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Testosteronmangel: Selbsttest

Selbsttest für Testosteronmangel
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Die Beantwortung einiger Fragen kann erste Hinweise auf einen Hormonmangel liefern. (Pasuwan / Shutterstock.com)

Der sogenannte "ADAM-Score" gibt mithilfe von zehn Fragen Aufschluss darüber, ob ein behandlungsbedürftiger Testosteronmangel beim Mann vorliegen könnte.

Ein zu niedriger Testosteronspiegel äußert sich durch die verschiedensten Symptome – von Libido- und Erektionsstörungen bis hin zu Müdigkeit und depressiver Verstimmung. Diese Vielfalt an Beschwerden wird auch im ADAM-Score berücksichtigt. "Der Test besitzt eine hohe Sensitivität, aber eine geringe Spezifität", erklärt Univ.-Prof. Dr. Andreas Jungwirth, Facharzt für Urologie und Andrologie in Salzburg. Das bedeutet: Der Test ist mit hoher Wahrscheinlichkeit bei Vorliegen eines Testosteronmangels positiv, gleichzeitig kann er aber auch bei Personen, die genügend Testosteron, aber dafür eine andere Erkrankung haben, positiv ausfallen. Alles in allem bietet der nachfolgende Selbsttest einen guten Anhaltspunkt für ein Gespräch mit dem Hausarzt oder mit einem Urologen.

ADAM-Score

Beantworten Sie bitte die nachfolgenden Fragen mit "ja" oder "nein":

  1. Hat Ihre sexuelle Lust (Libido) abgenommen?
  2. Haben Sie weniger Energie?
  3. Stellen Sie weniger Kraft und/oder Ausdauer fest?
  4. Sind Sie kleiner geworden?
  5. Verfügen Sie über weniger Lebensfreude?
  6. Sind Sie traurig und/oder launisch?
  7. Haben Sie weniger starke Erektionen?
  8. Bereitet es Ihnen mehr Mühe, Sport zu treiben?
  9. Schlafen Sie nach dem Abendessen sofort ein?
  10. Bereitet es Ihnen mehr Mühe, zu arbeiten?

Auswertung

Es könnte ein Testosteronmangel vorliegen, wenn Sie …

  • … Frage 1 oder 7 mit "ja" beantwortet haben oder
  • … drei andere Fragen mit "ja" beantwortet haben.
AUTOR


Mag. Marie-Thérèse Fleischer, BSc


ERSTELLUNGSDATUM


10.06.2020
MEDIZINISCHER EXPERTE
Univ.Prof.Dr. Andreas Jungwirth (EMCO Privatklinik)
Univ.-Prof. Dr. Andreas Jungwirth
Foto (c): Univ.Prof.Dr. Andreas Jungwirth (EMCO Privatklinik)
Facharzt für Urologie und Andrologie in Salzburg, Vorstandsmitglied des Arbeitskreises für Andrologie und sexuelle Funktionsstörungen der Österreichischen Gesellschaft für Urologie und Andrologie

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