenteren Betroffenen der Covid-19-Pandemie, um den sich angesichts seines höheren Alters die britische Öffentlichkeit auch durchaus sorgte. Nun meldete sich der Thronfolger mit einer Botschaft auf Twitter an die Bevölkerung und verkündete dabei auch, dass es ihm wieder gut geht.

15:22 Uhr » Panama trennt bei Ausgängen Männer und Frauen

Die Regierung Panamas hat nun veranlasst, dass Frauen nur noch montags, mittwochs und freitags hinausgehen dürfen. Männer hingegen müssen an diesen Tagen zuhause blieben und dürfen im Umkehrschluss dienstags, donnerstags und samstags außer Haus. Am Sonntag müssen alle Bewohner des mittelamerikanischen Landes zuhause bleiben. Zu der doch etwas kuriosen Entscheidung sah sich die Regierung gezwungen, weil bislang zu viele Menschen die Ausgangsbeschränkungen missachtet hätten.

 

14:23 Uhr » Deutscher Arzt kritisiert Fokus auf Infektionszahlen

In Sachen Coronavirus-Statistiken wird neben der Zahl der Todesopfer meistens vor allem über Neuinfektionen gesprochen. Christian Karagiannidis, Facharzt an einer Kölner Lungenklinik, kritisiert diese Haltung im Interview mit der Webseite "Ingenieur.de". Die Analyse der Neuinfektionen gebe zwar einen Überblick über die Dynamik, sage aber nichts über die Situation in den Krankenhäusern aus. Dort sei wesentlich entscheidender, wie viele Intensivpatienten es aktuell gibt. Bei der Eindämmung der Pandemie sollen sich Politiker daher auch an dieser Statistik orientieren.

 

13:36 Uhr » Arbeitslosenrate stark gestiegen

Keine guten Nachrichten gab es Mittwochvormittag vom Österreichischen Arbeitsmarktservice. Den Angaben des AMS zufolge sind 562.522 Menschen in Österreich derzeit ohne Job. Im Vergleich zum Februar ist diese Zahl um etwa 52,5 % angewachsen. National ist damit eine Arbeitslosenrate von 12,2 % zu verzeichnen, das sind fast 5 % mehr als noch im Vorjahr.

 

12:52 Uhr » Ziegen erobern leere Straßen in Wales

So sehr das Coronavirus auch unser Leben auf den Kopf stellt, das Verlangen nach Tiervideos scheint ungebrochen oder sogar größer denn je zu sein. Für Erheiterung sorgen regelmäßig Clips von Tieren, die von Menschen verlassene Orte erobern. Nachdem schon vor einiger Zeit Pinguine in einem Aquarium in Chicago viral gingen, hat der Guardian nun Ziegen entdeckt, die die leeren Straßen Wales erobern. Und wenn schon mal niemand da ist, kann man natürlich auch gleich an der ein oder anderen Gartenhecke knabbern.

11:38 Uhr » Uni Innsbruck entwickelt Tests

An der Innsbrucker Universität arbeiten Wissenschaftler derzeit an der Entwicklung neuer Sars-CoV-2-Tests. Es handelt sich wie bei dem aktuell gängigsten Test ebenfalls um ein PCR-Verfahren. Allerdings sollen dabei andere Analysestoffe verwendet werden, um den derzeitigen Ressourcenmangel ein wenig zu umgehen.

 

10:32 Uhr » Warum trifft es Männer stärker?

Schon seit Beginn des Krankheitsausbruches zeigt sich bei Männern eine deutlich höhere Sterberate als bei Frauen. In China erklärte man sich dies zunächst mit dem Umstand, dass dort die männliche Bevölkerung viel häufiger raucht als die weibliche. Mittlerweile gibt es aber Zweifel, ob dies wirklich der einzige Grund ist. Auch wir sind der Frage auf die Spur gegangen, warum Covid-19 Männer stärker trifft.

 

09:11 Uhr » Keine Covid-19-Scherze in Thailand

Die thailändische Regierung will keine Aprilscherze hören, die in Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie stehen. Fälschlicherweise zu behaupten, man sei an Covid-19 erkrankt, sei auch am ersten April nicht lustig. Auf dem offiziellen Twitteraccount sprach die Regierung am Dienstag sogar davon, dass entsprechende Scherze gegen das Gesetz seien. Womöglich würde ein entsprechendes Fehlverhalten auch wirklich geahndet werden. In Thailand gibt es für das Verbreiten von Fake News nämlich einen Strafkatalog, der bis hin zu einem Gefängnisaufenthalt reicht.

 

08:34 Uhr » Neue Zahlen aus dem Sozialministerium

Mit Stand 8 Uhr gibt es am Mittwochmorgen 10.192 bestätigte Infektionen mit Sars-CoV-2 in Österreich. Mit mehr als 2.000 Fällen ist Tirol nach wie vor das mit Abstand am stärksten betroffene Bundesland, gefolgt von Niederösterreich und Oberösterreich.

Dienstag, 31.03.

18:19 Uhr » Infizierter Arzt hatte Kontakt zu Putin

Denis Protsenko, Chefarzt des Moskauer Kommunarka Krankenhauses, wurde positiv auf Sars-CoV-2 getestet. Das Spital hat sich auf das neuartige Coronavirus spezialisiert und gilt als wichtigste Institution Russlands im Kampf gegen die Pandemie. Brisant ist aber vor allem, dass Wladimir Putin, der Präsident des Landes, erst vor wenigen Tagen das Spital besuchte und sich dabei intensiv mit Protsenko austauschte. Neben einem Foto, das die beiden Männer beim Händeschütteln zeigt, sorgt vor allem ein Video von der gemeinsamen Fahrt im Aufzug für Aufregung. Ob der Arzt sich zum Zeitpunkt des Treffens bereits angesteckt hatte, ist jedoch unklar. Zumindest nach offiziellen Angaben wird Putin aber ohnehin regelmäßig auf eine mögliche Infektion hin getestet und erfreut sich nach wie vor bester Gesundheit.

16:48 Uhr » Österreich erreicht die 10.000 Infektionen

Österreichs Zahl an bestätigten Sars-CoV-2-Fällen ist seit Dienstagnachmittag erstmals fünfstellig. Mit Stand 16:30 Uhr berichtet das Sozialministerium von 10.019 positiven Testergebnissen. Zur Veranschaulichung, wie schnell sich das neuartige Coronavirus auch hierzulande ausbreitet, reicht ein kurzer Blick zurück. Die ersten zwei bestätigten Infektionen auf österreichischem Boden gab es erst am 25.02, also vor genau 5 Wochen.

 

15:45 Uhr » Neue Statistik aus Österreich

Mit Stand 15 Uhr gibt es am Dienstag 9.974 bestätigte Infektionen mit Sars-CoV-2 in Österreich. Es handelt sich um einen Anstieg von 6,4 % innerhalb der letzten 24 Stunden.

 

14:56 Uhr » Weltweit mehr als 800.000 Infektionen

Weltweit sind bereits mehr als 800.000 Ansteckungen mit Sars-CoV-2 bekannt geworden. Stand Dienstagnachmittag sind 38.714 dieser Menschen an den Folgen von Covid-19 verstorben, immerhin gelten aber auch etwas mehr als 170.000 Personen wieder als vollständig genesen. Das Land mit den meisten Erkrankungen ist mittlerweile mit Abstand die USA. In den Vereinigten Staaten wurden über 164.000 Infektionen bestätigt, in Italien sind es etwas mehr als 101.000.

 

13:54 Uhr » Pulsierendes Empire State Building

New York etabliert sich langsam aber sicher als neues Epizentrum der Coronavirus-Pandemie. In typisch amerikanischer Sentimentalität wollen sich die Bewohner davon aber natürlich nicht unterkriegen lassen. Als Symbol des Widerstands wurde Sonntagabend das Empire State Building beleuchtet. Das Wahrzeichen der Stadt pulsierte rot und sollte damit das weiter schlagende Herz der Stadt darstellen.

12:39 Uhr » Wie geht es an den Schulen weiter?

Bildungsminister Heinz Faßmann gab am Dienstag Informationen darüber, wie es mit der Situation an Österreichs Schulen weitergehen soll. Als erstes sollen Maturanten und Schüler am Ende der Pflichtschulzeit zurückkehren. Offen ist aber nach wie vor, wann überhaupt irgendwelche Schüler wieder ihrem geregelten Alltag nachgehen können. Faßmann betonte, man solle sich darauf einstellen, dass dies zumindest im April noch nicht möglich sein wird. Wann die verschobene Zentralmatura nun tatsächlich stattfindet, ist ebenfalls noch unklar. Darüber soll nach Ostern entschieden werden.

 

11:31 Uhr » Robert-Koch-Institut rechnet mit monatelanger Pandemie

Das Robert-Koch-Institut ist unter anderem für die offiziellen deutschen Fallzahlen verantwortlich. Der Präsident, Lothar Wieler, meldete sich nun mit einer pessimistischen Prognose. Demnach müsse man sich darauf einstellen, dass die Pandemie noch Wochen oder sogar Monate weiter ginge. Die wichtigsten Ziele blieben weiterhin eine möglichst gute Eindämmung der Krankheit, der Schutz der Risikogruppen und eine Aufstockung der Kapazitäten in Spitälern.

 

10:42 Uhr » Malaysia mit fragwürdiger Frauenkampagne

In Malaysia sorgt eine fragwürdige Kampagne bei vielen Menschen für Ärger und Unverständnis. Das Frauenministerium hat in den sozialen Netzwerken eine Serie an Postings abgesetzt, in denen Frauen aufgefordert werden, sich aufgrund der Coronavirus-Krise besonders gut ihren Ehemännern gegenüber zu verhalten. Unter anderem wurde davor gewarnt, Männer mit Sarkasmus zu reizen und dazu aufgefordert, sich auch im Home-Office hübsch anzuziehen und zu schminken. Wenig überraschend kommt die Aktion bei Frauenrechtsvertretern nicht allzu gut an.

 

09:32 Uhr » Schutzmasken: Österreich als Vorreiter Europas?

Die Ankündigung der österreichischen Regierung, im Kampf gegen das Coronavirus auf Masken setzen zu wollen, hat auch außerhalb der Landesgrenzen für Aufsehen gesorgt. Tageszeitungen und News-Portale aus ganz Europa haben über den doch recht radikalen Schritt berichtet. Womöglich wird Österreich in diesem Zusammenhang zum Vorbild für einige andere europäische Länder. Am Dienstag auch die erste deutsche Großstadt eine ähnliche Maßnahme angekündigt. Ab kommender Woche gilt in Jena eine Maskenpflicht, und zwar, so die Homepage der Stadt, an "Verkaufsstellen, dem öffentlichen Nahverkehr und Gebäuden mit Publikumsverkehr".

 

08:47 Uhr » Neue Zahlen aus Österreich

Wir beginnen auch den heutigen Tickertag mit den neuesten Zahlen aus dem Sozialministerium. Demnach gibt es in Österreich Dienstagmorgen, Stand 8 Uhr, 9.634 bekannte Infektionen mit Sars-CoV-2. Es handelt sich um einen Anstieg von 8,5 % im Vergleich zum Vortag.

Montag, 30.03.

18:03 Uhr » Dopingkontrolleure helfen bei Coronavirus-Tests aus

25 Mitarbeiter der Nationalen Anti-Doping Agentur (Nada) haben sich freiwillig dazu gemeldet, in den nächsten Wochen bei Sars-CoV-2-Testungen auszuhelfen. Da aktuell weltweit praktisch kein Profisport betrieben wird, seien Ressourcen freigeworden, mit denen man den Staat nun in dieser kritischen Lage unterstützen wolle.

 

17:09 Uhr » Sport: Neuer Olympia-Termin und kuriose Planungen in der Formel 1

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat am Montagnachmittag Medienberichte bestätigt, wonach die olympischen Sommerspiele in Tokio von 23. Juli bis 8. August 2021 stattfinden sollen. Kurioses gibt es aus einer nicht-olympischen Sportart. Helmut Marko, Motorsportberater bei Red Bull, gab in einem ORF-Interview zu, eine bewusste Ansteckung seiner Formel-1-Piloten mit Sars-CoV-2 in Erwägung gezogen zu haben. So hätten die Sportler auf einem Trainingslager infiziert werden sollen, um die Krankheit in kontrolliertem Rahmen zu überstehen und anschließend für die Saison fit zu sein. Mittlerweile seien diese Überlegungen jedoch verworfen worden.

 

16:02 Uhr » Worauf sich die USA einstellen müssen

In den USA wird selbst den optimistischsten Rechnungen zufolge mit verheerenden Folgen durch das Coronavirus gerechnet. Präsident Donald Trump sagte Sonntagabend (Ortszeit), dass sein Land einen tollen Job gemacht hätte, wenn am Ende der Pandemie nicht mehr als 100.000 Menschen verstorben seien. Eine Pressesprecherin der Coronavirus-Taskforce im Weißen Haus sieht das ähnlich. Man müsse mit etwa 100.000 bis 200.000 Todesopfern rechnen, sofern sich das Land in den nächsten Monaten nahezu perfekt verhält.

 

15:20 Uhr » Österreich nähert sich der 10.000-Grenze

In Österreich wird es demnächst mehr als 10.000 Sars-CoV-2-Infektionen geben. Mit Stand 15 Uhr gibt es am Montag nach aktualisierten Angaben des Sozialministeriums bereits 9.377 bestätigte Fälle.

 

14:15 Uhr » Maskenschick auf Instagram

Die bevorstehende Gesichtsschutz-Verteilung wird in Österreich einmal mehr das Straßenbild entscheidend verändern. Andernorts sind die einfachen Gesichtsmasken längst zum Alltag geworden. So können wohl auch die heimischen Influencer von ihren Kollegen in Asien einiges lernen. Wie cool es mit Maske (und, zugegeben, einem großen Bewegungstalent) sein kann, zeigt etwa eine Bloggerin im kürzlich von der Isolation enthobenen Wuhan in China.

12:25 Uhr » Ergebnis von Stichprobentests Ende der Woche erwartet

Häufig diskutiert wird bei der Coronavirus-Pandemie die unbekannte Höhe der Dunkelziffer. Österreich will in diesem Zusammenhang eine Vorreiterrolle einnehmen und führt daher 2.000 Stichprobentests durch, deren Ergebnisse Ende der Woche erwartet werden. Es handelt sich um zufällig ausgewählte Personen, bei denen kein erhöhter Verdacht auf eine Sars-CoV-2-Infektion besteht. So möchte man eine etwaige Schätzung davon erhalten, wie viele Menschen in Österreich tatsächlich infiziert sind.

 

12:15 Uhr » Mund-Nasen-Schutz noch nicht verpflichtend

Bundeskanzler Kurz betont, dass ein Tragen von Mund-Nasen-Schutz natürlich nicht verpflichtend sei, solange das logistisch gar nicht möglich ist. Österreich müsse sich an die Masken erst gewöhnen, da sie anders als etwa in Asien kein Teil der heimischen Kultur seien. In diesem Zusammenhang warnte er auch vor einer falschen Handhabung, die im schlimmsten Fall sogar kontraproduktiv sein könnte. Daher wird es seitens des Gesundheitsministeriums genaue Handlungsanweisungen geben. Öfters betont wurde, dass entsprechende Schutzmasken nicht den Träger selbst schützen – sondern dessen Mitmenschen, falls der Maskenträger infiziert ist. Es handle sich außerdem um eine zusätzliche Maßnahme, Abstandhalten sei nach wie vor dringend notwendig.

 

12:05 Uhr » Weitere Maßnahmen: Schutz der Risikogruppe, etc.

Auch Gesundheitsminister Rudolf Anschober hat am Montag weitere Maßnahmen gegen die Coronavirus-Pandemie bekannt gegeben:

  • Schutz der Risikogruppe: Ältere und/oder vorerkrankte Menschen sollen verpflichtend vom Job freigestellt werden bzw. soll ihnen wenn möglich Home-Office erlaubt werden
  • Sicherheit in Supermärkten: In Supermärkten soll das Einhalten des Sicherheitsabstandes besser gesichert werden. Unter anderem sollen zu Stoßzeiten nur noch eine bestimmte Anzahl an Kunden ein Geschäft betreten dürfen.
  • Hotels schließen: Per Erlass wird die touristische Nutzung von Hotels vorläufig verboten
  • Mehr Schutz in Krankenhäusern: In Spitälern werden die Schutzkonzepte verbessert, etwa mit mehr Testungen und Zugangsbeschränkungen

 

11:55 Uhr » Wo gibt es Masken? Was kosten sie?

Einen definitiven Zeitplan kann Bundeskanzler Kurz aufgrund des internationalen Mangels an Masken nicht nennen. Am Mittwoch sollen bereits die ersten Masken bei Supermärkten verteilt werden, die Aktion werde schon seit zehn Tagen mit den größten Supermarktketten des Landes koordiniert. An den Kosten soll es nicht scheitern, entsprechender Mund-Nasen-Schutz sei nicht teuer.

 

11:46 Uhr » Maskenpflicht beim Einkaufen

Auf einer Pressekonferenz hat die österreichische Regierung Montagvormittag wie erwartet neue Maßnahmen verkündet. Prominenteste Änderung ist eine schrittweise Verpflichtung zum Tragen von Masken. Voraussichtlich ab Mittwoch sollen in Supermärkten beim Eingang Mund-Nase-Schutzmasken verteilt werden. Das Tragen der selbigen soll während dem Einkaufen verpflichtend sein, langfristig soll sie natürlich – außerhalb der eigenen vier Wände – immer getragen werden.

 

10:35 Uhr » Wiener Donauinselfest verschoben

Das Wiener Donauinselfest wird vorerst nicht abgesagt. Vor der Pressekonferenz am Montagvormittag war bereits über eine Absage spekuliert worden. Stattdessen verkündeten die Veranstalter überraschend eine Verschiebung. Anstatt wie ursprünglich geplant Ende Juni soll das Freiluftevent nun von 18. bis 20. September stattfinden.

 

10:07 Uhr » Reichen die Maßnahmen aus?

Die österreichische Regierung will heute um 11 Uhr bei einer Pressekonferenz eine erste Bilanz über die zur Eindämmung des Coronavirus gesetzten Maßnahmen ziehen. Viele Menschen erhoffen sich eine möglichst rasche Rückkehr zur Normalität. Der APA liegt allerdings ein Expertenpapier vor, das wenig Anlass zur Hoffnung gibt. Mehrere heimische Wissenschafter haben darin berechnet, dass bei einem Anhalten der aktuellen Entwicklungen unser Gesundheitssystem schon Mitte April zusammenbrechen könnte. Um ein solches Schreckensszenario zu verhindern bräuchte es sogar noch strengere Maßnahmen. Unklar ist jedoch, wie diese aussehen sollten. Denkbar ist etwa eine Maskenpflicht, deren Umsetzung allerdings angesichts des weltweiten Materialmangels derzeit eher unrealistisch scheint.

 

09:20 Uhr » Großbritannien 6 Monate im Lockdown?

Obwohl der mittlerweile selbst infizierte Premierminister Boris Johnson die Ernsthaftigkeit der Bedrohung noch vor einigen Wochen leugnete, hat die Coronavirus-Pandemie mittlerweile auch Großbritannien fest im Griff. Aussagen eines Gesundheitsverantwortlichen haben am Wochenende die Verunsicherung in der Bevölkerung erhöht. Demnach könne es 6 Monate dauern bis das Land wieder zurück zur Normalität finden würde. Seit dem Tod des Arztes Dr. Amged El-Hawrani, der sich bei einem Patienten mit dem Virus infizierte und an den Folgen starb, wird außerdem hochemotional um einen möglicherweise unzureichenden Schutz der behandelnden Ärzte diskutiert.

08:43 Uhr » Erste Zahlen der Woche

Montagmorgen hat das Sozialministerium das erste Update der Woche bereitgestellt. Mit Stand 8 Uhr gibt es demnach 8813 bestätigte Infektionen mit Sars-CoV-2 in Österreich.

Sonntag, 29.03.

15:14 » Neue Zahlen: 8.536 bestätigte Fälle

Um 15 Uhr veröffentlichte das Gesundheitsministerium die aktuellen Zahlen. 479 Personen sind wieder gesund, 86 verstorben. Weltweit wurden insgesamt 670.977 Fälle bestätigt.

 

14:43 » Von 47.000 ÖsterreicherInnen sind noch immer ca. 23.500 im Ausland

Bisher wurden 32 Notflüge dank einer Kooperation mit AUA, Laudamotion und Level durchgeführt. 5.900 Österreicherinnen und Österreicher konnten so aus 20 Ländern in die Heimat geholt werden. Erneut wurden die Urlauber aufgefordert, die Heimreise anzutreten, da es die Notflüge nicht ewig geben könne. Anmelden kann man sich auf der Online-Plattform Heimflug.

 

11:32 » ÖGB fordert Erhöhung des Arbeitslosengeldes

Da es für Arbeitslose aktuell keine Chance gäbe, wieder in einen Job einzusteigen, sei die Nettoersatzrate von 55 % zu gering, so ÖGB-Chef Wolfgang Katzian. Auch wenn der Gewerkschaftsbund versuche, so viele Menschen wie möglich in Kurzarbeit zu bringen und so ihren Arbeitsplatz zu sichern, gebe es nachwievior zu viele Kündigungen. Aktuell sind über 170.000 Arbeitslose erfasst.

 

09:39 Uhr » Schutzmasken für Ordinationen in Wien

Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres stellt den 1.740 Arztpraxen in Wien Masken zur Verfügung. Bereits morgen sollen 40.000 OP-Masken und 8.500 FFP2-Masken zugestellt werden, die vom Möbelkonzern Ikea sowie dem Arbeiter-Samariter-Bund gespendet werden.

 

08:27 Uhr » Bundesheer beendet Unterstützung der Lebensmittelketten

14 Tage lang haben SoldatInnen des Bundesheeres sowie Zivilbedienstete Supermärkte unterstützt. Sie kamen vor allem im Lager und in Verteilerzentren zum Einsatz, um eine flächendeckende Versorgung mit Lebensmitteln sicherzustellen.

 

08:20 Uhr » Gemeinde Heiligenblut darf aufatmen

Seit heute Früh steht Heiligenblut nicht mehr unter Quarantäne. Während der 14tägigen Abschottung saßen auch rund 90 Touristen fest. Darunter ein 5jähriges Mädchen aus Klagenfurt und eine 93jährige Frau aus Wien.

 

08:10 Uhr » 8.291 bestätigte Erkrankungen in Österreich

Das Sozialministerium meldet um 8 Uhr 594 Neuinfektionen in den letzten 24 Stunden. 410 Personen sind wieder gesund, 68 verstorben.

Samstag, 28.03.

18:45 Uhr » Italien: Bereits mehr als 10.000 Todesfälle

Die Zahl der Coronavirus-Toten stieg in Italien innerhalb von 24 Stunden um 889 auf insgesamt 10.023. Derzeit infiziert sind 70.065 Personen (24 Stunden davor: 66.414). Der Prozentsatz der Neuinfizierten fiel gegenüber gestern von 7 auf 5 %.

 

16:45 Uhr » Neue Zahlen aus Österreich: Rund 8.000 Fälle

Das Gesundheitsministerium meldete mit Stand 15.00 Uhr 7.995 mit dem Coronavirus infizierte Menschen in Österreich. Das bedeutet im 24-Stunden-Vergleich einen Anstieg um 596 Fälle oder – in Prozent ausgedrückt – 8,05 %. Das ist das geringste prozentuelle Plus in den vergangenen zwei Wochen.

 

12:45 Uhr » Spanien: Mehr als 800 Corona-Tote in 24 Stunden

Binnen eines Tages starben 832 Menschen in Spanien. So viele waren es noch nie zuvor innerhalb von 24 Stunden, wie die Regierung mitteilte. Damit starben in Spanien bisher insgesamt 5.690 Menschen an der durch das neuartige Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit OVID-19. Die Zahl der Infizierten ist auf mehr als 72.000 angestiegen.

 

11:20 Uhr » Online-shopping geht auch regional

Während dieser Tage viele heimische Klein- und Mittelbetriebe um ihre Existenz bangen, rüsten die Onlineriesen auf. Viele Geschäfte sind geschlossen, Zustellungen sind jedoch möglich. Zahlreiche Österreicher entschließen sich deshalb bewusst dazu, die heimischen Unternehmen, die hier auch Steuern bezahlen, zu unterstützen. Die WKO bietet eine Übersicht über Online-Shops, Lieferservices, Nahversorger und Dienstleister, die während der Corona-Krise Waren und Dienstleistungen online anbieten.

 

10:55 Uhr » Coronavirus macht Reiselustigen einen Strich durch die Rechnung

Für viele Menschen sollte es in den Osterferien auf Reisen gehen, doch das Coronavirus macht Reisepläne derzeit zunichte. ÖGB und Arbeiterkammer informieren, worauf bei Reiseabsagen und Stornierungen zu achten ist.

 

10:00 Uhr » Allergie oder COVID-19?

Viel Sonne und Temperaturen bis zu 18 Grad locken heute zu einem Spaziergang – aber bitte nur mit Menschen, die im gleichen Haushalt wohnen und mit gebührendem Abstand zu anderen. Besonders bei Pollenallergikern, die sich nach einem Aufenthalt im Freien krank fühlen, können die Symptome zu Verunsicherung führen. Wir haben zusammengefasst, was auf eine Allergie bzw. auf COVID-19 schließen lässt.

 

08:15 Uhr » Mehr als 7.600 Infizierte in Österreich

Mit Stand heute, 6 Uhr gibt es österreichweit 7.697 Corona-Erkrankungsfälle. Das entspricht einer Zuwachsrate von 17,84 %. Bislang hat das Gesundheitsministerium 58 Todesfälle bestätigt.

Freitag, 27.03.

19:49 Uhr » Italien: Fast 1.000 Tote an einem Tag

In Italien sind innerhalb der letzten 24 Stunden 919 Menschen an den Folgen von COVID-19 gestorben, es handelt sich um einen traurigen neuen Rekord. Insgesamt hat unser Nachbarland damit schon 9.134 Todesopfer zu beklagen.

 

17:15 Uhr » Schwimmtraining erfordert Kreativität

Wie halten sich Sportler in Zeiten von Ausgangsbeschränkungen und geschlossenen Sporthallen eigentlich fit? Das ist nicht zuletzt für Schwimmer nicht ganz einfach zu beantworten. Ein Linzer Schwimmclub zeigt auf Instagram, dass Kreativität dieser Tage keine Grenzen kennt.

15:25 Uhr » Neue Zahlen aus Österreich

Mit Stand 15 Uhr gibt es Freitagnachmittag 7.441 Menschen in Österreich, die sich mit Sars-CoV-2 angesteckt haben. Einen genauen Überblick über die demographische Verteilung der Betroffenen finden Sie stets aktualisiert und schön aufbereitet auf info.gesundheitsministerium.at.

 

13:53 Uhr » Abschalten in Zeiten von Coronavirus

Das Wochenende naht. Was normalerweise ein Grund für Euphorie ist, sorgt bei vielen Menschen aktuell für Ernüchterung. Schließlich ist auch in der Freizeit momentan nichts so, wie man es eigentlich gewohnt ist. Doch allen Ängsten und allem Frust zum Trotz muss jeder von uns auch hin und wieder ganz tief durchatmen. Wie man in Zeiten von Coronavirus die Außenwelt mal ausblenden und richtig abschalten kann, haben unsere Kollegen von gesund.at aufbereitet.

