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Pflanzliche Arzneistoffe zur Bekämpfung von Resistenzen

Curcuma-Wurzel und -Pulver
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Curcuma (Gelbwurzel), aber auch Capiscum annuum (Spanischer Pfeffer) enthalten Stoffe, die einen wichtigen Mechanismus von Antibiotikaresistenzen beeinflussen. (jintana / Fotolia)

Antibiotikaresistenzen stellen die Medizin immer noch vor große Herausforderungen. Ein möglicher Ansatz in der Bekämpfung dieser Resistenzen ist eine Kombination aus Antibiotika und pflanzlichen Stoffen.

Entsprechende Pflanzenstoffen in Kombination mit Antibiotika könnten ein Schritt in die richtige Richtung sein, um Antibiotikaresistenzen in den Griff zu bekommen. Zu diesem Ergebnis kommt Mag. pharm. Dr. rer. nat. Sandra Prasch im Rahmen ihrer Doktorarbeit, indem sie Substanzen aus pflanzlichen Naturstoffen erforschte, die einen wichtigen Mechanismus von Antibiotikaresistenzen beeinflussen.

Spanischer Pfeffer und Curcuma

Infrage kommen Pflanzenstoffe wie sie etwa in Capiscum annuum (Spanischer Pfeffer) und Curcuma (Gelbwurzel) enthalten sind. Diese beeinflussen einen wichtigen Mechanismus von Antibiotikaresistenzen: die Transportproteine ("Efflux-Pumpen"). Sie sind in der Lage, Substrate aus den Bakterienzellen durch die Zellmembran zu transportieren und so dafür zu sorgen, dass die Antibiotikakonzentration in der Bakterienzelle niedrig gehalten wird. Für diese Arbeit wurde Sandra Prasch kürzlich mit dem Apomedica Forschungspreis 2018 ausgezeichnet.

 

Die Preisträgerin mit Vertretern von Apomedica.
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V. l. n. r.: Mag. Ruth Fischer (Apomedica), Mag. pharm. Dr. Sandra Prasch (Institut für Pharmakognosie Graz) und Ao. Univ.-Prof. Dr. Franz Bucar (Institut für Pharmakognosie). (Apomedica/Oliver Wolf)
AUTOR


Margit Koudelka


ERSTELLUNGSDATUM


02.08.2018
QUELLEN
Presseaussendung "Apomedica Forschungspreis 2018 für Arzneipflanzenforschung erstmalig in Graz vergeben" vom 02. 08. 20188

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