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Stress fördert die Ausbreitung von Krebs

Frau liegt im Bett und greift sich vor Schmerzen auf den Kopf
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In einer Studie haben Wissenschafter nun herausgefunden, dass Stress zu einer schnelleren Ausbreitung von Krebs führen kann. (Ana Blazic Pavlovic - Fotolia.com)

In einer neuen Studie haben Wissenschafter entdeckt, dass Stress zu einer schnelleren Ausbreitung von Krebs bei Patienten führen kann. Allerdings wurde bereits ein einfaches Mittel entdeckt, um einen Teufelskreis zu verhindern.

Für viele Menschen ist Stress zu einem täglichen Begleiter geworden, der sich zwischen anstehenden Terminen und fälligen Arbeiten kaum mehr abschütteln lässt. Wer regelmäßig unter starker nervlicher Anspannung steht, der ist bewiesenermaßen auch einem höheren Gesundheitsrisiko in vielen Bereichen ausgesetzt. Wie nun belegt werden konnte, fördert Stress sogar eine schnellere Ausbreitung von Krebs.

Verbreitung beschleunigt

Das haben Wissenschafter an einer australischen Universität im Rahmen eines Tierexperiments herausgefunden. Prinzipiell kann sich eine bereits bestehende Krebserkrankung im menschlichen Körper über Blutgefäße und über das lymphische System ausbreiten. Stresshormone begünstigen beide Varianten, die Verbreitung wird also wesentlich beschleunigt.

Beta-Blocker als Gegenmittel

Einen Krebspatienten zu mehr Entspannung aufzufordern, ist aus Sicht der Forscher wenig sinnvoll. Durch einen derartigen Hinweis würde Stress erst recht gefördert werden. Allerdings gibt es bereits einen viel versprechenden Ansatz, um einen potentiellen Teufelskreis zu durchbrechen. So gibt es Hinweise darauf, dass Beta-Blocker den negativen Effekt stoppen könnten. Um diese Vermutung zu bestätigen, ist bereits eine weitere Studie im Gange.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


03.03.2016

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