 

12:46 Uhr » Johnson meldet sich aus der Isolation

Nachdem kurz zuvor bereits die BBC vom positiven Sars-CoV-2-Test des britischen Premierministers Boris Johnshon berichtete, hat dieser die Ansteckung nun auch persönlich auf Twitter bestätigt. Er meldete sich mit milden Symptomen aus der Selbstisolation, wo er die Geschäfte des Landes weiterhin leiten möchte.

12:22 Uhr » Boris Johnson positiv getestet

Der britische Premierminister Boris Johnson wurde Meldungen der BBC zufolge positiv auf Sars-CoV-2 getestet. Demnach hat er mit einer milden Symptomatik zu kämpfen.

 

12:11 Uhr » Spanien: Mehr als 700 Tote an einem Tag

In Spanien sind alleine in den letzten 24 Stunden 769 Menschen an den Folgen einer Sars-CoV-2-Infektion gestorben. Nach Angaben des spanischen Gesundheitsministeriums hat das Land damit in Zusammenhang mit der Pandemie bereits insgesamt 4.858 Todesopfer zu beklagen. Zudem wurden im EU-Mitgliedsstaat 9.000 in China produzierte Tests wieder zurückgezogen. Sie hätten gerade mal eine Genauigkeit von 30 % aufgewiesen und seinen daher nutzlos.

 

11:27 Uhr » Coronavirus wird schon bald wegmeditiert

Für Hoffnung bei manchen und Belustigung bei vielen Menschen sorgt ein Aufruf zur Massen-Meditation gegen das Coronavirus, der seit einigen Tagen durchs Netz schwirrt. Am 5. April um 4:45 Uhr sollen sich demnach insgesamt 1 Million Personen gleichzeitig zur Meditation zusammentreffen. Bei geringerer Teilnahme funktioniert das ambitionierte Unterfangen scheinbar nicht. Sofern alles klappt, wird Sars-CoV-2 nämlich schon in wenigen Tagen einfach wegmeditiert. Erhöhte Aufmerksamkeit erhielt die kuriose Botschaft, als sie von Astrid Schleicher, Gesundheitssprecherin der Grazer FPÖ, geteilt wurde. Nach harscher Kritik hat die Politikerin das mit dem Totschlagargument "Hilft's net, schadet's net" versehene Posting wieder gelöscht.

 

10:49 Uhr » Anschober rechnet mit Höhepunkt zwischen April und Mai

Gesundheitsminister Rudolf Anschober hat Freitagvormittag auf einer Pressekonferenz wieder Stellung zu den jüngsten Entwicklung der Coronavirus-Krise in Österreich genommen. Die aktuellen Zuwachsraten von unter 20 % seien als Indiz zu werten, dass die Maßnahmen greifen, es sei allerdings noch zu früh, um von einer Trendumkehr zu sprechen. Den Höhepunkt der aktiven Erkrankungen erwartet er zwischen Mitte April und Mitte Mai. Positiv sei jedenfalls, dass die gestellten Prognosen bislang sehr genau eingetroffen wären. So wird eine mittel- und langfristige Planung der Kapazitäten wesentlich vereinfacht

 

08:50 Uhr » Knapp 7.000 Infektionen in Österreich

Stand 8 Uhr gibt es Freitagmorgen 6962 bestätigte Infektionen mit Sars-CoV-2 in Österreich. Im Vergleich zum Vortag bedeutet dies einen Anstieg von etwa 18 %. Gesundheitsminister Rudolf Anschober und Innenminister Karl Nehammer richten sich heute in einer Pressekonferenz an die Bevölkerung, um eine erste Einschätzung zur Wirkung der seit nun etwa zehn Tagen geltenden strengen Maßnahmen abzugeben. Eine Verschärfung werde dabei definitiv nicht bekanntgegeben, versicherte Anschober gegenüber dem Radiosender Ö1.

Donnerstag, 26.03.

18:57 Uhr » Wie lange reicht das Klopapier?

"Hamsterkauf" hat sich vor dem Hintergrund der Coronavirus-Krise wohl zum Favoriten auf das Wort des Jahres etabliert. Besonders begehrt ist dieser Tage Klopapier, schließlich wollen die Grundbedürfnisse auch in Quarantänezeiten gedeckt sein. Um verunsicherte Bürger ein wenig zu beruhigen und irrationale Käufe einzudämmen, kann sich auf der selbsterklärenden Webseite https://reichtmeinklopapier.de/ jeder ausrechnen, wie lange die eigenen Vorränge noch reichen. So viel vorweg: Es ist länger als man denkt. Auch deutsche Graffiti-Künstler machen sich über die Klopapier-Jagd lustig, wie ein Kunstwerk im Berliner Mauerpark zeigt.

16:38 Uhr » Coronavirus-Song aus Uganda: "Everyone is a potential solution"

Robert Kyagulanyi Ssentamu, besser bekannt als Bobi Wine, wird in seiner Heimat Uganda als "Ghetto President" verehrt. Der Musiker hat sich nicht zuletzt durch seinen politischen Einsatz gegen die Staatsspitze auch international einen Namen gemacht. Angesichts der Coronavirus-Pandemie hat sich Bobi Wine aber wieder auf seine Qualitäten als Musiker besonnen. Sein gemeinsam mit Nubian Li aufgenommener Aufklärungssong erklärt die wichtigsten Regeln und Symptome, besticht aber insbesondere durch die großartigste Eröffnungszeile in der noch jungen Geschichte der Coronavirus-Songs: "The bad news is that everyone is a potential victim, but the good news is that everyone is a potential solution." Gänsehaut.

15:33 Uhr » Knapp 6.400 Infektionen in Österreich

In Österreich haben sich Stand Donnerstagnachmittag, 15 Uhr, 6.398 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert. 49 Personen sind an den Folgen gestorben.

 

13:52 Uhr » Coronavirus und Diabetes

Vor Hamsterkäufen in Apotheken wurde in den vergangenen Tagen mehrfach dringend abgeraten. Das gilt insbesondere auch für Insulin bzw. andere Produkte, die Diabetiker benötigen. Nicht zuletzt weil Menschen mit schwerem Diabetes oft als Risikogruppe genannt werden, haben wir zusammengefasst, was sie in Zeiten des Coronavirus unbedingt beachten müssen.

 

12:46 Uhr » WHO: Hoffnung für Europa

Hans Kluge, Chef der europäischen Abteilung der WHO, sieht für seinen Kontinent positive Zeichen. Er nannte unter anderem den Rückgang an Neuinfektionen in Italien als positiven Trend. Dennoch verfallen etwa 60 % der Erkrankungen und ungefähr 70 % der weltweiten Todesfälle auf Europa. Kluge warnte vor diesem Hintergrund verantwortliche Politiker auch davor, einschneidende Maßnahmen zu früh zurückzunehmen. Man müsse sich auf einen Marathon einstellen.

 

11:57 Uhr » Veranschaulichte Darstellung des SORA Instituts

Das SORA Institut stellt auf Twitter die Entwicklung der Fallzahlen in Österreich übersichtlich dar. Wenngleich in den letzten vier Tagen mehr Neuinfektionen gemeldet wurden als im selben Zeitraum davor, sind erste Anzeichen erkennbar, dass sich das exponentielle Wachstum einbremst.

11:09 Uhr » Köstinger: Österreichs Netzte strotzen verstärktem Datenverkehr

Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger hat am Donnerstagvormittag über Österreichs Kommunikationsnetze berichtet. Diese bezeichnete sie als stabil, was auch für die Wirtschaft von großer Bedeutung sei. Erwartungsgemäß fördern die Ausgangsbeschränkungen das Verlangen der Bevölkerung nach Telekommunikation. Bei Telefonate habe es einen Anstieg von 120 % gegeben, beim Datenverkehr war ein Plus von 40 % zu verzeichnen.

 

10:12 Uhr » Anschober: Zuwachsrate verringern, Kapazitäten schaffen

Gesundheitsminister Rudolf Anschober hat Donnerstagvormittag einmal mehr ein Update zur aktuellen Lage in Österreich gegeben. Demnach gebe es mittlerweile 6.001 bestätigte Infektionen mit Sars-CoV-2, was einen vergleichsweise geringen Anstieg bedeutet. Das sei zwar erfreulich, aber nur ein Tageswert. Außerdem müsse der tägliche prozentuelle Anstieg an Ansteckungen möglichst rasch in den einstelligen Bereich gebracht werden. Neben der Verringerung der Zuwachsrate nannte Anschober das Schaffen von Kapazitäten als zweiten großen Fokus. Dazu sollen nicht dringend notwendige Operationen verschoben und Regelungen – was die nötige Anwesenheit eines Arztes betrifft – in Labors gelockert werden. Fachärzte dürfen in anderen Bereichen aushelfen, auch die Unterstützung von pensionierten, ausländischen und Turnusärzten wird angenommen. Außerdem werden außerhalb der Spitäler Zusatzstationen für Patienten mit einem etwas milderen Verlauf aufgebaut.

 

09:15 Uhr » Provisorische Leichenhalle auch in New York

Die USA könnte nach einer Einschätzung der WHO schon bald das neue Epizentrum der COVID-19-Pandemie darstellen. Besonders hart trifft der Krankheitsausbruch New York, das allein schon etwa 200 Tote zu verzeichnen hat. Da diese Entwicklung auch die Leichenschauhäuser an ihre Kapazitätsgrenzen bringt, wurde in der Weltstadt eine provisorische Leichenhalle errichtet. Weiße Zelte außerhalb des Bellevue Krankenhauses sollen die Körper Verstorbener aufbewahren. Eine ähnliche tragische Maßnahme musste in den letzten Tagen bereits Madrid ergreifen. In Spaniens Hauptstadt wurde eine Eishalle vorübergehend zur Leichenhalle umfunktioniert.

 

08:22 Uhr » Nur leichter Anstieg der Infektionen

Mit Stand 8 Uhr gibt es Donnerstagmorgen 5.888 bestätigte Infektionen mit Sars-CoV-2 in Österreich. Das vermeldet das Sozialministerium im täglichen Update auf seiner Webseite. Im Vergleich zum ersten Update am Vortag bedeutet dies ein Plus von 606 Fällen und damit einen vergleichsweise geringen Anstieg von 11 %.

Mittwoch, 25.03.

20:25 Uhr » Peak kurz vor Ostern?

Eine neue Studie, durchgeführt am Wolfgang-Pauli-Institut, kam zu dem Ergebnis, dass in Österreich kurz vor dem Osterwochenende der Höhepunkt der COVID-19-Pandemie erreicht werden dürfte. Zu diesem Zeitpunkt gäbe es den Berechnungen zufolge etwa 17.000 aktive Fälle - also Infizierte, die weder genesen noch verstorben sind. Um dieses Szenario zu erreichen, müsste Österreich die Maßnahmen allerdings länger einhalten als bislang geplant, nämlich auch nach Ostern noch mindestens 35 Tage.

 

16:51 Uhr » Leere Städte auf der ganzen Welt

Dieser Tage bleiben viele Städte auf der ganzen Welt nahezu leer. Wie surreal der Stillstand sonst so lebendiger, menschenüberfüllter Orte aussieht, zeigt die Nachrichtenagentur Reuters in einem Video.

16:08 Uhr » Frankreich sieht sich erst am Anfang der Krise

Frankreichs Premier, Édouard Philippe, riet seinen Bürgern am Mittwoch, sich auf eine lange, anstregende Krise einzustellen. Sein Land stünde erst am Anfang dieser schwierigen Situation. Als Maßnahme wird derzeit die frühzeitige Freilassung von bis zu 6.000 Häftlingen diskutiert. Ähnlich wurde bereits in einigen anderen Ländern verfahren. Da sich in Gefängnissen üblicherweise relativ viele Menschen auf relativ wenig Raum aufenthalten, ist eine rasche und gefährliche Ausbreitung dort besonders wahrscheinlich.

 

15:15 Uhr » 5.560 Fälle in Österreich

Mit Stand 15 Uhr gibt es nach Auskunft des Sozialministeriums am Mittwoch bereits 5.560 bestätigte Infektionen mit Sars-CoV-2. Es handelt sich damit um einen Zuwachs von 684 Fällen bzw. einem Anstieg von ca. 14 % in den letzten 24 Stunden.

 

14:45 Uhr » ECDC: Virus wird im Sommer bleiben

Das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) deutete in einer Aussendung an, dass derzeit nicht von einem Rückgang der Pandemie im Sommer auszugehen sei. Dies deckt sich mit der Einschätzung vieler Experten, die schon in den vergangenen Wochen entsprechende Hoffnungen zurückwiesen. Andere bekannten Coronaviren traten in den warmen Monaten praktisch gar nicht auf, Sars-CoV-2 dürfte sich von sommerlichen Temperaturen aber relativ unbeeindruckt zeigen. Das ECDC warnte daher davor, Maßnahmen zu früh aufzuheben.

 

13:05 Uhr » Italien: Bis zu fünf Jahre Haft für Missachtung der Maßnahmen

In Italien sind seit Dienstagabend drastische Strafen für jene möglich, die die zur Eindämmung der Sars-CoV-2-Ausbreitung vorgegebenen Maßnahmen missachten. Wer die vorgeschriebene Quarantäne trotz positiven Tests nicht einhält und sein Zuhause verlässt, dem droht nun sogar eine Haftstrafe von bis zu 5 Jahren.

 

12:02 Uhr » Mehr Todesopfer in Spanien als in China

In Spanien wurden allein in den letzten 24 Stunden 738 Todesopfer gemeldet. Die insgesamt 3.434 an den Folgen einer Sars-CoV-2-Infektion verstorbenen Menschen bedeuten den weltweit zweithöchsten Wert. Italien hat mit 6.820 nach wie vor die meisten Todesopfer zu beklagen, nach Spanien folgt China mit 3.285.

 

11:50 Uhr » Prinz Charles mit Coronavirus infiziert

Prinz Charles wurde positiv auf Sars-CoV-2 getestet, soll Berichten zufolge aber nur milde Symptome aufweisen. Der 71-jährige britische Thronfolger und seine negativ getestete Ehefrau Camilla befinden sich in Selbstisolation.

 

10:40 Uhr » Geniales Hoppala: Messe mit lustigen Filtern

Auch das religiöse Geschehen verlagert sich dieser Tage ins Internet. Dabei passierte einem italienischen Priester am Dienstag ein geniales Hoppala. Er schaltete bei der Live-Übertragung einer Messe versehentlich Filter an und predigte daher, unter anderem, im Mafiakostüm und mit Raketenoutfit.

08:56 Uhr » Zwei Billionen für die US-Wirtschaft

In den USA hat sich die Politik auf ein Hilfspaket für die Wirtschaft mit historischen Dimensionen geeinigt. Ganze zwei Billionen US-Dollar sollen locker gemacht werden. Zu den damit finanzierten Maßnahmen zählen unter anderem Schecks in Höhe von 1.200 Dollar, die viele Amerikaner erhalten. Außerdem gibt es ein umfassendes Kreditprogramm, von dem kleine und mittlere Unternehmen, Industriebetriebe sowie Bundesstaaten und Städte profitieren sollen.

 

08:45 Uhr » Mehr als 5.000 Infektionen in Österreich

Mittwochmorgen, Stand 8 Uhr, vermeldet das Sozialministerium 5.282 bestätigte Ansteckungen mit Sars-CoV-2. 30 Menschen sind an den Folgen der Infektion gestorben.

Dienstag, 24.03.

19:10 Uhr » Hatte Greta Thunberg COVID-19?

Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg geht nach eigenen Angaben davon aus, sich mit Sars-CoV-2 infiziert zu haben. Sie sei vor zwei Wochen von einer Reise – unter anderem mit Aufenthalt in Deutschland –  zurückgekehrt und habe seither mit leichten Beschwerden zu kämpfen gehabt. Auf eine Infektion getestet wurde die Jugendliche nicht, sie verbrachte die letzten Tage aber als Vorsichtsmaßnahme in freiwilliger Heimquarantäne.

 

17:18 Uhr » Südafrika vor Lockdown?

Südafrika gilt im Moment als das am stärksten betroffene Land in Afrika, aktuell gibt es laut offiziellen Angaben 554 bestätigte Infektionen. Gerüchte um bevorstehende Ausgangsbeschränkungen haben, ähnlich wie in den letzten Wochen schon in Europa, zu großen Anstürmen bei Supermärkten geführt.

16:28 Uhr » Trump kennt die Wünsche seiner Bürger, Cuomo widerspricht ihm

US-Präsident Donald Trump hat Dienstagnachmittag wie so oft mit einem Tweet für Aufregung gesorgt. Darin behauptete er, das amerikanische Volk wolle so rasch wie möglich wieder arbeiten gehen. Er warnte in diesem Zusammenhang davor, dass die Lösung des Problems nicht schmerzhafter werden dürfe als die Pandemie selbst. Eine ähnliche Rhetorik hatte er bereits in den Tagen zuvor verwendet. Andrew Cuomo, Gouverneur des aktuell sehr stark betroffenen Bundesstaats New York, sah es kurz darauf in seinem täglichen Update anders. Auf den umstrittenen Tweet des Präsidenten angesprochen, sagte er, dass es dem Volk nicht schwer fallen würde, sich zwischen nationaler Gesundheit und der Wirtschaft zu entscheiden.

15:37 Uhr » Neue Zahlen in Österreich

Das Sozialministerium hat Dienstagnachmittag einmal mehr die Zahl der Infektionen in Österreich aktualisiert. Stand 15 Uhr haben sich 4.876 Menschen mit Sars-CoV-2 angesteckt, 28 Personen sind an den Folgen gestorben. Bei den Infizierten ist im Vergleich zum Vortag ein relativ hoher Anstieg von mehr als 24 % zu verzeichnen. Diese Entwicklung erklärt sich allerdings hauptsächlich durch eine Änderung der Zählweise. Für Tirol hat das Sozialministerium bislang nur in Tirol gemeldete Personen gezählt, ab sofort werden alle in dem Bundesland positiv getesteten Personen gewertet.

 

15:01 Uhr » WHO: USA könnte neues Epizentrum werden

Eine Sprecherin der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gab am Dienstag eine Einschätzung ab, wonach USA schon bald das neue Epizentrum der COVID-19-Pandemie sein könnte. Insbesondere die Lage in New York werde mit großer Sorge betrachtet.

 

14:08 Uhr » Olympische Spiele offiziell auf 2021 verschoben

Nun hat auch das Internationale Olympische Komitee (IOC) bestätigt, dass die Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio nicht wie geplant stattfinden werden. Eine Verschiebung über das Jahr hinaus sei leider unumgänglich, hieß es in einer gemeinsamen Aussendung mit dem Organisationskomitee der Spiele. Als spätestmöglicher Termin wurde der Sommer 2021 genannt. Zumindest hinsichtlich großer Sportevents kündigt sich also langsam aber sicher ein unerwartet ruhiger Sommer an. Davor wurde unter anderem schon die UEFA Fußball-Europameisterschaft auf kommendes Jahr verschoben.

13:36 Uhr » Japans Premier verkündet de facto Verschiebung von Olympia

Die olympischen Spiele in Tokio werden aller Voraussicht nach nicht im kommenden Sommer stattfinden. Japans Premier Shinzo Abe gab bekannt, dass er in einem Telefonat mit IOC-Chef Thomas Bach um eine Verschiebung des Events auf 2021 gebeten hat. Bach soll dem Vorschlag zugestimmt haben. Eine offizielle Bestätigung seitens des Internationalen Olympischen Komitees ist womöglich noch am Dienstag zu erwarten.

 

13:15 Uhr » Noch kein Zeitplan absehbar

Nach Angaben von Kurz ist es nach wie vor das erklärte Ziel, die strikten Maßnahmen ab 14. April stückweise zurückzufahren. Allerdings könne er sich zum jetzigen Zeitpunkt weder darauf, noch auf jegliche andere Zeitpläne festlegen. Die Entwicklung der Situation werde jeden Tag beobachtet, eine erste seriöse Bewertung der Ausgangsbeschränkungen sei aber, wie bereits in früheren Aussagen erklärt, erst am Freitag möglich.

 

13:10 Uhr » Kurz: Regeln einhalten, Kapazitäten schaffen, Arbeitsplätze sichern

Bundeskanzler Sebastian Kurz bedankte sich einmal mehr bei der österreichischen Bevölkerung für die gute Kooperation in dieser herausfordernden Zeit. Er formulierte drei Prioritäten: Erstens sollen die vorgegebenen Regeln weiter eingehalten werden, um die oft zitierte Abflachung der Infektionskurve zu erreichen. Zweitens müssen Kapazitäten geschaffen werden, mit Aufstockungen bei Betten, Tests, Personal und Schutzausrüstung. Drittens ginge es aber auch darum, möglichst viele Arbeitsplätze zu sichern. Hier verwies er auf das Modell der Kurzarbeit, auf das immer mehr Firmen zurückgreifen.

 

13:05 Uhr » Innenminister berichtet von dutzenden Anzeigen

Innenminister Karl Nehammer betonte bei der Pressekonferenz, dass es sich bei den Anordnungen um keine Empfehlungen handeln würde. Wer sich nicht daran hält, wird konsequent angezeigt, es drohen Strafen von bis zu 3.600 Euro. Seit der Umsetzung der Maßnahmen hätte die Polizei bereits mehrere tausend diesbezügliche Anzeigen gemacht. Insgesamt scheint den Anordnungen aber gefolgt zu werden, denn der öffentliche Verkehr hat sich um 90 % und der Autoverkehr um etwa 50 % verringert. Positiv sei außerdem ein wohl logischer Rückgang an Diebstählen, dafür häufte sich zuletzt die Kriminalität im Internet.

 

12:58 Uhr » Anschober spricht von stabilen Zuwachsraten

Österreichs Regierungsspitze hat Dienstagmittag auf einer Pressekonferenz Einblick in die neuesten nationalen Entwicklungen zur COVID-19-Pandemie gegeben. Gesundheitsminister Rudolf Anschober erklärte, dass es aktuell 4.742 bestätigte Infektionen mit Sars-CoV-2 gibt. 95,5 % davon zeigen einen milden Verlauf und können sich zuhause auskurieren. Nur 0,4 % der Patienten liegen aktuell auf einer Intensivstation. Den Zuwachs an Infektionen bezeichnete er als stabil, in den letzten Tagen habe er sich auf unter 20 % eingependelt. Die vermeintlich negative Tendenz der heute Morgen präsentierten Zahlen erklärte er damit, dass in Tirol einige Fallzahlen erst mit Verspätung ins System eingespeist worden sein.

 

11:55 Uhr » Chauffeur infiziert? Gerüchtelage um Bolsonaro verschärft sich

Der Chaffeur von Brasiliens Präsidenten Jair Bolsonaro soll mit COVID-19-Symptomen in ein Krankenhaus eingeliefert worden sein. Sollte er positiv auf Sars-CoV-2 getestet werden, wäre er bereits die mindestens 24. infizierte Person im engen Umfeld des rechtspopulistischen Politikers. Bolsonaro behauptet, selbst negativ getestet worden zu sein, weigert sich aber entsprechende Testergebnisse zu veröffentlichen.

 

10:13 Uhr » Was passiert mit dem Fußball?

In Europa genießt Fußball einen derart hohen Stellenwert, dass für die ordentliche Durchführung der wichtigsten Bewerbe so ziemlich alles andere hintangestellt werden würde. Doch ist Sport wichtiger als die Gesundheit? Sofern die logische Antwort "Nein" lautet, stehen die europäischen Fußballverbände vor einem großen Problem. In der UEFA werden dem Vernehmen nach gleich mehrere Szenarien für einen außerordentlichen Abschluss der Fußballsaison überlegt, doch immer mehr Experten halten dieses Unterfangen für unrealistisch.

09:00 Uhr » Provinz Hubei in China nicht mehr abgeriegelt

Die chinesische Provinz Hubei gilt als Ausgangspunkt der COVID-19-Pandemie und war, zwecks Eindämmung des Virus, über 2 Monate lang völlig von der Außenwelt abgeriegelt worden. Nun hat China die Abschottung aufgehoben, gesunde Bürger dürfen Hubei ab sofort wieder verlassen.

 

08:55 Uhr » Wieder stärkerer Anstieg in Österreich

Dienstagmorgen vermeldet das Sozialministerium 4.486 bestätigte Infektionen mit Sars-CoV-2 in Österreich, Stand 8 Uhr. Im Vergleich zu den Zahlen am Montagmorgen ist dies ein Plus von 874 Fällen. Der Anstieg um 24,2 % ist als relativ hoch zu bewerten und setzt den zuvor positiven Trend leider nicht fort.

 

08:45 Uhr » Großbritannien beschließt Ausgangsbeschränkungen

Großbritannien zählte bislang zu jenen Ländern in Europa, in denen trotz steigender Infektionszahlen keine allzu strikten Maßnahmen durchgesetzt wurden. Montagabend hat sich das allerdings geändert. Premier Boris Johnson verkündete in einer Rede an die Nation, dass es ab sofort starke Ausgangsbeschränkungen geben wird. Außer Haus darf man nur noch für notwendige Erledigungen sowie einmal täglich für einen Spaziergang bzw. eine sportliche Betätigung. Johnson hatte in den letzten Tagen für seine zurückhaltenden Maßnahmen viel Kritik einstecken müssen.

Montag, 24.03.

18:13 Uhr » Pinguine erobern weiterhin Aquarium in Chicago

Die Pinguine des Shedd Aquariums in Chicago zählen zu den wenigen Gewinnern der Coronavirus-Krise. Wie der Twitter-Kanal der Einrichtung regelmäßig zeigt, spazieren die Viecher munter durch die verlassenen Gebäude. Menschliche Besucher sind aktuell nämlich keine erlaubt.

16:50 Uhr » Merkels erster Test negativ

Bei der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel ist ein erster Test auf eine Ansteckung mit Sars-CoV-2 negativ ausgefallen. Die höchstrangige Politikerin unseres Nachbarlandes hatte sich Montagabend in Selbstisolation begeben, nachdem ein Arzt, der die Kanzlerin vor kurzem gegen Pneumokokken geimpft hatte, positiv getestet wurde.

 

16:38 Uhr » Corona-Fronten zwischen USA und China verhärten sich

Zwischen den USA und China wird der Ton in der Coronavirus-Krise zunehmend rauer. US-Präsident Donald Trump sprach zuletzt häufig vom "chinesischen Virus", nun scheint er sich aus dem Reich der Mitte einen Konter gefangen zu haben. Die chinesische Botschaft in Paris hat auf Twitter in mehreren Postings behauptet, es gebe Anzeichen, dass Sars-CoV-2 gar nicht erstmals in China, sondern vielmehr schon im September in den USA aufgetreten sei. Ähnlich äußerte sich zuvor schon ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums.

 

15:33 Uhr » Knapp 4.000 Infektionen in Österreich

Stand 15 Uhr gibt es nach Angaben des Sozialministeriums 3.924 bestätigte Infektionen mit Sars-CoV-2. Die Zahl der Todesopfer musste auf 21 korrigiert werden, 9 Personen gelten als genesen. Gegenüber dem Nachmittagsupdate vom Vortag ist ein Anstieg von etwas mehr als 21 % zu verzeichnen.

