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Diabetiker müssen auf ihr Zahnfleisch achten!

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Insbesondere Diabetiker sollten auf die Gesundheit ihres Zahnfleischs Acht geben. (ALDECAstudio - Fotolia.com)

Nur eine gründliche Pflege kann uns vor Zahnfleischerkrankungen wie Parodontitis schützen. Aufgrund häufiger Wechselwirkungen ist das für Diabetiker von besonders großer Bedeutung.

Wie eine Studie erst vor kurzem klar zeigte, sind Österreicher eigentlich sehr fleißig, wenn es ums Zähneputzen geht. Doch selbst wer sich an die Vorgabe von mindestens zwei täglichen Putzeinheiten hält, hat bei der korrekten Pflege des Zahnfleischs oft Nachholbedarf. Häufigste Folge einer solchen Nachlässigkeit ist die Entwicklung von Parodontitis, das aufgrund seiner unauffälligen Erscheinung nicht ungefährlich ist.

Erhöhtes Risiko

Denn bei der Zahnfleischerkrankung kommt es zunächst zu keinen Schmerzen, weshalb es oft für längere Zeit unbemerkt bleibt. Erst im weiteren Verlauf macht sich Parodontitis als Zahnbeweglichkeit bemerkbar, unbehandelt führt es unweigerlich zum Zahnverlust. Besonders vorsichtig sollten Diabetiker sein, da sich das Zahnfleisch bei Betroffenen der Stoffwechselerkrankung prinzipiell schlechter gegen die Bakterien wehren kann.

Hilfe für Zuhause

Ärzte weisen darauf hin, dass Diabetes die Entstehung von Parodontitis signifikant erhöht. Für Diabetiker ist daher auch der regelmäßige Besuch eines Zahnarztes besonders wichtig. Im Alltag ist neben dem zweimaligen Zähneputzen - inklusive gewissenhaften Reinigen von Zahnfleisch und Zahnzwischenräumen - auch die Verwendung von desinfizierenden Mundspüllösungen oder Mundduschen zu empfehlen.

Aufs Zahnfleisch schauen

Die Österreichische Gesellschaft für Parodontologie will die Gesundheit des Zahnfleisches mit einer Initiative stärken. "Schau auf Dein Zahnfleisch!" ist das Motto jener Aktionen, die das Bewusstsein für Zahnfleischerkrankungen verbessern soll. Symptome wie Zahnfleischbluten sollten nicht banalisiert werden, außerdem will die Kampagne mit dem Mythos aufräumen, dass Paradontitis nicht heilbar ist.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


13.09.2016

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