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Die Sommergrippe gezielt vermeiden

Frau schnäuzt sich in ein Taschentuch
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Eine Sommergrippe ist lästig: Husten, Schnupfen und Fieber verlangen trotz Schönwetter nach Bettruhe. (Voyagerix - Fotolia.com)

Schnupfen, Husten, Gliederschmerzen und Fieber - und das im Sommer? Schlimm genug, wenn es einen "erwischt" - heißes Wetter macht eine Infektion noch unangenehmer. Die Sommergrippe wird meist durch Viren übertragen.

Eine Sommergrippe ist nicht zu verwechseln mit der "echten" Grippe (Influenza). Es handelt sich um einen grippalen Infekt, der häufig durch Viren ausgelöst wird. Ursache ist zumeist ein geschwächtes Immunsystem - Klimaanlagen können z.B. die Schleimhäute austrocken und so anfälliger für eine Infektion machen. Die Symptome der Sommergrippe sind die einer Erkältung. Mit dem richtigen Know-How lässt sich das Erkrankungsrisiko jedoch minimieren.

Übeltäter Coxsackie-Virus

Das Coxsackie-Virus gehört zur Familie der Enteroviren und wird nur von Mensch zu Mensch übertragen. Es kommt hauptsächlich in den Sommermonaten vor und fühlt sich in den Schleimhäuten von Rachen und Darm besonders wohl - greift das Immunsystem nicht ausreichend ein, vermehrt es sich.

 

Die Inkubationszeit der Sommergrippe beträgt 7 bis 14 Tage, danach treten typische Symptome wie Heiserkeit, Kratzen im Hals, Husten, Schnupfen und auch Fieber auf. Teilweise können Bauchschmerzen und Durchfall hinzukommen. Eine Sommergrippe ist zwar nicht gefährlich, sollte aber trotzdem nicht unterschätzt werden. Mit Bettruhe, Erkältungsbädern und viel Flüssigkeit ist sie in den meisten Fällen schnell überstanden.

Tipps gegen Sommergrippe

  • Risikofaktoren meiden: Zu wenig Flüssigkeitszufuhr, Klimaanlagenluft und langes Sonnenbaden können Auslöser einer Sommergrippe sein. Das Immunsystem wird durch übermäßige UV-Belastung, Austrocknung der Mund- und Rachenschleimhäute durch Klimaanlagen sowie Dehydrierung geschwächt. Wenn Sie stark schwitzen und sich dann kalter Zugluft aussetzen, hat das denselben stressenden Effekt für den Körper (z.B. schneller Wechsel vom heißen Strand ins stark klimatisierte Auto). Viren haben dann leichtes Spiel.
  • Hygiene beachten: Sommergrippe wird von Mensch zu Mensch übertragen. Waschen Sie sich regelmäßig die Hände, vor allem nach dem Toilettengang und häufigem Händeschütteln mit anderen Personen.
  • Immunsystem stärken: Die körpereigene Abwehrkraft kann durch gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung und eine positive Lebenseinstellung gestärkt werden. Im Sommer schmecken frische Früchte und knackiges Gemüse sowieso besser als fettige Burger und Wasser macht fitter als gezuckerte Limonaden. Geeignete Sportarten im Sommer sind z.B. alle, die im Wasser stattfinden, moderates Laufen und Radfahren.
AUTOR


Mag. Julia Wild


ERSTELLUNGSDATUM


09.07.2014
QUELLEN
Kinderkrankheiten, H. Keudel, Gräfe & Unzer, München, 2009
Infektionskrankheiten der Haut, A. Plettenberg et al., 3. Auflage, Georg Thieme Verlag KG, Stuttgart, 2010

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