 

14:55 Uhr » Weltweite Fallzahl übersteigt 350.000

Berechnungen der Johns Hopkins Universität zufolge gibt es Stand Montagnachmittag weltweit erstmals mehr als 350.000 bestätigte Ansteckungen mit Sars-CoV-2. 15.326 Personen seien bislang an den Folgen einer Infektion gestorben. Mit insgesamt über 80.000 Fällen ist China noch immer an der Spitze, Italien hat zuletzt aber rasch aufgeholt und liegt auch bereits bei knapp 60.000 Infektionen. Positiv ist, dass sich international schon über 100.000 Menschen von der Krankheit wieder erholt haben.

 

13:40 Uhr » Eine Milliarde Menschen sollen zuhause bleiben

Einer Rechnung der französischen Nachrichtenagentur AFP zufolge sind weltweit aktuell etwa 1 Milliarde Menschen dazu angehalten, zuhause zu bleiben. Für den größten Anteil an dieser Zahl sind Ausgangsbeschränkungen, wie es sie neben Österreich mittlerweile in vielen Ländern gibt, verantwortlich.

 

12:38 Uhr » Virus nun offiziell auch in Syrien

Auch in Syrien gibt es seit Montag einen ersten bestätigten Covid-19-Fall. Bereits in den vergangenen Wochen gab es Gerüchte, dass iranische Kämpfer das Virus womöglich schon vor längerer Zeit in das Bürgerkriegsland geschleppt haben könnten. Angesichts des katastrophalen Allgemeinzustands Syriens bzw. im Konkreten dem schwachen Gesundheitssystem befürchten Experten, dass das Coronavirus das gebeutelte Land besonders hart treffen wird.

 

12:19 Uhr » Anschober: Viel mehr Tests, auch für Krankenhauspersonal

In Österreich soll es nach Angaben von Gesundheitsminister Rudolf Anschober künftig viel mehr Tests geben. Die diesbezüglichen Kapazitäten würden stark nach oben gefahren werden, gerade auch um Krankenhauspersonal verstärkt testen zu können. Trotz der prinzipiell positiven Tendenz gab er außerdem an, dass der prozentuelle tägliche Zuwachs an Infektionen nach wie vor zu hoch sei und so rasch wie möglich in den einstelligen Bereich gedrückt werden müsse. Einmal mehr forderte er in diesem Zusammenhang die Bevölkerung zur uneingeschränkten Kooperation auf.

 

11:26 Uhr » Matura ab 18. Mai, fast alle Schüler bleiben zuhause

Bildungsminister Heinz Faßmann hat Montagvormittag auf einer Pressekonferenz Einblick gegeben, wie sich die Maßnahmen der Schulschließungen bislang ausgewirkt hätten. Demnach würden nur bei etwa 1 % der Schüler die Betreuungsangebote in Schulen angenommen werden. Nahezu jedes Schulkind in Österreich verbrachte die letzte Woche also zuhause. Der dabei praktizierte Fernunterricht wurde in einer kleinen Umfrage von fast allen Lehrern als sehr positiv bewertet. Neuigkeiten gibt es für die heimischen Maturanten. Der Beginn der Zentralmatura wurde nun offiziell auf den 18. Mai verschoben. Änderungen sind angesichts der aktuell dynamischen Situation jedoch noch möglich.

 

09:33 Uhr » Italienische Bürgermeister meinen es ernst

Italien ist aktuell das von der Coronavirus-Pandemie am stärksten betroffene Land und setzt dementsprechend besonders strikte Maßnahmen. Eine kurze Video-Collage zeigt nun, wie rigoros und eindringlich einige italienische Bürgermeister versuchen, die Ausgangsbeschränkungen bei ihren Mitbürgern durchzusetzen.

08:45 Uhr » Olympische Spiele: Druck auf IOC wächst

Die Olympischen Sommerspiele in Tokio sind ohne Zweifel das größte geplante Sportereignis des anstehenden Sommers. Anstelle von Vorwettkämpfen stehen allerdings schon seit Wochen Diskussionen darüber im Fokus, ob das Event überhaupt wie geplant stattfinden kann und soll. Immer mehr Athleten und Sportverbände fordern das Internationale Olympische Komitee (IOC) dazu auf, die Spiele auf 2021 zu verschieben – bislang ohne Erfolg. Einen besonders drastischen Schritt setzt nun das Kanadische Olympische Komitee (COC), das bekannt gab, im Falle des Stattfindens der Wettkämpfe in diesem Sommer, keine Athleten nach Tokio zu schicken.

 

08:30 Uhr » Über 3.600 bestätigte Fälle in Österreich

Das Sozialministerium berichtet Montagmorgen von 3.611 bestätigten Infektionen mit Sars-CoV-2 in Österreich. Im Vergleich zum Vortag bedeutet das ein Plus von 585 Fällen bzw. einen Anstieg von etwa 19 %.

Sonntag, 22.03.

17:34 Uhr » Klinische Studie für einen Impfstoff in China startet

In China hat die erste Phase einer klinischen Studien für einen Impfstoff gegen das Coronavirus begonnen.108 Personen nehmen daran teil. Diese Testphase soll bis Ende des Jahres andauern. Weitere Tests finden derzeit in den USA statt.

 

15:57 Uhr » Coronavirus: Künftig mehr Tests möglich?

Drei Wiener Mathematiker beschreiben im Standard eine Methode, wie künftig viel mehr Proben auf das Coronavirus getestet werden könnten. Schließlich sei nicht ein Mangel an Kits der Grund dafür, dass nicht genug Menschen getestet werden können, sondern die beschränkten Analysemöglichkeiten. 25 Proben sollten auf einmal analysiert werden und erst, wenn sich darin ein positiver Wert befinden, sollen die Proben einzeln untersucht werden.

 

14:23 Uhr » Drei weitere Todesfälle in Österreich

In Wien mussten zwei weitere Todesfälle verzeichnet werden. Auch in Oberösterreich hat das Virus ein zweites Todesopfer gefordert.

 

14:17 Uhr » Doch bald Kurzarbeit für Museen?

Christina Aschbacher (ÖVP) und Ulrike Lunacek (Grüne) kündigen für die nächsten Tage eine Überarbeitung der Kurzarbeitsregelung an. Ziel ist, allen selbstständigen öffentlichen Wirtschaftsbetrieben, unabhängig von deren Rechtsform Kurzarbeit zu ermöglichen. So viele Arbeitsplätze wie möglich sollen gesichert werden.

 

11:43 Uhr » Rückholaktion für bisher 3.500 Menschen

Seit Montag findet eine große Rückholaktion für ÖsterreicherInnen aus dem Ausland statt. AUA-Mitarbeiter haben in ihrer Freizeit bereits 21 Notflüge aus 12 Destinationen durchgeführt. Hilfe finden Personen, die sich noch im Ausland befinden auf der Online-Plattform "Heimflug". Bereits 1.000 Anmeldungen sind bis dato verzeichnet worden.

 

10:57 Uhr » Überarbeitung der Kurzarbeitsregelung gefordert

Die SPÖ hat am Sonntag zwei Probleme in der Kurzarbeitsregelung identifiziert: Erstens verlieren Arbeitnehmer den Anspruch, wenn sie während der Kurzarbeit krank werdenund zweitens sind Körperschaften des öffentlichem Rechts wie Bundesmuseen davon ausgenommen. Hier müsse dringend nachgebessert werden.

 

08:10 Uhr » Schon mehr als 3.000 Erkrankte

Das Gesundheitsministerium vermeldet offiziell 3.026 Erkrankte. Das ist im 24-Stunden-Vergleich zu Samstag eine Steigerung um 13,6 % –  Tags zuvor betrug die Zunahme an erkrankten Personen zum Vortag immerhin noch 21 %.

Samstag, 21.03.

20:19 Uhr » Aufruf des Ärztekammer-Präsidenten

Ärztekammer-Präsident Thomas Szekeres rief via Facebook am Samstagabend seine Kolleginnen und Kollegen auf, zu melden, wenn sie zu wenig Bestände an Atemschutzmasken hätten "und ohne entsprechenden Schutz hochinfektiöse Patienten behandeln müssen. Es geht nicht nur um den Selbstschutz, sondern auch darum, dass man viele Patienten in kurzer Zeit ansteckt und damit die ganze Quarantäne konterkariert." Seit 8 Tagen warte man bereits auf neue Lieferungen, auch der Bundeskanzler habe seine Unterstützung zugesagt, aber es "klappt schlicht nicht".

 

18:13 Uhr » Mehr Tests, aber immer noch zu wenige

In Österreich werden zwar bereits mehr Tests durchgeführt als zu Beginn der Pandemie, die Dunkelziffer der Erkrankten könnte aber trotzdem weitaus höher sein. So blieben in Italien bis Ende Februar fast drei Viertel der Fälle unerkannt, da die Träger des Virus weitgehend symptomfrei waren. Laut Ö1 ist die Testhäufigkeit innerhalb Österreichs außerdem ungleich verteilt: proportional zur Einwohneranzahl wurden in Wien viermal weniger Tests durchgeführt als in Tirol.

17:02 Uhr » Neue Medikamente in Sicht

Sowohl national als auch international wird an neuen Medikamenten geforscht, um Covid-19 zu bekämpfen. In Salzburg wurde ein Krebsmedikament erfolgreich eingesetzt, das den Schweregrad der Erkrankung um 90 % zu reduzieren vermag. Ein anderes Medikament sei ebenfalls in Erprobung. Futurezone schreibt zudem, dass das japanische Medikament Favipiravir gute zeigen konnte: Die Zeit bis zur negativen Testung auf das Virus konnte bei Infizierten um 7 Tage verringert werden. Das Medikament verbessert den Lungenzustand stark, es ist besonders bei leichten und mittelschweren Krankheitsverläufen hilfreich.

 

15:25 Uhr » 2.814 Erkrankte in Österreich

Die neueste Daten aus dem Sozialministerium verraten eine Zunahme der Covid-19-Fälle um 426 in den letzten 24 Stunden. Mittlerweile wurden 18.545 Tests durchgeführt, 8 Erkrankte sind verstorben. In Belgien und Brasilien kam es ebenfalls zu sprunghaften Anstiegen der Infizierten, das brasilianische und das Gesundheitssystem des Vereinigten Königreichs werden Berichten zufolge bald an ihre Grenzen stoßen.

 

14:45 Uhr » Schutzmasken und -anzüge für Tirol

Das Land Tirol hat auf die Coronavirus-Pandemie mit einer großen Bestellung reagiert: 2 Millionen Atemschutzmasken und 70.000 Schutzmasken sollen in den kommenden Tagen angeliefert und an die richtigen Stellen weiterverteilt werden. Die erste Charge Schutzmasken soll am Montag eintreffen. In Amerika und Kanada sind indessen Produzenten von Fernsehserien wie "Grey's Anatomy" dazu übergegangen, ihre Bestände an Masken an richtige Krankenhäuser zu spenden.

 

13:20 Uhr » Über 800 Anzeigen

Bis Samstagvormittag kam es zu 842 Anzeigen aufgrund von Verstößen gegen die seit Montag in Kraft getretenen Bestimmungen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie. Etwa 300 davon passierten zwischen Freitagvormittag und Samstagvormittag - dies war vor allem dem schönen Wetter geschuldet. In Spanien werden die Bürger indessen kreativ: eigentlich dürfen sie nur mit Hunden Gassigehen. Einige wurden aber auch mit Schweinen, Ziegen oder Kanarienvögeln draußen gesichtet worden, um die Isolation in den vier Wänden zu umgehen - das verstößt allerdings gegen die Richtlinien.

 

12:17 Uhr » Rascher Einsatz von Zivildienern

Zivildienstministerin Elisabeth Köstinger appelliert nochmals an alle jungen Männer, die bereits Zivildienst geleistet haben, das nochmals zu tun. Jene sollen rasch und unbürokratisch eingesetzt werden, wo sie gebraucht werden. Michael Opriesnig, Generalsekretär des Roten Kreuzes, erklärt, dass die außerordentlichen Zivildiener an das Rote Kreuz gemeldet werden, die Hilfsorganisation wird dann die Vermittlung an die passende Stelle vornehmen und so bei der Administration unterstützen. Wer nur einige Stunden Zeit hat, um zu helfen, kann sich beim Team Österreich anmelden.

 

10:50 Uhr » 22 Millionen für Forschung

In Österreich wird bereits an Covid-19-Medikamenten geforscht. Innovationsministerin Leonore Gewessler will die heimische Medikamentenforschung mit 22 Millionen Euro fördern.

 

09:55 Uhr » Kinderbetreuung in der Karwoche

Bildungsminister Heinz Faßmann kündigte im Ö1-Morgenjournal an, dass es an Schulen auch in den Osterferien ein Betreuungsangebot geben solle. Das stellt sicher, dass für die Versorgungsinfrastruktur wichtige Mitarbeiter weiterhin arbeiten gehen können. Eltern können bis 1. April den Betreuungsbedarf anmelden, dann hofft Faßmann, dass sich ausreichend Lehrerinnen und Lehrer freiwillig melden - sonst müsse die Bildungsdirektion die Lehrkräfte entsprechend zuweisen.

 

08:40 Uhr » 2.664 Fälle in Österreich

Mit Stand Samstagfrüh gibt es in Österreich 2.664 an Covid-19 Erkrankte, 9 genesene Patienten und 7 Todesfälle. International gibt es über 173.000 derzeit infizierte Personen, knapp 92.000 sind bereits geheilt und mehr als 11.000 sind an den Folgen der Infektion verstorben.

Freitag, 20.03.

21:07 Uhr » Iraner feiern Neujahr trotz Coronavirus-Krise

Im Iran sind zu den dortigen Neujahrsfeiern dutzende Leute auf die Straße gegangen. Traditionell ist es eine Zeit, in der Iraner ihre Familien besuchen und besonders viel reisen. Aufgrund der Coronavirus-Krise haben zahlreiche Behörden und Offizielle aber darum gebeten, zuhause zu bleiben. An diese Aufforderung hielten sich verhältnismäßig wenig Leute. So war beispielsweise im Vergleich zum Vorjahr das Verkehrsaufkommen nur um 2 % verringert. Mit ca. 20.000 bestätigten Infektionen zählt der Iran zu den am stärksten betroffenen Ländern. 

 

19:14 Uhr » Besondere Vorsicht bei bestehender Lungenerkrankung

Menschen mit einer chronischen Lungenkrankheit müssen sich vor Sars-CoV-2 besonders in Acht nehmen, da das Virus vor allem der Lunge zu schaffen macht. Die Österreichische Gesellschaft für Pneumologie ruft entsprechende Patienten daher auch zu Vorsicht auf. Außerdem soll man sich bei aufkommenden Fragen oder neuen Symptomen rasch telefonisch mit dem behandelnden Arzt in Verbindung setzen.

 

17:50 Uhr » Spezielle Jobbörse eingerichtet

Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger hat bei einer Pressekonferenz am Freitag eine kurzfristig eingerichtete Jobbörse vorgestellt. Auf dielebensmittelhelfer.at können Arbeitgeber im Bereich der Lebensmittelversorgung ihren Bedarf anmelden und potentielle Arbeitnehmer sich wiederum unkompliziert bewerben. Gesucht werden unter anderem Lagerarbeiter und Erntehelfer. Der Arbeitskräftemangel erklärt sich unter anderem durch ausländische Arbeiter, die aufgrund der bestehenden Beschränkungen aktuell nicht zur Arbeit kommen können. Die Aktion zielt in erster Linie auf Leute, die in den letzten Wochen aufgrund der Coronavirus-Krise ihren Job verloren haben, richtet sich aber auch an Studenten.

 

16:05 Uhr » Knapp 2.400 Infektionen in Österreich

Stand Freitagnachmittag, 15 Uhr, gibt es 2.388 bestätigte Infektionen mit Sars-CoV-2 in Österreich. Das sind 375 mehr am Vortag, es handelt sich um einen Anstieg von etwa 18,6 %. Der prozentuelle Zuwachs, den Experten als wesentlichsten Faktor betrachten, ist damit in den letzten Tagen sukzessive zurückgegangen.

 

15:00 Uhr » Selbst tätowieren zur Beruhigung

Auch Tätowierer zählen zu den Berufsgruppen, die ihrer Arbeit aktuell nicht geregelt nachgehen können. Eine Berliner Künstlerin löst das Problem, indem sie sich einfach selbst verziert und dabei auch noch beruhigende Worte spendet.

14:18 Uhr » Historisches Tief für US-Kinokassen

In den USA haben die Kinos am Mittwoch einen historischen Tiefstwert erreicht. Da von den landesweit etwa 5.600 Kinos weniger als 500 aktuell geöffnet sind, wurden gerade einmal 300.000 US-Dollar eingespielt. Der selbe Mittwoch spülte noch vor einem Jahr 11 Millionen US-Dollar in die Branche. Es handelt sich im Vergleich um einen Rückgang von 97 % und, so meinen Beobachter, den ohne Zweifel erfolglosesten Wochentag der modernen US-amerikanischen Kinogeschichte.

 

13:20 Uhr » Nationalratsabgeordneter infiziert

Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka gab am Freitagnachmittag die erste Coronavirus-Infektion im Nationalrat bekannt. Der Abgeordnete Johann Singer von der ÖVP sei positiv getestet worden.

 

12:28 Uhr » Deutschland: Wochenende entscheidend für weitere Maßnahmen

Auch in Deutschland ist das öffentliche Leben mittlerweile stark zurückgefahren worden, in den meisten Bundesländern haben etwa "nicht essentielle" Läden geschlossen. Ähnlich sieht es mit Schulen und Kinderbetreuungsstätten aus. Eine Ausgangssperre bzw. Ausgangseinschränkungen wie in Österreich gibt es jedoch noch nicht. Bundeskanzlerin Angela Merkel will das Wochenende abwarten. Wird der Apell, weitestgehend zuhause zu bleiben unzureichend umgesetzt, könnten entsprechende Maßnahmen auf die Deutschen zukommen. 

 

11:20 Uhr » Maßnahmen erstmal bis Ostermontag

Dass die Coronavirus-Krise sich nicht innerhalb weniger Tage oder Wochen wird lösen lassen, sollte mittlerweile jedem Menschen in Österreich klar sein. Bundeskanzler Sebastian Kurz hat am Freitag im Rahmen einer Pressekonferenz verkündet, dass die bestehenden Maßnahmen zur Eindämmung des Virus vorerst bist zum Ostermontag, dem 13. April, verlängert werden.

 

10:35 Uhr » Rausgehen am Wochenende?

Das frühlingshafte Wetter lädt dazu ein, am Wochenende im Freien Abenteuer zu erleben. Doch wir alle wissen, was momentan gefordert ist. Muss ich jetzt ganz zuhause bleiben? Und was sollte ich beachten, wenn ich mich mal an die frische Luft wage? Diese Fragen beantworten unsere Kollegen von gesund.at für euch!

 

09:45 Uhr » Kein Medikamentenmangel absehbar

Ein Mangel an Medikamenten ist derzeit in Österreich nicht zu befürchten. Die PHAGO, die Interessensvertretung des österreichischen Arzneimittel-Vollgroßhandels, vermeldet, dass die Lager nach wie vor gut gefüllt seien. In den letzten Tagen war eine stark erhöhte Nachfrage zu spüren. Im Vergleich zum selben Zeitraum im Vorjahr wurden beispielsweise doppelt so viele Schmerzmittel gekauft, auch bei Medikamenten gegen Herzerkrankungen und Antidiabetika war ein starker Anstieg erkennbar.

 

08:29 Uhr » 2.203 Infektionen in Österreich

Auch am Freitagmorgen hat das Sozialministerium wieder die neuesten offiziellen Zahlen mit Stand 8 Uhr veröffentlicht. Demnach haben sich in Österreich 2.203 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert, 9 davon sind wieder genesen, 6 leider verstorben. 

 

08:25 Uhr » Läden nur noch bis 19 Uhr geöffnet

Die meisten Läden in Österreich haben mittlerweile geschlossen, nur Supermärkte und Drogerien dürfen ihre Pforten noch öffnen. Daran ändert sich vorerst auch nichts, allerdings müssen sämtliche Geschäfte ab sofort spätestens um 19 Uhr schließen. Dies soll das soziale Leben weiter einschränken und vor allem auch die Supermarktangestellten schützen.

 

08:20 Uhr » Kommt verpflichtendes Homeoffice?

Donnerstagabend herrschte etwas Verwirrung um einen neuen Erlass der Bundesregierung. So war zwischenzeitlich angedacht, bereits ab Mitternacht sämtliche Betriebe in Österreich, sofern technisch möglich, zu einer Homeoffice-Vereinbarung mit seinen Angestellten zu verpflichten. Wegen juristischer Unklarheiten wurde dies zunächst zurückgezogen. Spätestens ab Montag dürfte die Regelung aber in Kraft treten.

Donnerstag, 19.03.

17:15 Uhr » Instagram-Stars scheitern am Social Distancing

Die unheimlich kreativ benannten Hundebrüder Sherlock und Watson mögen mit mehr als 19.000 Abonnenten auf Instagram zwar kleine Social-Media-Stars sein, als Vorbild für ihre zweibeinigen Erd-Mitbewohner taugen sie aber kaum. Schließlich halten sie sich diesem kuschligen Bildchen zufolge nicht an das praktisch überall geforderte Social Distancing. Wir verzeihen es ihnen, aber für alle Menschen gilt nach wie vor: Ein Meter Abstand.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Social distancing FAIL ❌ -Sherlock+Watson

Ein Beitrag geteilt von Sнerlocĸ+Waтѕon (@sherlock.n.watson) am

16:21 Uhr » WHO warnt nicht mehr vor Ibuprofen

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat ihre zwischenzeitlich ausgesprochene Warnung vor einem Zusammenhang zwischen Ibuprofen und einem schwereren Verlauf von Covid-19 nun offiziell zurückgezogen. In den vergangenen Tagen hatten viele Wissenschaftler diese stark kritisiert und auf das Fehlen entsprechender Studienbelege hingewiesen. Eine Verwendung von Ibuprofen ist nach aktuellem Wissensstand kein erhöhter Risikofaktor für einen schwereren Verlauf der Sars-CoV-2-Infektion und ist in diesem Zusammenhang bedenkenlos.

 

15:16 Uhr » Mehr als 2.000 Fälle in Österreich

In Österreich ist die Zahl der bestätigten Infektionen am Donnerstag erstmals über 2.000 angestiegen. Stand 14:30 Uhr gibt es nach Angaben des Sozialministeriums 2.013 Ansteckungen mit Sars-CoV-2, das sind 367 mehr als zur selben Zeit am Vortag. Der Anstieg von etwa 22 % ist durchaus als leicht positive Tendenz zu werten.

 

14:36 Uhr » Christusstatue im internationalen Gewand

Cristo Redentor, die berühmte Christusstatue in Rio de Janeiro, wurde Mittwochabend mit den Flaggen der vom Ausbruch des Coronavirus betroffenen Ländern beleuchtet. Wir sind ja noch verzweifelt auf der Suche nach Rot-Weiß-Rot, aber vielleicht haben unsere Leser ja ein besseres Auge. Ein eindrucksvolles und bewegendes Bild ist es allemal.

13:45 Uhr » In der Freizeit organisierter Medikamenten-Lieferdienst

Mitarbeiter des österreichischen Phytotherapeutika-Herstellers Schwabe Austria zeigen sich dieser Tage besonders solidarisch. Sie haben in ihrer Freizeit selbst einen Medikamenten-Lieferdienst organisiert, um in der schwierigen Zeit einen sinnvollen Beitrag zu leisten.

 

13:31 Uhr » Abstand, Abstand, Abstand

Sowohl Anschober als auch der bei der Pressekonferenz ebenso anwesende Innenminister Karl Nehammer betonten die Wichtigkeit des Sicherheitsabstandes. In allen Lebenslagen gelte es, von seinen Mitmenschen mindestens einen Meter entfernt zu bleiben. Dies sei insbesondere auch angesichts des schönen Wetters, das voraussichtlich viele Menschen am Wochenende ins Freie locken wird, eine essentielle Regel.

 

13:28 Uhr » Anschober mit guten und schlechten Nachrichten

Weitere Informationen von der Pressekonferenz des Gesundheitsministers: Es gebe sowohl gute als auch schlechte Nachrichten. Positiv sei nach wie vor die Altersverteilung der österreichischen Betroffenen. In Italien und vielen anderen Ländern sind vor allem ältere Menschen betroffen, was angesichts des höheren Risikos eines schweren Krankheitsverlaufs ungünstig ist. Bei den österreichischen Patienten ist hingegen eine Altersstruktur zu erkennen, die in etwa jener der Gesamtbevölkerung entspricht. Weniger gut ist die Entwicklung der Grippewelle. Anders als bisher angenommen werden konnte, hält sich diese im heurigen Jahr etwas länger.

 

13:25 Uhr » Spielplätze und Parks bleiben vorerst offen

Gesundheitsminister Rudolf Anschober stellte im Rahmen einer Pressekonferenz Donnerstagnachmittag klar, dass Parks und Spielplätze vorerst geöffnet bleiben. Damit beendete er davor bestehende Unklarheiten. In der Bundeshauptstadt Wien waren etwa einige Anlagen geschlossen, andere nicht.

 

11:18 Uhr » Häusliche Gewalt: Frauenministerin verweist auf Hotline

Die Ausgangsbeschränkungen in Österreich, die der Eindämmung des Coronavirus dienen sollen, haben leider auch negative Nebeneffekte. Dazu zählt der Anstieg an häuslicher Gewalt – ein Trend, der zuvor schon in China zu beobachten war. Frauenministerin Susanne Raab hat am Donnerstag im Rahmen einer Pressekonferenz daher auf die öffentlichen Hilfsangebote verwiesen. Diese sehen wie folgt aus:

  • Frauenhelpline 0800 222 555: rund um die Uhr erreichbar; sollte schon bei ersten Anzeichen gewählt werden; Personal wurde aufgestockt
  • www.haltdergewalt.at: täglich bis 15 Uhr stehen Mitarbeiter in einem Helpchat zur Verfügung; anonym
  • Polizeinotruf 133: bei akuter Gewalt gilt es natürlich, die Polizei zu rufen

 

10:45 Uhr » 186 Coronavirus-bezogene Anzeigen in Wien

Mit Verweis auf Quellen aus der Landespolizei Wien vermeldet Der Standard, dass es in der Bundeshauptstadt seit Montag insgesamt 186 Anzeigen gab, die in Zusammenhang mit Verstößen gegen die Ausgangsbeschränkungen und den anderen Maßnahmen der Bundesregierung stehen.

 

08:55 Uhr » Anschober in ZiB2 über die Dauer der Maßnahmen

Gesundheitsminister Rudolf Anschober hat Mittwochabend in der ZiB2 erneut Stellung zur aktuellen Situation genommen. Angesprochen darauf, wie lange die strikten derzeitigen Maßnahmen aufrecht bleiben müssten, blieb er wage. Es bräuchte immer etwa 10 Tage, um evaluieren zu können wie gut die Einschränkungen wirken würden. Umgemünzt auf den Notbetrieb, der seit Montag gilt, ist eine erste Abschätzung also etwa Mitte nächster Woche zu erwarten.

