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Chip identifiziert Asthma-Auslöser

Bub mit Inhalator
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Virusbedingtes Asthma ist besonders für Kinder gefährlich. (Africa Studio / Fotolia)

Eine neue Methode erkennt bestimmte Rhinoviren im Blut und enttarnt diese als Auslöser von Asthma. Das ermöglicht die Entwicklung eines neuen Impfstoffs, der genau auf diese Viren abzielt.

Bestimmte Rhinoviren ("Schnupfenviren") sind für bis zu 80 Prozent aller Asthmafälle verantwortlich. Gefährlich ist virusbedingtes Asthma besonders für Kinder, denn in der Folge sind sie auch viel anfälliger für Allergien und Lungenerkrankungen. Auch für Menschen mit chronischen Lungenerkrankungen kann eine Infektion bedrohlich werden.

 

An der MedUni Wien wurde nun ein Chip entwickelt, der mittels Bluttest den Virenstamm sichtbar macht. In Bluttests von Kindern mit Asthmaanfällen konnten die entsprechenden Rhinovirusinfektionen im Rahmen einer Studie nachgewiesen werden.

Bahn frei für Impfstoff-Entwicklung

Die Virenstämme, die solche Asthmaanfälle auslösen sind somit nun bekannt. Das wiederum legt die Basis zur Entwicklung eines Impfstoffes. "Die identifizierten Rhinostämme sollen mit einer in Entwicklung befindlichen 'Schnupfen-Impfung' abgedeckt werden. Wir arbeiten gezielt an einem Impfstoff für diese asthmaauslösenden Virenstämme", so Mag. Katarzyna Niespodziana BA PhD von der Abteilung für Immunpathologie der MedUni Wien.

AUTOR


Margit Koudelka


ERSTELLUNGSDATUM


18.06.2018
QUELLEN
PreDicta chip-based high resolution diagnosis of rhinovirus-induced wheeze Niespodziana, K., Stenberg-Hammar, K., Megremis, S., Cabauatan, C.R., Napora-Wijata, K., Vacal, P.C., Gallerano, D., Lupinek, C., Ebner, D., Schlederer, T., Harwanegg, C., Söderhäll, C., van Hage, M., Hedlin, G., Papadopoulos, N.G., and R. Valenta. (2018). Nature Communications; DOI:10.1038/s41467-018-04591-0 (in press)

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