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Erkältungstees: Welche Sorten helfen

Ingwertee mit Zitrone
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Ingwertee wirkt antibakteriell und entzündungshemmend. (Dmitrii Ivanov/Shutterstock.com)

Kräuter spielen in der Volksmedizin seit Jahrtausenden eine wichtige Rolle. Auch bei Erkältungskrankheiten helfen sie, Beschwerden zu lindern.

Tees zählen zu den beliebtesten Hausmitteln bei Erkältungskrankheiten. Doch welche Inhaltsstoffe sind für die heilsame Wirkung verantwortlich und was macht einen guten Erkältungstee aus?

Bei fiebrigen Erkältungen

Linden- und Holunderblüten beruhigen gereizte Schleimhäute und fördern das Abhusten von Bronchialsekret. Besonders gut sind diese Pflanzen bei fiebrigen Erkältungen, Bronchitis und Reizhusten geeignet. Sie helfen zudem dabei, die Krankheit „auszuschwitzen“. Man überbrüht dazu einen Teelöffel der getrockneten Blüten mit einem Viertelliter kochendem Wasser. Lindenblütentee lässt man fünf Minuten ziehen, Holunderblüten zehn Minuten.

Lindert Halsentzündungen

Salbei gilt generell bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum als wirksame Heilpflanze. Salbeitee ist also auch bei Halsentzündungen geeignet. Für den Tee überbrüht man einen halben Teelöffel Salbeikraut oder einige frische Blätter in einem Viertelliter kochendem Wasser und lässt das Ganze zehn Minuten lang ziehen. Wem der Tee zu bitter schmeckt, kann ihn auskühlen lassen und damit gurgeln. Salbei lässt sich auch gut mit Kamille und Tausendguldenkraut mischen.

Gut gegen Husten

Huflattich, Lindenblüten, Thymian und Spitzwegerich sind aufgrund ihrer krampflösenden und sekretionsfördernden Wirkung wohltuend bei allen Arten von Husten. Dazu überbrüht man zwei Teelöffel der Mischung mit einem Viertelliter Wasser und lässt sie zehn Minuten lang ziehen.

Erkältung vorbeugen und Beschwerden lindern

Ingwer ist reich an ätherischen Ölen und Scharfstoffen (sogenannten Gingerolen und Shogaolen). Die Wurzel wirkt antibakteriell und entzündungshemmend. Ein Aufgussgetränk daraus wird zur Vorbeugung und Behandlung von Erkältungskrankheiten sowie zur Stärkung des Immunsystems eingesetzt. Man schneidet dazu ein etwa daumengroßes Stück in dünne Scheiben, gießt dies mit einem halben Liter Wasser auf und lässt das Ganze zehn Minuten lang ziehen.

Tipp:

Allen Tees kann ein Löffel Honig oder etwas Zitronensaft beigemengt werden. Honig versüßt den Tee nicht nur, er punktet auch mit natürlichen antibakteriellen Inhaltsstoffen. Der Saft der Zitrone enthält viel Vitamin C, welches das Immunsystem stärkt. Manche Teesorten eignen sich übrigens nicht nur als Getränk, sondern auch zum Inhalieren, um die Atemwege freizumachen.

AUTOR


Margit Koudelka


ERSTELLUNGSDATUM


24.10.2019
QUELLEN
Kindern helfen ohne Medikamente: Traditionelles neu entdeckt von Wolfgang A. Schuhmayer und Karl Zwiauer, Verlagshaus der Ärzte, Wien 2013
Grüne Apotheke, das Standardwerk zur Pflanzenheilkunde von Jörg Grünwald und Christof Jänicke, Gräfe und Unzer Verlag, 2015

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