 

08:50 Uhr » Deutscher Virologe bringt neue Überlegungen ins Spiel

Aufgrund der Coronavirus-Situation steht Christian Drosten, Virologe an der Berliner Charité, jeden Morgen beim NDR Rede und Antwort. In der Mittwochausgabe des Podcasts "Das Coronavirus-Update" bringt er durchaus extreme Maßnahmen ins Spiel. Seiner Ansicht nach sei es zumindest überlegenswert, die strengen Richtlinien zur Veröffentlichung eines Impfstoffs für Sars-CoV-2 ausnahmsweise ein wenig zu lockern. Weil es Drosten aber naturgemäß nicht mag aus dem Kontext heraus zitiert zu werden und ohnehin der ganze Podcast sehr hörenswert ist, sei unseren Lesern ebendieser ans Herz gelegt.

 

08:41 Uhr » 1.843 bestätigte Infektionen in Österreich

Das Sozialministerium berichtet Donnerstagmorgen von 1.843 bestätigten Fällen mit Stand 8 Uhr. 5 Menschen sind an den Folgen verstorben, 9 Personen sind wieder genesen. Die mit Abstand meisten Infektionen gibt es mit 437 in Tirol. Damit gab es in den letzten 24 Stunden 372 Neuinfektionen.

 

08:31 Uhr » Ganz Tirol unter Quarantäne

In Tirol ist seit Mitternacht jede Gemeinde isoliert. Landeshauptmann Günther Platter gab diese Maßnahme Mittwochabend bekannt. Die Gemeinde darf nur noch verlassen werden, falls dies für drigend notwendige Besorgungen nötig ist. Gemeint sind insbesondere Gemeinden, die keinen Arzt oder Supermarkt haben. In Tirol ist das Virus besonders stark ausgebrochen, Platter und andere hochrangige Politiker des Bundeslandes wurden für ihre Ansicht, sie hätten nichts falsch gemacht, teilweise stark kritisiert.

Mittwoch, 18.03.2020

17:26 Uhr » Ungewöhnlicher Vorschlag in den Niederlanden

Der niederländische Premierminister Mark Rutte hat in einer Rede an die Nation angedeutet, dass er sich für sein Land ein Konzept der forcierten Herdenimmunität vorstellen kann. Dabei sollen Schritt für Schritt immer mehr Personen bewusst infiziert werden, nach hoffentlich überstandener Krankheit gegen das Virus immun sein und früher oder später für eine allgemeine Immunisierung der Bevölkerung sorgen. Experten sehen diese Strategie, die zuvor zwischenzeitlich auch in Großbritannien diskutiert wurde, als äußerst gefährlich an. Selbst mit einem günstigen Verlauf würden bei diesem Vorgehen beispielsweise in den Niederlanden, Berechnungen eines Journalisten zufolge, etwa 200.000 Menschen sterben.

 

16:10 Uhr » 1.646 Infektionen in Österreich

Mit Stand Mittwochnachmittag, 15 Uhr, gibt es nach Angaben des Sozialministeriums in Österreich 1.646 bestätigte Infektionen mit Sars-CoV-2. 4 Menschen sind an den Folgen gestorben, 9 sind bereits wieder genesen. Damit wurden in den letzten 24 Stunden 314 Personen neu positiv auf das Virus getestet. Zwischen Montag und Dienstag lag die Zahl der Neuinfektionen bei 316.

 

15:17 Uhr » Pinguine erobern Aquarium in Chicago

Wie so viele öffentliche Einrichtungen auf der ganzen Welt, ist auch das Shedd Aquarium in Chicago momentan für Besucher geschlossen. Selbstverständlich kümmern sich die Pfleger aber nach wie vor um die Versorgung der Tiere. Für die Pinguine des Hauses ist es eine besonders aufregende Zeit. Sie dürfen das verlassene Gebäude frei erkunden, was regelmäßig für zuckersüße und herrlich ablenkende Video-Highlights auf dem öffentlichen Twitter-Kanal des Aquariums sorgt.

14:40 Uhr » Song Contest abgesagt

Oft belächelt, mag der Eurovision Song Contest in musikalischer Hinsicht nicht unbedingt ein Highlight darstellen, kulturell relevant und für viele Menschen höchst unterhaltsam ist er allemal. Umso trauriger wird viele Fans die Absage des europäischen Gesangswettbewerbs machen. Wie es genau weitergeht, ist noch offen. Nach Angaben der Veranstalter wird aber darüber diskutiert, ob der Bewerb einfach mit einem Jahr Verspätung 2021 in Rotterdam stattfinden wird. Die Niederlande hatte den Contest im Vorjahr gewonnen und sich dadurch das "Heimrecht" bei der nächsten Ausgabe gesichert.

 

13:57 Uhr » Alle Infos für Arbeitgeber und Arbeitnehmer

Der Österreichische Gewerkschaftsbund und die Arbeiterkammer haben eine Webseite eingerichtet, auf der sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer Informationen zu den wichtigsten arbeitsrechtlichen Fragen rund um die aktuelle Coronavirus-Situationen bekommen. Auf jobundcorona.at wird so ziemlich alles beantwortet, das gerade wichtig ist. Und wenn doch etwas fehlt, kann man als User auch selbst eine Frage einreichen.

 

13:46 Uhr » Mehr als 200.000 Infektionen weltweit

Die Zahl der bestätigten Sars-CoV-2-Infektionen ist laut Berechnungen der John Hopkins Universität am Mittwoch weltweit erstmals über 200.000 angestiegen. Mit Abstand die meisten Fälle gibt es nach wie vor in China, wo sich mehr als 80.000 Leute mit dem neuartigen Virus angesteckt haben. Es folgen Italien mit mehr als 30.000, Iran mit zirka 16.000 und Spanien mit knapp 14.000 Infektionen. In Österreich gab es Stand Mittwochmorgen, 8 Uhr, 1.471 bestätigte Fälle.

 

12:57 Uhr » Alle Isländer werden getestet

Mit 364.000 Einwohnern ist Island durchaus übersichtlich. Diesen Umstand möchten sich die Verantwortlichen des nordeuropäischen Staates zunutze machen und die ganze Bevölkerung, unabhängig von Symptomen oder anderen Faktoren, auf Sars-CoV-2 testen lassen. Bisher hätten sich bereits 1.800 Leute ohne Symptome freiwillig testen lassen, bei 19 war der Test positiv. Sollte Island das Unterfangen tatsächlich in großem oder gar vollem Ausmaß gelingen, könnten sich sehr wichtige Daten für die Forschung ergeben.

 

12:38 Uhr » Physiotherapeuten fordern Anweisung zur Schließung

Der Berufsverband der Physiotherapeuten bemängelt, dass es keine offizielle Anweisung zur Schließung privater Praxen gebe. Aufgrund des direkten Kontaktes mit ihren Patienten sind Physiotherapeuten naturgemäß einem besonders hohen Ansteckungsrisiko ausgesetzt. Zwar könne man die Praxen aus Eigenverantwortung heraus schließen, es bestünde jedoch ohne dringlicher Anweisung "von oben" kein Recht auf etwaige Ausgleichszahlungen.

 

12:20 Uhr » Weitere Todesfälle in Österreich

In der Steiermark sind zwei 80-jährige Männer verstorben, die beide jeweils mit dem neuartigen Coronavirus infiziert waren. Einer der beiden Patienten war schon länger im Krankenhaus in Behandlung, der andere hatte schwere Vorerkrankungen. Ob das Virus schließlich ausschlaggebend war, wird jeweils erst die Obduktion zeigen. Auch in Oberösterreich gibt es das erste Todesopfer im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie zu vermelden. In Linz ist eine mit dem Virus infizierte 27-jährige Frau gestorben, die nach Angaben der Landessanitätsdirektion wegen schwerer Vorerkrankungen bereits seit längerer Zeit im Krankenhaus in Behandlung gewesen war.

 

11:15 Uhr » Tom Hanks ist langweilig

Oscar-Preisträger Tom Hanks ist einer der promintesten Infizierten mit Sars-CoV-2. Seine Frau Rita Wilson und er haben sich bei Dreharbeiten in Australien mit dem Virus angesteckt. Laut einem Facebook-Posting sind die beiden aber wohlauf. Fieber hätten sie im Moment keines, Frust aber sehr wohl. Hanks klagte außerdem darüber, beim Kartenspielen ständig gegen seine Gattin zu verlieren.

10:18 Uhr » Studie: Düstere Prognose für den Iran

Eine Studie der Sharif Universität im Iran kommt zu einer recht düsteren Prognose für sein Land, die zugleich als klare Aufforderung zur Kooperation zu verstehen ist. Wissenschaftler haben berechnet, dass in etwa 3.5 Millionen Iraner an der Folge der Covid-19-Pandemie sterben könnten, wenn die Bevölkerung nicht kooperiert und die strengen Maßnahmen mitträgt. Schon bei einer eingeschränkten Kooperation sinkt die prognostizierte Zahl deutlich auf 110.000. Tragen alle Iraner die Maßnahmen sofort konsequent mit, könnte die Zahl der Todesopfer immerhin auf 12.000 beschränkt werden.

 

08:32 Uhr » 1.471 Fälle in Österreich

Am Mittwochmorgen hat das Sozialministerium die Zahl der bestätigten Infektionen in Österreich auf 1.471 erhöht. 3 Todesfälle sind bislang zu verzeichnen, 9 Personen gelten offiziell als genesen.

 

08:29 Uhr » Weltrekord in der Luftfahrt

Von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronavirus-Krise wird wohl keine Branche so stark getroffen wie der Tourismus. Insbesondere Fluglinien auf der ganzen Welt geraten derzeit reihenweise in finanzielle Schieflage. Doch immerhin gibt es für Freunde der Luftfahrt zur Abwechslung auch mal etwas positivere Nachrichten. Ein Flug von Tahiti nach Paris durfte wegen des aktuellen Einreiseverbots in die USA nicht wie ursprünglich geplant in Los Angeles zwischenlanden. Die Konsequenz war ein Direktflug über nicht weniger als 15.715,24 Kilometer und damit ein neuer Weltrekord. Knapp 16 Stunden waren die wenigen Reisenden unterwegs.

 

08:23 Uhr » Überlebt das Virus doch in der Luft?

Eine neue Studie zum Sars-CoV-2, erschienen im "New England Journal of Medicine", widerspricht den bisherigen Angaben der WHO, die bislang stets betonte, dass das Virus in der Luft nicht überleben kann. Denn die Forscher wollen das Gegenteil entdeckt haben. Ist es in winzigen Tröpfchen, auch als Aerosole bezeichnet, enthalten, kann es sich bis zu 30 Minuten in der Luft halten, ehe es auf den Boden respektive auf eine Oberfläche sinkt und dort Stunden lang verweilt.

Dienstag, 17.03.

21:15 Uhr » Matura wird verschoben

Bildungsminister Heinz Faßmann bestätigte Dienstagabend gegenüber Medien, dass die Zentralmatura in Österreich mindestens um zwei Wochen verschoben wird. Dies betrifft sowohl die schriftlichen, als auch die mündlichen Prüfungen. Anstatt wie geplant am 5., soll das Matura-Procedere frühestens am 18. Mai starten.

 

19:05 Uhr » Über 2.500 Tote in Italien

In Italien gibt es Stand Dienstagabend bereits 2.503 Menschen, die an der Folge einer Sars-CoV-2-Infektion gestorben sind. Damit sind seit Montag 345 Todesopfer dazu gekommen, die Zahl der Neuinfektionen beträgt 2.989.

 

16:39 Uhr » Noch kein konstantes Abflachen der Infektions-Kurve in Österreich

Gesundheitsminister Rudolf Anschober hat im Rahmen einer Pressekonferenz am Dienstagnachmittag angegeben, dass in Österreich noch keine Abflachung der Kurve zu erkennen sei. Weiterhin steige die Anzahl an Infektionen alarmierend schnell an. Wichtig ist in diesem Zusammenhang vor allem wie schnell die Zahl der Neuinfektionen ansteigt. Hier pendle es sich aktuell auf eine tägliche Steigung von etwa 30 % ein. Ziel sei es, diese Steigung so rasch wie möglich auf 20 und besser früher als später auf 0 % zu senken. Zudem benannte der Minister Europa als aktuelles Epizentrum der Pandemie und bezeichnete die Entwicklung in Italien, gerade auch jene der Todesfälle, als sehr beunruhigend. Positiv vermerkte er, dass in Österreich verhältnismäßig viele Menschen aus dem mittleren Alterssegment betroffen sind und im Umkehrschluss ältere Personen häufiger verschont bleiben als in anderen Ländern. Dies spielt im Hinblick auf die Risikogruppe eine entscheidende Rolle.

 

15:46 Uhr » ÖDG warnt vor Medikamenten-Hamsterkäufen

Die Österreichische Diabetes Gesellschaft betont in einer Aussendung, dass Meldungen, wonach es in Apotheken zu Medikamenten-Engpässen, insbesondere auch beim Insulin, kommt, nicht der Wahrheit entsprechen. Nach Rücksprache mit den Firmen können sie eine ausreichende Insulinversorgung gewährleisten. Hamsterkäufe seien in diesem Zusammenhang daher keinesfalls notwendig und würden das Risiko eines späteren Mangels deutlich erhöhen. Darum bittet die ÖDG dringend darum, von unnotwendigen Großeinkäufen abzusehen. An alle Diabetiker appelliert sie außerdem angesichts der aktuellen Lage besonders genau auf eine gute Blutzuckereinstellung zu achten und die Sicherheitsmaßnahmen der Behörden genau einzuhalten.

 

15:11 Uhr » Auch Copa America wird verschoben

Ähnlich wie zuvor schon die UEFA Fußball-Europameisterschaft wird auch deren südamerikanisches Pendant, die Copa America, auf 2021 verschoben. Dies gab der zuständige Kontinentalverband CONMEBOL Dienstagnachmittag bekannt. Das Turnier hätte zeitgleich zum europäischen Kräftevergleich von 12. Juni bis 12. Juli stattfinden sollen.

 

15:06 Uhr » 1.332 bestätigte Fälle in Österreich

Neue Zahlen wurden am Dienstagnachmittag wie gewohnt aus dem Sozialministerium vermeldet. Demnach gibt es in Österreich mittlerweile 1.332 bestätigte Infektionen mit Sars-CoV-2. 3 Menschen sind an den Folgen von Covid-19 verstorben, immerhin 9 Personen sind wieder genesen.

 

15:02 Uhr » Doch nur zwei infizierte Angestellte im AKH

Gute Nachrichten gibt es zur Abwechslung aus dem Wiener AKH. Die Berichte über eine dritte Infektion unter dem Personal sei falsch, meint Johannes Angerer, Pressesprecher der Meduni Wien. Demnach hätte es bei einer Anästhesistin einen Verdacht gegeben. Dieser habe sich aber glücklicherweise nicht bestätigt, der Test fiel negativ aus.

 

14:39 Uhr » Deutscher Politiker Friedrich Merz infiziert

Der deutsche Politiker Friedrich Merz, der in diesem Jahr für den Vorstand der CDU kandidiert, ist mit dem Coronavirus infiziert. Er bestätigte gegenüber deutschen Medien, dass er bis Ende nächster Woche unter Quarantäne zuhause bleiben müsse.

 

13:53 Uhr » Fußball-EM wird auf 2021 verschoben

Der norwegische Fußballverband hat soeben auf Twitter vermeldet, was viele Beobachter des internationalen Fußballs schon länger vermutet und vor allem gefordert haben. Demnach wird die UEFA Europameisterschaft, die von 12. Juni bis 12. Juli hätte stattfinden sollen, auf 2021 verschoben. Da die meisten Fußballligen in Europa aktuell ihren Spielbetrieb pausiert haben, wäre das Einhalten des angestrebten Termins selbst bei einer raschen Auflösung der internationalen Gesundheitskrise kaum realistisch gewesen.

 

13:42 Uhr » Kardiologen wehren sich gegen Spekulationen um ACE-Hemmer

In den vergangenen Wochen gab es aufgrund von tierexperimentellen Studien immer wieder das Gerücht, wonach der Einsatz von ACE-Hemmern und Angiotensin-Rezeptor-Blocker mit einem erhöhten Risiko für eine Infektion mit Sars-CoV-2 einhergehen könnte. Österreichs Kardiologen setzen sich derartigen Spekulationen vehement zur Wehr und betonen in einer Aussendung, dass bei Patienten etwaige bestehende Behandlungen unbedingt aufrecht erhalten werden sollen. Bislang gebe es keine gesicherten Hinweise, die ein anderes Handeln begründen würden.

 

13:20 Uhr » Bundeskanzler bedankt sich bei der Bevölkerung

Bundeskanzler Sebastian Kurz hat sich via Facebook an die österreichische Bevölkerung gerichtet und seinen Dank dafür ausgedrückt, dass die Maßnahmen so gut mitgetragen werden würden. Seinen Angaben nach seien etwa 95 % der Schüler zuhause, die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel ist um 70 bis 80 % zurückgegangen und auch auf den Straßen sei spürbar weniger los. Das Mantra "Bleiben Sie zuhause" scheint also zu wirken.

13:15 Uhr » Arlberg-Gebiet in Vorarlberg wegen Häufung von Fällen abgeriegelt

Seit Dienstag ist auch das Arlberg-Gebiet in Vorarlberg abgeriegelt. Hintergrund ist eine Häufung der Fälle in der Gemeinde Lech, wo es zuletzt 5 bestätigte Infektionen an nur einem Tag gab. Es handle sich laut Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher aber um eine reine Vorsichtsmaßnahme.

 

13:00 Uhr » Update aus dem Wiener AKH

Ein Update gibt aus dem Wiener AKH. Die zuvor gemutmaßte zweite Infektion unter dem Ärztepersonal wurde mittlerweile offiziell bestätigt. Nach einem Bericht des Standards soll es sogar schon einen dritten solchen Fall geben. Ein leitender Mediziner soll der Tageszeitung gegenüber außerdem starke Kritik an der Krankenhausdirektion geäußert und den Plan, die Klinik coronafrei zu halten, als "Illusion" bezeichnet haben.

 

12:35 Uhr » Möbelhaus-Mitarbeiter wechseln in Supermarktketten

400 Mitarbeiter der Möbelhäuser Kika und Leiner wechseln vorübergehend in den Lebensmittelhandel. Während nahezu alle Geschäfte still stehen, suchen Supermarktketten aufgrund der enormen Nachfrage händeringend nach Arbeitnehmern. Die Initiative soll so zwei Probleme auf einem Schlag bearbeiten.

 

12:31 Uhr » Wiener Flughafen kommt langsam zum Erliegen

Österreichs größter Flughafen, jener in Wien-Schwechat, kommt langsam aber sicher zum Erliegen. Für Rückholaktionen und Frachtflüge soll ein Notbetrieb gewährleistet werden, der Normalbetrieb wird jedoch vorerst eingestellt werden. Aufgrund der zahlreichen Reisewarnungen war der Flugverkehr schon in den letzten Wochen stark zurück gegangen, angesichts der neuen Maßnahmen der Bundesregierung gibt es de facto keinen Tourismus-Verkehr mehr.

 

11:39 Uhr » Zweiter Arzt am Wiener AKH soll infiziert sein

Am Wiener AKH soll laut Medienberichten ein zweiter Arzt mit dem neuartigen Coronavirus infiziert sein. Im Krankenhaus geht demnach nun auch die große Sorge um, dass es bereits viel mehr Infizierte unter den Angestellten gibt.

 

11:26 Uhr » Basketballstar übt mit Schmutzwäsche

Auch in der amerikanischen Profi-Basketballliga NBA wurde das Spielgeschehen bereits letzte Woche eingestellt. Trae Young, Superstar der Atlanta Hawks, versucht auf kreative Weise, sich in Form zu halten. Er hat den Schmutzwäsche-Behälter kurzfristig zum Basketballkorb erklärt und spielt die bekannte 3-Punkte-Challenge so einfach in den eigenen vier Wänden nach.

11:19 Uhr » Drive-In-Stationen in Salzburg getestet

Drive-In-Stationen zur schnellen Testung auf eine mögliche Coronavirus-Infektion sind mittlerweile bereits in einigen Ländern aktiv. Nun werden sie auch in Salzburg getestet, um die mobilen Test-Teams etwas zu entlasten. Eine erste Einrichtung gibt es bereits am Parkplatz vor der Red-Bull-Arena in Salzburg, noch am Dienstag soll ein weiterer Drive-In bei der Areitbahn in Zell am See (Pinzgau) geöffnet werden. Der zu Testende fährt die Station mit dem Auto an und muss das Fahrzeug dabei nicht verlassen. Einfach anfahren darf man entsprechende Stationen aber nicht. Nach wie vor gilt es, vor dem Setzen jeglicher anderer Schritte die Telefonnummer 1450 zu wählen und dort auf weitere Anweisungen zu warten.

 

10:25 Uhr » Ärztin an Salzburger Klinik infiziert

Eine Ärztin der Augenklinik des Universitätsklinikums Salzburg ist positiv auf eine Infektion mit Sars-CoV-2 getestet worden. Der Betrieb des Krankenhauses soll nach offiziellen Angaben dennoch geregelt über die Bühne gehen können. Allerdings sind aktuell keine Abteilungen geöffnet, die nicht der Grundversorgung dienen. Der neue Fall zeigt einmal mehr eine der größten Gefahren des neuartigen Coronavirus auf. In Italien sorgt die steigende Infektionsrate unter Ärzten und Krankenpflegern immer wieder für personelle Engpässe.

 

09:57 » Meditieren mit Lizzo

Grammy-Gewinnerin Lizzo, bekannt für die Hit-Single "Juice", möchte auch ihren Beitrag zur Beruhigung leisten. Sie hat auf Instagram eine längere Meditations-Session hochgeladen, die Fans helfen soll, mit ihr zu entspannen. Wer angesichts der unruhigen Zeiten Lust auf entspannende Flötenmusik hat, ist bei der sympathischen Sängerin an der richtigen Stelle.

08:47 Uhr » 1.132 Österreicher infiziert

In Österreich gibt es laut offiziellen Angaben des Sozialministeriums Dienstagmorgen 1.132 Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus. 3 Personen sind demnach definitiv an den Folgen von Covid-19 gestorben, immerhin 8 Personen - und damit 2 mehr als am Vortag - sind wieder genesen. Tirol (235) hat nach wie vor die höchste Zahl an Infektionen, gefolgt von Oberösterreich (231) und Niederösterreich (165). In der Bundeshauptstadt Wien sind bislang 130 Infektionen bestätigt worden.

 

08:43 Uhr » Sämtliche Gastronomiebetriebe sind geschlossen

Mit Dienstag tritt auch die nächste Vorsorgemaßnahme der Bundesregierung in Kraft. Somit haben ab sofort Gastronomiebetriebe in ganz Österreich geschlossen. Freizeit-, Sport- und Kulturveranstaltungen sind weiterhin untersagt, außerdem sind alle dazu angehalten, zuhause zu bleiben. Als Ausnahme gelten nach wie vor dringende Besorgungen, unverschiebbare berufliche Aufgaben und die Unterstützung Hilfsbedürftiger. Auch Spaziergänge sind erlaubt, man muss dabei allerdings unbedingt Abstand zu anderen Fußgängern halten und darf nur allein oder mit Mitbewohnern des eigenen Haushalts unterwegs sein.

 

08:38 Uhr » AMS vermeldet dutzende neue Arbeitslose

Alleine am Montag wurden laut Angaben des AMS 16.000 Anträge auf Arbeitslosigkeit gestellt. Die vergleichsweise hohe Zahl erklärt sich zum Einen durch die frühzeitige Schließung vieler saisonaler Hotels, zum Anderen wären - anders als an anderen Montagen - kaum neue Personen eingestellt worden. Aufgrund der Extremsituation kommt es auch zu verlängerten Wartezeiten in den Hotlines des AMS. Dennoch appelliert das Arbeitsmarktservice an alle, unbedingt zuhause zu bleiben und die öffentlichen Stellen so gut wie möglich zu meiden. Um den Betroffenen entgegen zu kommen, werden Anträge auch rückwirkend akzeptiert.

 

08:31 Uhr » Möglicher Corona-Todesfall in Wien

In Wien ist in der Nacht auf Sonntag eine 48 Jahre alte Frau verstorben, die sich aufgrund einer Covid-19-Erkrankung in Heimquarantäne befunden hatte. Sie wurde Sonntagmorgen von Angehörigen leblos aufgefunden. Ob der Tod direkt auf die Infektion mit Sars-CoV-2 zurückzuführen ist, soll im Rahmen einer Obduktion geklärt werden. Bis dahin gilt die Verstorbene jedenfalls noch nicht offiziell als Covid-19-Todesfall.

Montag, 16.03.

20:40 Uhr » Impfstoff in den USA wird getestet

In den USA wird ein erster Impfstoff gegen das Coronavirus an Menschen getestet - rund sechs Wochen wird diese klinische Studie dauern. Das deutsche Unternehmen CureVac, das US-Präsident Trump aufkaufen wollte, bekommt Förderungen von der EU, um seinen Impfstoff weiterentwickeln zu können.

 

18:50 Uhr » Rezepte per Telefon

Ab sofort müssen Rezepte nicht mehr beim Arzt oder der Ärztin abgeholt werden, sie können nun auch telefonisch beantragt werden. Zuvor muss bekanntgegeben werden, in welche Apotheke man gehen möchte, an diese werden die Rezepte dann per Mail oder Fax übermittelt.

 

17:00 Uhr » Außengrenzen und Verkehr

30 Tage lang sollen alle nicht notwendigen Reisen aus Nicht-EU-Ländern in die EU durch eine Schließung der Außengrenzen unterbunden werden. Die AUA und die Laudamotion stellen ihren Flugverkehr weitgehend ein, die AUA will bei Rückholflügen weiterhin helfen. Nach wie vor sind 30.000 registrierte Touristen im Ausland, zusätzlich wohl noch etwa 10.000 nicht registrierte.

 

15:30 Uhr » Über 1.000 Erkrankte

Laut dem Sozialministerium sind mittlerweile 1.016 Covid-19-Erkrankungen in Österreich registriert, 8.490 Testungen wurden durchgeführt. Mittlerweile gibt es drei bestätigte Todesfälle, die Zahl der Genesenen ist bei 6 stabil. Weltweit gibt es nach wie vor in China mit über 50 % die meisten Todesfälle, darauf folgt Italien mit knapp 30 %. Der Iran folgt mit 10 %, Spanien mit ein wenig über 2 %.

 

15:00 Uhr » Besuchsverbote und Begräbnisse

Sowohl in Gefängnissen als auch in Seniorenheimen in Wien gibt es Besuchsverbote. Aus- und Freigänge für Gefängnisinsassen sind gestrichen und die Wiener "Häuser zum Leben" erlauben nur bei jenen Personen, die im Sterben liegen, den Zutritt von Besucherinnen und Besuchern.

 

13:21 Uhr » Leere Schulen, überlastete Online-Plattformen

Wie es scheint, können die allermeisten Kinder dieser Tage zuhause bleiben - laut Befragungen der APA sind an 50 Wiener Schulen jeweils nur 10-20 Kinder in Betreuung gewesen, vor allem jüngere. In Kärnten zeigt sich ein ähnliches Bild. Überlastet hingegen sind Messenger und Online-Lern-Plattformen - an einer Lösung werde gearbeitet.

