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Studie: Phototherapie hilft auch bei Depressionen

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Forscher fanden heraus, dass Depressionen mit blauem Licht behandelbar sind. (Pixabay.com)

Kennen Sie auch jemanden der an einer Depression erkrankt ist? Gut möglich, denn alleine in Österreich gibt es 500.000 Betroffene. Französische Forscher haben nun herausgefunden, dass sich manche psychische Erkrankungen, so wie die Depression, auch mit blauem Licht effektiv behandeln lassen.

Depressionen werden mit Psychotherapie und Lichttherapie sowie Antidepressiva behandelt, um die Symptome zu mindern. Forscher rund um Claude Gronfier vom Forschungsinstitut "Inserm" fanden heraus, dass bei Depressionen auch blaues Licht therapeutischen Nutzen haben kann. Und zwar, weil es die biologische Uhr - die verschiedene Körperfunktionen reguliert - beeinflusst.  Blaues Licht kam bisher in der Phototherapie v.a. gegen Akne, Neurodermitis und Schuppenflechte zum Einsatz.  

Blaues Licht, Freund der biologischen Uhr

Mit dem  Begriff der "biologischen Uhr" sind 20.000 Neuronen gemeint, die den körpereigenen Rhythmus regulieren (Schlafrhythmus, Körpertemperatur, Herzschlag, Hormonhaushalt..). Unter Lichtentzug kann sie aus dem Takt gebracht werden. Schlafstörungen, Depressionen und Herz-Kreislauf-Probleme können entstehen.

 

Die Behandlung von Depressionen mit blauem Licht, das sich in Phototherapie-Lampen findet, erweist sich als sehr wirksam, so das Studienergebnis. Das Besondere: Schon ein kleiner Blauanteil im Licht verringere die Symptome merklich.

Depressionen

Von Depressionen sind in Österreich 500.000 Menschen betroffen, das ist jeder Sechzehnte. Eine Depression ist eine Störung der Botenstoffe im Gehirn, die sich in Losigkeitssymptomen wiederspiegelt: Lustlosigkeit, Wertlosigkeit und Antriebslosigkeit sind nur einige Anzeichen. Depressionen können als depressive Phase bei der bipolaren Erkrankung vorkommen, als reine Depression oder als männliche Depression, die häufig bei Männern auftritt.

AUTOR


Alexander Petz
REDAKTIONELLE BEARBEITUNG


Elisabeth Mondl


ERSTELLUNGSDATUM


31.07.2014
QUELLEN
Pflege heute, Nicole Menche (Hrsg.), Urban & Fischer Verlag, München, 2001

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