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FAST and easy: Reagieren bei Schlaganfall

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Wichtig bei Schlaganfall-Warnzeichen sind erste Anzeichen im Gespräch: Hängen beim Lächeln die Mundwinkel herab, wird auffällig undeutlich gesprochen? (Adam Gregor - Fotolia.com)

Bei einem Schlaganfall ist eine schnelle Reaktion absolut essentiell, um das Risiko auf schwere bleibende Schäden zu verringern. Mit der FAST-Regel lassen sich die Symptome rasch erkennen.

Am 22. Juli begehen internationale Gesundheitsinstitutionen den Welttag des Gehirns. Diesen Anlass nützt die Österreichische Gesellschaft für Neurologie (ÖGN), um über das Thema Schlaganfall aufzuklären. Obwohl die Forschung in diesem Bereich in den letzten Jahrzehnten extreme Fortschritte gemacht hat, wird die Zahl der Betroffenen immer höher. Zurückzuführen ist das auf die demographischen Veränderungen.

Menschen werden älter

Insbesondere in Mitteleuropa ist das Durchschnittsalter der Bevölkerung gestiegen, was wiederum das Risiko auf einen Schlaganfall erhöht. Anders ausgedrückt könnte man auch sagen, dass einfach mehr Menschen alt genug werden, um von einem Schlaganfall betroffen zu sein. Allerdings sind nicht nur die Betroffenenzahlen gestiegen, sondern auch die Behandlungsmöglichkeiten haben sich im Laufe der Jahre enorm verbessert.

Gesicht, Arm, Sprache

Noch immer gibt es viele Schlaganfall-Patienten, die sterben oder mit schweren Behinderungen überleben. Es mehren sich aber jene Fälle, in denen die Erkrankung ohne schwerwiegenden Folgeschäden überstanden wird. Entscheidend ist wie in so vielen Bereichen der Medizin eine schnelle Reaktion. Zu diesem Zwecke wurde die FAST-Regel, benannt nach dem englischen Wort für "schnell", entwickelt:

  • F steht für Face (Gesicht): Der Betroffene soll lächeln. Hängt der Mundwinkel auf einer Seite herab?
  • steht für Arm: Der Betroffene soll beide Arme heben. Sinkt einer der beiden Arme nach unten bzw. ist einer der Arme gelähmt?
  • S steht für Sprache: Der Betroffene soll einen einfachen Satz wiederholen. Macht er dabei einen Fehler? Spricht er auffällig undeutlich?
  • steht für Time: Wenn nur eine der Fragen mit "Ja" (oder auch "Vielleicht") beantwortet werden kann, sollten Sie sofort die Rettung rufen.

Blutdruck kontrollieren

Die größten Risikofaktoren für einen Schlaganfall sind schon seit längerer Zeit bekannt. Zu nennen sind unter anderem Bewegungsmangel, ungesunde Ernährung, Rauchen oder Diabetes. Wichtigstes Werkzeug zum Messen des Schlaganfall-Risikos ist der Blutdruck. Fast 80% der österreichischen Schlaganfall-Patienten sind von Bluthochdruck betroffen. Hier sieht die ÖGN einen Schlüssel zur Früherkennung.

Abnehmen und Rauch-Stopp

Demnach lässt sich das Schlaganfall-Risiko um fast ein Drittel reduzieren, wenn der Bluthochdruck regelmäßig kontrolliert wird. Wenn es hierbei zu einem auffälligen Ergebnis kommt, rät der Arzt meistens zu einem Lebenswandel. Etwaiges Übergewicht zu reduzieren oder wenn nötig mit dem Rauchen aufzuhören sind wichtige Schritte, um die Gefährdung zu verringern.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


21.07.2018

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