 

13:16 Uhr » Ramsau isoliert, AKH-Ärztin infiziert

In der Ramsau in der Steiermark gibt es zwar noch keinen positiven Fall - nur eine Familie ist in häuslicher Quarantäne -, aber die Gemeinde hat sich vorbeugend selbst isoliert, um die Bürgerinnen und Bürger zu schützen. Am AKH Wien ist eine Anästhesistin positiv auf das Coronavirus getestet worden.

 

13:06 Uhr » Internationale Entwicklungen

In Italien sind 2.000 Sanitäter und Ärzte mit dem Coronavirus infiziert, was das Gesundheitssystem weiter an seine Grenzen treibt. Tschechien hat bereits 21 Ortschaften gegenüber der Außenwelt abgeriegelt. Ungarn unterbindet den Personenverkehr in Nachbarländer, Bayern ruft indessen den Katastrophenfall aus. EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen pocht darauf, dass Grenzschließungen den Transitverkehr nicht beeinträchtigen dürfen.

 

12:30 Uhr » Freiwillige Helfer gesucht

Auf der Zivildienst-Webseite können sich ehemalige Zivildiener melden, die gerne bis inklusive Juni ihre Hilfe anbieten möchten. Über tausend Personen haben das schon getan, weitere werden gesucht.

 

11:50 Uhr » Parkraumüberwachung und öffentlicher Verkehr

In Graz und in Wien werden Kurzparkzonen für die Dauer des Ausnahmezustands nicht mehr kontrolliert. Die Straßenverkehrsordnung müsse aber trotzdem eingehalten werden. Bei den Wiener Linien wird der Fahrtbetrieb aufrechterhalten, die Intervalle werden aber etwas länger. Die ÖBB hält Zugverbindungen in Ballungszentren aufrecht, aber es kommt auch zu einer Ausdünnung des Fahrplans und es werden weniger Verbindungen angeboten.

 

09:55 Uhr » Pressekonferenz: Banken sind stabil

Die Bargeldversorgung Österreichs ist in vollem Ausmaß sichergestellt. Die Banken sind in der Lage, ein starker und stabiler Partner zu sein. Die Puffer, die aufgebaut wurden, sind nun in turbulenten Zeiten verfügbar. Es ist wichtig, keine überbordende Bürokratie zu haben, Banken werden bei Meldeforderungen soweit möglich entlastet. Alle Maßnahmen werden getroffen, die es ermöglichen, österreichische Unternehmen, die in Mitleidenschaft gezogen werden, durch die Krise zu tragen. Zwei weitere Milliarden Euro sollen für Kreditgarantien zur Verfügung stehen.

 

09:09 Uhr » 959 bestätigte Erkrankungen

Mit Stand Montagfrüh gibt es in Österreich 959 an Covid-19 erkrankte Personen. Mittlerweile gibt es zwei gesicherte Todesfälle, ein Verdachtsfall ist ebenfalls verstorben. International sind aktuell über 85.000 Personen erkrankt, über 77.000 genesen und über 6.000 verstorben.

 

09:00 Uhr » Automatisierte Tests kommen

Der erste kommerzielle Test auf das Coronavirus ist in einem Schnellzulassungsverfahren bereits für den amerikanischen Raum verfügbar und soll auch bald in Europa zum Einsatz kommen. Er läuft auf hochautomatisierten Plattformen, wie sie in großen virologischen Abteilungen vorhanden sind und erspart dem Personal viel Arbeit: bis zu 4.000 Tests pro Tag können so automatisch durchgeführt werden. Der Erreger SARS-CoV-2 selbst und auch andere Viren aus derselben Gruppe kann man so viel rascher identifizieren. Gesundheitspersonal soll indessen auch stärker getestet werden, um Ausfälle ganzer Abteilungen zu vermeiden.

Sonntag, 15.03.

22:30 Uhr » Flugverkehr wird eingeschränkt

Flüge von und nach Österreich werden großteils eingestellt, sagte Bundeskanzler Kurz in der ZIB 2. Österreicherinnen und Österreicher, die sich noch im Ausland befinden, sollen sich auf die Heimreise machen bzw. Kontakt mit dem Außenministerium aufnehmen. Auch die Slowakei und Serbien haben mittlerweile den Notstand ausgerufen.

 

20:05 Uhr » Trump an Impfstoff interessiert

US-Präsident Donald Trump setzt auf Exklusivität, erhält aber eine Absage. "Wir wollen einen Impfstoff für die ganze Welt entwickeln und nicht für einzelne Staaten", heißt es vonseiten des Geschäftsführers des Unternehmens CureVac.

19:50 Uhr » Händler helfen Händlern

Im Lebensmittelhandel werden mehr Arbeitskräfte gebraucht - diese könnten aus dem Non-Food-Handel durch eine temporären Arbeitskräfteüberlassung rekrutiert werden. Im Rahmen der Initiative "Händler helfen Händlern" wird es für Non-Food-Unternehmen (nach Einverständnis ihrer Mitarbeiter) möglich, ihre Arbeitskräfte dem Lebensmittelhandel zur Verfügung stellen und sie somit in Beschäftigung zu halten.

 

17:15 Uhr » ZIB Spezial: Erwartete Arbeitslosigkeit

Tausende Menschen arbeiten im Tourismus und wären nach Ostern und bis zur Beginn der Sommersaison arbeitslos geworden - das verlagert sich nun zeitlich nach vorne. Johannes Kopf, Vorstand des AMS Österreich, appelliert aber nochmals an Firmen, sich zuerst das Kurzarbeitsmodell durchzurechnen, bevor Mitarbeiter gekündigt werden. Bei der Kurzarbeit wird die Arbeit von der Firma bezahlt, die erledigt wird, den Rest - bis zu 90 % des Gehalts - übernimmt das AMS. Wird man gekündigt, soll man nicht in die Geschäftsstellen kommen, um sich arbeitslos zu melden, sondern dies per E-Mail, Telefon oder über das e-AMS-Portal erledigen.

 

16:50 Uhr » Kein Unterricht ab Montag

Zuerst war geplant, dass Unterstufen erst ab Mittwoch keinen regulären Unterricht mehr haben - mittlerweile steht aber fest, dass schon ab Montag nur noch Schlüsselpersonen in der Schule bleiben sollen um jene Kinder zu betreuen, deren Eltern in der Arbeit unabkömmlich sind.

 

16:17 Uhr » Symptome sehr unterschiedlich

Von der Grippewelle sind jährlich 5-10 % der Erwachsenen betroffen, was das Gesundheitssystem an seine Grenzen bringt - beim Coronavirus könnten rund 50 - 70 % der Bevölkerung in den nächsten Monaten betroffen sein. 80 % haben zwar einen milden Verlauf, trotzdem sollen nicht alle gleichzeitig erkranken. Manche Patienten sind komplett asymptomatisch, andere haben Husten und Fieber, manche sind sehr schwer betroffen: die Erkrankung verschlechtert sich bei vielen Betroffenen jedoch erst nach 10 Tagen so stark, dass Patienten auf die Intensivstation müssen, erklärt Virologin Monika Redlberger-Fritz von der MedUni Wien in der ZIB Spezial.

 

16:07 Uhr » 860 bestätigte österreichische Fälle und internationale Entwicklungen

In Österreich ist die Zahl der bestätigten Corona-Fälle auf 860 angestiegen, das ist ein Anstieg von mehr als 30 % gegenüber Samstag. Deutschland wird ab Montag die Grenzen zu Österreich schließen. Im Vereinigten Königreich werden Infizierungen in Kauf genommen, damit eine Grundimmunisierung stattfinde, aber ältere Personen sollen sich isolieren. Binnen 24 Stunden sind in Spanien 105 infizierte Personen verstorben.

 

15:11 Uhr » Pressekonferenz: Zivildiener mobilisieren

Zusätzlich werden Zivildiener mobilisiert, um den Rettungs- und Pflegedienst sowie bei Krankentransporten zu unterstützen. Die Betreuung älterer und Pflegebedürftiger Personen muss gewährleistet werden. Um Engpässe zu vermeiden, wird ein außerordentlicher Zivildienst geschaffen - vor allem ehemalige Zivildiener sollen sich bitte melden. Bei aktuell tätigen Zivildienern wird ebenfalls die Dauer der Arbeitsverpflichtung verlängert. Es wird eine eigene Hotline geben, um sich freiwillig zu melden. Ein Vorziehen von geplanten Dienstantritten ist ebenfalls angedacht.

 

15:07 Uhr » Pressekonferenz: Bundesheer verstärkt im Einsatz

Das österreichische Bundesheer hilft u. a. bei Grenzkontrollen, beim Nachschlichten in Regalen und bei der Produktion von Desinfektionsmitteln. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner kündigt an, zu besonderen Maßnahmen greifen zu müssen. Erster Bereich: Grundwehrdiener werden nach Ende ihres 6-monatigen Dienstes nicht abgerüstet - jedenfalls alle, die Ende März ihren Dienst beendet hätten. Zweiter Bereich: Prüfung, ob Milizsoldaten herangezogen werden können - alle einberufenen Teile werden rechtzeitig informiert, das kann aber noch dauern. Auch hier wird vor "wilden Gerüchten" gewarnt.

 

14:10 Uhr » Nicht-Tiroler ausgewiesen, Quarantäne in Salzburg

Österreicher, die keinen Wohnsitz in Tirol haben, müssen das Bundesland verlassen. Nach Einstellung des öffentlichen Verkehrs nach Italien kann nun auch Deutschland nicht mehr per Bus oder Zug von Tirol aus erreicht werden. In Salzburg müssen sich am Uniklinikum über 100 Mitarbeiter in Quarantäne begeben, da sie Kontakt mit einem nachweislich erkrankten Anästhesisten hatten.

 

13:15 Uhr » Corona-Gesetz beschlossen

Im Nationalrat wurden die notwendigen Maßnahmen - vom 4 Milliarden schweren Krisenfonds bis hin zu den Grundlagen für die Schließung von Restaurants und Spielplätzen - einstimmig beschlossen. Das Corona-Gesetz gilt ab Montag, 0 Uhr.

 

13:10 Uhr » Einkaufsservice im Burgenland

Burgenländerinnen und Burgenländer aus Risikogruppen, für die sonst niemand anderer kurze Wege erledigen kann, dürfen in Eisenstadt einen Einkaufsservice nutzen: Lebensmittel und Medikamente werden in dringenden Fällen direkt nach Hause gebracht, die Stadt streckt die Kosten vor, die Zahlung erfolgt erst im Nachhinein. Anmeldungen unter der Nummer 02682 62328 (Bauhof).

 

12:30 Uhr » Ausgangsbeschränkungen in ganz Österreich

Die in Tirol bereits genannten Maßnahmen sollen auf ganz Österreich ausgedehnt werden, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.

 

12:12 Uhr » Falschmeldungen zu Ibuprofen

In den sozialen Medien kursieren Fake-News zur verstärkten Ausbreitung des Virus nach Einnahme des Schmerzmittels und fiebersenkenden Medikamentes Ibuprofen. Diese haben keine wissenschaftliche Basis.

12:10 Uhr » Verwaltungsstrafen kommen

Versammlungen von über 5 Personen werden ab heute schon von der Exekutive aufgelöst, ab Montag werden auch Geldstrafen verhängt - bis zu 2.180 Euro. Werden Zugangssperren z. B. bei Spiel- oder Sportplätzen missachtet, drohen Strafen von bis zu 3.600 Euro.

 

11:50 Uhr » Zugangskontrollen bei Spitälern

Zugangskontrollen werden bei allen Spitälern in Wien durchgesetzt, der Besucherverkehr wird auf Null heruntergeschraubt, auch der Patientenverkehr wird auf das Notwendigste reduziert. Die Ärzte im niedergelassenen Bereich sollen helfen, die Spitäler zu schützen. Es gibt einen zweiten Toten, jedoch war er nur ein Corona-Verdachtsfall, der viele Erkrankungen hatte - Multiorganversagen war die Todesursache. Details dazu folgen. Die meisten Fälle haben einen leichten Verlauf und können sich zuhause auskurieren, aber man befinde sich erst am Anfang der Erkrankungswelle.

 

11:05 Uhr » Ausgangssperren in Tirol

Als Verkehrsbeschränkungen bezeichnet Landeshauptmann Günther Platter die Maßnahmen, die in Tirol durchgesetzt werden. Ohne triftigen Grund solle niemand das Haus verlassen, die Exekutive dürfe Autos anhalten und kontrollieren. Die Verordnung gilt für eine Woche und tritt heute in Kraft. Kleine Besorgungen für sich oder ältere Personen seien nach wie vor erlaubt. Jene, die in der Versorgung tätig sind, arbeiten weiterhin, alle anderen sollen von zuhause aus arbeiten.

 

10:45 Uhr » Keine Versammlungen mehr

In der Nationalratssitzung wird nochmals aufs Schärfste darauf verwiesen, das Haus nicht zu verlassen, wenn es nicht unbedingt notwendig ist. Restaurants sollen ab Dienstag vollständig schließen, Sportvereine müssen ebenfalls ihre Aktivitäten einstellen - auch eine Streichung von Förderungen bei Nichteinhaltung dieser Vorgaben wurde angesprochen. Parks, Spiel- und Sportplätze schließen. Man solle sich weder in größeren noch in kleineren Gruppen treffen - konkret sollen nicht mehr als 5 Personen an einem Ort versammelt sein, Spazierengehen sei nur alleine oder mit jenen Personen, mit denen man zusammenlebt, ratsam. Auch neue Einreiseverbote werden in Kraft treten.

 

08:00 Uhr » 800 Infizierte in Österreich

Mit Sonntagfrüh sind 800 an Covid-19 erkrankte Personen in Österreich gemeldet. Die Zahl der genesenen und verstorbenen Personen bleibt indessen mit 6 bzw. 1 stabil. International sind über 157.000 Menschen erkrankt bzw. erkrankt gewesen, bei über 5.800 Infizierten ist die Erkrankung tödlich verlaufen.

Samstag, 14.03.

23:38 Uhr » Symptome im Vergleich

Ist das Kratzen im Hals schon ein Hinweis auf das Coronavirus? Oder das mehrmalige Niesen? Am Ende kann das nur ein Test feststellen. Trotzdem gibt es einige Anhaltspunkte, wie man verschiedene Infekte unterscheiden kann.

22:30 Uhr » Nur 3 Gründe, hinauszugehen

Bundeskanzler Sebastian Kurz twittert Samstagabend nochmals die drei Gründe, warum man in der kommenden Woche hinausgehen sollte.

20:36 Uhr » ZIB Spezial: Staat handlungsfähig erhalten

Bundeskanzler Sebastian Kurz betont nochmals, dass Covid-19 für viele Menschen Leid und auch den Tod bringt. In Italien müssten sich Sterbende per Telefon verabschieden, Ärztinnen und Ärzte müssten sich entscheiden, wessen Leben sie retten wollen. In den Bundesländern würden überall Lazarette gebaut, um Menschen zu behandeln, für die in den Spitälern kein Platz mehr sei. Die Republik müsse ab Montag auf den Notbetrieb heruntergefahren werden, "um das Virus auszuhungern". Der Staat müsse dabei handlungsfähig bleiben, ein paar Tage Vorlaufzeit wären notwendig, um die Versorgung und Logistik nicht zu zerstören.

 

20:31 Uhr » ZIB Spezial: Verbreitung der Viren

Virologin Elisabeth Puchhammer-Stöckl von der MedUni Wien erklärt, dass nach einigen Tagen nach der Infektion eine hohe Viruslast entsteht und auch, wenn man nur leicht verkühlt sei, viele Viren verbreiten könne. Besonders, wo Menschen auf engem Raum zusammen sind - etwa in Bars in Skigebieten - sei es gefährlich. Die Hauptübertragung erfolgt über Tröpfcheninfektion: wenn jemand hustet oder niest. Aber auch eine Übertragung durch Schmierinfektion ist möglich, wenn jemand sich in die Hand niest und dann etwas oder jemanden angreift und derjenige sich dann z. B. ins Gesicht greift. In der Sonne zu sitzen und hinauszugehen ist kein Problem - solange Abstand von anderen Personen gehalten wird.

 

20:20 Uhr » ZIB Spezial: Exponentielles Wachstum

Alle 2,5 Tage verdoppelt sich die Zahl der Infizierten - das Wachstum ist exponentiell. In einer Bar in Ischgl haben sich Hunderte Skandinavier angesteckt. Die Gemeinden im Paznauntal wollen eine Hotline für Verunsicherte aus den Gemeinden starten. Die Quarantäne in Heiligenblut soll aufrechterhalten werden, obwohl sich 6 Verdachtsfälle als negativ erwiesen haben. Bisher gibt es dort 2 bestätigte Fälle.

 

20:00 Uhr » Achtung bei Auflösung der Dienstverhältnisse

Der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB)  und die Gewerkschaft GPA-djp warnen davor, Auflösungen des Dienstverhältnisses einzugehen. Bei einer einvernehmlichen Kündigung können Ansprüche verlorengehen. Man solle sich nicht unter Druck setzen lassen und zuerst mit der Gewerkschaft oder dem Betriebsrat Rücksprache halten.

19:00 Uhr » Update zu internationalen Maßnahmen

Immer mehr Länder bzw. Regionen schotten sich gegenüber der Außenwelt ab. Dänemark hat seine Grenzen geschlossen, in Rumänien wurde der Notstand ausgerufen. Ganz Sardinien steht indessen unter Quarantäne. Auch in Spanien herrscht nationaler Alarmzustand, eine Ausgangssperre ist angedacht.

 

17:55 Uhr » Empfehlungen des Bildungsministeriums

Das Bildungsministerium appelliert an Direktorinnen und Direktoren, auch bei jenen, die ab Montag in die Schule kommen, auf ausreichend Abstand zu achten und nicht dringend notwendige Versammlungen und Zusammenkünfte - sei es mit Lehrern, Schülern oder Eltern - zu unterlassen. Außerdem sollen Lehrer über 60, solche mit Vorerkrankungen und jene, die Betreuungs- oder Pflegepflichten haben, entlastet werden, damit diese von zuhause aus arbeiten können.

 

16:00 Uhr » 655 Covid-19-Erkrankungen

In Österreich ist die Zahl der am Coronavirus Erkrankten nachmittags auf 655 angestiegen. Ältere Menschen ab 65 sollen möglichst zuhause bleiben und auf den Kontakt mit anderen Menschen verzichten. Weltweit gibt es über 150.000 Infizierte bzw. infiziert gewesene Personen, die meisten davon in China, Italien und im Iran. In Italien sind bereits mehr als 1.400 Erkrankte verstorben.

 

11:35 Uhr » Pressekonferenz: Erleichterungen für Unternehmen

Die Regierung stellt in einer ZIB Spezial einen Krisenfonds in der Höhe von 4 Milliarden Euro vor. Unter anderem sollen Einkommensausfälle damit abgefedert werden, auch ein Sonderzuschuss für Arbeitgeber, die Mitarbeiter zur Kinderbetreuung freistellen müssen, soll dadurch ermöglicht werden. Ein Kurzarbeitsmodell, Kreditgarantien und Steuerstundungen (z. B. bei Vorauszahlungen oder Sozialversicherungsbeiträgen) sind ebenfalls geplant. Möglichst viele Arbeitnehmer sollen in Beschäftigung gehalten werden.

 

11:20 Uhr » Quarantäne und Selbstisolation

Auch über Heiligenblut in Kärnten wurde die Quarantäne verhängt. Wer sich dort - oder in St. Anton am Arlberg, Ischgl, Kappl, See oder Galtür - seit 28. Februar aufgehalten hat, soll sich in die Selbstisolation begeben, auch, wenn keine Symptome spürbar sind. In Tirol gibt es, so wie in Vorarlberg, nun einen Online-Fragebogen, um die Gesundheitshotline 1450 zu entlasten - dort soll nur bei vorhandenen Symptomen angerufen werden.

 

08:00 Uhr » 602 bestätigte Erkrankungen

Mit Samstagfrüh gibt es in Österreich 602 bestätigte Coronafälle, 7.467 Testungen wurden durchgeführt. Mittlerweile sind 6 Erkrankte wieder gesund, weiterhin gibt es in Österreich bisher nur einen Todesfall.

Freitag, 13.03.

21:30 Uhr » Trump ruft nationalen Notstand aus

US-Präsident Donald Trump rief - nach längerer Leugnung des Ernstes der Lage - nun den nationalen Notstand aus, da sich das Coronavirus in den USA ebenfalls rasch verbreitet. Auch ein Einreiseverbot von EU-Bürgern wurde angekündigt.

 

14:37 Uhr » Pressekonferenz: Was ist notwendig?

Bundeskanzler Kurz unterstreicht nochmals, dass jeder und jede Einzelne entscheiden soll, was wirklich notwendig ist und nicht Notwendiges auf einen Termin in einigen Wochen verschieben bzw. sich auf telefonische Gespräche verlagern sollte.

 

14:27 Uhr » Pressekonferenz: Kontrollierte Ab- und Rückreise

Der Innenminister unterstreicht nochmals, dass es keine Ausgangssperren geben wird und dass Meldungen in den sozialen Medien stets hinterfragt werden müssen – vielfach handle es sich um Fake-News. Ausländische Gäste dürfen aus den Quarantäne-Gebieten in Tirol abreisen und sollen dies zügig tun. Der Arlberg-Tunnel bleibt geöffnet. Die Grenzen zu Liechtenstein und der Schweiz werden – analog zu Italien – verstärkt kontrolliert. Österreicherinnen und Österreicher im Ausland sollen ebenfalls geordnet die Rückreise antreten.

 

14:21 Uhr » Pressekonferenz: Spitäler schützen

Für den Ernstfall sollen möglichst viele Akutbetten bereit gehalten werden. Besuche in Krankenhäusern werden stark eingeschränkt, außer bei Kindern und Palliativstationen, damit das Virus nicht ins Krankenhaus eingeschleppt wird. Besonders wichtig sind die Schutzmaßnahmen für Menschen über 70 und Menschen mit schweren Vorerkrankungen – die Einschränkung der sozialen Kontakte sei wichtig, jeder und jede Einzelne muss ihren Beitrag leisten.

 

14:15 Uhr » Pressekonferenz: Einschränkungen angekündigt

Die Regierung appelliert an Unternehmen, ihre Mitarbeiter ins Home-Office zu schicken. Bei Restaurants, Cafés und Bars gibt es kürzere Öffnungszeiten, Geschäfte bleiben geschlossen – außer Lebensmittel- und Tierfutterhandel, Drogerien, Apotheken, Banken, Post und andere Bereiche, die für die Versorgung wichtig sind. Flugverbindungen in einige Länder werden gekappt – Frankreich, Spanien, Schweiz. Besonders stark betroffene Gemeinden werden isoliert – Paznauntal und St. Anton am Arlberg in Tirol. Mittlerweile gibt es 432 bestätigte Erkrankungen.

 

13:15 Uhr » Öffentlicher Verkehr und Transitverkehr

Die Fahrpläne im öffentlichen Verkehr bleiben zwar aufrecht, aber beim Ticketkauf gibt es Änderungen: Im Verkehrsverbund Ostregion (VOR) und in der Steiermark können Tickets nicht mehr direkt beim Fahrer gekauft werden. Bei modernen Waggons der Wiener Linien öffnen die Türen automatisch. Spediteure sprechen sich einstweilen für das Offenhalten der Grenzen aus, damit der Transport von Waren gesichert bleibt.

 

13:05 Uhr » Deutschland: Kurzarbeit und Kredit

In Deutschland beschloss der Bundestag am Vormittag im Schnellverfahren die Ausweitung des Kurzarbeitergeldes, um wirtschaftliche Folgen des Coronavirus einzudämmen. Die Bundesregierung will Unternehmen zudem mit unbegrenzten Kreditprogrammen unter die Arme greifen, heißt es von Seiten des deutschen Finanzministers Olaf Scholz.

 

12:45 Uhr » Maßnahmen an den Grenzen

Ab Mitternacht schließt Österreich kleinere Übergänge an der italienischen Grenze. Auch Ungarn hat bereits teilweise Grenzschließungen umgesetzt. Tschechien wird in den nächsten Tagen gesundheitliche Kontrollen bei Menschen vollziehen, die über österreichische oder deutsche Grenzen ins Land einreisen wollen. Einige Grenzübergänge stehen ab morgen nur noch für Pendler offen. Auch in der Slowakei werden Kontrollen durchgeführt, die internationalen Flughäfen geschlossen. Züge, Busse und Schiffe mit Ziel in der Slowakei dürfen nicht mehr verkehren, einzig Transitfahrten mit Schiffen sind gestattet.

 

12:38 Uhr » Keine Ausgangssperren geplant

Kurz vor der Pressekonferenz wird schon Gerüchten entgegengewirkt – im Ö1-Mittagsjournal heißt es vonseiten des Innenministeriums, dass es keine Ausgangssperren geben werde und die Grundversorgung gesichert bleibe. Auch bei Supermarktschließungen handelt es sich um Falschmeldungen.

 

11:55 Uhr » Reisen, Hotellerie und Freizeit

Das Außenministerium rät zwar von Auslandsreisen ab, verzichtet aber noch auf das Aussprechen einer weltweiten Reisewarnung. Indessen werden Grenzübergänge zu Italien gesperrt, die Wintersaison in Tioler Hotels wird mit 15. März vorzeitig beendet und in Salzburg werden alle Freizeiteinrichtungen geschlossen.

 

11:37 Uhr » Mehrere Telefon-Hotlines nutzen

Tausende Österreicherinnen und Österreicher nutzen die Gesundheitshotline 1450, sodass es bereits zu einer Überlastung derselben kommt. In Tirol wird bereits daran erinnert, dass auch andere Hotlines genutzt werden können – jene des VKI bei Fragen zu bereits gebuchten Reisen (0800 201 211), jene der Arbeiterkammer bei Fragen zu den Arbeitsbedingungen (je nach Bundesland unterschiedliche Telefonnummern), sowie jene der Ages bei allgemeinen Fragen zum Coronavirus (0800 555 621). 1450 soll dann genutzt werden, wenn es konkrete gesundheitliche Fragen gibt. In Vorarlberg kann nun auch ein Online-Formular für ebensolche Fragen genutzt werden.

 

11:35 Uhr » Europapokal-Spiele abgesagt

Die UEFA hat sich entschieden, die Europapokal-Spiele für die kommende Woche abzusagen. Die französische, die italienische und die spanische Liga pausiert ebenfalls.

 

11:15 Uhr » Schüler automatisch entschuldigt

Ab Montag dürfen Kinder ohne Entschuldigung dem Unterricht fernbleiben. Montag und Dienstag wird noch Unterricht für Schüler unter 14 angeboten. Ab Mittwoch wird der Schulbetrieb auf die Betreuung derjenigen Kinder reduziert, die nicht zuhause betreut werden können – regulären Unterricht gibt es dann nicht mehr.

 

10:42 Uhr » Kultur: Ersatztermine und Katastrophenfonds

Während die Stadthalle Wien schon Ersatztermine für abgesagte Veranstaltungen verkündet, denken diverse Musikverwertungsgesellschaften darüber nach, einen Kultur-Katastrophenfonds einzurichten. Dieser soll jenen Musikerinnen und Musikern zu helfen, deren Einkommen durch Honorar- oder Tantiemenausfälle unter dem Coronavirus leiden. Eine Höhe des Fonds von eine Million Euro wird angedacht.

