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COPD: Österreichische Volkskrankheit

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Regelmäßiger Tabakkonsum kann schwerwiegende Folgen haben, eines der größten Risiken ist die COPD. (pixelrain - Fotolia.com)

Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) zählt zu den häufigsten Folgen des Rauchens. Neue Zahlen zeigen, dass die Problematik sowohl national als auch international immer größer wird.

Husten, insbesondere Raucherhusten mit Auswurf am Morgen, ist das wichtigste Symptom der COPD. Bei dieser Erkrankung kommt es zu einer stetigen Verschlechterung des Zustands der Lunge, unbehandelt kommt es zum Lungenemphysem, wodurch die Lebenserwartung stark abnimmt. Der mit Abstand häufigste Auslöser ist regelmäßiger Tabakkonsum, die COPD zählt daher zu den größten Risiken von Rauchern. Wenngleich sie nicht geheilt werden kann, ist eine Linderung bzw. starke Verlangsamung sehr wohl möglich.

Husten und Atemnot

Die Diagnostik gestaltet sich aber als recht schwierig, die Symptome - neben Husten auch zunehmende Atemnot bei leichten körperlichen Anstrengungen - werden oft lange ignoriert. In Österreich sind Schätzungen zufolge etwa 400.000 Menschen betroffen, aber bei nur 20% von ihnen ist die COPD auch diagnostiziert. Die Tendenz ist klar steigend, neben dem Erkennen der Krankheit stellt Experten zufolge auch die Rehabilitation ein großes Problem dar.

Dritthäufigste Todesursache?

Gerade einmal 545 Betten würden in Österreich für eine stationäre Rehabilitation zur Verfügung stehen, notwendig wären wesentlich mehr. Darauf wiesen heimische Ärzte im Rahmen eines Gesundheitsforums in Seitenstetten zum Thema "Healthy Ageing - Healthy Lungs" hin. Auch international gewinnt die COPD immer mehr an Bedeutung, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt. Sie vermutet, dass die Krankheit schon in wenigen Jahren die dritthäufigste Todesursache in der westlichen Welt sein wird.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


19.04.2016

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