 

10:05 Uhr » Pressekonferenz für 14 Uhr angekündigt

Das Bundeskanzleramt kündigt Pressestatements von Bundeskanzler Sebastian Kurz, Gesundheitsminister Rudolf Anschober und Innenminister Karl Nehammer für 14 Uhr an. Ab 13.55 Uhr gibt es in der TV-Thek des ORF einen Livestream.

 

09:15 Uhr » Sperrung des LKH Hartberg

In der Nacht auf Freitag wurde aufgrund der Infektion einer Mitarbeiterin das LKH Hartberg geschlossen, Neuaufnahmen sind nicht mehr möglich. Ein Turnusarzt wurde ebenfalls positiv getestet. Die Akutversorgung soll aber weiterhin aufrecht bleiben.

 

08:00 Uhr » 428 bestätigte Krankheitsfälle

Freitagfrüh wurden in Österreich 428 Covid-19-Erkrankungen registriert, die meisten davon in Tirol. Es sind seit dem ersten Todesfall in Österreich (am Mittwoch im Kaiser-Franz-Josef-Spital) bis dato keine weiteren Infektionen tödlich verlaufen. Weltweit gibt es rund 130.000 Infizierte bzw. infiziert gewesene Personen, knapp 5.000 Todesfälle und etwa 70.000 Personen, die wieder gesund geworden sind.

Donnerstag, 12.03.

20:45 Uhr » Einschränkung des sozialen Lebens

Bundeskanzler Sebastian Kurz kündigt in einer ZIB Spezial an, dass das soziale Leben massiv eingeschränkt werden soll – spätestens ab Montag. Das Ziel muss darüber hinaus sein, die älteren Menschen bestmöglich abzuschotten. Der Kontakt mit den Großeltern solle zur Zeit nicht gesucht werden. Es müssen Maßnahmen gesetzt werden, die nicht dazu führen, dass systemrelevante Bereiche gefährdet sind – es braucht weiterhin Lebensmittelversorgung, Apotheken, medizinisches Personal.

 

17:17 Uhr » Wird die Fußball-EM verschoben?

Nach den zahlreichen Spielabsagen in vielen Fußballligen Europas wünschen sich die Verantwortlichen schon seit Tagen klarere Ansagen seitens des europäischen Fußballverbands. Wenngleich ohne Angabe einer Quelle berichtet die renommierte französische Fachzeitschrift L'Equipe, dass die für diesen Sommer angesetzte Fußball-EM auf 2021 verschoben wird. Der Zeitschrift zufolge werden auch die Europacup-Wettbewerbe, namentlich die UEFA Europa League und die UEFA Champions League, unterbrochen.

 

16:46 Uhr » Arbeitgeber entscheidet über Sonderurlaub

Bis zu 3 Wochen Sonderurlaub wären angesichts der Coronavirus-Krise für Arbeitnehmer möglich, die sich um ihre Kinder kümmern müssen. Entscheiden muss darüber aber der Arbeitgeber. Ähnlich verhält es sich mit Teleworking bzw. Homeoffice. Bereits seit Tagen weisen die Entscheidungsträger auf die Sinnhaftigkeit entsprechender Maßnahmen hin. Demnach sollen möglichst viele Betriebe Heimarbeit ermöglichen, sofern dies mit der Aufgabenstellung vereinbar ist. Auch hier liegt die Letztverantwortung aber bei den Arbeitgebern, an deren Solidarität in diesem Zusammenhang appelliert wird.

 

16:26 Uhr » Kurz kündigt weitere Maßnahmen an

Bundeskanzler Sebastian Kurz hat am Donnerstagnachmittag im Rahmen einer Pressekonferenz das Setzen weiterer Maßnahmen angedeutet. Über diese würde am Freitag genauer informiert werden. Gesundheitsminister Rudolf Anschober bedankte sich derweil bei allen Österreichern für die weitgreifende Solidarität und lobte Nachbarschaftsaktionen. Weiter kündigte er an, dass sich die Zahl der Fälle wohl noch am Donnerstag auf 400 erhöhen wird. Lob gab es von ihm auch für das Wetter, denn ein früher warmer Frühling, wie er sich zuletzt ankündigte, würde die Grippewelle einbremsen und in weiterer Folge Ressourcen freischaffen.

 

16:22 Uhr » Mathematik für Katzenfreunde

Wer die Mathematik hinter den aktuellen Entwicklungen noch nicht ganz verstanden hat, dem ist vielleicht mit dieser katzenfreundlichen Darstellung geholfen.

15:58 Uhr » 361 bestätigte Infektionen in Österreich

Am Donnerstagnachmittag hat das Sozialministerium die Zahl der bestätigten Fälle in Österreich auf 361 erhöht, bei insgesamt 5.869 Testungen. 4 Personen sind bereits wieder genesen, 1 Mensch ist verstorben. Mit 109 Fällen stellt Tirol fast ein Drittel und ist das am stärksten betroffene Bundesland.

 

15:20 Uhr » Saisonende für Skifahrer und Skispringer

Die internationale Sportwelt kommt zunehmend zum Erliegen. Aufgrund Coronavirus-bedingter Absagen mehrerer Veranstaltungen ist sowohl für die alpinen Skifahrer, als auch für die Skispringer die Saison außerplanmäßig zu Ende gegangen. Schon Anfang der Woche wurde die österreichische Eishockeyliga abgebrochen, Meister gibt es in der abgelaufenen Spielzeit keinen. Ein ähnliches Schicksal droht den Fußballern. Viele Länder haben den Profibetrieb vorübergehend eingestellt, auch bezüglich der Vereinswettbewerbe der UEFA – die Champions League und die Europa League – mehren sich die Gerüchte, dass eine Absage im Raum steht. Auch in der NBA, die US-amerikanische Basketballliga, finden nach der nachgewiesenen Infektion eines Spielers bis auf weiteres keine Spiele mehr statt.

 

15:17 Uhr » Gemeinderatswahlen in Steiermark und Vorarlberg verschoben

Wie schon zuvor in Vorarlberg wurden auch die Gemeinderatswahlen der Steiermark auf einen noch nicht genannten, späteren Termin verschoben. Der Urnengang hätte eigentlich am 22. März stattfinden sollen.

 

13:41 Uhr » Verschiebung der Zentralmatura möglich

Für Österreichs Schüler kommen wohl zumindest in Sachen Schulstress vergleichsweise entspannende Wochen zu. Tests und Schularbeiten sollen nach Angaben von Bildungsminister Heinz Faßmann während der Zeit der Schulschließungen nicht absolviert werden. Sofern sie für die Notengebung relevant sind, ist ein späteres Nachholen der Prüfungen angedacht. Ob die Zentralmatura angesichts der neuesten Entwicklungen verschoben wird, ist noch nicht entschieden. Hier will man insbesondere die Entwicklung in der nächsten Woche abwarten. Als Unterrichtsmethode steht die Plattform Eduthek zur Verfügung. In einer ersten Konsequenz der Verlautbarung kam es offensichtlich zu einer Serverüberlastung. Die Webseite war zunächst kaum erreichbar.

 

13:23 Uhr » ORF reagiert mit Programmänderungen auf Schulschließungen

Angesichts der anstehenden Schulschließungen in Österreich passt auch der Österreichische Rundfunk sein Programm auf die Bedürfnisse der Jüngsten in der Gesellschaft an. Ab Mittwoch werden täglich von 6 bis 9 Uhr Sendungen für kleinere Kinder laufen, anschließend startet auf ORF 1 die "Freistunde". Hier gibt es bis zur Mittagszeit bildende Informationen für Schüler, wie etwa die "ZiB Zack" mit Nachrichten.

 

13:20 Uhr » Ab Montag keine Gottesdienste mehr

Laut einer Meldung der APA soll es in Österreich ab Montag vorerst keine Gottesdienste mehr geben.

 

12:33 Uhr » Indien untersagt allen Touristen die Einreise

In Indien wurde am Donnerstag ein Einreisebann der besonderen Art verlautbart. Demnach dürfen keine Touristen mehr einreisen. Ins Land gelassen werden neben indischen Staatsbürgern nur noch Diplomaten, Offizielle und Mitglieder bestimmter Organisationen wie etwa der UNO. Anders als ähnliche Bestimmungen in dem Land gelten die Einschränkungen auch für Personen mit indischer Herkunft.

 

12:29 Uhr » EU kritisiert Donald Trump

Die EU-Kommission um Ursula von der Leyen hat am Donnerstag die Maßnahmen Donald Trumps scharf kritisiert. Diese seien ohne Rücksprache mit Europa getätigt worden und angesichts der Reaktion vieler europäischer Staaten auf die Virus-Verbreitung verhältnislos. Der Präsident der USA hatte einige Stunden zuvor allen Personen aus den Staaten des EU-Schengenabkommens ein ab Freitagnacht gültiges Einreiseverbot verhängt.

 

12:26 Uhr » Spanische Fußballliga pausiert

Ähnlich wie zuvor schon in anderen Ländern wurde nun auch in Spanien der Spielbetrieb der höchsten Fußball-Liga bis auf weiteres ausgesetzt. Dies gab die La Liga am Donnerstag bekannt. Hintergrund ist, dass alle Sportler von Real Madrid unter Quarantäne gesetzt werden, da ein Basketballspieler des Vereins positiv getestet wurde.

 

12:05 Uhr » Kreative Lösung bei Konzerten in Paris

Die zahlreichen Absagen im Folge des Coronavirus-Ausbruches treffen gerade auch die Kulturszene hart. Zumindest in Paris haben einzelne Veranstalter eine kreative Lösung gefunden, um Konzerte trotz der Obergrenze von 1.000 Leuten pro Event stattfinden lassen zu können. Die Rock-Band Nada Surf aus den USA und der irische Songwriter Van Morrison haben sich jeweils dazu entschieden, einfach 2 Konzerte an einem Abend zu spielen. So kann sich das Publikum aufteilen und vergleichsweise wenig Leuten entgeht das Spektakel. In Österreich sind derartige Lösungen angesichts der wesentlich strengeren 100-Personen-Grenze bei Indoor-Events wohl eher unrealistisch.

 

11:50 Uhr » Krankschreibung per Telefon möglich

In Österreich ist nach einem am Donnerstag gefassten Beschluss bei Beschwerden in den oberen Atemwegen ab sofort eine Krankschreibung via Telefon möglich. Ob und wie lange eine solche gewährleistet wird, entscheidet der Arzt. Für den Patienten gibt es neben dem Anruf keinen zusätzlichen Aufwand. Auch ein Nachreichen der E-Card ist nicht notwendig.

 

11:45 Uhr » Italiener mit kreativer Maßnahme

Die Corona-Krise bringt bisweilen auch etwas kuriose Stilblüten hervor. Dazu zählt auch ein Italiener, dessen ungewöhnliche Maßnahme zur Wahrung des Sicherheitsabstandes aktuell in den sozialen Netzwerken kursiert.

11:30 Uhr » Operationen in Wien werden verschoben

Viele Operationen, die nicht dringend notwendig sind, werden in Wien auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Gesundheitsstadtrat Peter Hacker bittet die Bevölkerung um Verständnis. Bei akuten Eingriffen gebe es hingegen selbstverständlich keinerlei Einschränkungen. Als zusätzliche Maßnahme sind Besuche in den Spitälern der Bundeshauptstadt vorerst untersagt.

 

11:06 Uhr » Erster Todesfall in Wien

In Wien wurde Donnerstagvormittag der erste Todesfall in Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie vermeldet. Der 69-jährige Mann soll aus Italien zurückgekehrt sein und hätte an Vorerkrankungen gelitten.

 

09:45 Uhr » USA verhängt Einreiseverbot für Europäer

Im Laufe eines Mittwochabends, an dem sich die Ereignisse rund um die Covid-19-Pandemie förmlich überschlugen, hat sich auch US-Präsident Donald Trump mit einer weitreichenden Entscheidung zu Wort gemeldet. Er verhängte ein Einreiseverbot für Europäer der Schengen-Staaten, betroffen sind also naturgemäß auch österreichische Touristen. Die Maßnahme gilt für alle Flüge, die nach Freitag, 23:59 Uhr, starten.

 

09:37 Uhr » Corona-Infektion in der NBA

In der NBA, der US-amerikanischen Basketball-Liga gibt es nun auch die erste bestätigte Infektion mit dem neuartigen Coronavirus. Ein Spieler der Utah Jazz ist positiv getestet worden, unbestätigten Medienberichten zufolge soll es sich um den französischen Center Rudy Gobert handeln. Als Reaktion wird bis auf weiteres das komplette Ligageschehen eingestellt. LeBron James, Superstar der Los Angeles Lakers, war einer von vielen, die auf den sozialen Medien ihre Enttäuschung über die jüngsten Entwicklungen zum Ausdruck brachten.

09:33 Uhr » 302 bestätigte Fälle in Österreich

Das morgendliche Update aus dem Sozialministerium ist mittlerweile zur traurigen Tradition geworden. Stand Donnerstagmorgen gibt es bereits 302 bestätigte Sars-CoV-2-Infektionen in Österreich. Bereits wieder genesen sind nach wie vor 4 Personen. Insgesamt wurden 5.869 Testungen aufgezeichnet.

 

08:45 Uhr » Geschäfte in Italien müssen schließen

In Italien wurden die ohnehin bereits restriktiven Maßnahmen im Kampf gegen Sars-CoV-2 am Mittwochabend weiter verschärft. Ministerpräsident Giuseppe Conte gab bekannt, dass alle Geschäfte bis auf Weiteres geschlossen bleiben müssen. Ausgenommen sind unter anderem Apotheken, Supermärkte sowie Post- und Bankfilialen. Sämtliche Bars, Lokale, Friseurläden und Kantinen sowie viele Geschäfte dürfen ihre Tore hingegen erstmal nicht mehr öffnen.

 

08:42 Uhr » Schulschließungen in Österreich ab Montag

Mittlerweile gibt es mehr Details zu den Mittwochabend bekannt gewordenen Schulschließungen in Österreich. Ab kommenden Montag müssen zunächst Oberstufenschüler, also alle Kinder ab 15 Jahren, zuhause bleiben. Mit Mittwoch wird die Maßnahme dann auf sämtliche Schüler ausgeweitet. Alle Eltern, die die Möglichkeit haben, ihren Nachwuchs in der fraglichen Zeit zu betreuen, sind angehalten, dies zu tun. In den Schulen gibt es zwar vorerst keinen klassischen Unterricht, Betreuer werden jedoch abgestellt. Somit sollen insbesondere jenen Eltern, die für das Funktionieren der Gesellschaft essentielle Berufe einnehmen, geregelt zur Arbeit gehen können. Gemeint sind unter anderem Busfahrer, Polizisten oder jegliches Gesundheitspersonal. Der Unterricht wird voraussichtlich auf digitalem Wege fortgesetzt. Die Maßnahmen gelten zunächst bis Ostern – der Ostersonntag fällt in diesem Jahr auf den 12. April.

Mittwoch, 11.03.

17:41 Uhr » Teilweise Schulschließungen ab Montag

Ab der 9. Schulstufe sollen österreichische Schulen ab Montag und vorerst bis Ostern auf E-Learning umsteigen. Schüler über 15 Jahren haben also demnächst keinen regulären Unterricht mehr. Dies hat Bundeskanzler Sebastian Kurz Mittwochabend im Rahmen einer Pressekonferenz bekanntgegeben.

 

17:36 Uhr » WHO: Covid-19 ist eine Pandemie

Nach langem Warten hat die Weltgesundheitsorganisation WHO die durch das neuartige Coronavirus ausgelöste Krankheit Covid-19 nun offiziell zur Pandemie erklärt.

16:15 Uhr » Händewaschen mit berühmten Songtexten

Eine kreative und durchwegs sympathische Reaktion auf die Coronavirus-Epidemie, die sich immer öfters in den sozialen Netzwerken beobachten lässt, ist das Vergleichen berühmter Songtexte mit den notwendigen Schritten beim Händewaschen. So soll man sich die einzelnen Abfolgen besser merken können.

16:02 Uhr » 246 bestätigte Fälle in Österreich

Am Mittwoch ist ein relativ rasanter Anstieg an bestätigten Infektionen in Österreich festzustellen. Waren es am Vormittag noch 206 Fälle, spricht das Sozialministerium am Nachmittag bereits von 246 Sars-CoV-2-Infizierten. Bislang gab es 5.362 Testungen. 57 und damit die meisten positiven Tests gibt es in Tirol, Wien folgt mit 50.

 

14:05 Uhr » Lockere Regelungen für Restaurants

Anders als zunächst verlautbart, werden die Restriktionen für Indoor-Events die heimische Gastronomie doch nur bedingt betreffen. Ein Beschränken der Besucherzahl auf 100 Leute pro Speisesaal ist nach Angaben des Gesundheitsministers Rudolf Anschober in Restaurants nicht notwendig. Argumentiert wird dies etwa damit, dass eine Unterscheidung zwischen einzelnen Räumen in vielen Betrieben nicht richtig möglich sei. Größere Diskotheken und Bars sind hingegen sehr wohl von den Regelungen betroffen. Hier gilt die am Dienstag kommunizierte Obergrenze von 100 Personen pro Raum.

 

13:59 Uhr » Vienna City Marathon abgesagt

Der traditionsreiche Vienna City Marathon wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Die Veranstalter haben das für 19. April geplante Sportereignis am Mittwoch offiziell abgesagt. Begründet wurde dies auch damit, dass eine Verschiebung wegen vieler anderer Events in der Bundeshauptstadt nicht möglich gewesen sei. Angesichts insgesamt etwa 45.000 Teilnehmern aus 130 Ländern war es nach Angaben des Veranstalter außerdem unmöglich, den Marathon an die neuen Umstände zu adaptieren.

 

12:40 Uhr » Neue Ansteckungen in Tirol

In Tirol sind am Mittwoch 9 weitere Infektionen mit Sars-CoV-2 bekannt geworden. Nach aktuellem Stand hält das Bundesland damit bei 42 Betroffenen. Manche der Neuinfizierten sollen einen Zusammenhang zu Italien sowie zum besonders stark betroffenen Wintersportort Ischgl aufweisen.

 

10:47 Uhr » Diagonale abgesagt

Wenngleich österreichische Filmfans immerhin unter bestimmten Einschränkungen noch ins Kino gehen dürfen, gibt es für sie doch einen harten Schlag. Die Diagonale, das jährlich in Graz stattfindende Festival des österreichischen Films, wurde aufgrund der verordneten Einschränkungen von Indoor-Veranstaltungen abgesagt. Es hätte von 24. - 29. März stattfinden sollen.

 

08:45 Uhr » Veranstaltungs-Limit gilt auch für Gastronomie

In der ZIB 2 stellte Gesundheitsminister Rudolf Anschober Dienstagabend klar, dass die neue Verordnung auch für die Gastronomie gilt. Demnach dürfen sich 100 Leute nicht gleichzeitig in einem Raum aufhalten. Für gesamte Restaurants gilt dieses Limit hingegen nicht. Ähnlich verhält sich der Kompromiss in den Kinos. Die Grenze gilt jeweils nur für einzelne Säle.

 

08:35 Uhr » Bundesmuseen schließen

Sämtliche Bundesmuseen bleiben vorerst bis Ende März geschlossen, meldet die APA.

 

08:33 Uhr » Über 200 Infizierte in Österreich

Nach Angaben des Sozialministeriums gibt es Stand Donnerstagmorgen 206 bestätigte Infektionen mit Sars-CoV-2 in Österreich. 4 betroffene Personen sind demnach wieder genesen, insgesamt wurden 5.362 Testungen durchgeführt.

Mittwoch, 11.03.

15:48 Uhr » 182 bestätigte Fälle in Österreich

In den Dienstagnachmittag aktualisierten Zahlen berichtet das Sozialministerium von 182 bestätigten Infektionen in Österreich. Einige Stunden zuvor waren es 157 gewesen. Positiv: Mittlerweile gibt es den Angaben zufolge bereits 4 genesene Personen.

 

15: 40 Uhr » Ungewöhnliche Maßnahmen in Ruanda

In Ruanda gibt es bislang noch keine bestätigten Infektionen mit Sars-CoV-2. Dennoch gibt es in dem ostafrikanischen Staat mittlerweile viele, teils ungewöhnliche, Vorsorgemaßnahmen. So zeigt ein Video, aufgenommen in der Hauptstadt Kigali, wie sich Passagiere die Hände waschen bevor sie in den Bus einsteigen dürfen.

15:13 Uhr » Bundesliga-Spiele abgesagt

Wie vor einigen Stunden bereits vermutet wurde, hat sich die heimische Fußball-Bundesliga dazu entschlossen, die nächsten beiden Spieltage der höchsten und zweithöchsten Liga jeweils auszusetzen.

 

15:11 Uhr » Darf man noch ins Kino?

Cineasten im ganzen Land haben die Beschränkungen von Indoor-Events recht rasch mit der Kinokultur in Verbindung gebracht. Darf man denn eigentlich noch ins Kino? Heimische Kinobetreiber konnten sich vor dem endgültigen Vorliegen des neuen Beschlusses naturgemäß noch nicht endgültig festlegen. Die meisten Kinos dürften aber ein Aufrechterhalten des Betriebs anstreben. Laut einer Sprecherin von Cineplexx plant die größte in Österreich tätige Kinokette "die Anzahl der Plätze für eine Vorstellung auf unter 100 Personen" zu beschränken. Außerdem sollen zwischen den Besuchern Plätze freigelassen werden. Ähnlich äußerten sich Vertreter des Wiener Gartenbaukinos und des Filmmuseums. Ein Streichen von Vorführungen bzw. Abändern des Spielplans ist demnach nicht angedacht.

 

13:13 Uhr » Auswirkungen auf den heimischen Fußball

Von den mit einem Erlass Dienstagnachmittag gültig werdenden Maßnahmen zur Eindämmung der Sars-CoV-2-Ausbreitung wird auch der österreichische Fußball betroffen sein. Konkret macht die Untersagung von Outdoor-Veranstaltungen mit mehr als 500 Personen die bislang gewohnte Durchführung der Bundesliga-Spiele unmöglich. Wie die höchste österreichische Spielklasse konkret darauf reagiert, ist noch nicht entschieden. Christian Ebenbauer, Vorsitzender der Liga, gab gegenüber Medien an, Geisterspiele vor leerem Publikum erst als letzte Möglichkeit in Betracht zu ziehen. Nach aktuellem Stand scheint eine Absage der Spiele am kommenden Wochenende also wahrscheinlich. Das Europa-League-Spiel zwischen LASK und dem britischen Traditionsverein Manchester United wird am Donnerstag in Linz aber definitiv vor leeren Rängen abgehalten werden.

 

12:16 Uhr » Appell an die Bevölkerung

Kurz, Anschober und Nehammer forderten bei der Pressekonferenz am Dienstag jeden Einzelnen dazu auf, seinen Beitrag zu leisten. Selbstverständlichkeiten wie Händeschütteln solle man in den nächsten Monaten eher weglassen. Auch der tägliche Einkauf im Supermarkt sei zu hinterfragen, vielleicht wäre es sinnvoller, nur noch alle 3 Tage einkaufen zu gehen.

 

12:00 Uhr » Auch Schließung von Schulen und Kindergärten stehen im Raum

Bei einer Nachfrage eines Journalisten bestätigt Sebastian Kurz, dass auch die vorläufige Schließung von Schulen und Kindergärten im Raum steht. Aufgrund der großen Herausforderung, die entsprechende Beschlüsse für die Eltern mit sich bringen, müssten solche Maßnahmen aber länger vorbereitet werden.

 

11:58 Uhr » Neue Maßnahmen in Österreich

In einer Pressekonferenz haben Bundeskanzler Sebastian Kurz, Gesundheitsminister Rudolf Anschober und Innenminister Karl Nehammer eine Reihe an Maßnahmen in Österreich vorgestellt:

  • Keine Lehrveranstaltungen an Universitäten und Fachhochschulen ab Montag
  • Absage aller Outdoor-Veranstaltungen mit mehr als 500 Personen
  • Absage aller Indoor-Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen
  • Einreiseverbot für Personen aus Italien; österreichische Heimkehrer aus Italien müssen für zwei Wochen unter Quarantäne
  • Unternehmen sollen wenn irgendwie möglich ihren Angestellten Teleworking erlauben

Vorläufig sollen die Maßnahmen bis Anfang April gelten.

 

09:04 Uhr » MedUni Wien stoppt Lehrveranstaltungen

An der MedUni Wien wird es bis auf weiteres keine Lehrveranstaltungen vor Ort mehr geben. Stattdessen wird der Betrieb zumindest die nächsten 14 Tage auf Home-learning und e-learning umgestellt. Hintergrund ist die Befürchtung einer weiteren Ausbreitung der Sars-CoV-2-Epidemie.

 

08:50 Uhr » Anstürme auf Italiens Supermärkte

Wenngleich Italiens Premier Conte betonte, dass keine Lebensmittelknappheit zu befürchten sei, haben sich nach den neuesten Bestimmungen in unserem Nachbarland sehr rasch die ersten Vorratskäufe eingestellt. Bei vielen Supermärkten gab es lange Schlangen, teilweise musste die Polizei Raufereien unterbinden.

 

08:42 Uhr » 157 Fälle in Österreich

Das Sozialministerium hat soeben sein morgendliches Update herausgegeben. Demnach gibt es 157 bestätigte Infektionen in Österreich, bei insgesamt 5026 durchgeführten Testungen.

 

08:36 Uhr » Höchste Reisewarnung für Italien

Das österreichische Außenministerium hat die Reisewarnung für Italien auf die höchste Stufe gesetzt und damit auf die neuen Bestimmungen in unserem südlichen Nachbarstaat reagiert. Reisenden, die sich aktuell in Italien befinden, wird im Rahmen der Warnung dringend nahegelegt, nach Österreich zurückzukehren.

 

08:30 Uhr » Italien schränkt Reisefreiheit ein

Montagabend hat Italiens Premier Giuseppe Conte bislang für Norditalien geltende Bestimmungen auf das ganze Land ausgeweitet. Demnach bleiben sämtliche Schulen und Universitäten im Land bis mindestens April geschlossen. Noch drastischer ist die starke Einschränkung der Reisefreiheit. Es herrscht ab sofort ein striktes Ein- und Ausreiseverbot in Italien, in Sonderfällen muss ein Antrag gestellt werden. Die öffentlichen Verkehrsmittel bleiben in Betrieb, um der Bevölkerung die Möglichkeit zu geben, arbeiten zu gehen.

Montag, 09.03.

16:42 Uhr » Erste Todesfälle in Deutschland

Das Gesundheitsministerium von Nordrhein-Westfalen bestätigte Montagnachmittag die ersten beiden Sars-CoV-2-bedingten Todesfälle in Deutschland. Medienberichten zufolge ist eine 89-jährige Frau in Essen gestorben. Beim anderen Todesopfer dürfte es sich um eine Person aus dem Kreis Heinsberg handeln, mehr Details liegen dazu noch nicht vor.

 

16:09 Uhr » Neue Infektionen in Tirol und Vorarlberg

Die Zahl der bestätigten Infektionen in Österreich ist auf 131 angestiegen. Von den 19 seit Montagmorgen neu hinzugekommen Fällen verfallen gleich 16 auf Tirol. Die meisten Betroffenen waren im unmittelbaren Arbeitsumfeld eines bereits zuvor bestätigt infizierten Barkeepers tätig.

 

15:20 Uhr » Trump beschwert sich auf Twitter

US-Präsident Donald Trump zeigt sich am Montag auf Twitter, seinem bevorzugten sozialen Netzwerk, selbst für seine Verhältnisse außergewöhnlich aktiv. Er lobt die Maßnahmen seiner Regierung im Kampf gegen die Sars-CoV-2-Epidemie und schiebt wiederum die Schuld an den wachsenden Sorgen seiner Mitbürger den Demokraten in die Schuhe. In seinem vorerst letzten Tweet fasst er die aktuelle Entwicklung in gewohnter Manier als "fake news" zusammen.

15:06 Uhr » Dramatische Börseneinbrüche

Montag, der 9. März 2020, wird wohl als schwarzer Tag in die Börsengeschichte eingehen. Nach Panikverkäufen und Turbulenzen in Europa ist nun auch der Dow Jones um mehr als 7 % gesunken. Dies bedeutet den größten Verlust für die US-Börsen seit 10 Jahren. In Folge der Entwicklung wurde sogar das rege Treiben an der Wall Street zwischenzeitlich für 15 Minuten ausgesetzt, um weitere spontane Verkäufe zu verhindern. Neben einem Konflikt um die Ölpreise zwischen Russland und Saudi-Arabien macht vor allem die Coronavirus-Epidemie der internationalen Börsenszene seit Wochen zu schaffen.

10:30 Uhr » Schon über 1000 Infektionen in Deutschland

Das Robert-Koch-Institut weist in seiner täglichen Statistik Montagvormittag bereits 1112 bestätigte Infektionen in Deutschland auf. Damit ist die Zahl der Betroffenen erstmals über 1000 gestiegen.

 

08:45 Uhr » Mehr als 100 Tote binnen einem Tag in der Lombardei

Italien wird in Sachen Coronavirus zunehmend zu einer Krisenregion. Allein in der Lombardei starben mit Stand Sonntag 257 Menschen an den Folgen einer Infektion. Die Opferzahl sprang damit binnen eines Tages um mehr als 100 Personen an. In den Krankenhäusern gibt es mittlerweile extreme Situationen, wie Antonio Pesenti, Leiter der lombardischen Kriseneinheit für Intensivtherapien, im Interview mit der Mailänder Tageszeitung "Corriere della Sera" berichtet. Demnach müssen ganze Spitäler umstrukturiert werden, um mehr Platz auf den Intensivstationen zu schaffen. Selbst in den Gängen würden mittlerweile Betten platziert werden. "Wenn die Bevölkerung nicht begreift, dass man zu Hause bleiben muss, um Ansteckungen zu vermeiden, wird die Lage katastrophal werden" warnt Pesenti.

 

08:39 Uhr » Tiefstand bei Neuinfektionen in China, positiver Trend in Südkorea

Montagmorgen gab es auch das bereits traditionelle Update aus China, wo in den letzten 24 Stunden nur 40 Neuinfektionen bestätigt werden mussten. Somit verschärft sich ein Trend, der schon in der Vorwoche abzusehen war, wonach es im Epizentrum der Epidemie immer weniger neue Erkrankungen zu verzeichnen gibt. Es handelt sich um die niedrigste Zahl seit Beginn entsprechender Aufzeichnungen im Jänner. Eine etwas positivere Entwicklung gibt es auch in Südkorea zu beobachten, das zuletzt stark vom Sars-CoV-2 gebeutelt wurde. Dort wurden 248 neue Ansteckungen gemeldet – dies ist der geringste Wert seit 2 Wochen.

 

08:33 Uhr » Nur leichter Anstieg bei Infektionen in Österreich

Wir eröffnen auch unseren heutigen Live-Ticker wieder mit den neuesten Zahlen aus dem Sozialministerium. Um 8 Uhr wurde am Montag eine Gesamtzahl von 112 bestätigten Fällen gemeldet. Damit ist im Vergleich zum Vortag, als es 104 waren, nur ein leichter Anstieg zu verzeichnen.

Sonntag, 08.03.2020

09:35 Uhr » 104 bestätigte Infektionen in Österreich

Am Wochenende ist die Zahl der bestätigten Infektionen mit Sars-CoV-2 in Österreich erstmals über 100 angestiegen. Dem 8-Uhr-Update aus dem Sozialministerium zufolge gibt es Sonntagmorgen bereits 104 Infizierte. Mittlerweile gibt es in jedem heimischen Bundesland mindestens einen Fall.

Samstag, 07.03.

10:15 Uhr » 74 bestätigte Infektionen in Österreich

Die wie jeden Morgen aktualisierten Zahlen des Sozialministeriums weisen Samstagmorgen 74 bestätigte Infektionen mit dem Sars-CoV-2 in Österreich auf.

Freitag, 06.03.

11:48 Uhr » Über 500 Fälle in Deutschland

In Deutschland steigt die Zahl an bestätigten Infektionen weiterhin bedenklich rasant an. Beim neuesten Update am Freitagmorgen berichtet das Robert-Koch-Institut bereits von 534 Fällen, 281 allein davon in Nordrhein-Westfallen, dem mit Abstand am stärksten betroffenen Bundesland.

 

10:55 Uhr » Stadt Wien bestätigt Schließung einer Volksschule

Ein Sprecher des Wiener Gesundheitsstadtrats Peter Hacker hat gegenüber der APA die vorläufige Schließung einer Volksschule im 9. Bezirk bestätigt. Hintergrund ist der Infektionsverdacht bei zwei Lehrerinnen. Da sie bereits getestet wurden, sind die Ergebnisse und das Setzen entsprechender Maßnahmen im Laufe des Tages zu erwarten.

 

10:44 Uhr » Erster Fall in Vatikanstadt

In Vatikanstadt ist nun ebenfalls die erste Infektion bekannt geworden, berichtet die französische Nachrichtenagentur AFP auf Twitter.

10:39 Uhr » Wiener Volksschule gesperrt?

Die Tageszeitung KURIER meldet soeben, dass eine Volksschule in Wien wegen zwei Verdachtsfällen gesperrt worden sei. Es soll sich um die Volksschule Galileigasse im neunten Bezirk handeln. Die beiden Verdachtsfälle sind demnach Lehrer der Schule. Eine offizielle Bestätigung steht aber noch aus.

 

09:42 Uhr » 143 Neuinfektionen in China

In China bleibt die Zahl der täglichen Neuinfektionen im Moment relativ stabil. Nachdem am Donnerstag 139 neue Fälle gemeldet wurden, waren es Freitagmorgen 143. Zum ersten Mal seit dem Ausbruch des Virus wurden in Hubei, der am stärksten betroffenen Provinz, keine Fälle außerhalb des Epizentrums Wuhan gemeldet. An anderen Orten des Landes, wo in den letzten Tage keine Neuinfektionen festgestellt wurden, gibt es bereits erste Pläne zur baldigen Wiederöffnung der Schulen.

 

09:35 Uhr » 47 bestätigte Fälle in Österreich

Nach Angaben des täglichen Updates des Sozialministeriums gab und gibt es Stand Freitagmorgen, 8:00 Uhr, insgesamt 47 bestätigte Sars-CoV-2-Infektionen in Österreich. Nachdem Donnerstagabend auch in Oberösterreich der erste Fall gemeldet wurde, ist das Burgenland mittlerweile das einzige heimische Bundesland, in dem noch keine Fälle bestätigt wurden. In Anlehnung an die berühmten Asterix-Comics bezeichnet es manch ein User in den sozialen Netzwerken daher auch schon als das österreichische Gallien.

Donnerstag, 05.03.

17:08 Uhr » Anstieg in den Niederlanden und in Großbritannien

In den Niederlanden gab es zuletzt einen sprunghaften Anstieg bei den Neuerkrankungen. Waren es am Vortag noch 38 Infizierte, sprach Gesundheitsminister Bruno Bruins am Donnerstag von bereits 82, also mehr als doppelt so vielen, bestätigten Fällen. Neue Zahlen gibt es auch Großbritannien, wo es nach Angaben der Gesundheitsbehörde mit Stand Donnerstagmorgen 115 positiv getestete Patienten gab. Mittwochnachmittag waren 85 Infektionen bestätigt worden. Bei dem Großteil der britischen Infizierten handelt es sich um Engländer.

 

16:52 Uhr » 41 bestätigte Fälle in Österreich

Im bislang letzten Update um 15:00 Uhr hat das Sozialministerium die Zahl der offiziell bestätigten Infektionen in Österreich auf 41 erhöht, insgesamt gab es bislang 3711 Testungen. Nachdem auch Kärnten und Vorarlberg am Donnerstag ihre ersten Fälle meldeten, sind Burgenland und Oberösterreich die einzigen beiden österreichischen Bundesländer, in denen bislang noch keine Infektion festgestellt wurde.

 

16:32 Uhr » Donald Trump zweifelt an den Zahlen der WHO

Im Interview mit dem Fernsehsender FOX News hat US-Präsident Donald Trump Zweifel an der Gültigkeit der Sterblichkeitsrate des Virus geäußert, von der die WHO aktuell ausgeht. Ihm käme der Prozentsatz zu hoch vor, da sich viele Infizierte bei ausbleibender Symptomatik gar nicht testen lassen würden. Auf den sozialen Netzwerken sorgt der für Trump nicht ganz unübliche Zweifel an offiziellen Statistiken für Unmut.

15:40 Uhr » Bundesheer übergibt Schutzmasken an Behörden

Das Bundesheer hat etwa 1,6 Millionen alte Schutzmasken an die Behörden übergeben. Die Masken seien nach Angaben des Verteidigungsministeriums 2016 abgelaufen, aber bereits getestet und als noch voll einsatztauglich bewertet worden. Ursprünglich waren die Schutzmasken 2006 von der damaligen Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat wegen der damaligen Vogelgrippe beschafft worden.

 

14:34 Uhr » Geschlossene Schulen in Österreich vorerst kein Thema

Mit etwas Sorge oder vielleicht aber Wehmut blickt der ein oder andere Schüler dieser Tage wohl in andere Länder dieser Welt. Unter anderem Iran und Italien haben sich für eine vorläufige Schließung aller Schulen entschieden. In Österreich sind wir nach Aussagen von Gesundheitsminister Rudolf Anschober von derartigen Maßnahmen jedoch "weit entfernt".

 

14:29 Uhr » Vergleich zwischen Österreich und Deutschland

Wie am Vormittag berichtet gibt es in Deutschland nach aktuellem Stand 349 bestätigte Infektionen, am Montag waren es erst 38. In Österreich gab es zuletzt 37 bestätigte Fälle. Ob sich die Zahl der Infizierten hierzulande ähnlich entwickelt wie bei unseren Nachbarn, werden zum Teil also schon die nächsten Tage zeigen.

 

13:39 Uhr » Über 3.500 Fälle in Iran

Im Iran gibt es den neuesten veröffentlichten Zahlen zufolge bereits 3.515 bestätigte Infektionen mit Sars-CoV-2, 107 Personen seien an der Folge einer Ansteckung verstorben. Als Konsequenz der Corona-Krise lässt die iranische Regierung, ähnlich wie es auch in Italien der Fall ist, sämtliche Schulen und Universitäten schließen. Anders als in unserem südlichen Nachbarland gilt die Maßnahme aber nicht nur bis Mitte, sondern zumindest bis Ende März.

 

11:26 Uhr » Österreicher dürfen nicht mehr nach Tadschikistan

Österreicher, die eine Reise nach Tadschikistan gebucht haben, müssen ihre Pläne überdenken. Wie am Donnerstag bekannt wurde, verweigert der zentralasiatische Staat schon seit mehreren Tagen Personen aus über 30 verschiedenen Ländern die Einreise – darunter auch Österreich. Das gestern bekannt gewordene Einreiseverbot für österreichische Touristen in Israel ist ab Freitag gültig. In beiden Ländern werden die vorübergehenden Bestimmungen mit dem Ausbruch des neuartigen Coronavirus begründet.

 

11:21 Uhr » 129.000 Influenza-Erkrankte in Österreich

Nicht zuletzt um etwaige Panik zu unterbinden, bemühen in den letzten Tagen viele Menschen den Vergleich zwischen dem neuartigen Coronavirus und der viel weiter verbreiteten Influenza. Gesundheitsminister Rudolf Anschober und Monika Redlberger-Fritz, Virologin der MedUni Wien, haben am Donnerstagvormittag diesbezüglich Zahlen vorgelegt. Demnach stehen in Österreich den aktuell 37 bestätigten Corona-Infektionen 129.000 Influenza-Erkrankte gegenüber.

 

10:51 Uhr » 349 Fälle in Deutschland

Das Robert-Koch-Institut spricht in seinen aktuellsten Zahlen von 349 bestätigten Infektionen in Deutschland. Mit Abstand am stärksten betroffen ist das Bundesland Nordrhein-Westfalen mit insgesamt 175 Fällen, in Baden-Württemberg sind es 65 und in Bayern 52.

 

10:16 Uhr » Erster Todesfall in der Schweiz

Im Kanton Waadt haben die Behörden den ersten durch das Sars-CoV-2 ausgelösten Todesfall der Schweiz gemeldet. Erste bestätigte Infektionen gibt es unterdessen in Ungarn und Bosnien-Herzegowina. Beide Staaten waren vom Virus bislang verschont worden.

 

09:00 Uhr » 37 bestätigte Fälle in Österreich

Das tägliche Update des Sozialministeriums zeigt Donnerstagmorgen erwartungsgemäß einen weiteren Anstieg der Zahl an bestätigten Infektionen in Österreich. Demnach sind oder waren, Stand 08:00 Uhr, 37 Menschen hierzulande infiziert. Zur selben Uhrzeit waren es am Vortag 24 gewesen.

 

08:54 Uhr » Leichter Anstieg an chinesischen Neuinfektionen

Entgegen dem Trend der letzten Tage vermeldete China Donnerstagmorgen wieder einen leichten Anstieg an Neuinfektionen. 139 neue Fälle wurden registriert, am Tag davor waren es 119 gewesen. Nach wie vor werden ein Großteil der Neuinfektionen und der Todesfälle in der Provinz Hubei gemeldet, wo das Virus ursprünglich ausgebrochen ist.

 

08:46 Uhr » Vorläufige Schließung italienischer Schulen bestätigt

Nachdem Mittwochnachmittag zunächst etwas Verwirrung herrschte, wurde noch am Abend bestätigt, dass in Italien sämtliche Schulen und Universitäten tatsächlich geschlossen bleiben, um eine weitere Ausbreitung des Sars-CoV-2 möglichst gut einzudämmen. Die Maßnahme gilt ab dem heutigen Donnerstag und zunächst bis 15. März.

 

08:42 Uhr » Starttermin von James-Bond-Film verschoben

Der für Anfang April geplante internationale Kinostart von "No time to die" ("Keine Zeit zu sterben"), dem neuesten Filmabenteuer von James Bond, wurde um 7 Monate auf November verschoben. Ob, wie von vielen Beobachtern vermutet, tatsächlich ein Zusammenhang mit dem Ausbruch des Virus besteht, wurde in der Mitteilung des Filmstudios zunächst nicht klar.

 

08:39 Uhr » Erste österreichische Patienten sind geheilt

Jene 24-jährige Italienerin und ihr gleichaltriger Freund, die in Tirol als erste Personen in Österreich positiv auf das neuartige Coronavirus getestet wurden, sind wieder gesund. Sie haben die durch das Virus ausgelöste Lungenkrankheit Covid-19 gut auskuriert und sind nach Angaben der Med-Uni Innsbruck schon seit mehreren Tagen fieberfrei. Da sie mittlerweile mehrmals negativ getestet wurden, stellen sie keine Gefährdung für ihre Mitmenschen mehr dar und werden dementsprechend aus der Quarantäne entlassen.

Mittwoch, 04.03.

17:33 Uhr » Erste Ansteckung von Mensch auf Hund

In Hongkong ist die erste Übertragung des Virus vom Menschen auf einen Hund bekannt geworden. Beim betroffenen Tier hätten mehrere Testungen ein schwach positives Ergebnis ergeben. Der Vierbeiner hat sich vermutlich bei seiner Besitzerin angesteckt und muss jetzt in Quarantäne bis das Virus nicht mehr nachgewiesen werden kann. Symptome zeigt der Hund keine.

 

17:10 Uhr » Österreicher dürfen nicht mehr nach Isreal einreisen

Israel geht gegen eine mögliche Ausbreitung des Virus besonders streng vor. Die Maßnahmen betreffen nun auch Österreich. Heimische Touristen dürfen in Israel aktuell nicht einreisen, dasselbe gilt für Personen aus Deutschland, Schweiz, Frankreich, Spanien und – bereits länger – Italien. Wer aus einem der betroffenen Staaten nach Israel heimkehrt, muss 14 Tage in Quarantäne.

 

16:45 Uhr » 4. Fall in der Steiermark

Wie orf.at berichtet, hat das Land Steiermark seine 4. Infektion bestätigt. Betroffen sei ein 49-jähriger Mann aus Weiz, der von einem mobilen Team getestet worden war. Bislang sei sein Krankheitsverlauf milde. Beim nächsten offiziellen Update seitens des Sozialministeriums ist somit nach aktuellem Stand von mindestens 29 bestätigten Infektionen auszugehen.

 

14:44 Uhr » Starker Anstieg in Großbritannien

In Großbritannien hat sich die Zahl der bestätigten Infektionen binnen 24 Stunden stark erhöht. Angaben des Gesundheitsministeriums ist ein plötzlicher Anstieg von 51 auf 85 infizierte Personen zu entnehmen. 32 der neuen und 80 aller bestätigten Fällen verfallen demnach auf England.

 

14:37 Uhr » Neuinfektion in Salzburg?

Medienberichten zufolge gibt es den dritten Infektionsfall in Salzburg. Demnach habe sich eine 44-jährige Frau aus dem Pongau mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt. Vom Sozialministerium offiziell bestätigt sind bisher 27 Fälle in Österreich, darunter 2 in Salzburg.

 

14:21 Uhr » Italien will Schulen und Universitäten sperren

In Italien melden diverse Medien, dass sämtliche Schulen und Universitäten vorerst geschlossen bleiben sollen. Die Maßnahme soll zunächst bis 15. März gelten. Neuere Berichte präzisieren, dass entsprechende Schritte vorerst nur angedacht, aber noch nicht entschieden sind.

 

14:04 Uhr » Kindern das Coronavirus erklären

Die kostenlose Hotline für Kinder und Jugendliche in Not, Rat auf Draht (147), gibt Ratschläge, wie Eltern mit ihren Kindern über das Coronavirus reden sollen. Unter anderem wird dazu aufgerufen, keine Panik zu verbreiten, dem Nachwuchs die richtigen Hygienemaßnahmen näher zu bringen und selbst ein gutes Vorbild zu sein. Alle Tipps finden Sie auf der Webseite von SOS Kinderdorf.

 

13:44 Uhr » Beunruhigende Nachrichten aus dem Iran

Die Weltgesundheitsorganisation WHO beurteilt aktuell neben Südkorea, Italien und Japan vor allem den Iran als jenen Staat, um dem man sich die meisten Sorgen machen müsse. Ein Bericht in der amerikanischen Tageszeitung "New York Times" zeigt auf, welch drastische Maßnahmen dort mittlerweile im Raum stehen. Wie ein iranischer Arzt in einem Interview angibt, nehmen Chaos und Angst langsam aber sicher Überhand. Für besonderen Aufruhr sorgte seine Aussage, wonach der Generalstaatsanwalt Menschen, die illegal Vorräte und Masken horten, mit der Exekution drohen würde.

 

13:26 Uhr » Droht eine Medikamenten-Knappheit?

Im Rahmen einer Pressekonferenz stellte Bundeskanzler Sebastian Kurz am Vormittag klar, dass der europäische Markt nicht zuletzt im medizinischen Bereich stark von China abhängig sei. Die aktuelle Situation veranlasse dazu, über mittel- bis langfristige Lösungen nachzudenken. Kurzfristig könne es jedoch zu einer Medikamentenknappheit kommen.

 

13:05 Uhr » Deutschland und Russland stoppen Schutzmasken-Export

Der fortschreitende Mangel an Schutzmasken wird international immer mehr zum Politikum. Wie heute bekannt gegeben wurde, verbietet die deutsche Bundesregierung ab sofort den Export bestimmter Schutzausrüstungsprodukte. Neben den Masken sind von der Regelung unter anderem auch Handschuhe und Schutzanzüge betroffen. Ähnlich hat man auch schon in Russland reagiert. Dort dürfen seit Montag insgesamt 17 Arten von Schutzutensilien nicht mehr exportiert werden. In Frankreich sind Schutzmasken nicht mehr frei im Handel erhältlich, sondern werden nur noch auf Rezept vergeben. Damit soll der Bestand gezielt bereits Infizierten und jenen Personen zugute kommen, die stark gefährdet sind, sich zu infizieren.

 

09:43 Uhr » 3 Neuerkrankungen in Österreich

Das Sozialministerium hat die Zahl der offiziell bestätigten Infektionen auf 27 erhöht. Damit sind 3 Fälle dazugekommen. Genaueres über den Hintergrund dieser Patienten ist noch nicht bekannt.

 

09:06 Uhr » Mark Zuckerberg will keine Falschinformationen auf Facebook

Mark Zuckerberg, Gründer und Chef von Facebook, will auf seinem sozialen Netzwerk die Verbreitung von Falschinformationen eindämmen. Man richte sich bei der Beurteilung an die Vorgaben internationaler Gesundheitsorganisationen und würde entsprechend falsche Beiträge löschen. Auch etwaige Werbungen, die vermeintlich heilende oder schützende Produkte anpreisen, sollen nicht mehr freigeschaltet werden. Die Herangehensweise stellt eine nicht unwesentliche Abweichung von der üblichen Linie Facebooks ab, das ansonsten ganz bewusst nicht zwischen "gut" und "schlecht" unterscheiden möchte.

 

09:01 Uhr » China: Weiterer Rückgang der Neuinfektionen

In China hat sich der Trend der letzten Tage leicht fortgesetzt. Auch Dienstagmorgen wurden 119 und damit wiederum weniger Neuinfektionen gemeldet als noch am Tag zuvor, als es 125 waren. Die Zahl der Todesopfer ist in China indes auf 2981 gestiegen.

 

08:57 Uhr » 24 Fälle in Österreich bestätigt

Den aktuellsten Zahlen des Sozialministeriums zufolge gibt es bislang 24 bestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus in Österreich. Davon verfallen gleich 14 auf Wien, jeweils 3 auf die Steiermark und Niederösterreich sowie jeweils 2 auf Tirol und Salzburg.

Dienstag, 03.03.

16:33 Uhr » Schutzmasken in Frankreich beschlagnahmt

In Frankreich sollen ab sofort sämtliche Vorräte sowie die Produktion von Schutzmasken vom Staat beschlagnahmt werden. Das hat Präsident Emmanuel Macron auf Twitter bekannt gegeben. Verteilt werden sollen die Masken an Gesundheitspersonal und infizierte Personen.

 

14:33 Uhr » Gesundheitsbehörde prüft Tests aus der Anwaltskanzlei

Da sich die Mitarbeiter der Anwaltskanzlei privat testen ließen, müssen die positiven Testergebnisse erst von der Gesundheitsbehörde überprüft werden. Die Betroffenen werden nun neuerlich getestet, erst nach entsprechender Bestätigung gelten die Fälle als verifiziert.

 

14:10 Uhr » Zwei weitere Mitarbeiter des Anwalts infiziert

Auch 2 weitere Mitarbeiter der besagten Wiener Anwaltskanzlei sind verschiedenen Medienberichten zufolge positiv getestet worden. Sofern sich dies bestätigt, schraubt sich die Zahl der infizierten Österreicher auf 24 hoch.

 

14:03 Uhr » Praktikantin am Wiener Landesgericht infiziert

Das neuartige Coronavirus hat nun auch das Wiener Landesgericht erreicht. Eine dort als Praktikantin angestellte junge Frau soll sich infiziert haben, wie Gerichtssprecherin Christina Salzborn gegenüber der APA angibt. Die Betroffene zeige keinerlei Symptome. Sie war vor ihrem Engagement am Landesgericht in jener Anwaltskanzlei aktiv, bei der auch der infizierte Wiener tätig war, der aktuell schwer erkrankt im Kaiser-Franz-Josef-Spital liegt.

 

13:56 Uhr » Raucher wohl stärker gefährdet

In der noch jungen Forschung zum Sars-CoV-2 verdichten sich die Anzeichen, dass es bei Rauchern häufiger zu einem kritischen Krankheitsverlauf kommt. Entsprechende Hinweise ergaben sich aus einer kleinen in China durchgeführten Studie. Da es sich bei der vom Virus ausgelösten Covid-19 um eine Lungenkrankheit handelt, liegt die Vermutung ohnehin nahe. Zudem ist die Sterblichkeitsrate in China bei Männern wesentlich höher als bei Frauen. Auch dies gilt als Indiz, da in China Schätzungen zufolge mehr als 40 % der Männer, aber nur um die 2 % der Frauen rauchen.

 

13:06 Uhr » Leipziger Buchmesse abgesagt

Die berühmte Buchmesse in Leipzig, die von 12. bis 15. März stattfinden hätte sollen, wurde am Dienstag wegen Bedenken bezüglich des Coronavirus abgesagt. Letztes Jahr waren zu den Veranstaltungen insgesamt 286.000 Besucher erschienen.

 

12:48 Uhr » Elektronikhersteller will Masken produzieren

Der Elektronikhersteller Sharp will angesichts der Coronavirus-Krise sein Betätigungsfeld erweitern. In einer Anlage in Japan, wo eigentlich Displays für technische Geräte hergestellt werden, sollen ab Ende des Monats Schutzmasken produziert werden. Die Firma setzt sich zum Ziel, zunächst 150.000 Masken pro Tag zu produzieren und diese tägliche Ration später sogar auf 500.000 Stück zu erhöhen.

 

11:06 Uhr » EU im Krisenmodus

Die Europäische Union hat einen Krisenmodus, die sogenannte integrierte politische Krisenreaktion (IPCR), ausgelöst. So sollen in Zusammenhang mit dem Ausbruch des neuartigen Coronavirus schnellere Entscheidungen und eine engere Zusammenarbeit mit unter anderem der WHO und Großbritannien ermöglicht werden.

 

10:44 Uhr » 3 neue Infektionen in Österreich

Im Rahmen einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz hat Gesundheitsminister Rudolf Anschober 3 neue Fälle bestätigt. Details wurden dazu vorerst keine bekanntgegeben. In Österreich gibt es damit nun 21 bestätigte Fälle. Im ganzen Land stünden insgesamt etwa 350 Menschen unter Quarantäne. Die meisten davon hatten mit einem Erkrankten engen Kontakt.

 

08:42 Uhr » Neuerkrankungen in China gehen weiter zurück

In China hat sich der Trend des Vortages fortgesetzt. Landesweit 125 neue Fälle wurden am Montag vermeldet, wieder deutlich weniger als die 202 Infektionen am Sonntag. Dies ist der niedrigste Wert an Neuinfektionen seit im Jänner begonnen wurde, entsprechende Statistiken zu veröffentlichen. Weniger erfreulich sind die Nachrichten aus Südkorea, wo am Montag 600 neue Infektionen bestätigt wurden.

 

08:32 Uhr » Zwei neue Fälle in Steiermark

In der Steiermark gibt es mittlerweile 3 bestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus. Am Montag wurden bei einem Mann und einer Frau jeweils das Sars-CoV-2 nachgewiesen. Nach Angaben des Sozialministeriums gibt es in Österreich damit bislang 18 bestätigte Fälle. Angaben der Krankenhäuser zufolge gibt es jedoch nur einen Erkrankten mit schwerem Verlauf. Es handelt sich um jenen Pensionisten, der in Wien auf der Intensivstation behandelt wird.

Montag, 02.03.

14:36 Uhr » Desinfektionsflaschen in deutschen Krankenhäusern gestohlen

Zumindest in Deutschland kommt es augenscheinlich vermehrt zu Diebstählen von Desinfektionsflaschen. Ein Sprecher der Malteser-Krankenhäuser am Niederrhein bestätigte gegenüber Medien, dass dies vereinzelt vorkäme. Damit dürften Bürger auf den Mangel an entsprechenden Mitteln reagieren. Auch in Österreich müssen mittlerweile viele Apotheken die Nachfrage nach Desinfektionsmitteln mit "Ausverkauft" beantworten.

 

13:59 Uhr » Kursleiter infiziert: 8 Wiener Volksschüler unter häuslicher Quarantäne

Jener Wiener, bei dem am Sonntag eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus bestätigt wurde, hat vor der Diagnose an einer Volksschule in Wien-Leopoldstadt einen Computerkurs gegeben. Alle 8 Kinder, mit denen er im Rahmen des Kurses Kontakt hatte, stehen jetzt unter häuslicher Quarantäne. Eine behördliche Schließung der Schule ist jedoch nicht vorgesehen.

 

13:56 Uhr » EU beurteilt Ansteckungsrisiko als "hoch"

Die EU hat das Risiko, sich innerhalb der Union mit dem Virus zu infizieren, bislang als "moderat" eingestuft. Diese Beurteilung wurde am Montag auf "hoch" geändert. Des bedeute, dass sich Sars-CoV-2 weiter ausbreiten würde, erklärte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Brüssel. Insgesamt seien in 18 EU-Staaten bislang etwa 2100 Infektionen festgestellt worden. 38 EU-Bürger seien bereits an Covid-19, der von dem Virus ausgelösten Lungenerkrankung, gestorben.

 

12:23 Uhr » Absagen auch im Ski-Weltcup?

Das internationale Sportgeschehen wird nach wie vor stark vom Ausbruch des Virus beeinflusst. Peter Schröcksnadel, Präsident des Österreichischen Skiverbandes, betonte Journalisten gegenüber, ein verfrühtes Ende des Ski-Weltcups zu befürworten. Schließlich seien gerade Flughäfen in diesem Zusammenhang eine Gefahrenquelle. Bereits konkrete Adaptionen gibt es beim Biathlon. Die für diese Woche angesetzten Wettkämpfe im tschechischen Nove Mesto werden vor leeren Rängen stattfinden. Etwa 100.000 Sportfans waren über den Gesamtzeitraum des Events erwartet geworden.

 

12:16 Uhr » Neuer Fall in Salzburg

Montagvormittag ist noch ein Fall aus Salzburg bekannt geworden. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Österreich auf 16 an. Mit Ausnahme des in Wien auf der Intensivstation behandelten Pensionisten ist allerdings keiner der Betroffenen schwer erkrankt. Todesopfer des Sars-CoV-2 gibt es in Österreich noch nicht.

 

10:59 Uhr » Flughafen Wien schnürt Sparpaket

Die Reise- und Tourismusbranche wird vom Coronavirus-Ausbruch besonders hart getroffen. Darauf reagiert nun auch der Flughafen Wien, der ein "vorsorgliches" Sparpaket schnürt. Zwar seien die für 2020 gesteckten finanziellen Ziele noch erreichbar, doch werde seit Mitte letzter Woche ein starker Rückgang an Passagieren verzeichnet.

 

10:49 Uhr » 15. Fall in Österreich

Nach Angaben des Sozialministeriums gibt es in Österreich mittlerweile 15 Fälle. In Wien ist demnach eine Infektion hinzugekommen.

 

09:21 Uhr » Schweizer sollen keine Hände mehr schütteln

Während es in Österreich nach wie vor kein Verbot für Großveranstaltungen gibt, dürfen in der Schweiz bereits seit letzter Woche keine Events mit mehr als 1.000 Leuten mehr stattfinden. Die dortige Regierung gibt außerdem strenge Hygieneregeln vor, die nun erweitert wurden. Unter anderem ist demnach Händeschütteln zu vermeiden.

 

09:05 Uhr » Erster Fall in Berlin

Das Sars-CoV-2 hat mittlerweile auch die deutsche Bundeshauptstadt Berlin erreicht. Der Mann wird im Charité isoliert und behandelt. In ganz Deutschland gibt es bereits mehr als 130 bestätigte Fälle.

 

08:59 Uhr » Zahl der Neuinfektionen in China geht zurück

Das vielleicht erste Anzeichen einer positiven Entwicklung gibt es in China. Dort wurden am Sonntag 202 Neuinfektionen und damit deutlich weniger als die 573 Fälle am Samstag gemeldet. Während der Virus in Europa weiter voran schreitet, könnte es in China eventuell zu einer Eindämmung kommen.

 

08:54 Uhr » Erste Fälle in Niederösterreich, Salzburg und Steiermark

Nach Wien und Tirol haben in den vergangenen Tagen weitere Bundesländer ihre jeweils ersten Fälle gemeldet. Im niederösterreichischen Korneuburg ist ein Ehepaar positiv getestet worden, das zuvor mit den beiden ersten bestätigten infizierten Wienern Kontakt hatte. Eine Wienerin wurde positiv getestet, die in Salzburg ihren Lebensgefährten besuchen wollte. Sie reiste mit der Westbahn, die betroffenen Eisenbahngarnituren wurden desinfiziert. Bei der ersten bestätigten Infektion in der Steiermark handelt es sich um eine 52-jährige, die zuvor eine Messe in Oberitalien besucht hatte.

 

08:48 Uhr » Neue Fälle in Wien

In Wien sind übers Wochenende 4 Erkrankungen dazugekommen. Ein deutsches Touristenpaar dürfte sich bei einem Karneval angesteckt haben und eine Wienerin bei einer Reise nach Mailand. Beim vierten Fall ist der Ansteckungsweg derzeit noch unklar.

 

08:45 Uhr » Aktuell 14 bestätigte Infektionen in Österreich

Übers Wochenende ist die Zahl der bestätigten Infektionen in Österreich langsam angestiegen. Nach Angaben des Sozialministeriums gibt es aktuell 14 Fälle. Neue Angaben sollen täglich um 10:00 Uhr gemacht werden. Im Moment wird von einem weiteren Anstieg ausgegangen.

Freitag, 28.02.

09:02 Uhr » Kurz glaubt nicht an Sinnhaftigkeit von Hamsterkäufen

In der ZIB 2 hat Bundeskanzler Sebastian Kurz Mittwochabend bestätigt, dass bei einem Mitglied der offiziellen Delegation von Außenminister Alexander Schallenberg im Iran der Verdacht auf eine Infektion besteht. Außerdem kündigte er vermehrte Tests an, bis zu 1000 pro Tag seien in Österreich möglich. Trotz der zuletzt beunruhigenden Entwicklungen appellierte er einmal mehr an die Bevölkerung, Ruhe zu bewahren: "Panische Hamsterkäufe sind nicht sinnhaft".

 

08:43 Uhr » Wiener Ehepaar infiziert

Mittwochabend wurden in der Bundeshauptstadt zwei weitere Infektionen bestätigt. Ein Ehepaar – ein Mann und eine Frau –, das kürzlich von einem Urlaub in der Lombardei zurückgekehrt worden war, ist positiv auf das Virus getestet worden. Auch die beiden jugendlichen Kinder des Paares zeigen die typische Symptomatik. Bei ihnen steht das abschließende Testergebnis allerdings noch aus. Alle vier Erkrankten zeigen nach Angaben des Wiener Krankenstaltenverbunds (KAV) nur "leichte Krankheitssymptome". Damit gibt es in Österreich nun 5 offiziell bestätigte Fälle, 3 davon in Wien und 2 in Innsbruck. Beim 72-jährigen Wiener, bei dem das Virus ebenfalls am Mittwoch nachgewiesen wurde, kristallisiert sich laut dem Wiener Gesundheitsstadtrat Hacker langsam heraus, wie er sich angesteckt haben könnte. Genauere Angaben will er allerdings erst machen, sobald die diesbezüglichen Ermittlungen abgeschlossen sind.

Donnerstag, 27.02.

15:38 Uhr » War Wiener Verdachtsfall als Regierungsvertreter im Iran?

Die Tageszeitung Kurier will erfahren haben, dass bei einem österreichischen Regierungsvertreter der Verdacht auf eine Infektion besteht. Der aktuell im Kaiser-Franz-Josef-Spital in Wien behandelte Mann soll am Wochenende Teil jener offiziellen Delegation gewesen sein, die unter Leitung von Außenminister Alexander Schallenberg im Iran war. Dort ist das Coronavirus nach derzeitigem Wissensstand wesentlich stärker verbreitet als in Österreich. Offiziell gibt es im Iran aktuell 140 Infizierte.

 

14:40 Uhr » Geschlossene Schulen in Japan

Der japanische Premier Shinzo Abe hat heute bekannt gegeben, dass ab kommender Woche sämtliche Schulen in Japan geschlossen bleiben. Die Maßnahme soll bis zum Beginn der Frühlingsferien Ende März aufrecht bleiben. Abe sieht in den nächsten 2 Wochen die entscheidende Phase im Kampf gegen das Virus. Für die von 24. Juli bis 9. August in Tokio stattfindenden Olympischen Spiele ist hingegen nach wie vor keine Verschiebung vorgesehen. Das betonte Thomas Bach, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) gegenüber japanischen Medien.

 

13:36 Uhr » Updates zum infizierten Wiener

Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker gibt in der Pressekonferenz Details zum ersten offiziellen Coronavirus-Fall der Bundeshauptstadt bekannt. Demnach sei der Mann schon seit mehreren Tagen mit grippeähnlicher Symptomatik im Krankenhaus gelegen und später positiv auf das Virus getestet worden. Er hätte sich zuvor in keiner "Krisenregion" aufgehalten, weshalb nun auch sein Umfeld genauer untersucht werden müsste.

 

13:20 Uhr » Zweite Infektion in Wien vermutet

Es gibt mit hoher Wahrscheinlichkeit auch schon einen zweiten Fall in Wien. Die erste Testung der betroffenen Person fiel positiv aus, das zweite und abschließende Testergebnis steht aber noch aus.

 

12:51 Uhr » An Impfstoffen wird gearbeitet

Laut einer Aussendung des Verbands der pharmazeutischen Industrie Österreichs sind weltweit derzeit 27 Impfstoffe in Entwicklung. Ob irgendeiner davon wirklich wirksam ist und tatsächlich auf den Markt kommen wird, ist nach derzeitigem Stand aber noch unklar.

 

12:10 Uhr » Pressekonferenz um 13 Uhr

Auf einer Pressekonferenz im Wiener Rathaus werden um 13 Uhr genauere Informationen zum ersten bestätigten Fall in Wien veröffentlicht.

 

11:25 Uhr » Kickl kennt die Coronavirus-App noch nicht

Herbert Kickl, Klubobmann der FPÖ, kritisiert im Parlament das Vorgehen der Regierung. 100.000 Schutzmasken seien nach China geschickt und heimische Grenzsoldaten mit "alten, abgelaufenen Grippeschutzmasken" ausgerüstet worden. Außerdem fragt er: "Wo ist die Coronavirus-App?". Dies können wir ihm gerne beantworten. Die "Erste Hilfe Microtraining"-App vom Rotkreuz-Landesverband Tirol steht für Android-Geräte im Play-Store und für das iOS-System im App-Store jeweils kostenfrei zum Download bereit – dort werden in der neuesten Version auch Informationen zum Coronavirus verbreitet.

 

11:17 Uhr » Coronavirus laut Anschober "kein Todesurteil"

Im Nationalrat haben Gesundheitsminister Rudolf Anschober und Innenminister Karl Nehammer einen Überblick über die aktuelle Lage gegeben. Anschober prognostiziert, dass Österreich "zunehmend betroffen sein" wird und gibt außerdem an, dass der erste Fall in Wien "leider zu erwarten gewesen" sei. Allerdings betont er auch: "Corona ist absolut kein Todesurteil".

 

11:11 Uhr » Erster Fall in Wien bestätigt

Das Büro von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker bestätigt den ersten offiziellen Fall in Wien. Demnach ist ein 72jähriger Mann infiziert. Er wird derzeit in die Isolierstation des Kaiser-Franz-Josef-Spitals überstellt.

 

08:52 Uhr » Neue Erkenntnisse der Forschung

Auch in der medizinischen Forschung ist das neuartige Coronavirus zuletzt natürlich stark in den Fokus gerückt. Besondere Aufmerksamkeit bekommt in diesem Zusammenhang ein Fall in Japan. Dort ist eine Frau zum zweiten Mal positiv auf das Virus getestet worden. Augenscheinlich ist der Krankheitserreger im Körper der Frau weitergeschlummert und hat nach einer zwischenzeitlichen Besserung für eine Rückkehr der Symptome gesorgt. Das US-Pharmaunternehmen Gilead Sciences soll unterdessen gute Ergebnisse bei der Testung eines Medikaments gegen das Virus erzielt haben. Remdesivir ist ein experimentelles antivirales Medikament, das ab Anfang März bei knapp 1.000 Patienten getestet werden soll. Eine erste Konsequenz: Im Gegensatz zu vielen Aktien, die dieser Tage einen Tiefflug erleben, sind jene des Pharmakonzerns im erweiterten Handel zuletzt stark gestiegen.

 

08:48 Uhr » Trump sieht keine große Gefahr für USA

Während das Coronavirus in Europa für immer mehr traurige Schlagzeilen sorgt, sieht immerhin US-Präsident Donald Trump die Lage seines Landes noch sehr entspannt. In der Nacht auf Donnerstag sprach er auf einer Pressekonferenz von einem geringen Risiko für seine Landsleute und betonte es gebe "keinen Grund zur Panik".

 

08:43 Uhr » Erste Fälle in Norwegen, Dänemark und Rumänien

Das Virus erreicht langsam aber sicher ganz Europa. Noch am Mittwoch vermeldeten Norwegen und Rumänien jeweils ihren ersten bestätigten Fall. Heute Morgen musste auch Dänemark eine Infektion vermelden. Demnach hätte sich ein Familienvater vermutlich beim Skiurlaub in Italien, aus dem er kürzlich zurückkehrte, angesteckt.

 

08:37 Uhr » Keine weiteren positiven Tests in Tirol

Alle Personen, die in Zusammenhang mit den bestätigten Fällen in Tirol vorsichtshalber getestet wurden, sind nicht mit dem Coronavirus infiziert. Das wurde Mittwochabend bekannt gegeben. Damit bleibt es nach aktuellem Stand bei zwei Infizierten in Österreich. Die beiden 24jährigen Italiener – ein Mann und eine Frau – sind nach Angaben der Krankenhausärzte nach wie vor in einem guten Zustand. Über ihre mögliche Entlassung am Wochenende soll am Freitag entschieden werden.

Mittwoch, 26.02.

15:40 Uhr » Noch kein Update aus Innsbruck

In Zusammenhang mit den beiden bestätigten Coronavirus-Fällen in Tirol gibt es noch keine Neuigkeiten, was eine mögliche Infektion anderer Personen betrifft. 12 Personen wurden untersucht, die Testergebnisse stehen aber noch aus. Die Betroffenen befinden sich allesamt zuhause oder im Hotelzimmer.

 

15:10 Uhr » Verdachtsfall bei UN-Mitarbeiter in Wien

Auf Twitter hat der Informationsdienst der UNO (UNIS) in Wien von einem neuen Verdachtsfall berichtet. Demnach werde ein Mitarbeiter des Vienna International Centre (VIC) derzeit in einem Krankenhaus auf eine mögliche Infektion untersucht. Wie mittlerweile bereits üblich, gelten besondere Bedingungen auch für jene, die mit der möglicherweise infizierten Person zuletzt in engerem Kontakt gestanden sind. Die vier davon Betroffenen sind angewiesen, vorerst zuhause zu bleiben und ihren Gesundheitszustand zu beobachten.

 

15:05 Uhr » Rotes Kreuz Tirol startet Aufklärungs via App

Die "Erste Hilfe Microtraining"-App vom Rotkreuz-Landesverband Tirol stellt ab sofort auch Informationen zum Coronavirus bereit. Angesichts der ersten Fälle gebe es auch einen stark erhöhten Informationsbedarf, so das Rote Kreuz Tirol in einer Aussendung. Wer die App bereits hat, müsse sie nur updaten, um mit der aktuellsten Version alle Informationen rund um Covid-19 zu erhalten. Das Programm steht für Android-Geräte im Play-Store und für das iOS-System im App-Store jeweils kostenfrei zum Download bereit.

 

14:56 Uhr » Verdachtsfall in Niederösterreich

Wie die Niederösterreichischen Nachrichten in ihrer Online-Ausgabe berichten, soll es nun auch in Niederösterreich einen Verdachtsfall geben. Eine Frau sei mit typischen Symptomen aus einem Italien-Urlaub zurückgekehrt und stehe am Universitätsklinikum St. Pölten unter Quarantäne. 

 

13:47 Uhr » Entwarnung in Wiener Schule

Die erkrankte Lehrerin, wegen derer Symptome eine ganze Schule in der Wiener Albertagsse heute Vormittag abgeriegelt wurde, ist nicht infiziert. Damit ist das Virus zumindest offiziell noch nicht in der Bundeshauptstadt angekommen. Entsprechende Berichte hat mittlerweile auch die Polizei Wien bestätigt. Die vorübergehende Sperre der Albertgasse wurde zudem aufgehoben.

 

13:14 Uhr » Entwarnung in Kärnten

Die Italienerin, die in der Nacht auf Mittwoch in Bad Kleinkirchheim in Kärnten verstorben ist, soll nicht mit dem Coronavirus infiziert gewesen sein. Die entsprechenden Tests seien allesamt negativ gewesen.

 

11:30 Uhr » Wiener Schule abgeriegelt: Kinder dürfen nicht nachhause

Die Wiener Polizei hat aufgrund widersprüchlicher Medienberichte nun auf Twitter für Klarheit gesorgt. Demnach habe keine Evakuierung der Schule in der Albertgasse stattgefunden. Über das weitere Vorgehen berate die Gesundheitsbehörde. Bis zu deren Entscheid dürfe das Gebäude vorübergehend nicht verlassen werden. Bildungsministerium und Bildungsdirektion gaben gegenüber der APA an, dass sowohl Schüler als auch Lehrer nun auf eine mögliche Infektion hin getestet werden sollen.

 

11:21 Uhr » Schule in Wien nicht evakuiert

Entgegen ersten Medienberichten soll jene Schule in Wien-Josefstadt, in der bei einer Lehrerin der Verdacht auf eine Infektion besteht, doch nicht evakuiert worden sein. Gegenüber der APA bestätigte das Bildungsministerium, dass die Schule aktuell nicht gesperrt ist. Allerdings sollen Eltern laut Angaben der Polizei die Erlaubnis bekommen, ihre Kinder verfrüht abzuholen.

 

11:08 Uhr » Tiroler Betroffene in gutem Zustand

Positive Nachrichten gibt es aus der Klinik in Innsbruck. Die beiden 24jährigen, die gestern zu den ersten offiziellen Coronavirus-Fällen Österreichs wurden, befinden sich jeweils in einem guten, stabilen Zustand. Sie hätten derzeit kein Fieber.

 

10:46 Uhr » Schule in Wien evakuiert?

Wegen des Verdachts auf eine Coronavirus-Infektion soll derzeit das BGRG Albertgasse im 8. Wiener Gemeindebezirk evakuiert werden. Eine Lehrerin könnte sich womöglich bei einem Aufenthalt in Italien angesteckt haben. Die Polizei hat den Verdachtsfall mittlerweile gegenüber Radio Wien bestätigt.

 

8:46 Uhr » Weitere Verdachtsfälle in Österreich

In Österreich könnte es bereits mehr Infizierte geben als bisher vermutet. Derzeit werden in Salzburg 4 konkrete Verdachtsfälle geprüft, wobei Ergebnisse am Nachmittag erwartet werden. In Bad Kleinkirchheim in Kärnten ist unterdessen eine 56jährige italienische Touristin gestorben. Bei ihr konnte der behandelnde Arzt eine Infektion mit dem Coronavirus zunächst nicht ausschließen. Ergebnisse sind in diesem Fall ebenfalls im Laufe des Dienstags zu erwarten.

 

8:37 Uhr » Infizierter in Brasilien als erster südamerikanischer Fall

Das Virus hat nun offiziell auch Südamerika erreicht. In Brasilien ist ein 61jähriger Mann nach der Rückkehr aus einem Italien-Urlaub positiv getestet worden.

 

8:34 Uhr » 12 Menschen in Tirol unter Quarantäne

Im Rahmen der ersten bestätigten Fälle des neuartigen Coronavirus in Österreich sind in Tirol 12 Menschen unter Quarantäne gestellt worden. Dabei handelt es sich um Personen, die in den letzten Tagen in engem Kontakt mit der infizierten Hotelangestellten gewesen sein sollen. Die Betroffenen werden mindestens 14 Tage lang unter polizeilicher Bewachung abgeschirmt und müssen ihren Gesundheitszustand regelmäßig überprüfen.

Dienstag, 25.02.

16:38 Uhr » Erster Fall auf spanischem Festland – in Barcelona

Soeben ist eine bestätigte Infektion auf Barcelona und damit der erste offizielle Fall auf spanischem Festland bekannt geworden. Die betroffene Frau soll vor kurzem aus einem Urlaub in Norditalien zurückgekehrt sein.

 

16:08 Uhr » Erster bestätigter Fall in der Schweiz

Um 17 Uhr gibt das Schweizer Bundesamt für Gesundheit genauere Informationen zum ersten bestätigten Fall des neuartigen Coronavirus in unserem Nachbarland bekannt.

 

15:20 Uhr » Austragung des Fußballspiels in Salzburg unsicher

Ob das für Donnerstag angesetzte Fußballspiel in der UEFA Europa League zwischen Red Bull Salzburg und Eintracht Frankfurt wie geplant stattfinden wird, ist aktuell unklar. Angaben von Innenminister Karl Nehammer zufolge müsse die Lage neu bewertet werden.

 

15:19 Uhr » Update zu den Fällen in Tirol

Zu den beiden bestätigten Fällen in Tirol vermeldet die Uniklinik Innsbruck nun genauere Details. Demnach handle es sich bei den beiden Betroffenen um ein Pärchen aus der Gegend um Bergamo – einem Mann und einer Frau. Offensichtlich war der Mann bei seiner in Innsbruck wohnhaften Partnerin zu Besuch. Der Krankheitsverlauf sei jeweils recht mild gewesen, mittlerweile wären beide auch fieberfrei. Zumindest bis zum Wochenende sollen beide Patienten in Quarantäne bleiben.

 

14:10 Uhr » Erster Fall in Kroatien

Auch in Kroatien wurde nun erstmals das neuartige Coronavirus nachgewiesen. Bei dem Betroffenen soll es sich um einen jungen Mann handeln, der sich vermutlich bei einem mehrtägigen Aufenthalt in Italien mit Sars-CoV-2 infiziert hat.

 

12:55 Uhr » Zwei Infizierte in Tirol bestätigt

In Österreich gibt es nun die zwei ersten offiziell bestätigten Coronavirus-Fälle. Bei den beiden Verdachtsfällen in Tirol war jeweils auch die zweite Testung positiv. Beide Betroffene sollen 24 Jahre alt und in Tirol wohnhaft sein. Sie seien nicht lebensgefährlich erkrankt, sondern hätten aktuell nur leichtes Fieber. Die Ansteckung ist vermutlich in der Lombardei passiert – so die APA.

 

12:11 Uhr » Zwei Verdachtsfälle in Tirol

Der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter bestätigte, dass es zwei konkrete Verdachtsfälle gibt. Demnach seien die ersten Tests positiv verlaufen, und die Wahrscheinlichkeit einer Infektion sei sehr groß. Auch in Linz ist ein 55-jähriger mit verdächtiger Symptomatik aus einem Urlaub heimgekehrt – bei ihm sollen Testergebnisse am Nachmittag vorliegen.

 

12:05 Uhr » Coronavirus erreicht Teneriffa

In Teneriffa soll bei einem italienischen Arzt das neuartige Coronavirus nachgewiesen worden sein. Das Hotel, in dem der Betroffene einquartiert war, wurde umgehend unter Quarantäne stellt. Angaben der Behörden zufolge dürfen etwa 1.000 Hotelgäste das Quartier derzeit nicht verlassen.

 

10:52 Uhr » Fußballspiel vor leeren Rängen

Die Coronavirus-Krise hat mittlerweile auch den italienischen Fußball erreicht. Das Heimspiel Inter Mailands gegen Ludogorets Rasgrad aus Bulgarien, im Rahmen der UEFA Europa League, wird am Donnerstagabend vor leeren Tribünen stattfinden. Wie der Fußballverein auf seiner Webseite mitteilt, werden im San-Siro-Stadion keine Zuseher erlaubt sein.

Montag, 24.02.

22:15 Uhr » "Moderate" Gefahr in der EU

Laut Aussendung des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) könne eine weitere Ausbreitung innerhalb der EU aufgrund verschiedener unvorhersehbarer Faktoren nicht ausgeschlossen werden. Dennoch sei die Gefahr einer Ansteckung in der EU im Moment nur als "niedrig bis moderat" anzusehen. Sowohl Italien als auch die Europäische Union haben demnach die wichtigsten Maßnahmen ergriffen, um das Virus einzudämmen.

 

21:34 Uhr » UNO will "weltweiten Albtraum" verhindern

Bei einem Besuch der Weltgesundheitsorganisation WHO in Genf hat sich auch UN-Generalsekretär Antonio Guterres zur Lage rund um das Coronavirus geäußert. Die von der WHO geforderten Mittel – in etwa 625 Mio. € – sollten von den Regierungen tatsächlich bereitgestellt werden. Nur so könnten schlimme gesundheitliche und wirtschaftliche Konsequenzen sowie ein "weltweiter Albtraum" noch verhindert werden.

 

18:25 Uhr » 5 erste Maßnahmen in Österreich

Zur bestmöglichen Vorbereitung auf einen möglichen Ausbruch des Coronavirus in Österreich haben Gesundheitsminister Rudolf Anschober, Bundeskanzler Sebastian Kurz und Innenminister Karl Nehammer 5 erste Maßnahmen präsentiert. Diese lauten wiefolgt:

  • ab sofort tägliche Berichte an den Bundeskanzler sowie an die Bevölkerung
  • bei einem Treffen der Landeshauptleute soll am Donnerstag ein detaillierter Plan zur Zusammenarbeit auf Länderebene festgelegt werden
  • Gesundheits- und Innenministerium starten eine Informationskampagne
  • punktuelle Reisewarnungen seitens des Außenministeriums
  • engere Warnketten mit Nachbarländern, inklusive sofortige Grenzstopps bei Verdachtsfällen
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Redaktion


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24.02.2020 / 26.03.2020

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